MTV Campus Invasion Magdeburg
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1 Samstag, 14.
Juli 2007 um 18:00 Uhr
Gleich gibts bei MTV was auf die Ohren. MTV Campus Invasion wird live aus Magdeburg gezeigt. Ab 18:20 Uhr wird Mia, Jan Delay (19:40) und Die Fantastischen Vier im Fernsehen gezeigt. Einschalten! :up:
Gleich gibts bei MTV was auf die Ohren. MTV Campus Invasion wird live aus Magdeburg gezeigt. Ab 18:20 Uhr wird Mia, Jan Delay (19:40) und Die Fantastischen Vier im Fernsehen gezeigt. Einschalten! :up:
2 Samstag, 14.
Juli 2007 um 18:29 Uhr
auch wenn mia eine seltsame einstellung zum thema "nationale identität" in mindestens einem ihrer songs zur schau stellen, find ich mieze irgendwie sexy. guck ich mir gerne an das konzert. danke für den hinweis.
Immer mehr Popbands propagiere...Nationalstolz | tagesschau.de
auch wenn mia eine seltsame einstellung zum thema "nationale identität" in mindestens einem ihrer songs zur schau stellen, find ich mieze irgendwie sexy. guck ich mir gerne an das konzert. danke für den hinweis.
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Immer mehr Popbands propagiere...Nationalstolz | tagesschau.de
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3 Samstag, 14.
Juli 2007 um 18:41 Uhr
Das mit der NPD ist doof. Da können MIA aber nichts dafür. Einfach hören und geniessen und nicht immer Nachdenken. So macht man sich das Leben selber schwer. :bier:
Das mit der NPD ist doof. Da können MIA aber nichts dafür. Einfach hören und geniessen und nicht immer Nachdenken. So macht man sich das Leben selber schwer. :bier:
4 Montag, 16.
Juli 2007 um 00:57 Uhr
Was ist gegen einen unverkrampften Nationalstolz einzuwenden? :naja:
Was ist gegen einen unverkrampften Nationalstolz einzuwenden? :naja:
5 Montag, 16.
Juli 2007 um 01:40 Uhr
ein beispiel was dabei rauskommen kann findest du im verlinkten text auf der ard homepage:
das ist z.b. dagegen einzuwenden.
ein beispiel was dabei rauskommen kann findest du im verlinkten text auf der ard homepage:
| Zitat | |
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das ist z.b. dagegen einzuwenden.
Anika
Mitgliedschaft beendet
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6 Montag, 16.
Juli 2007 um 11:29 Uhr
Warum soll ein Management sich rechtfertigen oder Stellung nehmen, wenn Fans sich daneben benehmen?
Solche Vorfälle sind nicht zu akzeptieren, das ist klar.
Nur, wie gasgt, seine Fans kann man sich nicht aussuchen, und außerdem steht niemandem die Gesinnung auf der Stirn geschrieben.
Und ich gebe Masso recht: Was ist gegen einen unverkrampften Nationalstolz eizuwenden?
Die Franzosen und Amerikaner praktizieren das seit jeher, und niemand hat was dagegen. In Deutschland wird dagegen der Zeigefinger gehoben: "Denkt an eure Vergangenheit!"
Na ja, was die Amerikaner betrifft, muss ich ab und zu grinsen, aber egal.
Warum soll ein Management sich rechtfertigen oder Stellung nehmen, wenn Fans sich daneben benehmen?
Solche Vorfälle sind nicht zu akzeptieren, das ist klar.
Nur, wie gasgt, seine Fans kann man sich nicht aussuchen, und außerdem steht niemandem die Gesinnung auf der Stirn geschrieben.
Und ich gebe Masso recht: Was ist gegen einen unverkrampften Nationalstolz eizuwenden?
Die Franzosen und Amerikaner praktizieren das seit jeher, und niemand hat was dagegen. In Deutschland wird dagegen der Zeigefinger gehoben: "Denkt an eure Vergangenheit!"
Na ja, was die Amerikaner betrifft, muss ich ab und zu grinsen, aber egal.
7 Montag, 16.
Juli 2007 um 12:19 Uhr
als erstes möchte ich ein zitat voranstellen:
wenn man eine (politische) diskussion in gang bringen bzw. führen will, muss man verantwortung übernehmen. wenn man dies nicht tut ist das aus meiner sicht auch eine stellungnahme.
vielleicht sollten wir erstmal klären, was für euch nationalstolz genau bedeutet. ich persönlich tue mich schwer damit, auf etwas pauschal stolz zu sein- vor allem auf dinge, mit denen ich selber eigentlich nichts am hut habe bzw. an denen ich nicht aktiv beteiligt bin.
ein wenig detailierter: ich bin nicht stolz auf das was um 1930 herum geschehen ist. gehört doch einfach mit zu unserer kultur und zur geschichte der bundesrepublik, und sowas darf man in einer solchen diskussion nicht aussen vorlassen.
ich bin nicht stolz auf das was die aktuelle bundesregierung gerade so macht: neoliberales lohndumping, den ganzen überwachungskram, auslandseinsätze der bundeswehr in aller welt, etc. pp.
ich bin nicht stolz auf regionale volksbräuche, volksmusik, volkstänze, etc. --> damit hab ich nichts am hut.
ich bin nicht stolz auf die leitkultur, die uns suggeriert was wir alles haben und kaufen müssen. dazu gehört auch dieser schönheitswahn. guckt euch mal an was in den charts läuft --> auch darauf bin ich nicht stolz und daran will ich nicht teilhaben.
