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"Kuckuckskinder"


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Anika

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1    Dienstag, 11. September 2007 um 16:11 Uhr
      

Arme Männer`
Das meine ich nicht ironisch.

Etwa 5 bis 10% der Männer ziehen ein so genanntes `žKuckuckskind`œ auf, das sind 35 000 bis 70 000 Babys jährlich.
Wenn der Mann nun zweifelt, ob er wirklich der Vater eines Kindes ist, hilft nur noch ein Gentest.
Und da fängt das Dilemma an, weil die Mutter diesem Test zustimmen muss. Tut sie das nicht und der Vater entwendet genetisches Material, macht er sich unter Umständen strafbar, und er hätte keine Chance den Unterhaltspflichten zu entkommen, wenn es sich nicht um sein leibliches Kind handelt.
Das Bundesverfassungsgericht hat außerdem entschieden, dass heimliche Vaterschaftstests vor Gericht nicht verwendet werden dürfen.

Da bleibt nur noch der Gang zum Familiengericht, um einen amtlich anerkannten Gentest erwirken zu können. Das kann dauern, und solange bleibt er halt der Zahlvater.

Das Ganze ist ein Zustand, der für mein Verständnis unhaltbar ist.
Er gibt den Müttern eine gewisse Macht, die ihnen nicht zusteht.
Warum stimmen sie einem Vaterschaftstest nicht zu, wenn ihr Gewissen rein ist? (Die Frage ist wohl rein rhetorisch.)
Und wie abgebrüht und verlogen müssen die Frauen sein, die ihrem Partner das Kind eines anderen unterschieben.

Meinungen?


Wisdom
Grünschnabel

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2    Dienstag, 11. September 2007 um 19:20 Uhr
      

da Frauen statistisch erwiesen genauso häufig fremd gehen wie Männer - ist diese Schätzung sicherlich real...

machen kann man da sicherlich nichts - zumeist wird das auch nicht absichtlich gemacht werden - eher per Zufall. Nunja, wenn das Baby weder Mama noch Papa ähnlich sieht, kann es schon mal eng werden...

was den gesetzlichen Rahmen angeht - hast du sicherlich recht!



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Maja
Grünschnabel

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3    Donnerstag, 13. September 2007 um 11:15 Uhr
      

hallo anika und wisdom,
ich hab mal einen interessanten artikel gelesen der besagte, daß kuckuckskinder nicht einfach nur "per zufall" entstehen, sondern frauen teilweise recht berechnend vorgehen.
dem soll die idee zugrundeliegen, daß frauen als lebenspartner und vater der kinder einen fürsorglichen und zuverlässigen mann wünschen, aber das genetisch gesunde, robuste und kräftige material eines draufgängers bzw richtigen burschen für ihre kinder wollen.
der zuverlässige fürsorger geht selten einher mit dem gesunden naturburschen, der "als biene möglichst viele blüten bestäuben will"
dies soll irgendwie auf einer instinktiven ebene ablaufen.

ich weiss nicht ob ich das glauben soll bzw ob ich lachen oder weinen soll.

und ja anika, ich gebe dir recht. diese machtverteilung ist ungerecht.


Anika

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4    Donnerstag, 13. September 2007 um 15:29 Uhr
      

 Zitat von Maja;138592
hallo anika und wisdom,
ich hab mal einen interessanten artikel gelesen der besagte, daß kuckuckskinder nicht einfach nur "per zufall" entstehen, sondern frauen teilweise recht berechnend vorgehen.
dem soll die idee zugrundeliegen, daß frauen als lebenspartner und vater der kinder einen fürsorglichen und zuverlässigen mann wünschen, aber das genetisch gesunde, robuste und kräftige material eines draufgängers bzw richtigen burschen für ihre kinder wollen.
der zuverlässige fürsorger geht selten einher mit dem gesunden naturburschen, der "als biene möglichst viele blüten bestäuben will"
dies soll irgendwie auf einer instinktiven ebene ablaufen.

ich weiss nicht ob ich das glauben soll bzw ob ich lachen oder weinen soll.

und ja anika, ich gebe dir recht. diese machtverteilung ist ungerecht.


Nur gut, dass man alles auf die Instinkte schieben kann.:mrgreen:

Ich halte die Aussage dieses Artikels für völligen Quatsch.
Wenn man jemanden liebt, dann prüft man als Frau doch nicht, ob derjenige auch gut genug ist, Vater der zukünftigen Kinder zu sein, und man hält doch nicht instinktiv und gezielt Ausschau nach einem Mann, der würdig ist, die Kinder zu zeugen.:shock:

Meiner Meinung nach entstehen die Kuckuckskinder (Ich mag die Bezeichnung nicht.) durch Fremdgeherei, und weil man schon einen Partner hat, da kann der doch gleich als Vater herhalten. So bleibt alles schön ohne Folgen.
Schlimm wird`s nur, wenn wegen einer Krankheit plötzlich Organspendermateiral gebraucht wird.


Wisdom
Grünschnabel

Beiträge: 2087


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5    Donnerstag, 13. September 2007 um 16:29 Uhr
      

... oder das Kind eine Erbkrankheit bekommt... die nicht von "Daddy" stammen kann.


sindy90
Grünschnabel

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6    Dienstag, 25. September 2007 um 19:45 Uhr
      

Hallo, Mein Mann hat einen fünfjährigen Sohn, im vorigen Jahr haben ihn immer mehr Leute darauf hingewiesen, dass dieser Junge nicht sein eigener sei. Er hat dann einen Vaterschaftstest gemacht und die Leute hatten recht. Die Mutter gab zu, dass sie fremd gegangen ist, sie sagte aber, dass sie nicht wisse wer der Vater sei. Es wurden dann noch zwei Tests gemacht um auch wirklich sicher zu sein, wieder mit dem selben Ergebnis. Es war für uns eine sehr schwere Zeit, wir kümmern uns finanziell und auch persönlich viel um das Kind. Es ist so, dass ich nun gerne ein Buch zu diesem Thema schreiben würde, es wäre sehr lieb von euch wenn ihr mir Erfahrungsberichte schicken würdet und mir auch erlaubt diese aufzuschreiben. Ich glaube nicht, dass jemand, der das nicht selber erlebt hat sich vorstellen kann wie schlimm so eine Situation ist.

Liebe Grüße Sindy


Wisdom
Grünschnabel

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7    Mittwoch, 26. September 2007 um 06:58 Uhr
      

hier wird es sicherlich niemanden geben - der ein Kuckuckskind hat... bzw. würde ja wohl eine Frau nicht einfach zu geben... das es so ist, wenn sie es wüßte...

wird also schwierig werden!


      

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