Eva Herman: Neues Buch: Das Prinzip Arche Noah - warum wir die Familie retten müssen
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Anika
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1 Sonntag, 09.
September 2007 um 15:34 Uhr
Eva Herman hat ein neues Buch geschrieben:
"Das Prinzip Arche Noah -warum wir die Familie retten müssen".
Es gab eine Pressekonfrenz in Berlin, auf der sie gesagt haben soll:
[size=12](Quelle: RTL exclusiv)
[size=14]Nun warte ich darauf, wie sie das erklären wird.
Ich bin in puncto Familie in vielem mit ihr einer Meinung, aber das würde mich doch sehr enttäuschen.
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Eva Herman hat ein neues Buch geschrieben:
"Das Prinzip Arche Noah -warum wir die Familie retten müssen".
Es gab eine Pressekonfrenz in Berlin, auf der sie gesagt haben soll:
| Zitat von Eva Herman | |
|
[size=12](Quelle: RTL exclusiv)
[size=14]Nun warte ich darauf, wie sie das erklären wird.
Ich bin in puncto Familie in vielem mit ihr einer Meinung, aber das würde mich doch sehr enttäuschen.
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Nightwitch
Grünschnabel

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Grünschnabel

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2 Sonntag, 09.
September 2007 um 15:56 Uhr
Ich will und werde wohl weniger in das Thema eingehen, weil ich denke dass diese Frau teilweise echt nen Lattenschuss hat.. nur eins frage ich mich:
Wo ist ihr Familienleben, wenn sie auf Promotour für ihre Bücher ist?
Wo bleibt ihr Sohn, wenn sie nicht zu hause ist?
Wer kocht das Essen, wenn sie unterwegs ist?
.....
Ich frage mich wer eine solche Person Ernst nehmen soll? Erzählt anderen Frauen sie sollen an den Herd - und damit in die Abhängigkeit (zumindest meiner Meinung nach) zurück und ist wahrscheinlich selbst mehr auf Promotour und Fototerminen, in Talkshows und Diskussionsrunden als zu Hause....
Familie ist wichtig, darin stimm ich mit ihr überein, aber ich kann nicht die anderen zu etwas überreden wollen, was ich selbst nicht praktiziere. Das wirkt irgendwie lachhaft.
Das wäre so, als wenn der Papst von der freien Liebe schwärmen würde und behaupten würde, er ginge auf Sexorgien :mrgreen:
Ich will und werde wohl weniger in das Thema eingehen, weil ich denke dass diese Frau teilweise echt nen Lattenschuss hat.. nur eins frage ich mich:
Wo ist ihr Familienleben, wenn sie auf Promotour für ihre Bücher ist?
Wo bleibt ihr Sohn, wenn sie nicht zu hause ist?
Wer kocht das Essen, wenn sie unterwegs ist?
.....
Ich frage mich wer eine solche Person Ernst nehmen soll? Erzählt anderen Frauen sie sollen an den Herd - und damit in die Abhängigkeit (zumindest meiner Meinung nach) zurück und ist wahrscheinlich selbst mehr auf Promotour und Fototerminen, in Talkshows und Diskussionsrunden als zu Hause....
Familie ist wichtig, darin stimm ich mit ihr überein, aber ich kann nicht die anderen zu etwas überreden wollen, was ich selbst nicht praktiziere. Das wirkt irgendwie lachhaft.
Das wäre so, als wenn der Papst von der freien Liebe schwärmen würde und behaupten würde, er ginge auf Sexorgien :mrgreen:
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Anika
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3 Sonntag, 09.
September 2007 um 16:15 Uhr
Und nu isse gefeuert.
Entgleisung: Eva Herman und di... SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Und nu isse gefeuert.
Entgleisung: Eva Herman und di... SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
4 Mittwoch, 19.
September 2007 um 21:45 Uhr
völlig zu recht wie ich finde. man hätte sie viel früher rausschmeissen sollen. ich fand ihre bücher ja schon immer sehr grenzwertig
ihre aussage ist nur das tüpfelchen auf dem i.
scheinbar hat die herman in geschichte und politik gefehlt, sonst wäre es vermutlich nicht möglich, sich im jahre 2007 zu einer so perviden art der geschichtsklitterung zu versteigen! oder sie ist / war schon immer das was sie zu sein scheint. ich bin gerade etwas unsicher, welche variante mir sympathischer ist. fakt ist allerdings: unwissenheit schützt nicht vor strafe. die hat sie ja nun bekommen.
