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Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie


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Gnom
Grünschnabel

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1    Freitag, 21. März 2008 um 21:35 Uhr
      

Hat jemand von euch sowas schon mal gemacht?

Was für Erfahrungen habt ihr damit? Hat es euch geholfen?

Mir wurde jetzt dazu geraten, ich denke auch dass es gut für mich wäre, dennoch frage ich mich was da auf mich zukommt.


Susan
Grünschnabel

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2    Freitag, 21. März 2008 um 23:05 Uhr
      

Hallo Anika... ähm... Gnom!

Wenn ich mich recht erinnere, dann liegt der Grund deiner Probleme im familiären Bereich (Mutter), stimmt's? Sollst du deshalb eine Verhaltenstherapie machen?

Mit Erfahrungen kann ich dir nicht dienen. Ich beschäftige mich aber mit den unterschiedlichsten Zusammenhängen von Krankheiten und psychischen Belastungen etc. - schließlich tragen wir alle unser "Sorgenpäckchen" mit uns rum Zwinker Von daher habe ich zumindest eine Meinung - falls die dir was nützt...

Therapien stehen und fallen immer mit dem Therapeuten. Wenn du eine gute Intuition besitzt, dann solltest du auf jeden Fall bei der Wahl des Therapeuten/ der Therapeutin auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du kein gutes Gefühl oder kein aufrichtiges Vertrauen hast -> Finger weg.

Soll das im Rahmen einer individuellen Behandlung oder einer Gruppentherapie erfolgen? Beides kann von Vorteil sein... je nachdem wo und wie man sich besser aufgehoben fühlt.

Verhaltenstherapeutische Maßnahmen müssen auch nicht immer gleich in der psychotherapeutischen Ecke vermutet werden. Manch einem helfen schon so "unspektakuläre" Programme wie Entspannungskurse, Autogenes Training oder Meditation. Die Lösung der eigenen Probleme liegt sowieso in einem selbst. Es ist also nur eine Frage, mit welchen Hilfsmitteln man den richtigen Weg findet.

Interessant könnte auch eine Familienaufstellung sein. Da dies aber eine höchst sensible (und umstrittene) Angelegenheit ist, braucht es einen absolut seriösen Anbieter.

Liebe Grüße
Susan



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Gnom
Grünschnabel

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3    Samstag, 22. März 2008 um 09:32 Uhr
      

Hallo Susan!

Ein Teil meiner Probleme liegt bei meiner Mutter, aber das ist nicht der Grund für die Therapie.

Ich bin an sich ein sehr schüchterner und zurückhaltender Mensch, ich habe schon öfter gesagt bekommen ich würde wie eine Schlaftablette wirken, was ich aber nicht bin. Ich habe Probleme auf andere Menschen zuzugehen ich traue mich oft nicht den Mund aufzumachen.

Das könnte in zusammenhang mit meiner Jobsuche und anstehenden Bewerbungsgesprächen schwierig werden.

Alles in allem ist es so, dass ich selbst nicht viel von mir halte, weil ich von den Menschen, die schon mein ganzen Leben mit mir zu tun haben, meine Familie, nie das Gefühl bekommen habe, dass die viel von mir halten. Ist wohl alles eine Selbstbewusstseinssache....

So genau habe ich mich auch noch nicht informiert, aber ich denke eine individuelle Behandlung wäre für mich eher was.

Das einzige wovor ich im Moment noch richtig Bammel habe ist, meinen Arzt davon zu überzeugen, dass ich das brauche, damit er mir das verschreibt.


MeisterLampe
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4    Samstag, 22. März 2008 um 10:14 Uhr
      

Wenn du einen halbwegs vernünftigen Arzt hast, wird er dich dabei sicherlich unterstützen Zwinker
(Sagt auch meine Mum, die ziemlich viele Jahre als Arzthelferin auf dem Buckel hat)

Dieses Problemchen hatte ich auch mal eine Zeit lang, bei mir hat sich das irgendwann von selbst geklärt. Anfangs habe ich mich gezwungen auf andere Menschen zuzugehen, mittlerweile geht das von alleine.
Ich denke, mir hat damals der Sport sehr geholfen, irgendwie hat sich bei mir die "ich hab nen Sixpack Mentalität" eingeschlichen (zum Glück), was mir einen ordentlichen Schub an Selbstwertgefühl und -vertrauen gegeben hat.