ich glaube, da bleibt für mich einfach nicht mehr viel übrig, auf das ich pauschal stolz bin bzw. stolz sein möchte.
mir ist eigentlich ziemlich schnuppe was in anderen ländern läuft. wenn du aber genau hinsiehst, wirst du feststellen, das es auch dort kritiker gibt.
die, die hier mit erhobenem zeigefinger herumlaufen haben im grunde aber nicht ganz unrecht. wenn man pauschal auf etwas stolz ist, muss man natürlich auch geschichtliche hintergründe betrachten. schliesslich hat sich die aktuelle kultur und auch der staat daraus entwickelt und teile unserer bevölkerung haben direkt oder indirekt (nachkriegsgeneration) mit der ns zeit zu tun gehabt.
| Zitat | |
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als erstes möchte ich ein zitat voranstellen:
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wenn man eine (politische) diskussion in gang bringen bzw. führen will, muss man verantwortung übernehmen. wenn man dies nicht tut ist das aus meiner sicht auch eine stellungnahme.
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vielleicht sollten wir erstmal klären, was für euch nationalstolz genau bedeutet. ich persönlich tue mich schwer damit, auf etwas pauschal stolz zu sein- vor allem auf dinge, mit denen ich selber eigentlich nichts am hut habe bzw. an denen ich nicht aktiv beteiligt bin.
ein wenig detailierter: ich bin nicht stolz auf das was um 1930 herum geschehen ist. gehört doch einfach mit zu unserer kultur und zur geschichte der bundesrepublik, und sowas darf man in einer solchen diskussion nicht aussen vorlassen.
ich bin nicht stolz auf das was die aktuelle bundesregierung gerade so macht: neoliberales lohndumping, den ganzen überwachungskram, auslandseinsätze der bundeswehr in aller welt, etc. pp.
ich bin nicht stolz auf regionale volksbräuche, volksmusik, volkstänze, etc. --> damit hab ich nichts am hut.
ich bin nicht stolz auf die leitkultur, die uns suggeriert was wir alles haben und kaufen müssen. dazu gehört auch dieser schönheitswahn. guckt euch mal an was in den charts läuft --> auch darauf bin ich nicht stolz und daran will ich nicht teilhaben.
ich glaube, da bleibt für mich einfach nicht mehr viel übrig, auf das ich pauschal stolz bin bzw. stolz sein möchte.
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mir ist eigentlich ziemlich schnuppe was in anderen ländern läuft. wenn du aber genau hinsiehst, wirst du feststellen, das es auch dort kritiker gibt.
die, die hier mit erhobenem zeigefinger herumlaufen haben im grunde aber nicht ganz unrecht. wenn man pauschal auf etwas stolz ist, muss man natürlich auch geschichtliche hintergründe betrachten. schliesslich hat sich die aktuelle kultur und auch der staat daraus entwickelt und teile unserer bevölkerung haben direkt oder indirekt (nachkriegsgeneration) mit der ns zeit zu tun gehabt.
8 Montag, 16.
Juli 2007 um 23:55 Uhr
Ob jetzt Rechtsradikale ihre rechte Musik hören oder ab und an mal ein Lied aus den Charts gut finden, ist doch völlig einerlei. Ein Lied macht niemanden rechtsradikal oder lässt ihn Menschen verprügeln.
Ich denke, dass uns Deutschen ein wenig mehr Nationalstolz gut tun und einiges bezwecken würde. Ein zeitlang durfte man ja stolz sein auf sein Land, vor etwa einem Jahr zur WM. Plötzlich ist es wieder verpönt. Wenn ich mir jetzt einen Deutschlandaufkleber ans Auto kleben würde, wäre ich wahrscheinlich gleich ein Nazi.
Und zu unserer Vergangenheit: Meine Vergangenheit ist es nicht, die meiner Eltern auch nicht. Und damit hat sich die Sache. Es wirft ja heute auch niemand den Italiener, Türken, Russen oder was weiß ich welchem Volk vor, dass sie mal Kriege geführt haben. :roll:
| Zitat von Anika;137304 | |
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Ob jetzt Rechtsradikale ihre rechte Musik hören oder ab und an mal ein Lied aus den Charts gut finden, ist doch völlig einerlei. Ein Lied macht niemanden rechtsradikal oder lässt ihn Menschen verprügeln.
| Zitat von Anika;137304 | |
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Ich denke, dass uns Deutschen ein wenig mehr Nationalstolz gut tun und einiges bezwecken würde. Ein zeitlang durfte man ja stolz sein auf sein Land, vor etwa einem Jahr zur WM. Plötzlich ist es wieder verpönt. Wenn ich mir jetzt einen Deutschlandaufkleber ans Auto kleben würde, wäre ich wahrscheinlich gleich ein Nazi.
