sexuelle orientierung bzw erfahrungen
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1 Samstag, 22.
September 2007 um 14:47 Uhr
hi leute
anika hat mich letztens dazu "ermuntert" (weitestgehend) mal etwas über meine sexuelle orientierung zu schreiben. das hat mich sehr zum nachdenken angeregt. ich hatte natürlich in der sogenannten "adoleszenz" (man merkt daß ich in der letzten zeit viel literatur zu dem thema verschlungen habe *g*) erfahrungen mit "homosexualität" gemacht. das klingt echt blöd nicht wahr? naja diese gesellschaftlichen stigmata halt.
in der jüngeren vergangenheit habe ich dann eine alte schulfreundin zufällig getroffen und wir sind gut ins gespräch gekommen. naja jedenfalls haben wir dann mal was unternommen und haben halt die vergangenheit auch "körperlich" wieder aufleben lassen. ganz ungezwungen eigentlich. ich hab mich dabei auch nicht verlegen gefühlt, sie auch nicht. naja ich hab dann mal etwas recherchiert und ich muss sagen: diese ganzen einordnungen gehen mir auf die nerven. schwul, lesbisch, bi etc...wenns ichs mir recht überlege widert mich dieses ganze einordnungsdenken sowieso ein. wann ist man schwul? wann lesbisch? wann bi? kann man das mit zahlen belegen? (du hast 1,5 mal soviel gleichgeschlechtlichen sex gehabt wie andersgeschlechtlichen => du bist bi. bei 2 mal soviel bist du homo?)
es wird noch komplizierter: angeblich soll die sexuelle aktivität keine direkte beziehung zur sexuellen orientierung haben. in lateinamerika gilt der akt zwischen männern nicht wirklich als zeichen dafür schwul zu sein. es ist einfach nur ein akt. gestandene "heteros" machens mit männern. in thailand gibt es nicht einmal das stigma homo zu sein. je mehr ich drüber nachdenke desto wütender werde ich über dieses ständig alles einordnen müssen. das ist so verdammt bürokratisch! natürlich könnte das auch ein rechtfertigungsversuch meinerseits sein (die aussenwelt für meine innere verwirrheit verantwortlich machen...aber so ganz glaube ich nicht dran).
wie steht ihr zu dem thema? was ist eure meinung und was eure erfahrung?
hi leute
anika hat mich letztens dazu "ermuntert" (weitestgehend) mal etwas über meine sexuelle orientierung zu schreiben. das hat mich sehr zum nachdenken angeregt. ich hatte natürlich in der sogenannten "adoleszenz" (man merkt daß ich in der letzten zeit viel literatur zu dem thema verschlungen habe *g*) erfahrungen mit "homosexualität" gemacht. das klingt echt blöd nicht wahr? naja diese gesellschaftlichen stigmata halt.
in der jüngeren vergangenheit habe ich dann eine alte schulfreundin zufällig getroffen und wir sind gut ins gespräch gekommen. naja jedenfalls haben wir dann mal was unternommen und haben halt die vergangenheit auch "körperlich" wieder aufleben lassen. ganz ungezwungen eigentlich. ich hab mich dabei auch nicht verlegen gefühlt, sie auch nicht. naja ich hab dann mal etwas recherchiert und ich muss sagen: diese ganzen einordnungen gehen mir auf die nerven. schwul, lesbisch, bi etc...wenns ichs mir recht überlege widert mich dieses ganze einordnungsdenken sowieso ein. wann ist man schwul? wann lesbisch? wann bi? kann man das mit zahlen belegen? (du hast 1,5 mal soviel gleichgeschlechtlichen sex gehabt wie andersgeschlechtlichen => du bist bi. bei 2 mal soviel bist du homo?)
es wird noch komplizierter: angeblich soll die sexuelle aktivität keine direkte beziehung zur sexuellen orientierung haben. in lateinamerika gilt der akt zwischen männern nicht wirklich als zeichen dafür schwul zu sein. es ist einfach nur ein akt. gestandene "heteros" machens mit männern. in thailand gibt es nicht einmal das stigma homo zu sein. je mehr ich drüber nachdenke desto wütender werde ich über dieses ständig alles einordnen müssen. das ist so verdammt bürokratisch! natürlich könnte das auch ein rechtfertigungsversuch meinerseits sein (die aussenwelt für meine innere verwirrheit verantwortlich machen...aber so ganz glaube ich nicht dran).
wie steht ihr zu dem thema? was ist eure meinung und was eure erfahrung?
Anika
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2 Samstag, 22.
September 2007 um 18:41 Uhr
Schön, dass du meine "Ermunterung" aufgegriffen hast, Maja.
