[Artikel]Die Bundeswehr in Afghanistan - Geschichte, Auftrag, Konzept
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Anika
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1 Dienstag, 16.
Oktober 2007 um 19:24 Uhr
Am 12. Oktober 2007 beschloss der Deutsche Bundestag, die Mission der Bundeswehr in Afghanistan um ein weiteres Jahr zu verlängern. Damit sind bis zum Jahre 2008 insgesamt 3500 deutsche Soldaten am Hindukusch stationiert.
Die Bundeswehr in Afghanistan
Geschichte, Auftrag, Konzept
Die Islamische Republik Afghanistan, die im Norden an Turkmenistan und Usbekistan, im Nordosten an Tadschikistan und China im Süden und Südosten an Pakistan und im Westen an den Iran grenzt, umfasst eine Fläche von 652 000 Quadratkilometern.
Mehr als 90% der Landesfläche ist Gebirgsland (Hindukusch mit Bergen bis 7500 Metern Höhe und die Bergmassive des Sefid Kuh) und nur schwer oder nicht zugänglich. Weniger als 10% liegen unterhalb von 600 Metern.
Die Bevölkerung `“ zu 99% muslimisch - wird auf etwa 30 Millionen Menschen geschätzt, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen angehören, von denen die größte den Paschunen angehört.
Schätzungsweise werden in Afghanistan mehr als 57 verschiedene Sprachen und über 200 Dialekte gesprochen. Offizielle Amtsprachen sind - neben einigen Minderheitssprachen in einigen Gebieten - Paschto und Persisch.
Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia
Als Republik besitzt das Land ein Präsidialsystem mit zwei Vizepräsidenten. Präsident ist Hamid Karzai.
Über 22 Jahre herrschte in Afghanistan Bürgerkrieg.
Im Dezember 1979 marschierten Sowjettruppen ein, und es entwickelte sich ein so genannter `žStellvertreterkrieg`œ zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht und den von den USA, Saudi-Arabien und Pakistan unterstützten islamischen Mudschaheddin, der 1989 mit der Niederlage der sowjetischen Truppen endete.
Ein neuer Bürgerkrieg entbrannte, als die verschiedenen Mudschaheddin-Gruppierungen begannen, sich gegenseitig zu bekämpfen.
Radikal-islamische Taliban, die von Pakistan aus operierten, eroberten im Jahre 1995 Kabul und nahmen bis 2001 etwa 90% des Landes ein.
Für die Bevölkerung begann damit eine Leidenszeit mit großen Einschränkungen. Die an die Macht gekommenen Taliban-Milizen setzten die Scharia, das islamische Rechtssystem, mit großer Härte durch:
Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001, die in Afghanistan geplant wurden, vermutete die US-Regierung, dass sich der aus Saudi-Arabien stammende Osama bin Laden und außerdem Teile des Terrornetzwerkes, die als Drahtzieher der Anschläge gesehen wurden, in Afghanistan aufhielten.
Es erfolgte eine Invasion Afghanistans durch die USA mit Hilfe von Allianztruppen unter ihrer Führung, die durch einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates legitimiert war.
Die herrschenden Taliban wurden gestürzt, doch gelang es nicht, Osama bin Laden zu fassen.
Es wurde eine provisorische Regierung unter Führung des paschtunischen Stammesführers Hamid Karsai gebildet und um die Stationierung einer internationalen Truppe ersucht, die einem Mandat der Vereinten Nationen unterstellt war.
Im Dezember 2001 wurde daraufhin die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF (International Security Assistance Force) gebildet.
Seit 2002 beteiligt sich die Bundeswehr auf der Grundlage der Resolution 1623 des Weltsicherheitsrates an der NATO-geführten ISAF.
Deutschland ist als Leitnation für den gesamten Norden Afghanistans verantwortlich (Regional Command North = RC-North), stellt dort die einzigen Aufklärungskapazitäten und ist verantwortlich für den taktischen Lufttransport.
Insgesamt gibt es fünf von der NATO gebildete regionale Bereiche.