Und zu unserer Vergangenheit: Meine Vergangenheit ist es nicht, die meiner Eltern auch nicht. Und damit hat sich die Sache. Es wirft ja heute auch niemand den Italiener, Türken, Russen oder was weiß ich welchem Volk vor, dass sie mal Kriege geführt haben. :roll:
9 Dienstag, 17.
Juli 2007 um 12:00 Uhr
jetzt habe ich aber immer noch keine antwort auf meine frage, worauf man stolz sein soll oder kann bzw. ihr stolz seid. ich bin- wenn überhaupt- auf dinge stolz, die ich mit meinen eigenen händen geschaffen habe.
ist es nicht. es kommt schon ein wenig auf die texte an, die man schreibt. es gibt bands, die wollen mit ihren texten statements setzten. so geschehen im falle von mia.
zum beispiel mia: sie haben ja öffentlich zugegeben, mit dem lied eine diskussion in gang bringen zu wollen. wenn man allerdings lediglich einen song schreibt, um eine diskussion in gang zu bringen und sich danach zurückzieht, ist das doch sehr wenig. der begriff diskussion hat für mich etwas mit austausch von meinungen zu tun. wenn liedgut missbraucht wird und man keine antworten mehr gibt, ist das aus meiner sicht auch eine art von antwort bzw. zu wenig engagement bei heiklen themen.
gut, es gibt menschen die gröhlen texte mit, ohne überhaupt darüber nachzudenken, was da gesungen wird. so einfach ist es aber meiner meinung nach nicht bzw. lässt nicht auf einen sonderlich grossen iq schliessen.
das man schon ein wenig "gesinnung" mitbringen muss um gewisse texte gut zu finden ist insofern klar, als das man ansonsten wohl eher abschaltet.
das lieder dazu beitragen können, dass menschen verprügelt werden sehe ich absolut. lies dir mal texte von einschlägigen szene bands durch oder hör dir dir deren songs an.
nämlich?
ich hab das etwas anders gesehen: wir waren stolz auf eine fussballspielende mannschaft. daraus ist ein gruppengefühl entstanden, dem ich mich nicht entzogen habe. die fahnen, die geschwenkt wurden, waren für mich eher ausdruck der zugehörigkeit dieser mannschaft.
viele der spieler haben ihre wurzeln übrigens nicht in deutschland. noch ein grund mehr zu hinterfragen, worauf man denn da genau stolz gewesen ist.
ich finde, du machst es dir verdammt einfach. wenn du pauschal auf ein land stolz bist, gehört natürlich auch die vergangenheit dazu. natürlich ist es einfach die vergangenheit jetzt wegzureden und wegzudenken. sie gehört aber zu unserer identität. viele unserer kulturgüter haben nun mal ihre wurzeln auch aus dieser zeit übernommen.
es geht hier ja nicht nur um kriege, sondern auch um die haltung eines volks. im übrigen finde ich es in anderen ländern auch nicht besser und intelligenter, wenn da pauschal auf irgendwas stolz ist, ohne sich mal die mühe zu machen, zu hinterfragen, auf was eigentlich genau.
jetzt habe ich aber immer noch keine antwort auf meine frage, worauf man stolz sein soll oder kann bzw. ihr stolz seid. ich bin- wenn überhaupt- auf dinge stolz, die ich mit meinen eigenen händen geschaffen habe.
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ist es nicht. es kommt schon ein wenig auf die texte an, die man schreibt. es gibt bands, die wollen mit ihren texten statements setzten. so geschehen im falle von mia.
zum beispiel mia: sie haben ja öffentlich zugegeben, mit dem lied eine diskussion in gang bringen zu wollen. wenn man allerdings lediglich einen song schreibt, um eine diskussion in gang zu bringen und sich danach zurückzieht, ist das doch sehr wenig. der begriff diskussion hat für mich etwas mit austausch von meinungen zu tun. wenn liedgut missbraucht wird und man keine antworten mehr gibt, ist das aus meiner sicht auch eine art von antwort bzw. zu wenig engagement bei heiklen themen.
gut, es gibt menschen die gröhlen texte mit, ohne überhaupt darüber nachzudenken, was da gesungen wird. so einfach ist es aber meiner meinung nach nicht bzw. lässt nicht auf einen sonderlich grossen iq schliessen.
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das man schon ein wenig "gesinnung" mitbringen muss um gewisse texte gut zu finden ist insofern klar, als das man ansonsten wohl eher abschaltet.
das lieder dazu beitragen können, dass menschen verprügelt werden sehe ich absolut. lies dir mal texte von einschlägigen szene bands durch oder hör dir dir deren songs an.
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nämlich?
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ich hab das etwas anders gesehen: wir waren stolz auf eine fussballspielende mannschaft. daraus ist ein gruppengefühl entstanden, dem ich mich nicht entzogen habe. die fahnen, die geschwenkt wurden, waren für mich eher ausdruck der zugehörigkeit dieser mannschaft.
viele der spieler haben ihre wurzeln übrigens nicht in deutschland. noch ein grund mehr zu hinterfragen, worauf man denn da genau stolz gewesen ist.
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ich finde, du machst es dir verdammt einfach. wenn du pauschal auf ein land stolz bist, gehört natürlich auch die vergangenheit dazu. natürlich ist es einfach die vergangenheit jetzt wegzureden und wegzudenken. sie gehört aber zu unserer identität. viele unserer kulturgüter haben nun mal ihre wurzeln auch aus dieser zeit übernommen.
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es geht hier ja nicht nur um kriege, sondern auch um die haltung eines volks. im übrigen finde ich es in anderen ländern auch nicht besser und intelligenter, wenn da pauschal auf irgendwas stolz ist, ohne sich mal die mühe zu machen, zu hinterfragen, auf was eigentlich genau.