| Zitat von Anika;138484 | |
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völlig zu recht wie ich finde. man hätte sie viel früher rausschmeissen sollen. ich fand ihre bücher ja schon immer sehr grenzwertig
ihre aussage ist nur das tüpfelchen auf dem i.scheinbar hat die herman in geschichte und politik gefehlt, sonst wäre es vermutlich nicht möglich, sich im jahre 2007 zu einer so perviden art der geschichtsklitterung zu versteigen! oder sie ist / war schon immer das was sie zu sein scheint. ich bin gerade etwas unsicher, welche variante mir sympathischer ist. fakt ist allerdings: unwissenheit schützt nicht vor strafe. die hat sie ja nun bekommen.
Anika
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5 Mittwoch, 19.
September 2007 um 21:58 Uhr
Die Diskussion um Eva Hermans Äußerung ist verdächtig schnell versickert.
Was mich nun eigentlich verblüfft.
Um ihr neues Buch gibt es auch keine Diskussionen.
Was mich auch verblüfft.
Hat sie aufgrund ihrer Äußerung weniger öffentliche Auftritte?
Wenn ich da an den Aufschrei der Nation im vorigen Jahr denke, als ihr "Eva-Prinzip" erschien...:wacko:
Die Diskussion um Eva Hermans Äußerung ist verdächtig schnell versickert.
Was mich nun eigentlich verblüfft.
Um ihr neues Buch gibt es auch keine Diskussionen.
Was mich auch verblüfft.
Hat sie aufgrund ihrer Äußerung weniger öffentliche Auftritte?
Wenn ich da an den Aufschrei der Nation im vorigen Jahr denke, als ihr "Eva-Prinzip" erschien...:wacko:
6 Donnerstag, 20.
September 2007 um 13:36 Uhr
im grunde finde ich es gut und begrüssenswert, dass ihr kein podium geboten wird für ihre frauenfeindliche propaganda. im grunde ist ja auch alles bereits gesagt und geschrieben worden. was erwartest du denn noch? ging doch 1-2 wochen hoch her.
hat sicherlich mit zitat no. 1 zu tun. ausserdem geht es im grunde doch wieder um das selbe thema, oder? wurde doch breit diskutiert im letzten jahr. die meisten menschen haben ihre tesen wohl mit einem wink abgetan.
sicherlich. mit ihr will sich wohl keiner mehr "schmücken" ohne selber in die rechte ecke gestellt zu werden.
| Zitat | |
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im grunde finde ich es gut und begrüssenswert, dass ihr kein podium geboten wird für ihre frauenfeindliche propaganda. im grunde ist ja auch alles bereits gesagt und geschrieben worden. was erwartest du denn noch? ging doch 1-2 wochen hoch her.
| Zitat | |
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hat sicherlich mit zitat no. 1 zu tun. ausserdem geht es im grunde doch wieder um das selbe thema, oder? wurde doch breit diskutiert im letzten jahr. die meisten menschen haben ihre tesen wohl mit einem wink abgetan.
| Zitat | |
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sicherlich. mit ihr will sich wohl keiner mehr "schmücken" ohne selber in die rechte ecke gestellt zu werden.
Anika
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7 Donnerstag, 20.
September 2007 um 14:17 Uhr
Du magst mit fast allem recht haben.
Allerdings ist der Begriff "frauenfeindlich" nicht richtig.
Ich hab den Vorsprung, ihr erstes Buch gelesen zu haben. Da gibt es keine Frauenfeindlichkeit. Da kann man unterschiedlicher Ansicht sein über die Rolle der Frau, wie sie sie sieht. Mehr aber auch nicht.
Ich werde auch ihr zweites Buch lesen.
Achtung Ironie!: Und das nicht auf dem Lokus.
Du magst mit fast allem recht haben.
Allerdings ist der Begriff "frauenfeindlich" nicht richtig.
Ich hab den Vorsprung, ihr erstes Buch gelesen zu haben. Da gibt es keine Frauenfeindlichkeit. Da kann man unterschiedlicher Ansicht sein über die Rolle der Frau, wie sie sie sieht. Mehr aber auch nicht.
Ich werde auch ihr zweites Buch lesen.
Achtung Ironie!: Und das nicht auf dem Lokus.