Quelle: Wikipedia
Erst kürzlich wurde der Einsatz der Bundeswehr vom Bundestag für ein weiteres Jahr bis 2008 bestätigt. Das Kontingent beträgt 3500 Soldaten und sechs Aufklärungstornados.
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist kritisch und hat sich seit Ende 2005 weiter verschlechtert, wie an der Zunahme von Bombenanschlägen und Selbstmordattentaten zu sehen ist. Ebenso ist eine bedeutsame Zunahme des Drogenanbaus in einigen Teilen des Landes zu verzeichnen.
So ist es ein erklärtes Ziel der Bemühungen der internationalen Schutztruppen, beim Aufbau einer funktionierenden Polizeistruktur zu helfen und dafür zu sorgen, dass die afghanischen Streitkräfte eigenständig arbeiten können.
Die Bundeswehr leitet in der Nordregion die Aufstellung von Ausbildungsteams für die afghanische Armee. Im zivil-militärischen Bereich leitet die Bundeswehr zwei der fünf regionalen Wiederaufbauteams (Provincial Reconstruction Teams = PRT), die in Kunduz und Faisabad stationiert sind.
Das Afghanistan-Konzept der Bundesregierung beinhaltet u.a. folgende Punkte:
Die Aufgabe der Bundeswehr besteht demzufolge im ISAF-Verband in der der Unterstützung der afghanischen Interimsregierung bei der Herstellung und Wahrung der inneren Sicherheit und der Wahrung der Menschenrechte.
Der Kampf gegen die Taliban und die Al Qaida, der noch nicht abgeschlossen ist, ist nicht Aufgabe der ISAF, sondern der `žOperation ENDURING FREEDOM`œ, einer von den USA geführten militärischen Operation gegen den Terrorismus.
Mit mehr als 3000 Soldaten ist Deutschland der drittgrößte Truppensteller der ISAF.
Ex-Verteidigungsminister Peter Struck rechnet mit einem Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan noch für mindestens zehn Jahre.
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan
www.einsatz.bundeswehr.de
REGIERUNGonline
Am 12. Oktober 2007 beschloss der Deutsche Bundestag, die Mission der Bundeswehr in Afghanistan um ein weiteres Jahr zu verlängern. Damit sind bis zum Jahre 2008 insgesamt 3500 deutsche Soldaten am Hindukusch stationiert.
Die Bundeswehr in Afghanistan
Geschichte, Auftrag, Konzept
Die Islamische Republik Afghanistan, die im Norden an Turkmenistan und Usbekistan, im Nordosten an Tadschikistan und China im Süden und Südosten an Pakistan und im Westen an den Iran grenzt, umfasst eine Fläche von 652 000 Quadratkilometern.
Mehr als 90% der Landesfläche ist Gebirgsland (Hindukusch mit Bergen bis 7500 Metern Höhe und die Bergmassive des Sefid Kuh) und nur schwer oder nicht zugänglich. Weniger als 10% liegen unterhalb von 600 Metern.
Die Bevölkerung `“ zu 99% muslimisch - wird auf etwa 30 Millionen Menschen geschätzt, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen angehören, von denen die größte den Paschunen angehört.
Schätzungsweise werden in Afghanistan mehr als 57 verschiedene Sprachen und über 200 Dialekte gesprochen. Offizielle Amtsprachen sind - neben einigen Minderheitssprachen in einigen Gebieten - Paschto und Persisch.
Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia
Als Republik besitzt das Land ein Präsidialsystem mit zwei Vizepräsidenten. Präsident ist Hamid Karzai.
Über 22 Jahre herrschte in Afghanistan Bürgerkrieg.
Im Dezember 1979 marschierten Sowjettruppen ein, und es entwickelte sich ein so genannter `žStellvertreterkrieg`œ zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht und den von den USA, Saudi-Arabien und Pakistan unterstützten islamischen Mudschaheddin, der 1989 mit der Niederlage der sowjetischen Truppen endete.
Ein neuer Bürgerkrieg entbrannte, als die verschiedenen Mudschaheddin-Gruppierungen begannen, sich gegenseitig zu bekämpfen.
