[Gedicht] Gefangen
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1 Sonntag, 08.
Juli 2007 um 22:27 Uhr
[FONT="]Nähe. Komm mir zu nah, [FONT="][size=16]
Und du wirst weiter entfernt [/size] [FONT="][size=16]
Von mir sein als je zuvor. [/size] [FONT="][size=16]
Doch was, wenn man [/size] [FONT="][size=16]
In ein Paar Augen blickt, [/size] [FONT="][size=16]
Ein Lächeln sieht, [/size] [FONT="][size=16]
Das etwas tief im Inneren [/size] [FONT="][size=16]
Berühren zu scheint? [/size] [FONT="][size=16]
Wenn Arme, die festhalten,
[/size] [FONT="]Plötzlich nicht mehr Enge, [FONT="][size=16]
Ein fremder Herzschlag [/size] [FONT="][size=16]
Nicht mehr Drohung ist, [/size] [FONT="][size=16]
Sondern Wärme und Geborgenheit? [/size] [FONT="][size=16]
Wenn die Angst vor Nähe
[/size] [FONT="]Plötzlich "Bitte, bleib!" flüstert? [FONT="][size=16]
Berührungen sich in die Haut brennen, [/size] [FONT="][size=16]
Das Eis, vielleicht [/size] [FONT="][size=16]
Schon immer dagewesen, [/size] [FONT="][size=16]
Schmelzen, als wäre es
[/size] [FONT="]Reine Illusion? [FONT="][size=16]
Wenn die unaufhörlich warnende [/size] [FONT="][size=16]
Stimme im Inneren [/size] [FONT="][size=16]
Plötzlich nichts mehr zu sagen weiß, [/size] [FONT="][size=16]
Nur die Seele noch [/size] [FONT="][size=16]
Durch die Augen spricht? [/size] [FONT="][size=16]
Ist das Liebe? [/size] [FONT="][size=16]
Kann man jemanden
[/size] [FONT="]In so rasender Geschwindigkeit [FONT="][size=16]
Lieben lernen? [/size] [FONT="][size=16]
Die Mauer durchbrochen,
[/size] [FONT="]Das Eis geschmolzen, [FONT="][size=16]
Nackt und allein, [/size] [FONT="][size=16]
Kommt die Angst zurück. [/size] [FONT="][size=16]
Lauernde Schatten in der Dunkelheit [/size] [FONT="][size=16]
Gaukeln Dinge vor, [/size] [FONT="][size=16]
Flüstern Zweifel.
[/size] [FONT="]Lassen mich tränenblind [FONT="][size=16]
Um mich schlagen. [/size] [FONT="][size=16]
Meine Schreie löschen [/size] [FONT="][size=16]
Das Feuer, das mich wärmte, [/size] [FONT="][size=16]
Und nichts scheint es [/size] [FONT="][size=16]
Wieder entzünden zu können. [/size] [FONT="][size=16]
Wieder trägt die Angst den Sieg. [/size] [FONT="][size=16]
Tonnenschwer hüllt mich Kälte ein, [/size] [FONT="][size=16]
Tränen gefrieren in meinen Augen, [/size] [FONT="][size=16]
Und zitternd wartet die Hoffnung [/size] [FONT="][size=16]
Auf einen Sonnenstrahl ...[/size]
[FONT="]Nähe. Komm mir zu nah, [FONT="][size=16]
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Das Eis, vielleicht [/size] [FONT="][size=16]
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Nackt und allein, [/size] [FONT="][size=16]
Kommt die Angst zurück. [/size] [FONT="][size=16]
Lauernde Schatten in der Dunkelheit [/size] [FONT="][size=16]
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Flüstern Zweifel.
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Wieder entzünden zu können. [/size] [FONT="][size=16]
Wieder trägt die Angst den Sieg. [/size] [FONT="][size=16]
Tonnenschwer hüllt mich Kälte ein, [/size] [FONT="][size=16]
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Auf einen Sonnenstrahl ...[/size]
Anika
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
2 Sonntag, 08.
Juli 2007 um 22:38 Uhr
Das ist wunderschön!
Sehr glaubhaft, sehr ergreifend.
Der schnelle Wechsel der Empfindungen berührt mich ungemein, und du hast ihn mit sehr viel Gefühl beschrieben.
Ein tolles Gedicht!
Das ist wunderschön!
Sehr glaubhaft, sehr ergreifend.
Der schnelle Wechsel der Empfindungen berührt mich ungemein, und du hast ihn mit sehr viel Gefühl beschrieben.
Ein tolles Gedicht!
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