8 Donnerstag, 20.
September 2007 um 14:21 Uhr
frauenfeindlich insofern, als dass sie die rechte und unabhängigkeit von frauen versucht in frage zu stellen. was bleibt denn da noch übrig?
| Zitat von Anika;138766 | |
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frauenfeindlich insofern, als dass sie die rechte und unabhängigkeit von frauen versucht in frage zu stellen. was bleibt denn da noch übrig?
Anika
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9 Donnerstag, 20.
September 2007 um 14:31 Uhr
Ich werde keine neue Diskussion darüber lostreten.
Die endet doch wieder im Chaos und in der Verhärtung der "Fronten".
Vielleicht schreib ich heute abend doch noch was, weil ich finde, dass der Punkt, was Frauen und ihre Rechte, ihre Wünsche und ihre Unabhängigkeit betrifft, missverstanden wird.
Jetzt muss ich erstmal wieder an die Arbeit, obwohl ich mich viel lieber um meine Kinder und meinen Hausstand kümmern würde.
| Zitat von Giganto;138767 | ||||
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Ich werde keine neue Diskussion darüber lostreten.
Die endet doch wieder im Chaos und in der Verhärtung der "Fronten".
Vielleicht schreib ich heute abend doch noch was, weil ich finde, dass der Punkt, was Frauen und ihre Rechte, ihre Wünsche und ihre Unabhängigkeit betrifft, missverstanden wird.
Jetzt muss ich erstmal wieder an die Arbeit, obwohl ich mich viel lieber um meine Kinder und meinen Hausstand kümmern würde.

10 Donnerstag, 20.
September 2007 um 22:49 Uhr
findest du nicht daß du etwas übertreibst giganto?
was für einen sinn würde es machen wenn eine frau frauenfeindlich ist? (-:
ich wollte mal immer das eva prinzip lesen aber ich bin nicht dazu gekommen (ich gestehe: ich bin bei ken follett hängengeblieben *g*).
lohnt es sich das eva prinzip zu lesen?
findest du nicht daß du etwas übertreibst giganto?
was für einen sinn würde es machen wenn eine frau frauenfeindlich ist? (-:
ich wollte mal immer das eva prinzip lesen aber ich bin nicht dazu gekommen (ich gestehe: ich bin bei ken follett hängengeblieben *g*).
lohnt es sich das eva prinzip zu lesen?
Anika
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11 Donnerstag, 20.
September 2007 um 23:46 Uhr
Es kommt auf die Einstellung an, die man zum Problem Feminismus - Antifeminismus hat.
Aus meiner Sicht lohnt es sich. Nur leider bin ich die Einzige hier im Forum, die das sagt, und meine Antwort ist nicht repräsentativ. Ich bin nämlich auch die einzige, die das Buch gelesen hat.
Lies mal hier! /forum-showposts-8850-anti-feminismus-eva-prinzip.html
Das lohnt sich auch.
| Zitat von Maja;138776 | |
|
Es kommt auf die Einstellung an, die man zum Problem Feminismus - Antifeminismus hat.
Aus meiner Sicht lohnt es sich. Nur leider bin ich die Einzige hier im Forum, die das sagt, und meine Antwort ist nicht repräsentativ. Ich bin nämlich auch die einzige, die das Buch gelesen hat.

Lies mal hier! /forum-showposts-8850-anti-feminismus-eva-prinzip.html
Das lohnt sich auch.

12 Samstag, 22.
September 2007 um 14:33 Uhr
danke anika habs gelesen! puh das scheint ein explosives thema zu sein. ich kann irgendwie allen positionen etwas abgewinnen. der witz mit dem klo war ulkig hatte tränen in den augen vor lachen. ich muss zugeben daß ich manchmal auch was aufm klo lese das muss also nicht abwertend gemeint sein. ich werde mal in der bibliothek nachsehen ob die das buch da haben. und mir so eine meinung bilden! ich hab mit meiner mutter über das thema gesprochen: sie kann frau hermann eher wenig abgewinnen. dazu muß man aber auch wissen daß in unserer familie alle frauen arbeiten und schon immer gearbeitet haben. weniger aus selbstverwirklichungswünschen sondern weil das geld immer knapp war. daher war bei meinen eltern immer die rollenverteilung ganz flexibel. zb ist meine mutter einige zeit auch taxi gefahren (oft doppelschicht: von 6h bis 20h). natürlich tagsüber weil es nachts für eine frau wohl riskanter ist. dann hat mein vater die "typischen" hausfrauentätigkeiten mit übernommen, zzgl seiner arbeit.
