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Samstag, der 31. Juli 2010
Der Weg zum Traumkörper, Teil I

Der Weg zum Traumkörper, Teil I

Autor: MeisterLampe • Freitag, 27. Juni 2008, 21:36 Uhr
   Kategorie: Körper und Seele, Sport

 

Bevor ich mit dem „richtigen“ Training begann…

 

… hatte die Schule deutliche Spuren an meinem Körper hinterlassen,

Abi Vorbereitungen, Schokolade und Faulheit haben meinen vorher recht gut definierten Körper versteckt, die Muskulatur hatte sich schon etwas zurück gebildet …

 

Erst dachte ich: „Klar, der Gang ins Fitness Studio wird’s schon richten!“

Nach ein paar Schnupperstunden, merkte ich schnell, dass das einfach nicht das richtige für mich ist.

 

Früher wurde einfach mehr geschwommen, mehr Rennrad gefahren und auch sonst immer mal wieder (ohne Geräte) trainiert.

Von den Nahrungsergänzungsmitteln der Bodybuilding Szene habe ich auch noch nie wirklich was gehalten, also musste auch die Ernährung etwas angepasst werden.

 

 

 

Aber nun mal zu dem Training an sich…

  1. Die Todsünden

  2. Die Grundregeln

  3. Die Ernährung

  4. Das Training

Heute: 1. Die Todsünden

 

  1. SCHLECHTE TECHNIK

    Viele Hobby-Sportler haben nie die korrekte Technik erlernt.

    Nehmen Sie sich Zeit, für alle Bewegungen die passende Technik zu erlernen,

    Am besten geht dies mit Hilfe eines erfahreneren Beobachters, der ihnen zur Hand geht, wenn ihre Art und Weise die Dinge in die Hand zu nehmen Mängel aufweist.

     

  2. ANDERE KOPIEREN

    Sicher ist es einfacher, einfach von anderen ab zuschauen, das liegt in der Natur des Menschen.

    Doch kopieren Sie niemals das Trainingsprogramm eines anderen erfolgreichen Athleten.

    Ein Programm, das in mühsamer Arbeit für eine Person konzipiert wurde, wird wohl kaum zu ihnen, vor allem nicht als Anfänger, passen!

    Bleiben Sie offen für neue Übungen und passen Sie an, wenn ihnen etwas gefällt!

    Lernen Sie so viel wie nur möglich von “Experten”, aber übernehmen Sie nur das, was für Sie persönlich sinnvoll erscheint.

 

 

 

  1. STÄRKEN ÜBERBETONEN

    Vernachlässigen Sie niemals ihre Schwächen! Sicher ist es einfacher, ihre Stärken zu betonen und zu trainieren, allerdings wirft dies ihre Symmetrie langfristig aus dem Gleichgewicht!
    Sie müssen genau das Gegenteil tun, trainieren Sie vermehrt ihre Schwächen, nur so halten sie Sich im Gleichgewicht.


     

  2. VIEL HILFT VIEL!

    Versuchen Sie nicht andere zu beeindrucken, oder das eigene Ego zu befriedigen.
    Trainingssätze im mittleren (8 bis 12) bis in den gehobenen (10-18) Wiederholungsbereich gelten als Ideal für ein ausgewogenes und vor allem gesundes Training.
    Ebenso ist es an der frischen Luft!
    Trainieren Sie niemals bis zur völligen Erschöpfung!
    Nach dem Training sollte zumindest Laufen bzw. Alltagsarbeit ohne größere Probleme machbar sein, andernfalls sollten Sie ihr Training anpassen.

  3. ZU OFT, ZU LANGE, ZU SCHWER

    Je intensiver trainiert wird, desto mehr Zeit sollten Sie für die Erholung ihres Körpers einplanen. Ist die Regenerationsphase zu kurz, verkürzen Sie auch den Wachstumszyklus ihrer Muskulatur und enden dadurch in einem übertrainierten Staus, auch bekannt als “Burn-out-Syndrom”.
    Diese Art des Trainings gibt es nur in abgewandelter Form im Radsport und nennt sich “Hyper (bzw. Ultra-) kompensation”. Allerdings findet dieses Training im Mittleren Auslastungsbereich statt, mit dem Ziel vor einem Wettkampf die Nährstoffreicher völlig zu leeren um sie danach zu “überfüllen”.


     

  4. DIE ZEICHEN IGNORIEREN

    Ihr Körper weiß genau, was im gut tut und was nicht.
    Viele Probleme entwickeln sich erst dadurch, dass Sportler die Körper eigenen Warnsignale des Körpers verbissen ignorieren, um “das letzte heraus zu kitzeln”.

    Seien Sie vernünftig, und seien Sie sich bewusst, was der Körper ihnen “signalisiert”.
    Legen Sie eine Pause ein, oder passen sie das Training dementsprechend an.

     

  5. FEHLENDER WILLE ZUR VERÄNDERUNG

    Einen der obigen Trainingsfehler zu korrigieren erfordert viel Mut und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen.
    Auch müssen Sie in ihrem Inneren bereit sein, etwas zu verändern.

    Wenn Sie stagnieren, ändern Sie doch einfach das Training.
    Immer die gleichen Übungen führen auch zum immer gleichen Ergebnis,
    begreifen Sie es einfach nicht, hilft wohl nur noch ein Psychiater.

     

 

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MeisterLampe ist Rennradfahrer, Schwimmer und bekennder Fashion Victim. Frei nach dem Motto "Esst mehr Gemüse".
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Eine Antwort auf “Der Weg zum Traumkörper, Teil I”

  1. Der Weg zum Traumkörper, Teil II :: Körper und Seele, Sport :: zimtrausch.de Schreibt:

    [...] Die Todsünden [...]

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