Ich pflichte dir bei, wenn du schreibst, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken sollte. Schließlich sind wir alle Menschen, und die Kategorisierung ist wohl nur erfunden worden, damit die so genannten "Normalos", sprich Heteros, sich abgrenzen können.
Was aber widersinnig ist, denn dann müssten sich die Heteros auch in Gruppen einteilen: Leute, die auf Dreier, Vierer usw. stehen, Leute, die bestimmte Praktiken bevorzugen, und was weiß ich noch alles.
Mir persönlich sind die sexuelle Ausrichtung und die sexuellen Vorlieben anderer völlig egal. Soll jeder das tun, was ihm gefällt und womit er sich wohlfühlt.
Mir ist nie der Gedanke daran gekommen, Sex mit einer Frau haben zu wollen. Wenn ich daran denke, regt sich nichts in mir. Der Gedanke ist für mich nicht reizvoll oder aufregend.
Ich finde aber auch nichts Seltsames oder "Unnormales" daran, wenn gleichgeschlechtliche Paare miteinander glücklich sind.
Schön, dass du meine "Ermunterung" aufgegriffen hast, Maja.
Ich pflichte dir bei, wenn du schreibst, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken sollte. Schließlich sind wir alle Menschen, und die Kategorisierung ist wohl nur erfunden worden, damit die so genannten "Normalos", sprich Heteros, sich abgrenzen können.
Was aber widersinnig ist, denn dann müssten sich die Heteros auch in Gruppen einteilen: Leute, die auf Dreier, Vierer usw. stehen, Leute, die bestimmte Praktiken bevorzugen, und was weiß ich noch alles.
Mir persönlich sind die sexuelle Ausrichtung und die sexuellen Vorlieben anderer völlig egal. Soll jeder das tun, was ihm gefällt und womit er sich wohlfühlt.
Mir ist nie der Gedanke daran gekommen, Sex mit einer Frau haben zu wollen. Wenn ich daran denke, regt sich nichts in mir. Der Gedanke ist für mich nicht reizvoll oder aufregend.
Ich finde aber auch nichts Seltsames oder "Unnormales" daran, wenn gleichgeschlechtliche Paare miteinander glücklich sind.
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Piet
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3 Sonntag, 23.
September 2007 um 08:57 Uhr
Ich denke das wird sich in der nahen Zukunft auch erledigt haben. Das denken kommt noch von der guten alten Schule, als es nahezu verboten war überhaupt homosexuelle Gelüste zu haben. Heute läuft das doch scheinbar ganz anders. Heirat, Kinder adoptieren usw.
Wem es gefällt soll es machen. Ich möchte gerne nur Frauen anfassen
Ich denke das wird sich in der nahen Zukunft auch erledigt haben. Das denken kommt noch von der guten alten Schule, als es nahezu verboten war überhaupt homosexuelle Gelüste zu haben. Heute läuft das doch scheinbar ganz anders. Heirat, Kinder adoptieren usw.
Wem es gefällt soll es machen. Ich möchte gerne nur Frauen anfassen

4 Sonntag, 23.
September 2007 um 11:44 Uhr
Sehe ich genauso. Und bestätigt wird die tolerantere Ausrichtung dieser Gesellschaft auch durch eine aktuelle Umfrage, wonach sich ein großer Teil der Bevölkerung einen homosexuellen Bundeskanzler vorstellen kann. Das wäre vor einigen Jahren sicher noch undenkbar gewesen.
Generell bin ich der Meinung, dass sich sexuelle Wünsche im Laufe der Jahre verändern können bzw. durch Begegnungen/ Bekanntschaften/ Freundschaften/ Beziehungen beeinflusst werden. Selbst Frauen, die sich nur zu Männern hingezogen fühlen, haben durchaus mal den Gedanken, etwas mit einer Frau anzufangen - weil ihnen beispielsweise eine Bekannte sehr gut gefällt und diejenige in irgendeiner Form auch die sexuelle Ebene anspricht. Genauso gibt es Männer, die eigentlich klar hetero sind, aber irgendwann über Sex mit dem eigenen Geschlecht nachdenken (und wenn's nur beim W****** ist). Alles ganz normale Vorgänge, die mit Homosexualität nichts zu tun haben.
Es ist wohl jeder gut beraten, wenn er sich so nimmt, wie er ist - ohne sich von äußeren Definitionen und Gesellschaftsnormen irritieren zu lassen. Grenzen gibt es immer nur da, wo ein anderer zu Schaden käme.
| Zitat von Psycho_Cowboy;138827 | |
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Sehe ich genauso. Und bestätigt wird die tolerantere Ausrichtung dieser Gesellschaft auch durch eine aktuelle Umfrage, wonach sich ein großer Teil der Bevölkerung einen homosexuellen Bundeskanzler vorstellen kann. Das wäre vor einigen Jahren sicher noch undenkbar gewesen.