unsere familie hat es nicht wirklich auseinandergerissen aber so war natürlich weniger zeit für vieles da. und es kam auch schneller zu mißverständnissen. ich kann mir vorstellen daß das für nicht so "stabile" bzw gefestigte familien und beziehungen zu einer bewährungsprobe werden kann und kann dann frau hermann auch verstehen.
ach ja: mein vater hat natürlich auch unterstützung von seiner mutter bekommen. d.h. oma hat zb zu mittag gekocht und wenn wir mal zum arzt mussten hat sie uns gebracht.
ist natürlich ein "luxus" den nicht jeder hat.
danke anika habs gelesen! puh das scheint ein explosives thema zu sein. ich kann irgendwie allen positionen etwas abgewinnen. der witz mit dem klo war ulkig hatte tränen in den augen vor lachen. ich muss zugeben daß ich manchmal auch was aufm klo lese das muss also nicht abwertend gemeint sein. ich werde mal in der bibliothek nachsehen ob die das buch da haben. und mir so eine meinung bilden! ich hab mit meiner mutter über das thema gesprochen: sie kann frau hermann eher wenig abgewinnen. dazu muß man aber auch wissen daß in unserer familie alle frauen arbeiten und schon immer gearbeitet haben. weniger aus selbstverwirklichungswünschen sondern weil das geld immer knapp war. daher war bei meinen eltern immer die rollenverteilung ganz flexibel. zb ist meine mutter einige zeit auch taxi gefahren (oft doppelschicht: von 6h bis 20h). natürlich tagsüber weil es nachts für eine frau wohl riskanter ist. dann hat mein vater die "typischen" hausfrauentätigkeiten mit übernommen, zzgl seiner arbeit.
unsere familie hat es nicht wirklich auseinandergerissen aber so war natürlich weniger zeit für vieles da. und es kam auch schneller zu mißverständnissen. ich kann mir vorstellen daß das für nicht so "stabile" bzw gefestigte familien und beziehungen zu einer bewährungsprobe werden kann und kann dann frau hermann auch verstehen.
ach ja: mein vater hat natürlich auch unterstützung von seiner mutter bekommen. d.h. oma hat zb zu mittag gekocht und wenn wir mal zum arzt mussten hat sie uns gebracht.
ist natürlich ein "luxus" den nicht jeder hat.
Anika
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13 Samstag, 22.
September 2007 um 18:53 Uhr
Schön hast du geschrieben, Maja.
Ich konnte damals wegen der Kack-Lektüre nicht lachen.:roll:
Hab mich doof gefühlt, weil der Unterton "Wie blöd muss man sein, um sowas zu lesen?" mich verletzt hat.
Es geht mir nicht um die Person Eva Herman. Von ihr kann jeder halten, was er will.
Es geht mir in meinen Beiträgen darum, dieser Unterstellung entgegenzutreten, Eva Herman würde fordern, dass allle Frauen "zurück an den Herd" sollen, denn das stimmt so nicht.
Ich hab es nicht geschafft zu überzeugen, nicht im anderen Thread, und hier werde ich es auch nicht schaffen. Das zeigt mir Gigs Vorwurf der Frauenfeindlichkeit, von dem er nicht abweicht, obwohl er den vollständigen Text nicht kennt.
Schön hast du geschrieben, Maja.

Ich konnte damals wegen der Kack-Lektüre nicht lachen.:roll:
Hab mich doof gefühlt, weil der Unterton "Wie blöd muss man sein, um sowas zu lesen?" mich verletzt hat.
Es geht mir nicht um die Person Eva Herman. Von ihr kann jeder halten, was er will.
Es geht mir in meinen Beiträgen darum, dieser Unterstellung entgegenzutreten, Eva Herman würde fordern, dass allle Frauen "zurück an den Herd" sollen, denn das stimmt so nicht.
Ich hab es nicht geschafft zu überzeugen, nicht im anderen Thread, und hier werde ich es auch nicht schaffen. Das zeigt mir Gigs Vorwurf der Frauenfeindlichkeit, von dem er nicht abweicht, obwohl er den vollständigen Text nicht kennt.
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16 Mittwoch, 10.
