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Freitag, der 10. Februar 2012
Urlaubszeit – Sonnenbrandzeit

Urlaubszeit – Sonnenbrandzeit

Autor: Anika • Montag, 28. April 2008, 23:15 Uhr
   Kategorie: Körper und Seele, Wellness

Was steht geplanten Urlaubsfreuden in der Sonne mehr entgegen als ein Sonnenbrand? Wer möchte schon gern verbliebene Urlaubstage in seinem Hotelzimmer oder Ferienhaus verbringen, während andere Sonne, Meer oder Berge genießen? Es wäre schade um die wertvolle Zeit, in der man sich erholen wollte.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man einige Fakten über Sonnenbrand, seine möglichen Folgen und über Maßnahmen der ersten Hilfe wissen.

Sonnenbrand (Erythem, Dermatitis solaris, Erythema solare) entsteht, wenn die Haut für längere Zeit ungeschützt der ultravioletten Strahlung der Sonne ausgesetzt wird.

Sonnenlicht besteht aus Lichtstrahlung, Wärmestrahlung (= Infrarotstrahlung) und ultravioletter Strahlung, die wiederum eingeteilt wird nach ihrer Wellenlänge.
• UVA-Strahlung
• UVB Strahlung
• UVC-Strahlung
Der Anteil der ultravioletten Strahlung beträgt nur 4%.

Verantwortlich für den Sonnenbrand ist die kurzwellige UVB-Strahlung.
Je kürzer die Wellen, umso tiefer dringen sie in die Haut ein.
UVA-Strahlung ist langwellig und sorgt für schnelle Bräune, die jedoch nicht anhaltend ist. Sie ist verantwortlich für vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung und verursacht bei höherer Konzentration ebenfalls Sonnenbrand.
Beide Strahlungsarten können Hautkrebs auslösen.
UVC-Strahlung besitzt sehr kurze Wellen und ist absolut lebensfeindlich.
Normalerweise kommt sie an der Oberfläche der Erde nicht vor, weil sie von der Ozonschicht herausgefiltert wird. Allerdings besteht bei vermindertem Ozongehalt der Erdatmosphäre (Tage mit Ozonwarnung)
die Gefahr des Auftreffens auf die Erdoberfläche.

Durch die in die Haut eindringenden Strahlen werden die Hautzellen geschädigt, nicht nur dahingehend, dass die Haut sich rötet oder gar Blasen bildet, sondern es kann zu Veränderungen im Erbgut kommen, was die Bereitschaft, an Krebs zu erkranken, fördert.
Die Rötung der Haut wird durch einen vermehrten Blutfluss zu den betroffenen Bereichen hervorgerufen, um die Schäden zu reparieren.
In schweren Fällen ist die Haut so stark geschädigt, dass die betroffenen Hautzellen absterben und die Haut sich ablöst.
Bei einem Sonnenbrand haben wir es vorwiegend mit einer Verbrennung 1. Grades zu tun (starke, schmerzhafte Hautrötung), in schweren Fällen mit einer Verbrennung 2. Grades (Blasenbildung).
Eine Verbrennung 2. Grades entsteht meist an besonders exponierten Körperstellen wie Schultern, Nase und der obere Rand der Ohrmuschel.

Quelle:www.med.uni-jena.de

www.multilind.de

www.wikipedia.de

Die ersten Symptome (Schmerzen, Rötung, Juckreiz treten meist in einem Zeitraum von 6 bis 24 Stunden nach der Einwirkung der UV-Strahlen durch die Freisetzung von entzündungsfördernden Stoffe wie Histamin und Serotonin auf.

Eine besondere Form des Sonnenbrandes ist die so genannte „Mallorca-Akne“.
Vorwiegend auf Dekollete, Armen und Beinen und seltener im Gesicht bilden sich juckende Quaddeln und Pusteln.

Die Mallorcaakne entsteht durch ein Zusammenwirken von UV-Strahlung und Bestandteilen fetthaltiger Sonnenschutzmittel oder des körpereigenen Talgs in den obersten Hautschichten. Unter der UV-Einwirkung bilden sich in der Haut die so genannten freien Radikale. Das sind Substanzen, die sehr leicht mit anderen Stoffen Verbindungen eingehen können. Durch die Verbindung mit den Fetten verändern sie diese derart, dass eine Entzündungsreaktion besonders im Bereich der Haarfollikel ausgelöst werden kann.
Dekollete, Arme, Beine, selten Gesicht.

Quelle für Zitat und Bilder:
http://www.aknewelt.de/mallorca.htm

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Verbrennung 1.Grades (Starke Rötung der Haut)
• Kühlende, feuchte Umschläge, wenn möglich mit isotoner Kochsalzlösung
• Viel Wasser trinken
• Einnahme schmerzstillender Tabletten mit Paracetamol Acetylsalycilsäure
• Sonne strikt meiden
• Im Freien nur Kleidung tragen, die die betroffenen Bereiche bedeckt, dabei Leinen und Baumwolle bevorzugen.
• Kühlende Cremes, Quark, Joghurt aus dem Kühlschrank auftragen
• Hausmittel: http://jumk.de/hausmittel/sonnenbrand.shtml
(In manchen Quellen wird vor der Anwendung von Quark und Joghurt wegen eventueller Infektionsgefahr bei kleinen Hautverletzungen gewarnt.)