10 Freitag, 20.
Juli 2007 um 11:36 Uhr
also ich bin immer noch mächtig gespannt auf eure antworten. ich finde dieses thema nämlich spannend. meine meinung habe ich wohl ziemlich deutlich und grundlegend zum ausdruck gebracht. jetzt lasst mich nicht in der kurve zur zielgeraden hängen. vielleicht wird aus mir ja auch ein stolzer deutscher. wer weiss. ich bin argumenten gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen.
also ich bin immer noch mächtig gespannt auf eure antworten. ich finde dieses thema nämlich spannend. meine meinung habe ich wohl ziemlich deutlich und grundlegend zum ausdruck gebracht. jetzt lasst mich nicht in der kurve zur zielgeraden hängen. vielleicht wird aus mir ja auch ein stolzer deutscher. wer weiss. ich bin argumenten gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen.
Sting
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11 Freitag, 20.
Juli 2007 um 11:48 Uhr
Nationalstolz ist de facto Schwachfug.
Wieso soll man stolz auf etwas sein, zu dem man keinen Beitrag geleistet hat?
Ich bin auch nicht stolz darauf, dass Anika eine fürsorgliche Mutter ist, die ihren Kindern ein gutes Leben bietet. Schliesslich ist es nicht mein Herzblut, sondern das ihre.
Ich bin auch nicht stolz darauf, in eine andere Stadt gezogen zu sein, um einen beruflichen Neuanfang zu machen, wie masso. Das ist sein Schweissblut, nicht das meine.
Genausowenig bin ich stolz darauf, dass es so viele deutsche Nobelpreisträger gab. Es ist deren Leistung, nicht meine.
Respekt kann ich Fremdleistung gegenüber empfinden: das tue ich oft. Aber Stolz ist doch etwas sehr persönliches.
Nationalstolz ist daher meiner Meinung nach ein Konstrukt, das einen soll - dies aber leider mit unangenehmen Nebeneffekten vollzieht (siehe rechte Gesinnungsträger, die aus dem Vollen schöpfen, wenn's um Nationalstolz geht).
Was den Vergleich mit anderen Ländern anbelangt, hast Du nicht Unrecht, Anika. Aber nur, weil dort Nationalstolz praktiziert wird, macht es dies nicht zu einer sinnvollen Sache. Sicherlich hat auch Nationalstolz dazu beigetragen, dass junge US-Amerikaner sich der Armee zur Verfügung gestellt haben, um ihren Nationalstolz im Irak unter Beweis zu stellen - ohne alle möglichen Konsequenzen zu hinterfragen (ich spreche nicht über politische, sondern über persönliche: Kriegskrüppel haben lange nichts zu lachen, vermute ich). Ich möchte nicht über das Für und Wider dieses Krieges diskutieren, sondern lediglich anführen, was ein sogenannter Nationalstolz alles bewirken kann.
Wie sagt doch die NRA so schön?
Nicht Waffen töten Menschen. Menschen töten Menschen.
Damit haben sowohl Du, als auch die NRA Recht. Aber auch Unrecht.
Genauso, wie Waffen es einfacher machen, einem Menschen das Leben zu nehmen (dazu gehört nur ein 'Knopfdruck', anstelle des Meuchelns mit Händen, Steinen, Knüppeln oder Messern), lockern rechtsradikale Songs Hemmungen bzw. können bestimmte Fehlverhaltensweisen geradezu normalisieren, wenn das Auditorium jung und/oder betrunken genug ist.
Dies schlägt in eine ähnliche Kerbe, wie die ganze Porno-Diskussion rund um Frauenverachtung etc., u.a. basierend auf bestimmten deutschen Rap-Songs.
Es ist eine Sache, eine mündige Person mit solchen Medien zu konfrontieren, jedoch eine ganz andere, junge Leute, die sowieso nicht unbedingt viel im Leben zu lachen haben oder einfach nur denkfaul sind.
Nationalstolz ist de facto Schwachfug.
Wieso soll man stolz auf etwas sein, zu dem man keinen Beitrag geleistet hat?
Ich bin auch nicht stolz darauf, dass Anika eine fürsorgliche Mutter ist, die ihren Kindern ein gutes Leben bietet. Schliesslich ist es nicht mein Herzblut, sondern das ihre.
Ich bin auch nicht stolz darauf, in eine andere Stadt gezogen zu sein, um einen beruflichen Neuanfang zu machen, wie masso. Das ist sein Schweissblut, nicht das meine.
Genausowenig bin ich stolz darauf, dass es so viele deutsche Nobelpreisträger gab. Es ist deren Leistung, nicht meine.
Respekt kann ich Fremdleistung gegenüber empfinden: das tue ich oft. Aber Stolz ist doch etwas sehr persönliches.
Nationalstolz ist daher meiner Meinung nach ein Konstrukt, das einen soll - dies aber leider mit unangenehmen Nebeneffekten vollzieht (siehe rechte Gesinnungsträger, die aus dem Vollen schöpfen, wenn's um Nationalstolz geht).
Was den Vergleich mit anderen Ländern anbelangt, hast Du nicht Unrecht, Anika. Aber nur, weil dort Nationalstolz praktiziert wird, macht es dies nicht zu einer sinnvollen Sache. Sicherlich hat auch Nationalstolz dazu beigetragen, dass junge US-Amerikaner sich der Armee zur Verfügung gestellt haben, um ihren Nationalstolz im Irak unter Beweis zu stellen - ohne alle möglichen Konsequenzen zu hinterfragen (ich spreche nicht über politische, sondern über persönliche: Kriegskrüppel haben lange nichts zu lachen, vermute ich). Ich möchte nicht über das Für und Wider dieses Krieges diskutieren, sondern lediglich anführen, was ein sogenannter Nationalstolz alles bewirken kann.
| Zitat von masso | |
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Wie sagt doch die NRA so schön?