Oktober 2007 um 13:07 Uhr
Habe die Sendung gestern auch zufällig gesehen. Musste die meiste Zeit rätseln, worum es eigentlich ging. Kerner hat der Herman andauernd irgendwelche Beschuldigungen um die Ohren geworfen, und erwartet, dass sie dazu Stellung beziehe, während sie nonstop wiederholte, sie hätte sich schon vor Beginn der ersten kontroversen Diskussionen, und auch heute weiterhin, von dem distanziert, was man ihr unterstellen wolle, und sich deswegen nicht rechtfertigen werde. Manchmal hat sie ihre Ansichten ein wenig ausgeweitet und musste dafür Attacken aus allen Ecken ernten, wobei mir vorkam, als würden alle Anwesenden konsequent aneinander vorbei sprechen. Im Grunde habe ich verstanden, dass man Eva auf dem Scheiterhaufen sehen wollte, weil man irgendwelche Aussagen von ihr mit Aussagen von Nazis in Zusammenhang gebracht hat.
Ich hätte mir gewünscht, Eva hätte ihre Kontrahenten aufgefordert, ihr die negativen Aspekte des Inhalts ihrer pikanten Aussage argumentativ zu erläutern. Anstelle dessen wurde der Mantel nationalsozialistischer Ideologie, in den die familiären "Werte" bei den Nazis gehüllt waren, einfach auf Eva übertragen, und von ihr erwartet, dass sie sich dagegen verteidige. Tatsächlich war das alles ein typisches Medien-Kabarett, in dem jeder seine Rolle zu spielen hat, und Eva nicht mitspielen wollte, wofür sie von Kerner aus der Sendung entfernt worden ist.
Ein Komiker hat als Sidekick dort gesessen, um notfalls aufzulockern. Zum Einsatz kam er erst nach Evas Rauswurf, indem er ihren Sitzplatz einnahm und das Gespräch mit einem Mal auf blödsinnige Alberheiten umschwang, wodurch das Thema der Sendung völlig grotesk verzogen erschien. Sachverständige hat es in der aktiven Gesprächsrunde keine gegeben, sondern nur eine Reihe von zickigen, heuchlerischen und arroganten Weibern, unter denen bissige Kämpfe um Dominanz abgehalten wurden (allerdings auf niedrigem Niveau über flapsige Gestik und in höchstem Maße aufgequollene Sprache, in der es weniger um die Aussage, als vielmehr um eine bloße Wortmeldung ging), was den Unterhaltungswert der Show ausmachte. Der Geschichtsprofessor von der Uni Lüneburg aus dem Publikum kam prinzipiell zu selten zu Wort, aber auch er muss disqualifiziert werden, weil er nicht einmal Evas Bücher gelesen hat, sich aber trotzdem für großspurige Kommentare herausgelehnt hat.
Und Kerner ist seit gestern definitiv der größte Milchar.sch im Fernsehen. Alle Anwesenden haben einfach nur eine riesige Kinderei veranstaltet.
Habe die Sendung gestern auch zufällig gesehen. Musste die meiste Zeit rätseln, worum es eigentlich ging. Kerner hat der Herman andauernd irgendwelche Beschuldigungen um die Ohren geworfen, und erwartet, dass sie dazu Stellung beziehe, während sie nonstop wiederholte, sie hätte sich schon vor Beginn der ersten kontroversen Diskussionen, und auch heute weiterhin, von dem distanziert, was man ihr unterstellen wolle, und sich deswegen nicht rechtfertigen werde. Manchmal hat sie ihre Ansichten ein wenig ausgeweitet und musste dafür Attacken aus allen Ecken ernten, wobei mir vorkam, als würden alle Anwesenden konsequent aneinander vorbei sprechen. Im Grunde habe ich verstanden, dass man Eva auf dem Scheiterhaufen sehen wollte, weil man irgendwelche Aussagen von ihr mit Aussagen von Nazis in Zusammenhang gebracht hat.
Ich hätte mir gewünscht, Eva hätte ihre Kontrahenten aufgefordert, ihr die negativen Aspekte des Inhalts ihrer pikanten Aussage argumentativ zu erläutern. Anstelle dessen wurde der Mantel nationalsozialistischer Ideologie, in den die familiären "Werte" bei den Nazis gehüllt waren, einfach auf Eva übertragen, und von ihr erwartet, dass sie sich dagegen verteidige. Tatsächlich war das alles ein typisches Medien-Kabarett, in dem jeder seine Rolle zu spielen hat, und Eva nicht mitspielen wollte, wofür sie von Kerner aus der Sendung entfernt worden ist.