Verbrennung 2.Grades (Blasenbildung, starke Schmerzen, Fieber)
• Arzt aufsuchen. Er wird die geeigneten Maßnahmen ergreifen und gegebenenfalls die entsprechenden Präparate (eventuell mit Kortison als Wirkstoff anwenden bzw. verschreiben.
• Sonne meiden
• Auf keinen Fall Blasen öffnen!

Malloca-Akne (Sonnenallergie)
• Bei ersten Anzeichen sofort Schatten aufsuchen
• Haut mit Kleidung vor der Sonne schützen.
• Eine Untersuchung beim Hautarzt ist notwendig, um die genaue Ursache zu klären. Neben der Sonnenallergie gibt es beispielsweise auch phototoxische Reaktionen, die anders behandelt werden müssen.
• Eventuell muss der Arzt Antihistaminika anordnen, in schwerwiegenden Fällen Kortisonsalben.
• Ist die Ursache geklärt und sind die Symptome sehr stark, so kann im kommenden Frühjahr eine Lichttherapie beim Hautarzt durchgeführt werden.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Das einfachste Mittel der Vorbeugung ist nach wie vor, ausgiebige Sonnenbäder zu meiden, doch wer in südliche Länder reist, tut das wegen des relativ sicheren schönen Wetters und damit wegen der Sonne.
Jeder tut gut daran, einige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Erhaltung der Gesundheit sollte einen höheren Stellenwert haben als die angestrebte Attraktivität.

Als erste Maßnahme sollte eine Beratung durch einen Hautarzt erfolgen, um sich über seinen eigenen Hauttyp klar zu werden. Er wird Hinweise geben, welche Möglichkeiten des Schutzes bestehen. Sollte jemand Medikamente einnehmen, ist dieser Schritt sowieso unumgänglich, da einige Arzneimittel die Haut lichtempfindlich machen, z.B. Antibiotika und Antidepressiva.

Sonnenschutzpräparate gehören auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck.
Bei der Wahl der Produkte richtet man sich nach seinem Hauttyp. Den höchsten Lichtschutzfaktor benötigen Personen mit Hauttyp I, die so genannte Sunblocker verwenden sollten, d.h. Sonnenschutzpräparate ab Lichtschutzfaktor 20. Jeder Entscheidung für eine Sonnenschutzcreme sollten das Einholen von entsprechenden Informationen und gründliche Überlegungen vorangehen, in die auch das Reiseziel mit einbezogen wird. In südlichen und tropischen Ländern ist die UV-Strahlung stärker als in unseren Breiten.

Sonnenschutzmittel werden eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen und erneut nach jedem Kontakt mit Wasser.
Der Schutz durch Sonnenschutzmittel ist sinnvoll und unbedingt notwendig, und doch er ist unvollkommen, weil Sonnenschutzpräparate nur ungenügend gegen die langwellige UVA-Strahlung schützen.

http://www.hermal.de/hs/pages…aut_liste.php?we_objectID=8420

Angeraten ist, Sonne während der Mittagszeit zu meiden, denn 50% der UV-Tagesgesamtdosis werden etwa zwischen elf und 14 Uhr ausgestrahlt.
Selbst unter einem Sonnenschirm oder im Schatten einer hellen Hauswand kann es wegen der Reflektion der Strahlung zu Sonnenbrand kommen.
Befindet man sich - selbst bei bedecktem Himmel - auf dem Wasser, droht wegen der Reflektion ebenfalls Sonnenbrand.
„Cover is cool.“ heißt ein Slogan, also folgen wir ihm, und bedecken wir gerade zu Beginn der Saison die Haut zusätzlich zum gewählten Sonneschutzmittel mit dicht gewebter Kleidung. Auch die Augen brauchen Schutz, und deshalb empfiehlt sich eine Sonnenbrille mit UVA- und UVB-Filter.

Weiterführender Link zu anderen Schädigungen durch Sonneneinstrahlung:
http://www.gapinfo.de/gesundh…k/strahl/nion/uv/mensch.htm#03

Quellenangabe zu den zur Informationsgewinnung benutzten Seiten:
www.meine-gesundheit.de
www.netdoktor.de
www.wikipedia.de
www.hermal.de/hs/pages/aktuel…aut_liste.php?we_objectID=8420
http://www.aknewelt.de/mallorca.htm

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Anika ist Trägerin des Ginger-Gens, Antifeministin, Kämpferin gegen Pickel, Falten und Damenbärte. ;-)
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