Nicht Waffen töten Menschen. Menschen töten Menschen.
Damit haben sowohl Du, als auch die NRA Recht. Aber auch Unrecht.
Genauso, wie Waffen es einfacher machen, einem Menschen das Leben zu nehmen (dazu gehört nur ein 'Knopfdruck', anstelle des Meuchelns mit Händen, Steinen, Knüppeln oder Messern), lockern rechtsradikale Songs Hemmungen bzw. können bestimmte Fehlverhaltensweisen geradezu normalisieren, wenn das Auditorium jung und/oder betrunken genug ist.
Dies schlägt in eine ähnliche Kerbe, wie die ganze Porno-Diskussion rund um Frauenverachtung etc., u.a. basierend auf bestimmten deutschen Rap-Songs.
Es ist eine Sache, eine mündige Person mit solchen Medien zu konfrontieren, jedoch eine ganz andere, junge Leute, die sowieso nicht unbedingt viel im Leben zu lachen haben oder einfach nur denkfaul sind.
Sting
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Daemonarch
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Grünschnabel

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13 Mittwoch, 25.
Juli 2007 um 07:44 Uhr
Dennoch betrachte ich schon immer dieses geknickte verstecken hinter den Kriegsverbrechen des WW2 als extrem lähmend für unser gesamtes Volk.
Den Amerikanern haut ja heute auch keiner mehr vorn Latz das sie millionen von Indianern weggemeuchelt haben.
Der Kirche wirft keiner mehr vor das sie millionen von Menschen fadenscheinig als Ketzer gebrandmarkt und ermordet hat.
Ich denke wir deutsche gehen mit der Vergangenheit beispielhaft um, siehe Holocaustmahnmale, KZ-Gedenkstätten.
Allerdings sollte dies heutzutage kein Grund mehr sein, warum sich Menschen hier mit Migrationshintergrund benehmen können wie die Axt im Walde, wenn man diese kritisiert heißt es "'sdu Nazi odawas?".
Gerechtfertigte Kritik sollte man immer Hintergrundfrei äußern dürfen, sonst läuft was falsch im Staate Dänemark!
Dennoch kann ich Gigantos Statement zum Nationalstolz gut nachvollziehen.
Dennoch betrachte ich schon immer dieses geknickte verstecken hinter den Kriegsverbrechen des WW2 als extrem lähmend für unser gesamtes Volk.
Den Amerikanern haut ja heute auch keiner mehr vorn Latz das sie millionen von Indianern weggemeuchelt haben.
Der Kirche wirft keiner mehr vor das sie millionen von Menschen fadenscheinig als Ketzer gebrandmarkt und ermordet hat.
Ich denke wir deutsche gehen mit der Vergangenheit beispielhaft um, siehe Holocaustmahnmale, KZ-Gedenkstätten.
Allerdings sollte dies heutzutage kein Grund mehr sein, warum sich Menschen hier mit Migrationshintergrund benehmen können wie die Axt im Walde, wenn man diese kritisiert heißt es "'sdu Nazi odawas?".
Gerechtfertigte Kritik sollte man immer Hintergrundfrei äußern dürfen, sonst läuft was falsch im Staate Dänemark!
Dennoch kann ich Gigantos Statement zum Nationalstolz gut nachvollziehen.
14 Freitag, 27.
Juli 2007 um 10:54 Uhr
was empfindest du denn daran als lähmend (ich will damit nicht zu ausdruck bringen, dass ich daran etwas gut oder schlecht finde. wertneutrale nachfrage)?
also ich für meinen teil vergesse solche vorkommnisse nicht. du scheinbar auch nicht. damit wären wir schonmal zu 2.
das wirft für mich die frage auf: wie würde es denn deiner meinung nach besser zur geltung gebracht werden? durch jahrestage, gedenkveranstaltungen, etc.?
ja, richtig. hier in deutschland läuft immer noch viel zum thema. dennoch hat in den vergangenen jahrzehnten ein deutlicher rechtsruck stattgefunden (an anderen orten natürlich auch. mich interessiert aber vor allem mein land und europa, weil ich hier die auswirkungen am deutlichsten spüre).
einige der bürgerlichen parteien gehen vor allem in den vergangene 2 jahrzehnten mit themen auf stimmenfang, die vorher rechten gruppierungen vorbehalten blieben. hier beginnt sich so langsam der kreis zu schliessen bzw. kann man, wenn man historische ereignisse heranzieht ablesen, dass sich bestimmte dinge wiederholen.
mittlerweile wirbt sogar die sog. linkspartei bzw. die linke mit themen, da kann es einem den magen umdrehen (sinngemäss: arbeit in deutschland für deutsche bürger first).
das entwickelt sich für mich immer mehr zu einem einheitsbrei. die nuancen sind immer weniger auszumachen, die die parteien unterscheiden. da soll man nicht "politikverdrossen" werden (wenn man es am wahlverhalten der bundesbürger festmachen will).
rassimsus bzw. faschismus etabliert sich gerade immer dann sehr gut, wenn sich der einzelne vermeintlich am untersten ende der gesellschaftlichen "nahrungskette" wiederfindet. irgendwie scheint es in der natur des menschen verankert zu sein, dass er jemanden braucht, auf den er herabsehen kann um sich gut bzw. besser zu fühlen. im zweifelsfall ist es dann der "kanake" von der dönnerbude nebenan. :messer:
was meinst du konkret?
da hast du grundsätzlich absolut recht.