Generell bin ich der Meinung, dass sich sexuelle Wünsche im Laufe der Jahre verändern können bzw. durch Begegnungen/ Bekanntschaften/ Freundschaften/ Beziehungen beeinflusst werden. Selbst Frauen, die sich nur zu Männern hingezogen fühlen, haben durchaus mal den Gedanken, etwas mit einer Frau anzufangen - weil ihnen beispielsweise eine Bekannte sehr gut gefällt und diejenige in irgendeiner Form auch die sexuelle Ebene anspricht. Genauso gibt es Männer, die eigentlich klar hetero sind, aber irgendwann über Sex mit dem eigenen Geschlecht nachdenken (und wenn's nur beim W****** ist). Alles ganz normale Vorgänge, die mit Homosexualität nichts zu tun haben.
Es ist wohl jeder gut beraten, wenn er sich so nimmt, wie er ist - ohne sich von äußeren Definitionen und Gesellschaftsnormen irritieren zu lassen. Grenzen gibt es immer nur da, wo ein anderer zu Schaden käme.
5 Dienstag, 25.
September 2007 um 19:01 Uhr
ich erleb es oft in discos...frauen knutschen...das tut meine muter und auch andere einfach nur für den spass...um auf sich aufmerksam zu machen oder männer anzutörnen...mal erhrlich welcher mann hätte nicht gerne zwei frauen im bett die sich gegenseitig befriedigen oder was auch immer
bei mir fing es an in dem ich immer mit meiner besten freundin rumknutschte wenn uns kerle auf die nüsse gingen...wir wollten den sagen geh einfach oder so aber ehrlich an manchen tagen waren wir dann zu dritt oder viert
aber im vordergrund standen wir
ich sagte damals zu mein ex ich würde es gerne mal probieren weil ich merkte was in mir vorgeht...darf ich dabei sein...alter falter...ich meinte nur ich will die erfahrung für mich alleine machen was dach kommt können wir gerne drüber sprechen aber nu will ich das für mich alleine entdecken
naja heute bin ich immernoch beim mann..zugegeben es is total was anderes aber bei frauen fehlt einfach was das geht auf dauer nicht
aber es ist mal ne schööööne abwechslung
ich erleb es oft in discos...frauen knutschen...das tut meine muter und auch andere einfach nur für den spass...um auf sich aufmerksam zu machen oder männer anzutörnen...mal erhrlich welcher mann hätte nicht gerne zwei frauen im bett die sich gegenseitig befriedigen oder was auch immer

bei mir fing es an in dem ich immer mit meiner besten freundin rumknutschte wenn uns kerle auf die nüsse gingen...wir wollten den sagen geh einfach oder so aber ehrlich an manchen tagen waren wir dann zu dritt oder viert
aber im vordergrund standen wir
ich sagte damals zu mein ex ich würde es gerne mal probieren weil ich merkte was in mir vorgeht...darf ich dabei sein...alter falter...ich meinte nur ich will die erfahrung für mich alleine machen was dach kommt können wir gerne drüber sprechen aber nu will ich das für mich alleine entdecken
naja heute bin ich immernoch beim mann..zugegeben es is total was anderes aber bei frauen fehlt einfach was das geht auf dauer nicht
aber es ist mal ne schööööne abwechslung
6 Dienstag, 25.
September 2007 um 23:19 Uhr
wenn man die qual der wahl hat ists natürlich erst recht kompliziert.
wenn man die qual der wahl hat ists natürlich erst recht kompliziert.
7 Mittwoch, 26.
September 2007 um 06:53 Uhr
für mich kommen nur Frauen in Frage... mein Schatz hatte schon mal so ein Erlebnis mit ihrer damaligen besten Freundin - sie hatte mich vorher gefragt und mir geschildert was ihre Gedanken sind und ich hatte nichts dagegen...
Sie hatten damals gegenseitig erotische Fotos von sich gemacht (für mich sowieso irgendwie irritierend) und dabei kam das so auf.
für mich kommen nur Frauen in Frage... mein Schatz hatte schon mal so ein Erlebnis mit ihrer damaligen besten Freundin - sie hatte mich vorher gefragt und mir geschildert was ihre Gedanken sind und ich hatte nichts dagegen...
Sie hatten damals gegenseitig erotische Fotos von sich gemacht (für mich sowieso irgendwie irritierend) und dabei kam das so auf.
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