[Gedicht] Nachtspaziergang
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1 Sonntag, 08.
Juli 2007 um 23:09 Uhr
Laufe langsam
Durch die Nacht
Den Kopf gesenkt
Gedanken umgeben mich
Wie ein Netz
Die Dunkelheit der Nacht
Gibt mir Sicherheit
Die Stille der Stadt
Reiner Frieden
Leise bläst mir
Der Nachtwind ins Gesicht
Lässt Gänsehaut
Über meinen Körper wandern
Krieche tiefer
In meinen Mantel
Schwarz hüllt er mich ein
Schützt mich
Vor der Außenwelt
Trennt mich
Von der Wirklichkeit
Langsam hebt sich
Mein Blick zum Himmel
Schwarz und voller Sterne
Spricht er
Von Hoffnung
Und so gehe ich weiter
Allein mit mir
Tief versunken
In der Stille der Nacht
Lausche dem Wind
Geborgen in der Dunkelheit
Die mich umgibt
Laufe langsam
Durch die Nacht
Den Kopf gesenkt
Gedanken umgeben mich
Wie ein Netz
Die Dunkelheit der Nacht
Gibt mir Sicherheit
Die Stille der Stadt
Reiner Frieden
Leise bläst mir
Der Nachtwind ins Gesicht
Lässt Gänsehaut
Über meinen Körper wandern
Krieche tiefer
In meinen Mantel
Schwarz hüllt er mich ein
Schützt mich
Vor der Außenwelt
Trennt mich
Von der Wirklichkeit
Langsam hebt sich
Mein Blick zum Himmel
Schwarz und voller Sterne
Spricht er
Von Hoffnung
Und so gehe ich weiter
Allein mit mir
Tief versunken
In der Stille der Nacht
Lausche dem Wind
Geborgen in der Dunkelheit
Die mich umgibt
Anika
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
2 Montag, 09.
Juli 2007 um 14:29 Uhr
Ich bin beeindruckt.
Die Grundstimmung, die zum Ausdruck kommt, ist trotz der Bedrückung fesselnd.
Mit "Bedrückung" meine ich die Sehnsucht nach Einsamkeit, Schutz, Geborgenheit und Sicherheit.
Du hast dafür sehr schöne Bilder gewählt: "Ein Netz aus Gedanken", der "schwarze Mantel, "Dunkelheit". Einzig der Wind darf dich berühren, doch auch er ist wohl eher eine Bedrohung aus der Wirklichkeit, vor der du dich mit dem Mantel schützt.
Dein Gedicht ist ein sehr schönes Stimmungsbild, offenbart Empfindungen, die wohl alle die kennen, die sich verletzlich fühlen und mehr als einmal in ihrem Leben enttäuscht wurden und eine Lehre daraus gezogen haben: Wenn ich mich preisgebe und vertraue, bin ich verletztlich, also spinne ich ein Netz um meine Gefühle, denn dann werde ich unantastbar.
Das ist ein bekanntes Verhaltensmuster.
Nun bin ich froh, dass du am Schluss von Hoffnung schreibst:
Die Hoffnung klingt nur an, aber immerhin, sie ist da, auch wenn du dich sofort wieder in den Schutz der Dunkelheit zurückziehst.
Fazit: Ein wirklich schönes Gedicht, das tiefe Empfindsamkeit offenbart.
Ich wünsche mir, dass wir noch recht viel von dir lesen können.
Ich bin beeindruckt.
Die Grundstimmung, die zum Ausdruck kommt, ist trotz der Bedrückung fesselnd.
Mit "Bedrückung" meine ich die Sehnsucht nach Einsamkeit, Schutz, Geborgenheit und Sicherheit.
Du hast dafür sehr schöne Bilder gewählt: "Ein Netz aus Gedanken", der "schwarze Mantel, "Dunkelheit". Einzig der Wind darf dich berühren, doch auch er ist wohl eher eine Bedrohung aus der Wirklichkeit, vor der du dich mit dem Mantel schützt.
Dein Gedicht ist ein sehr schönes Stimmungsbild, offenbart Empfindungen, die wohl alle die kennen, die sich verletzlich fühlen und mehr als einmal in ihrem Leben enttäuscht wurden und eine Lehre daraus gezogen haben: Wenn ich mich preisgebe und vertraue, bin ich verletztlich, also spinne ich ein Netz um meine Gefühle, denn dann werde ich unantastbar.
Das ist ein bekanntes Verhaltensmuster.
Nun bin ich froh, dass du am Schluss von Hoffnung schreibst:
| Zitat | |
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Fazit: Ein wirklich schönes Gedicht, das tiefe Empfindsamkeit offenbart.
Ich wünsche mir, dass wir noch recht viel von dir lesen können.
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