Ob man das ganze momentan "verschreiben" kann weis ich allerdings nicht. Die Krankenkassen übernehmen immer weniger Traurig

Bei mir gab's damals schon Probleme, weil ich (nach einem Schulunfall) ein etwas in Mitleidenschaft gezogenes Sprunggelenk hatte und damit an irgendwelche Fitnessgeräte ran musste.
Die Krankenkasse hat nur einen Bruchteil der bennötigten Sitzungen beim Physiso übernommen :/
Allerdings war die Therapeutin recht hübsch, was das Geld irgendwie gerechtfertigt hat tongue


Esst mehr Gemüse! Zwinker

Susan
Grünschnabel

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5    Samstag, 22. März 2008 um 11:04 Uhr
      

 Zitat von Gnom

Ich bin an sich ein sehr schüchterner und zurückhaltender Mensch, ich habe schon öfter gesagt bekommen ich würde wie eine Schlaftablette wirken, was ich aber nicht bin. Ich habe Probleme auf andere Menschen zuzugehen ich traue mich oft nicht den Mund aufzumachen.

Das könnte in zusammenhang mit meiner Jobsuche und anstehenden Bewerbungsgesprächen schwierig werden.


Käme da nicht eventuell eine Selbsthilfegruppe in Frage? Du könntest dein Problem sozusagen im Kreise von verständnisvollen Gleichgesinnten lösen... und dich auf leichte Art im Umgang mit anderen "trainieren".

 Zitat von Gnom
Alles in allem ist es so, dass ich selbst nicht viel von mir halte, weil ich von den Menschen, die schon mein ganzen Leben mit mir zu tun haben, meine Familie, nie das Gefühl bekommen habe, dass die viel von mir halten. Ist wohl alles eine Selbstbewusstseinssache....


Umso wichtiger wäre es, dass du Menschen findest, die kein eigennütziges Interesse an irgendwelchen Schwächen oder Stärken von dir haben, sondern dich genauso annehmen wie du bist. Dann ergibt sich sicherlich die Basis, auf der du dich frei entfalten kannst. Womit wir wieder bei der Selbsthilfegruppe wären...


 Zitat von Gnom
Das einzige wovor ich im Moment noch richtig Bammel habe ist, meinen Arzt davon zu überzeugen, dass ich das brauche, damit er mir das verschreibt.


Falls dein Arzt dich und dein Vorhaben nicht unterstützen kann, dann gibt es durchaus noch andere Möglichkeiten. Vielleicht bringt dich ein Gespräch mit deiner Krankenkasse weiter. Aber solange du mit deinem Arzt noch nicht gesprochen hast, solltest du positiv denken Zwinker


Gnom
Grünschnabel

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6    Samstag, 22. März 2008 um 18:32 Uhr
      

 Zitat von MeisterLampe

Wenn du einen halbwegs vernünftigen Arzt hast, wird er dich dabei sicherlich unterstützen Zwinker
(Sagt auch meine Mum, die ziemlich viele Jahre als Arzthelferin auf dem Buckel hat)


hoffen wirs mal Smilie

 Zitat von MeisterLampe

Dieses Problemchen hatte ich auch mal eine Zeit lang, bei mir hat sich das irgendwann von selbst geklärt. Anfangs habe ich mich gezwungen auf andere Menschen zuzugehen, mittlerweile geht das von alleine.
Ich denke, mir hat damals der Sport sehr geholfen, irgendwie hat sich bei mir die "ich hab nen Sixpack Mentalität" eingeschlichen (zum Glück), was mir einen ordentlichen Schub an Selbstwertgefühl und -vertrauen gegeben hat.


Ich hab das Problem auch schon immer. Es ist auch schon besser geworden, aber wirklich gut ist es eben nicht und alleine schaff ich es auch nicht, dass es besser wird.
Der Trick mit dem Aussehen zieht bei mir leider nicht, ich denke ich bin schon ganz ansehnlich, aber leider hilft mir das nicht wirklich.

 Zitat von MeisterLampe

Ob man das ganze momentan "verschreiben" kann weis ich allerdings nicht. Die Krankenkassen übernehmen immer weniger Traurig


Man kann es verschreiben, die Frau die mir dazu geraten hat, hat mir gesagt, dass ich da zum Hausarzt muss, da sie selbst auch so eine Therapie gemacht hat, weiß sie das.


