Pavarotti ist tot!
Gehe zu Seite:
Sollte ein Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Piet
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
1 Donnerstag, 06.
September 2007 um 17:44 Uhr
Hab es heute früh im Radio gehört. Ich war zwar nie ein Fan von klassischen Opern mit kräftigen Männerstimmen, aber er kam wenigstens immer sehr sympatisch rüber. Schade.
Vielleicht tritt ja in naher Zukunft das Gesangstalent aus England seine Nachfolge an.
siehe auch hier: AFP: Italienischer Star-Tenor ...rotti mit 71 Jahren gestorben
R.I.P.
Hab es heute früh im Radio gehört. Ich war zwar nie ein Fan von klassischen Opern mit kräftigen Männerstimmen, aber er kam wenigstens immer sehr sympatisch rüber. Schade.
Vielleicht tritt ja in naher Zukunft das Gesangstalent aus England seine Nachfolge an.
siehe auch hier: AFP: Italienischer Star-Tenor ...rotti mit 71 Jahren gestorben
R.I.P.
2 Donnerstag, 06.
September 2007 um 18:36 Uhr
sein Tod hat mich sehr getroffen. Ich werde ich immer an "Pavarotti & Friends" erinnern und an sein göttliches "Nessun Dorma"
sein Tod hat mich sehr getroffen. Ich werde ich immer an "Pavarotti & Friends" erinnern und an sein göttliches "Nessun Dorma"