Radikal-islamische Taliban, die von Pakistan aus operierten, eroberten im Jahre 1995 Kabul und nahmen bis 2001 etwa 90% des Landes ein.
Für die Bevölkerung begann damit eine Leidenszeit mit großen Einschränkungen. Die an die Macht gekommenen Taliban-Milizen setzten die Scharia, das islamische Rechtssystem, mit großer Härte durch:
- Verbot von Musik, Sport und Fernsehen
- Schließung fast aller Schulen und Universitäten
- Pflicht der Männer, Bärte zu tragen
- Verhüllungspflicht der Frauen durch die Burqa
- Frauen durften nur in männlicher Begleitung das Haus verlassen.
- Frauen und Mädchen waren Schulbesuch und Berufstätigkeit untersagt.
Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001, die in Afghanistan geplant wurden, vermutete die US-Regierung, dass sich der aus Saudi-Arabien stammende Osama bin Laden und außerdem Teile des Terrornetzwerkes, die als Drahtzieher der Anschläge gesehen wurden, in Afghanistan aufhielten.
Es erfolgte eine Invasion Afghanistans durch die USA mit Hilfe von Allianztruppen unter ihrer Führung, die durch einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates legitimiert war.
Die herrschenden Taliban wurden gestürzt, doch gelang es nicht, Osama bin Laden zu fassen.
Es wurde eine provisorische Regierung unter Führung des paschtunischen Stammesführers Hamid Karsai gebildet und um die Stationierung einer internationalen Truppe ersucht, die einem Mandat der Vereinten Nationen unterstellt war.
Im Dezember 2001 wurde daraufhin die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF (International Security Assistance Force) gebildet.
Seit 2002 beteiligt sich die Bundeswehr auf der Grundlage der Resolution 1623 des Weltsicherheitsrates an der NATO-geführten ISAF.
Deutschland ist als Leitnation für den gesamten Norden Afghanistans verantwortlich (Regional Command North = RC-North), stellt dort die einzigen Aufklärungskapazitäten und ist verantwortlich für den taktischen Lufttransport.
Insgesamt gibt es fünf von der NATO gebildete regionale Bereiche.
Quelle: Wikipedia
Erst kürzlich wurde der Einsatz der Bundeswehr vom Bundestag für ein weiteres Jahr bis 2008 bestätigt. Das Kontingent beträgt 3500 Soldaten und sechs Aufklärungstornados.
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist kritisch und hat sich seit Ende 2005 weiter verschlechtert, wie an der Zunahme von Bombenanschlägen und Selbstmordattentaten zu sehen ist. Ebenso ist eine bedeutsame Zunahme des Drogenanbaus in einigen Teilen des Landes zu verzeichnen.
So ist es ein erklärtes Ziel der Bemühungen der internationalen Schutztruppen, beim Aufbau einer funktionierenden Polizeistruktur zu helfen und dafür zu sorgen, dass die afghanischen Streitkräfte eigenständig arbeiten können.
Die Bundeswehr leitet in der Nordregion die Aufstellung von Ausbildungsteams für die afghanische Armee. Im zivil-militärischen Bereich leitet die Bundeswehr zwei der fünf regionalen Wiederaufbauteams (Provincial Reconstruction Teams = PRT), die in Kunduz und Faisabad stationiert sind.
Das Afghanistan-Konzept der Bundesregierung beinhaltet u.a. folgende Punkte:
- Stärkung der Eigenständigkeit beim politisch-zivilen Aufbau
- Verbesserung der Lebensumstände : Bildung, Gesundheitswesen, Maßnahmen der Wirtschaftsförderung, Drogenanbaubekämpfung
- Sicherheit beim Wiederaufbau :
Die Aufgabe der Bundeswehr besteht demzufolge im ISAF-Verband in der der Unterstützung der afghanischen Interimsregierung bei der Herstellung und Wahrung der inneren Sicherheit und der Wahrung der Menschenrechte.
Der Kampf gegen die Taliban und die Al Qaida, der noch nicht abgeschlossen ist, ist nicht Aufgabe der ISAF, sondern der `žOperation ENDURING FREEDOM`œ, einer von den USA geführten militärischen Operation gegen den Terrorismus.