| Zitat | |
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was empfindest du denn daran als lähmend (ich will damit nicht zu ausdruck bringen, dass ich daran etwas gut oder schlecht finde. wertneutrale nachfrage)?
| Zitat | |
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also ich für meinen teil vergesse solche vorkommnisse nicht. du scheinbar auch nicht. damit wären wir schonmal zu 2.
das wirft für mich die frage auf: wie würde es denn deiner meinung nach besser zur geltung gebracht werden? durch jahrestage, gedenkveranstaltungen, etc.?
| Zitat | |
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ja, richtig. hier in deutschland läuft immer noch viel zum thema. dennoch hat in den vergangenen jahrzehnten ein deutlicher rechtsruck stattgefunden (an anderen orten natürlich auch. mich interessiert aber vor allem mein land und europa, weil ich hier die auswirkungen am deutlichsten spüre).
einige der bürgerlichen parteien gehen vor allem in den vergangene 2 jahrzehnten mit themen auf stimmenfang, die vorher rechten gruppierungen vorbehalten blieben. hier beginnt sich so langsam der kreis zu schliessen bzw. kann man, wenn man historische ereignisse heranzieht ablesen, dass sich bestimmte dinge wiederholen.
mittlerweile wirbt sogar die sog. linkspartei bzw. die linke mit themen, da kann es einem den magen umdrehen (sinngemäss: arbeit in deutschland für deutsche bürger first).
das entwickelt sich für mich immer mehr zu einem einheitsbrei. die nuancen sind immer weniger auszumachen, die die parteien unterscheiden. da soll man nicht "politikverdrossen" werden (wenn man es am wahlverhalten der bundesbürger festmachen will).
rassimsus bzw. faschismus etabliert sich gerade immer dann sehr gut, wenn sich der einzelne vermeintlich am untersten ende der gesellschaftlichen "nahrungskette" wiederfindet. irgendwie scheint es in der natur des menschen verankert zu sein, dass er jemanden braucht, auf den er herabsehen kann um sich gut bzw. besser zu fühlen. im zweifelsfall ist es dann der "kanake" von der dönnerbude nebenan. :messer:
| Zitat | |
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was meinst du konkret?
| Zitat | |
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da hast du grundsätzlich absolut recht.
15 Samstag, 28.
Juli 2007 um 11:32 Uhr
Lähmend, weil man es sich permanent (auf politischer Ebene) vorwerfen lassen muss. Bekommt Polen nicht genug Stimmen in der EU, erhebt man den Zeigefinger und meint, dass Polen heute das größte und mächtigste Land in Europa wäre, hätte es den Krieg nicht gegeben. Ja sicher ... Als ob nicht gerade die osteropäischen EU-Länder nicht schon genug von der EU-Erweiterung profitieren. :roll:
Man hat es im Hinterkopf, aber es wird nie zur Sprache gebracht oder als Druckmittel benutzt. Oder hast Du schon jemals in den Medien gehört "Ihr solltet mal besser nicht in den Krieg ziehen gegen XY, ihr habt ja damals schon die ganzen Indianer weggemetzelt." oder "An eurer Stelle würde ich mal lieber die Umwelt schützen, so fies wie ihr damals zu den Indianern gewesen seid." Also ich habe noch nichts dergleichen gehört ...
Dann warte mal ab, wie es hier in 10, 20, 30 Jahren aussehen wird. Wenn Dein Kind in die Grundschule geht und Du mit einem anderen Elternpaar das einzige deutsche in der Klasse seid, und Dein Kind komisch angeguckt wird, weil es ein "anders" ist.
Das sage ich völlig wertfrei, und ich möchte auch, dass es so aufgenommen wird. Auch wenn man das in Deutschland gar nicht öffentlich ansprechen darf. Das Thema wird in einigen Jahrzehnten noch richtig für Stimmung sorgen ...
Richtig. Kommt man jemandem dumm, wird einem das entgegen gebracht, um jede weitere Diskussion im Keim zu ersticken.
Bsp.: (M)ein französischer Austauschschüler bekam einmal nicht seinen Willen, als er damals bei mir in Deutschland war, schon brabbelte er das Wort "Nazi". Super Argument für und gegen alles! :up:
| Zitat von Giganto;137723 | |
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Lähmend, weil man es sich permanent (auf politischer Ebene) vorwerfen lassen muss. Bekommt Polen nicht genug Stimmen in der EU, erhebt man den Zeigefinger und meint, dass Polen heute das größte und mächtigste Land in Europa wäre, hätte es den Krieg nicht gegeben. Ja sicher ... Als ob nicht gerade die osteropäischen EU-Länder nicht schon genug von der EU-Erweiterung profitieren. :roll:
| Zitat von Giganto;137723 | |
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Man hat es im Hinterkopf, aber es wird nie zur Sprache gebracht oder als Druckmittel benutzt. Oder hast Du schon jemals in den Medien gehört "Ihr solltet mal besser nicht in den Krieg ziehen gegen XY, ihr habt ja damals schon die ganzen Indianer weggemetzelt." oder "An eurer Stelle würde ich mal lieber die Umwelt schützen, so fies wie ihr damals zu den Indianern gewesen seid." Also ich habe noch nichts dergleichen gehört ...
| Zitat von Giganto;137723 | |
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Dann warte mal ab, wie es hier in 10, 20, 30 Jahren aussehen wird. Wenn Dein Kind in die Grundschule geht und Du mit einem anderen Elternpaar das einzige deutsche in der Klasse seid, und Dein Kind komisch angeguckt wird, weil es ein "anders" ist.