Ein Komiker hat als Sidekick dort gesessen, um notfalls aufzulockern. Zum Einsatz kam er erst nach Evas Rauswurf, indem er ihren Sitzplatz einnahm und das Gespräch mit einem Mal auf blödsinnige Alberheiten umschwang, wodurch das Thema der Sendung völlig grotesk verzogen erschien. Sachverständige hat es in der aktiven Gesprächsrunde keine gegeben, sondern nur eine Reihe von zickigen, heuchlerischen und arroganten Weibern, unter denen bissige Kämpfe um Dominanz abgehalten wurden (allerdings auf niedrigem Niveau über flapsige Gestik und in höchstem Maße aufgequollene Sprache, in der es weniger um die Aussage, als vielmehr um eine bloße Wortmeldung ging), was den Unterhaltungswert der Show ausmachte. Der Geschichtsprofessor von der Uni Lüneburg aus dem Publikum kam prinzipiell zu selten zu Wort, aber auch er muss disqualifiziert werden, weil er nicht einmal Evas Bücher gelesen hat, sich aber trotzdem für großspurige Kommentare herausgelehnt hat.
Und Kerner ist seit gestern definitiv der größte Milchar.sch im Fernsehen. Alle Anwesenden haben einfach nur eine riesige Kinderei veranstaltet.
17 Donnerstag, 11.
Oktober 2007 um 11:22 Uhr
Das Problem von Frau Hermann liegt wohl darin, dass sie die strategischen Methoden des Diskurses nicht beherrscht.
Sie besitzt nicht das nötige Geschick ihre Argumentationen durchzusetzen.
Bei der ganzen Kritik an ihr, geht es weniger um den Inhalt als um die Tatsache, dass man unmöglich sagen kann, etwas aus der Zeit des Nationalsozialismus sei gut gewesen.
Das widerspricht der political corectness in unserem Land.
Der Moderator und die Gäste, ebenso wie die meisten die sich lautstark an der Kritik beteiligen, gehen ziemlich wenig auf den Inhalt ein.
Es herrscht lediglich eine oberflächliche Diskussion, in der versucht wird, die Person Eva Herman der Lächerlichkeit und dem nationalsozialistischen Gedankengut preiszugeben.
Frei nach dem Motto: " was hat so eine kleine Frau aus der Medienbranche denn schon fürt eine Ahnung und was ertreistet sie sich, sachliche Bücher über Werte und Gesellschaft zu schreiben".
Frau Hermann fehlt das Durchsetzungsvermögen. Sie wirkt unbeholfen und kann sich kaum gegen die Kritik verteidigen.
Ein leichtes Opfer für die Laberbacke Kerner.
Ich selbst hab keins ihrer Bücher gelesen. Werde es aber vielleicht doch irgendwann mal in Angriff nehmen.
Den Inhalt ihrer Aussagen kann ich deshalb auch nicht wirklich beurteilen.
Aber das braucht man auch nicht wirklich, um die Lächerlichkeit der Diskussion um ihre Bücher zu erkennen.
Das Mediensystem zeichnet sich mal wieder durch Oberflächlichkeit und geistige Armut aus. Anstelle eines argumentativen Diskurses wird auf einer Aussage rumgeritten und diese nicht mal entkräftet sondern mit einer generellen Ablehnung der Verbindung Nationalsozialismus und vorbildlich disqualifiziert.
Der wahre geistige Verlierer dieses Abends dürfte wohl für alle Menschen jenseits des Unterhaltungsproletariats Kerner gewesen sein.
Für mich wirkt dieser ganze Ablauf inszeniert. Quote durch Skandal.
Man hat sich wahrscheinlich genau ausgerechnet, dass Frau Hermann nicht mit Entschuldigungen aufwartet und dass man sie dann gepflegt aus der Sendung kicken kann.
Moral des ganzen: wenn man nicht über den nötigen Respekt verfügt und keine argumentativen Meisterleistungen vollbringen kann, sollte man sich mit gewagten Thesen nicht in die Öffentlichkeit trauen.
Mal schauen wie sich das ganze noch weiter entwickelt.
Das Problem von Frau Hermann liegt wohl darin, dass sie die strategischen Methoden des Diskurses nicht beherrscht.