Mit mehr als 3000 Soldaten ist Deutschland der drittgrößte Truppensteller der ISAF.
Ex-Verteidigungsminister Peter Struck rechnet mit einem Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan noch für mindestens zehn Jahre.
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan
www.einsatz.bundeswehr.de
REGIERUNGonline
Piet
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2 Dienstag, 16.
Oktober 2007 um 19:44 Uhr
toller Beitrag. Gibt schöne Grundinformationen rund um die ganze Afghanistan-Problematik. ich finde es übrigens gut das der Bundeswehreinsatz verlängert wird. Doch kann ich mir kaum vorstellen das die afghanische Armee bzw Polizei bis 2008 ihr Land im Griff hat.
toller Beitrag. Gibt schöne Grundinformationen rund um die ganze Afghanistan-Problematik. ich finde es übrigens gut das der Bundeswehreinsatz verlängert wird. Doch kann ich mir kaum vorstellen das die afghanische Armee bzw Polizei bis 2008 ihr Land im Griff hat.
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Anika
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3 Dienstag, 16.
Oktober 2007 um 22:29 Uhr
Ich werde morgen noch ein paar Fakten und Zahlen aufschreiben, sozusagen als Fortsetzung. Ich hab noch einiges an Material.
Es wäre zu viel gewesen, das noch in den Artikel einzuarbeiten.
Wer liest schon gern Monsterpostings?
Ich werde morgen noch ein paar Fakten und Zahlen aufschreiben, sozusagen als Fortsetzung. Ich hab noch einiges an Material.
Es wäre zu viel gewesen, das noch in den Artikel einzuarbeiten.
Wer liest schon gern Monsterpostings?

Anika
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4 Mittwoch, 17.
Oktober 2007 um 17:40 Uhr
Über Auftrag und Konzept des ISAF-Einsatzes habe ich geschrieben, doch es fehlt ein wesentlicher Aspekt, wenn wir den Aufenthalt der internationalen Schutztruppen insgesamt beurteilen wollen: Der Erfolg der Bemühungen.
Als wichtigste Aufgaben galten und gelten:
Verbesserung der Sicherheitslage und Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung.
Welches sind die Erfolge?
Was wurde erreicht?
[size=14] 1. Wirtschaftwachstum
[/size]
Gründung neuer Unternehmen :
Bis 2008 werden 19 000 neue unternehmen entstanden sein, was die Schaffung von 550 000 Arbeitsplätzen ermöglicht
Exportsteigerung
Nachdem der afghanische Außenhandel bis 2001 fast
Zum Erliegen gekommen war, stiegen die Exporte seit 2001
Um 10 bis 30% jährlich.
Das Bruttoinlandsprodukt steigt jährlich mit zweistelligen Raten.
Das Pro-Kopf-Einkommen hat sich fast verdoppelt und beträgt
(geschätzt) etwa 230 Euro im Jahr.
[size=14]
2. Verbesserung der Bildung:[/size]
Frauen.
[size=14]
3. Verbesserung der medizinischen Versorgung[/size]
50 Jahren und ist damit so niedrig wie nirgendwo in der Welt, weil
Bis 2001 die nötige medizinische Basisversorgung für alle fehlte.
Inzwischen haben etwa 80% der Bevölkerung Zugang zu
Medizinischer Versorgung.
heute liegt sie bei 70%.
[size=14]
4. Schaffung demokratischer Strukturen:[/size]
[FONT=Symbol]
· 2004 Schaffung einer neuen Verfassung:
[FONT=Symbol]· 2005 freie und allgemeine Wahlen
[FONT=Symbol]· Schaffung einer freien Presse
[FONT=Symbol]· Entwicklung der Medienlandschaft:
Etwa 30 private und staatliche Rundfunksender und 7 Fernsehanstalten landesweit mit Informations- und Unterhaltungsprogrammen
[size=14]
5. Diskriminierungsverbote in der Verfassung die Frauen betreffend: [/size]
[FONT=Symbol]
· Quotierung für weibliche Parlamentsabgeordnete. Die Quote soll 27% erreichen.