Das sage ich völlig wertfrei, und ich möchte auch, dass es so aufgenommen wird. Auch wenn man das in Deutschland gar nicht öffentlich ansprechen darf. Das Thema wird in einigen Jahrzehnten noch richtig für Stimmung sorgen ...
| Zitat von Daemonarch | |
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Richtig. Kommt man jemandem dumm, wird einem das entgegen gebracht, um jede weitere Diskussion im Keim zu ersticken.
Bsp.: (M)ein französischer Austauschschüler bekam einmal nicht seinen Willen, als er damals bei mir in Deutschland war, schon brabbelte er das Wort "Nazi". Super Argument für und gegen alles! :up:
16 Montag, 30.
Juli 2007 um 13:15 Uhr
hallo masso,
ich empfinde es als sehr unhöflich, dass du nicht auf den eigentlichen diskussionstrang eingehst, den du selber aufgeworfen hast. wir warten immer noch auf antworten.....
[quote=masso;137735]
Lähmend, weil man es sich permanent (auf politischer Ebene) vorwerfen lassen muss. Bekommt Polen nicht genug Stimmen in der EU, erhebt man den Zeigefinger und meint, dass Polen heute das größte und mächtigste Land in Europa wäre, hätte es den Krieg nicht gegeben. Ja sicher ... Als ob nicht gerade die osteropäischen EU-Länder nicht schon genug von der EU-Erweiterung profitieren. :roll:
das habe ich nicht geschrieben. ändere es in deinem beitrag entsprechend ab! das verhalten der polen empfinde ich als genauso grössenwahnsinnig wie deinen beitrag selber. von wegen widererstarktes deutschland und die anderen dürfen froh sein wenn sie etwas vom kuchen abbekommen, oder wie? :naja:
[quote]Man hat es im Hinterkopf, aber es wird nie zur Sprache gebracht oder als Druckmittel benutzt. Oder hast Du schon jemals in den Medien gehört "Ihr solltet mal besser nicht in den Krieg ziehen gegen XY, ihr habt ja damals schon die ganzen Indianer weggemetzelt." oder "An eurer Stelle würde ich mal lieber die Umwelt schützen, so fies wie ihr damals zu den Indianern gewesen seid." Also ich habe noch nichts dergleichen gehört ...
[/quote]
na dann hörst du vielleicht nicht richtig hin oder liest die falschen zeitungen. im zusammenhang mit dem irakkrieg wird schon häufiger die vergangenheit der usa im punkto kriege in aller welt, gekoppelt mit den entsprechenden interessen, angeprangert.
im grunde spielt es aus meiner sicht aber auch keine allzugrosse rolle.
[quote=Giganto;137723]ja, richtig. hier in deutschland läuft immer noch viel zum thema. dennoch hat in den vergangenen jahrzehnten ein deutlicher rechtsruck stattgefunden (an anderen orten natürlich auch. mich interessiert aber vor allem mein land und europa, weil ich hier die auswirkungen am deutlichsten spüre).
einige der bürgerlichen parteien gehen vor allem in den vergangene 2 jahrzehnten mit themen auf stimmenfang, die vorher rechten gruppierungen vorbehalten blieben. hier beginnt sich so langsam der kreis zu schliessen bzw. kann man, wenn man historische ereignisse heranzieht ablesen, dass sich bestimmte dinge wiederholen.
mittlerweile wirbt sogar die sog. linkspartei bzw. die linke mit themen, da kann es einem den magen umdrehen (sinngemäss: arbeit in deutschland für deutsche bürger first).
das entwickelt sich für mich immer mehr zu einem einheitsbrei. die nuancen sind immer weniger auszumachen, die die parteien unterscheiden. da soll man nicht "politikverdrossen" werden (wenn man es am wahlverhalten der bundesbürger festmachen will).
rassimsus bzw. faschismus etabliert sich gerade immer dann sehr gut, wenn sich der einzelne vermeintlich am untersten ende der gesellschaftlichen "nahrungskette" wiederfindet. irgendwie scheint es in der natur des menschen verankert zu sein, dass er jemanden braucht, auf den er herabsehen kann um sich gut bzw. besser zu fühlen. im zweifelsfall ist es dann der "kanake" von der dönnerbude nebenan. :messer:[/quote]
[quote]Dann warte mal ab, wie es hier in 10, 20, 30 Jahren aussehen wird. Wenn Dein Kind in die Grundschule geht und Du mit einem anderen Elternpaar das einzige deutsche in der Klasse seid, und Dein Kind komisch angeguckt wird, weil es ein "anders" ist.
Das sage ich völlig wertfrei, und ich möchte auch, dass es so aufgenommen wird. Auch wenn man das in Deutschland gar nicht öffentlich ansprechen darf. Das Thema wird in einigen Jahrzehnten noch richtig für Stimmung sorgen ... [/quote]
wie soll man eine solche aussage wertfrei lesen soll ist mir ehrlich gesagt ein rätsel. ich dachte bisher du bist ein freund von freien entwicklungen (absatzmärkte, etc). für mich ist das eine logische entwicklung. andere länder und nationen wollen was vom kuchen ab.
zu erwarten, es gäbe bei einer guten entwicklung im eigenen land, die u.a. von der schlechten lage in anderen ländern herrührt, keine bestrebungen endlich auch mal gerecht entlohnt zu werden, ist etwas blauäugig. in den letzten jahren gab es ja bereits genug bestrebungen zuwanderung einzudämmen. das jetzt aber zu kritisieren hat schon was von der beführwortung modernen sklaventums. andere länder ausbeuten bis zum geht nicht mehr, aber selber in goldenen türmen wohnen wollen.
da kommt nationalismus gerade recht. als rechtfertigung für alles mögliche.....
hallo masso,
ich empfinde es als sehr unhöflich, dass du nicht auf den eigentlichen diskussionstrang eingehst, den du selber aufgeworfen hast. wir warten immer noch auf antworten.....