Sie besitzt nicht das nötige Geschick ihre Argumentationen durchzusetzen.
Bei der ganzen Kritik an ihr, geht es weniger um den Inhalt als um die Tatsache, dass man unmöglich sagen kann, etwas aus der Zeit des Nationalsozialismus sei gut gewesen.
Das widerspricht der political corectness in unserem Land.
Der Moderator und die Gäste, ebenso wie die meisten die sich lautstark an der Kritik beteiligen, gehen ziemlich wenig auf den Inhalt ein.
Es herrscht lediglich eine oberflächliche Diskussion, in der versucht wird, die Person Eva Herman der Lächerlichkeit und dem nationalsozialistischen Gedankengut preiszugeben.
Frei nach dem Motto: " was hat so eine kleine Frau aus der Medienbranche denn schon fürt eine Ahnung und was ertreistet sie sich, sachliche Bücher über Werte und Gesellschaft zu schreiben".
Frau Hermann fehlt das Durchsetzungsvermögen. Sie wirkt unbeholfen und kann sich kaum gegen die Kritik verteidigen.
Ein leichtes Opfer für die Laberbacke Kerner.
Ich selbst hab keins ihrer Bücher gelesen. Werde es aber vielleicht doch irgendwann mal in Angriff nehmen.
Den Inhalt ihrer Aussagen kann ich deshalb auch nicht wirklich beurteilen.
Aber das braucht man auch nicht wirklich, um die Lächerlichkeit der Diskussion um ihre Bücher zu erkennen.
Das Mediensystem zeichnet sich mal wieder durch Oberflächlichkeit und geistige Armut aus. Anstelle eines argumentativen Diskurses wird auf einer Aussage rumgeritten und diese nicht mal entkräftet sondern mit einer generellen Ablehnung der Verbindung Nationalsozialismus und vorbildlich disqualifiziert.
Der wahre geistige Verlierer dieses Abends dürfte wohl für alle Menschen jenseits des Unterhaltungsproletariats Kerner gewesen sein.
Für mich wirkt dieser ganze Ablauf inszeniert. Quote durch Skandal.
Man hat sich wahrscheinlich genau ausgerechnet, dass Frau Hermann nicht mit Entschuldigungen aufwartet und dass man sie dann gepflegt aus der Sendung kicken kann.
Moral des ganzen: wenn man nicht über den nötigen Respekt verfügt und keine argumentativen Meisterleistungen vollbringen kann, sollte man sich mit gewagten Thesen nicht in die Öffentlichkeit trauen.
Mal schauen wie sich das ganze noch weiter entwickelt.
Anika
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18 Donnerstag, 11.
Oktober 2007 um 13:54 Uhr
Vergleiche mit dem Gedankengut des NS-Systems sind immer gewagt und gefährlich. Hier hat sich Eva Herman keinen Gefallen damit getan, ihre Feststellung ohne weitere Erklärung so stehen zu lassen. Deshalb halte ich sie an dieser Stelle nicht für klug.
Mit Recht kommen Proteste, weil die Familienpolitik der Nazis eben nicht als Vorbild zu sehen ist. Mag sein, dass sie für die rein arischen Familien gut war, doch was geschah mit jüdischen Familien und den Familien der Sinti und Roma z.B.?
Ich habe die KZ Buchenwald, Auschwitz und Birkenau besucht, und ich werde nie wieder dorthin zurückfahren. Das sollte als Antwort genügen.
Leider hat Eva Herman ihren Kritikern genug Zündstoff geliefert, um sie als medienwirksames Instrument gebrauchen zu können, und an dieser Stelle kann ich Michael und Open nur beipflichten, und leider ist die Aussage ihrer Bücher dadurch in den Hintergrund gerückt.
Wie schon vor dem "Eva-Prinzip" wird sich eher mit der Person Eva Herman beschäftigt, und es werden Schlussfolgerungen aus Auftritten und Interviews auf den inhalt der Bücher gezogen, so dass jeder meint, er könne jetzt mitreden. Das hatten wir hier im Forum auch schon. Ich erinnere an das Cicero- Interview.
Vergleiche mit dem Gedankengut des NS-Systems sind immer gewagt und gefährlich. Hier hat sich Eva Herman keinen Gefallen damit getan, ihre Feststellung ohne weitere Erklärung so stehen zu lassen. Deshalb halte ich sie an dieser Stelle nicht für klug.