[FONT=Symbol]· Freier Zugang zu Bildung und Studium für Frauen
[FONT=Symbol]· Frauen sollen so ein selbst bestimmtes Leben führen können.
(Angaben 1-5 beziehen sich auf den gesamten Einsatz der internationalen Truppen.)
[size=14]
6. Aufbau einer handlungsfähigen Polizeistruktur:
[/size]
2002 übernahm Deutschland die Führung beim Aufbau einer professionellen afghanischen Polizei.
Bisher wurden etwa 19 000 Polizisten ausgebildet und fortgebildet.
Unter maßgeblicher Beteiligung Deutschlands wird der Aufbau seit Juni 2007 durch die europäische Polizeimission EUPOL fortgeführt.
Quelle: REGIERUNGonline
Über Auftrag und Konzept des ISAF-Einsatzes habe ich geschrieben, doch es fehlt ein wesentlicher Aspekt, wenn wir den Aufenthalt der internationalen Schutztruppen insgesamt beurteilen wollen: Der Erfolg der Bemühungen.
Als wichtigste Aufgaben galten und gelten:
Verbesserung der Sicherheitslage und Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung.
Welches sind die Erfolge?
Was wurde erreicht?
[size=14] 1. Wirtschaftwachstum
[/size]
Gründung neuer Unternehmen :
Bis 2008 werden 19 000 neue unternehmen entstanden sein, was die Schaffung von 550 000 Arbeitsplätzen ermöglicht
Exportsteigerung
Nachdem der afghanische Außenhandel bis 2001 fast
Zum Erliegen gekommen war, stiegen die Exporte seit 2001
Um 10 bis 30% jährlich.
Das Bruttoinlandsprodukt steigt jährlich mit zweistelligen Raten.
Das Pro-Kopf-Einkommen hat sich fast verdoppelt und beträgt
(geschätzt) etwa 230 Euro im Jahr.
[size=14]
2. Verbesserung der Bildung:[/size]
- Schulen:
- Lehrerausbildung:
- Universitäten:
Frauen.
[size=14]
3. Verbesserung der medizinischen Versorgung[/size]
- Lebenserwartung:
50 Jahren und ist damit so niedrig wie nirgendwo in der Welt, weil
Bis 2001 die nötige medizinische Basisversorgung für alle fehlte.
Inzwischen haben etwa 80% der Bevölkerung Zugang zu
Medizinischer Versorgung.
- Schwangerenvorsorge:
heute liegt sie bei 70%.
[size=14]
4. Schaffung demokratischer Strukturen:[/size]
[FONT=Symbol]
· 2004 Schaffung einer neuen Verfassung:
[FONT=Symbol]· 2005 freie und allgemeine Wahlen
[FONT=Symbol]· Schaffung einer freien Presse
[FONT=Symbol]· Entwicklung der Medienlandschaft:
Etwa 30 private und staatliche Rundfunksender und 7 Fernsehanstalten landesweit mit Informations- und Unterhaltungsprogrammen
[size=14]
5. Diskriminierungsverbote in der Verfassung die Frauen betreffend: [/size]
[FONT=Symbol]
· Quotierung für weibliche Parlamentsabgeordnete. Die Quote soll 27% erreichen.
[FONT=Symbol]· Freier Zugang zu Bildung und Studium für Frauen
[FONT=Symbol]· Frauen sollen so ein selbst bestimmtes Leben führen können.
(Angaben 1-5 beziehen sich auf den gesamten Einsatz der internationalen Truppen.)
[size=14]
6. Aufbau einer handlungsfähigen Polizeistruktur:
[/size]
2002 übernahm Deutschland die Führung beim Aufbau einer professionellen afghanischen Polizei.
Bisher wurden etwa 19 000 Polizisten ausgebildet und fortgebildet.
Unter maßgeblicher Beteiligung Deutschlands wird der Aufbau seit Juni 2007 durch die europäische Polizeimission EUPOL fortgeführt.
Quelle: REGIERUNGonline
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