Angemeldete Benutzer sehen hier keine Werbeeinblendung.
Nightwitch
Grünschnabel

Beiträge: 1910

Dabei seit: 27. Feb 2008
Wohnort: Ahaus
Letzter Login: 31. Oct 2008

Grünschnabel

Beiträge: 1910
Dabei seit: 27. Feb 2008
Wohnort: Ahaus
Letzter Login: 31. Oct 2008
3 Freitag, 07.
September 2007 um 09:25 Uhr
Ich war gestern in einem Chat unterwegs als eine Userin total hysterisch wurde, als sie uns mitteilte, dass Pavarotti tot sei.
Sie forderte sofort eine Schweigeminute etc. pp.
Als ich hinterher fragte, wer jetzt eine Schweigeminute für die anderen Menschen abhalten würde, die heute (bzw. gestern ) gestorben seien, wäre ich beinahe gelyncht worden.
Haben die es aber nicht verdient betrauert zu werden?
Ich bekam die Antwort: na, die kenn ich doch nicht. Ahja, aber einen Pavarotti kennt man, nur weil man ihn im Fernsehprogramm sieht oder Geschichten über ihn berichtet wird?
Sicherlich ist es sehr bedauerlich, dass ein großartiger Mensch weniger auf der Erde weilt, aber sind Ottonormalverbraucher nicht auch in ihrer Art großartige Menschen für irgend wen?
Bitte nicht falsch verstehen, jeder sollte das tun, was er für richtig hält. Die Menschen die um Pavarotti trauern wollen, sollen dies auch gerne tun. Nur diese ganze Heuchelei, nur weil ein Promi tot ist, geht mir gewaltig auf den Keks. Mal abgesehen davon, dass die meisten wahrscheinlich mit dem Namen bzw mit der Musik nichts anfangen können. Aber es kam in den Nachrichten, da muss das was grosses sein :roll:
Wenn die Kassiererin vom Supermarkt um die Ecke, wo man fast täglich war irgendwann nicht mehr da ist, dann tut man das evtl mit "och die ist nicht mehr hier, in einem anderen laden oder ist im Ruhestand" ab... ob die evtl auch verstorben sein könnte, interessiert keine Sau (sorry, für den harten Ausdruck).
Genauso grässlich finde ich die Angewohnheit bei Todesanzeigen und auf Grabsteinen auf die Daten zu schauen und auszurechnen, dass diese Person nur xx Jahre alt wurde und die nächste dafür aber xx...
Irgendwie minimiert man den Mensch meiner Meinung damit nur.
Sollte man sich nicht lieber fragen, was hat der Mensch in den Jahren auf dieser Welt gutes getan?
Wie gesagt, ich finde es auch schade, dass ein Pavarotti tot ist, er war ein großes Talent, obwohl es nicht so wirklich meine Musikrichtung ist. Ich kenne aber zumindest ein paar Stücke. Da er aber schon lange litt, ist es meiner Meinung nach das Beste für ihn gewesen. Ich habe lange genug ansehen müssen, wie mein Stiefvater an seiner Krankheit litt und am Ende nicht mal mehr ein Schatten seiner Selbst war, weil die Ärzte immer noch eine Behandlungsmethode ausprobieren wollten und ihm immer mehr "lebenserhaltene" Mittel gegeben haben, obwohl er schon lange diese Welt verlassen wollte.
Damals konnte mich übrigens auch niemand verstehen, als meine erste Reaktion auf die Nachricht, dass er friedlich eingeschlafen wäre "endlich hat er geschafft, was er schon lange wollte". Auch da hätte mich meine Familie am liebsten gelyncht. Erst Jahre später sagte meine Mutter zu mir, sie könnte jetzt verstehen, wieso ich das gesagt hätte.
Ich war gestern in einem Chat unterwegs als eine Userin total hysterisch wurde, als sie uns mitteilte, dass Pavarotti tot sei.
Sie forderte sofort eine Schweigeminute etc. pp.
Als ich hinterher fragte, wer jetzt eine Schweigeminute für die anderen Menschen abhalten würde, die heute (bzw. gestern ) gestorben seien, wäre ich beinahe gelyncht worden.
Haben die es aber nicht verdient betrauert zu werden?
Ich bekam die Antwort: na, die kenn ich doch nicht. Ahja, aber einen Pavarotti kennt man, nur weil man ihn im Fernsehprogramm sieht oder Geschichten über ihn berichtet wird?
Sicherlich ist es sehr bedauerlich, dass ein großartiger Mensch weniger auf der Erde weilt, aber sind Ottonormalverbraucher nicht auch in ihrer Art großartige Menschen für irgend wen?
Bitte nicht falsch verstehen, jeder sollte das tun, was er für richtig hält. Die Menschen die um Pavarotti trauern wollen, sollen dies auch gerne tun. Nur diese ganze Heuchelei, nur weil ein Promi tot ist, geht mir gewaltig auf den Keks. Mal abgesehen davon, dass die meisten wahrscheinlich mit dem Namen bzw mit der Musik nichts anfangen können. Aber es kam in den Nachrichten, da muss das was grosses sein :roll:
Wenn die Kassiererin vom Supermarkt um die Ecke, wo man fast täglich war irgendwann nicht mehr da ist, dann tut man das evtl mit "och die ist nicht mehr hier, in einem anderen laden oder ist im Ruhestand" ab... ob die evtl auch verstorben sein könnte, interessiert keine Sau (sorry, für den harten Ausdruck).
Genauso grässlich finde ich die Angewohnheit bei Todesanzeigen und auf Grabsteinen auf die Daten zu schauen und auszurechnen, dass diese Person nur xx Jahre alt wurde und die nächste dafür aber xx...
Irgendwie minimiert man den Mensch meiner Meinung damit nur.
Sollte man sich nicht lieber fragen, was hat der Mensch in den Jahren auf dieser Welt gutes getan?
Wie gesagt, ich finde es auch schade, dass ein Pavarotti tot ist, er war ein großes Talent, obwohl es nicht so wirklich meine Musikrichtung ist. Ich kenne aber zumindest ein paar Stücke. Da er aber schon lange litt, ist es meiner Meinung nach das Beste für ihn gewesen. Ich habe lange genug ansehen müssen, wie mein Stiefvater an seiner Krankheit litt und am Ende nicht mal mehr ein Schatten seiner Selbst war, weil die Ärzte immer noch eine Behandlungsmethode ausprobieren wollten und ihm immer mehr "lebenserhaltene" Mittel gegeben haben, obwohl er schon lange diese Welt verlassen wollte.
Damals konnte mich übrigens auch niemand verstehen, als meine erste Reaktion auf die Nachricht, dass er friedlich eingeschlafen wäre "endlich hat er geschafft, was er schon lange wollte". Auch da hätte mich meine Familie am liebsten gelyncht. Erst Jahre später sagte meine Mutter zu mir, sie könnte jetzt verstehen, wieso ich das gesagt hätte.
4 Freitag, 07.
September 2007 um 10:08 Uhr
Naja, ich werde ihn nicht großartig vermissen.
Hätte ich diese Meldung nicht irgendwo gelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen, so eine wichtige Rolle hat der Mann in meinem Leben gespielt.
Naja, ich werde ihn nicht großartig vermissen.
Hätte ich diese Meldung nicht irgendwo gelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen, so eine wichtige Rolle hat der Mann in meinem Leben gespielt.