Mit Recht kommen Proteste, weil die Familienpolitik der Nazis eben nicht als Vorbild zu sehen ist. Mag sein, dass sie für die rein arischen Familien gut war, doch was geschah mit jüdischen Familien und den Familien der Sinti und Roma z.B.?
Ich habe die KZ Buchenwald, Auschwitz und Birkenau besucht, und ich werde nie wieder dorthin zurückfahren. Das sollte als Antwort genügen.
Leider hat Eva Herman ihren Kritikern genug Zündstoff geliefert, um sie als medienwirksames Instrument gebrauchen zu können, und an dieser Stelle kann ich Michael und Open nur beipflichten, und leider ist die Aussage ihrer Bücher dadurch in den Hintergrund gerückt.
Wie schon vor dem "Eva-Prinzip" wird sich eher mit der Person Eva Herman beschäftigt, und es werden Schlussfolgerungen aus Auftritten und Interviews auf den inhalt der Bücher gezogen, so dass jeder meint, er könne jetzt mitreden. Das hatten wir hier im Forum auch schon. Ich erinnere an das Cicero- Interview.
19 Donnerstag, 11.
Oktober 2007 um 15:13 Uhr
Soviel zum Thema "bewusst inszeniert":
Debatten - Feuilleton - FAZ.NE...a Herman den Fernsehtod starb
GMX - Kerner: Quotenrekord durch Herman (10.10.2007)
"Einschaltquoten des Jahres"
"Zwei- bis dreimal im Jahr will der als Moderator meist zahnlose Johannes B. Kerner unbedingt demonstrieren, dass er auch kraftvoll zubeißen kann"
Tja... wie mache ich Quote? Indem ich ein leichtes Opfer, das genug Bekanntheit errungen hat und gespaltene Reaktionen hervorruft, publikumswirksam fertig mache.
Hat schon seinen Grund, dass da nicht ein hoher Vertreter aus Politik oder Kultur saß, dessen Aussagen er angefechten konnte.
Nichts anderes als eine Nachmittagstagshow verpackt mit der Maske des intellektuell Wertvollen.
Soviel zum Thema "bewusst inszeniert":
Debatten - Feuilleton - FAZ.NE...a Herman den Fernsehtod starb
GMX - Kerner: Quotenrekord durch Herman (10.10.2007)
"Einschaltquoten des Jahres"
"Zwei- bis dreimal im Jahr will der als Moderator meist zahnlose Johannes B. Kerner unbedingt demonstrieren, dass er auch kraftvoll zubeißen kann"
Tja... wie mache ich Quote? Indem ich ein leichtes Opfer, das genug Bekanntheit errungen hat und gespaltene Reaktionen hervorruft, publikumswirksam fertig mache.
Hat schon seinen Grund, dass da nicht ein hoher Vertreter aus Politik oder Kultur saß, dessen Aussagen er angefechten konnte.
Nichts anderes als eine Nachmittagstagshow verpackt mit der Maske des intellektuell Wertvollen.
20 Donnerstag, 11.
Oktober 2007 um 15:30 Uhr
Wenn man sich die Gäste genauer betrachtet ist es eigentlich noch viel lustiger, dass die ganze Debatte rein oberflächlich war.
Immerhin gleich drei Menschen vom Fach, die sich bestens mit dem Thema Familie und Wertewandel auskennen müssten.
Ein Historiker, eine aktive Teilnehmerin der Frauenbewegung und dann auch noch eine diplomierte Soziologion.
Das bei so viel geballter (Schein-)kompetenz keine Diskussion um die eigentliche Thematik zustande kam, ist traurig.
So langsam fallen mir auch wieder die Gründe ein, warum ich diese Sendung nicht mag. :roll:
Wenn man sich die Gäste genauer betrachtet ist es eigentlich noch viel lustiger, dass die ganze Debatte rein oberflächlich war.
Immerhin gleich drei Menschen vom Fach, die sich bestens mit dem Thema Familie und Wertewandel auskennen müssten.
Ein Historiker, eine aktive Teilnehmerin der Frauenbewegung und dann auch noch eine diplomierte Soziologion.
Das bei so viel geballter (Schein-)kompetenz keine Diskussion um die eigentliche Thematik zustande kam, ist traurig.
So langsam fallen mir auch wieder die Gründe ein, warum ich diese Sendung nicht mag. :roll:

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