[quote=masso;137735]
| Zitat | |
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Lähmend, weil man es sich permanent (auf politischer Ebene) vorwerfen lassen muss. Bekommt Polen nicht genug Stimmen in der EU, erhebt man den Zeigefinger und meint, dass Polen heute das größte und mächtigste Land in Europa wäre, hätte es den Krieg nicht gegeben. Ja sicher ... Als ob nicht gerade die osteropäischen EU-Länder nicht schon genug von der EU-Erweiterung profitieren. :roll:
das habe ich nicht geschrieben. ändere es in deinem beitrag entsprechend ab! das verhalten der polen empfinde ich als genauso grössenwahnsinnig wie deinen beitrag selber. von wegen widererstarktes deutschland und die anderen dürfen froh sein wenn sie etwas vom kuchen abbekommen, oder wie? :naja:
| Zitat von Giganto;137723]also ich für meinen teil vergesse solche vorkommnisse nicht. du scheinbar auch nicht. damit wären wir schonmal zu 2. | |
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[quote]Man hat es im Hinterkopf, aber es wird nie zur Sprache gebracht oder als Druckmittel benutzt. Oder hast Du schon jemals in den Medien gehört "Ihr solltet mal besser nicht in den Krieg ziehen gegen XY, ihr habt ja damals schon die ganzen Indianer weggemetzelt." oder "An eurer Stelle würde ich mal lieber die Umwelt schützen, so fies wie ihr damals zu den Indianern gewesen seid." Also ich habe noch nichts dergleichen gehört ...
[/quote]
na dann hörst du vielleicht nicht richtig hin oder liest die falschen zeitungen. im zusammenhang mit dem irakkrieg wird schon häufiger die vergangenheit der usa im punkto kriege in aller welt, gekoppelt mit den entsprechenden interessen, angeprangert.
im grunde spielt es aus meiner sicht aber auch keine allzugrosse rolle.
[quote=Giganto;137723]ja, richtig. hier in deutschland läuft immer noch viel zum thema. dennoch hat in den vergangenen jahrzehnten ein deutlicher rechtsruck stattgefunden (an anderen orten natürlich auch. mich interessiert aber vor allem mein land und europa, weil ich hier die auswirkungen am deutlichsten spüre).
einige der bürgerlichen parteien gehen vor allem in den vergangene 2 jahrzehnten mit themen auf stimmenfang, die vorher rechten gruppierungen vorbehalten blieben. hier beginnt sich so langsam der kreis zu schliessen bzw. kann man, wenn man historische ereignisse heranzieht ablesen, dass sich bestimmte dinge wiederholen.
mittlerweile wirbt sogar die sog. linkspartei bzw. die linke mit themen, da kann es einem den magen umdrehen (sinngemäss: arbeit in deutschland für deutsche bürger first).
das entwickelt sich für mich immer mehr zu einem einheitsbrei. die nuancen sind immer weniger auszumachen, die die parteien unterscheiden. da soll man nicht "politikverdrossen" werden (wenn man es am wahlverhalten der bundesbürger festmachen will).
rassimsus bzw. faschismus etabliert sich gerade immer dann sehr gut, wenn sich der einzelne vermeintlich am untersten ende der gesellschaftlichen "nahrungskette" wiederfindet. irgendwie scheint es in der natur des menschen verankert zu sein, dass er jemanden braucht, auf den er herabsehen kann um sich gut bzw. besser zu fühlen. im zweifelsfall ist es dann der "kanake" von der dönnerbude nebenan. :messer:[/quote]
[quote]Dann warte mal ab, wie es hier in 10, 20, 30 Jahren aussehen wird. Wenn Dein Kind in die Grundschule geht und Du mit einem anderen Elternpaar das einzige deutsche in der Klasse seid, und Dein Kind komisch angeguckt wird, weil es ein "anders" ist.
Das sage ich völlig wertfrei, und ich möchte auch, dass es so aufgenommen wird. Auch wenn man das in Deutschland gar nicht öffentlich ansprechen darf. Das Thema wird in einigen Jahrzehnten noch richtig für Stimmung sorgen ... [/quote]
wie soll man eine solche aussage wertfrei lesen soll ist mir ehrlich gesagt ein rätsel. ich dachte bisher du bist ein freund von freien entwicklungen (absatzmärkte, etc). für mich ist das eine logische entwicklung. andere länder und nationen wollen was vom kuchen ab.
zu erwarten, es gäbe bei einer guten entwicklung im eigenen land, die u.a. von der schlechten lage in anderen ländern herrührt, keine bestrebungen endlich auch mal gerecht entlohnt zu werden, ist etwas blauäugig. in den letzten jahren gab es ja bereits genug bestrebungen zuwanderung einzudämmen. das jetzt aber zu kritisieren hat schon was von der beführwortung modernen sklaventums. andere länder ausbeuten bis zum geht nicht mehr, aber selber in goldenen türmen wohnen wollen.
da kommt nationalismus gerade recht. als rechtfertigung für alles mögliche.....