Gnom
Grünschnabel

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7    Samstag, 22. März 2008 um 18:35 Uhr
      

 Zitat von Susan

Käme da nicht eventuell eine Selbsthilfegruppe in Frage? Du könntest dein Problem sozusagen im Kreise von verständnisvollen Gleichgesinnten lösen... und dich auf leichte Art im Umgang mit anderen "trainieren".

Umso wichtiger wäre es, dass du Menschen findest, die kein eigennütziges Interesse an irgendwelchen Schwächen oder Stärken von dir haben, sondern dich genauso annehmen wie du bist. Dann ergibt sich sicherlich die Basis, auf der du dich frei entfalten kannst. Womit wir wieder bei der Selbsthilfegruppe wären...

Falls dein Arzt dich und dein Vorhaben nicht unterstützen kann, dann gibt es durchaus noch andere Möglichkeiten. Vielleicht bringt dich ein Gespräch mit deiner Krankenkasse weiter. Aber solange du mit deinem Arzt noch nicht gesprochen hast, solltest du positiv denken Zwinker


Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe nicht schlecht, aber ich denke ich sollte alles ausprobieren was mir helfen könnte, und wenn ich Therapie bekomme, werde ich sie auch machen. Ich werde sehen was mir dann am meisten bringt.


backbug
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8    Montag, 24. März 2008 um 11:11 Uhr
      

Ich denke eine Selbsthilfegruppe kann nicht verkehrt sein...
Evtl lässt sich Therapie und Selbsthilfegruppe ja auch geschickt verbinden.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen Smilie


Die Signatur macht Urlaub

Gnom
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9    Donnerstag, 27. März 2008 um 15:29 Uhr
      

Ich habe eben bei meinem Hausarzt angerufen wegen einem Termin. Die Sprechstundenhilfe meinte die würden sowas gar nicht ausstellen, das wäre ein Fall für den Neurologen. Aber sie hat mir freundlicherweise trotzdem einen Termin gegeben. Selbst wenn er mir das nicht verschreiben kann, kann er mir sicher einen Neurologen empfehlen zu dem ich dann gehe.


Gnom
Grünschnabel

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10    Samstag, 05. April 2008 um 11:30 Uhr
      

Ich war gestern bei meinem Hausarzt. Er hat mir eine Überweisung zur Psychotherapie ausgestellt.

Ich hab das letzte Woche einer Kollegin, mit der ich mich sehr gut verstehe, erzählt, was mir wirklich sehr schwer viel, aber jetzt bin ich erleichtert, weil sie mir gesagt hat, dass sie das auch schon länger macht und das in unserem Ausbildungsjahrgang mehrere Leute psychologisch betreut würden. Irgendwie hat mich das schon erleichtert.

Ich hab jetz auch eine Nummer von einer Diplom-Psychologin, die ich anrufen will. Das werde ich nächste Woche machen.


Gnom
Grünschnabel

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11    Dienstag, 08. April 2008 um 20:37 Uhr
      

Ich hab sie angerufen. Und in zwei Wochen den ersten Termin.....


MeisterLampe
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12    Freitag, 11. April 2008 um 07:02 Uhr
      

Na dann kommt ja alles in die Gänge Smilie
Wäre toll, wenn du mehr darüber berichten könntest,
ich denke das das ein Thema ist, das bestimmt auch einige Besucher hier interessiert...
und es ist toll wenn man Erfahrungen weitergibt und sich austauscht Zwinker

Super, dass du dich getraut hast es deiner Kollegin zu erzählen...
eigentlich ist das ja schon der erste Schritt gewesen Smilie

*daumendrück*


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Anika

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13    Mittwoch, 23. April 2008 um 11:35 Uhr
      

Hi Anika,
hast du jetzt nicht Termin in diesen Tagen?
Wie geht's dir?Smilie


Gnom
Grünschnabel

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14    Mittwoch, 23. April 2008 um 18:29 Uhr
      

Ich hatte den ersten Termin heute mittag. Es war ganz interessant. Sie hat ganz viel gefragt und mir aber auch ganz viel dazu gesagt.

Vorher gings mir so lala, währenddessen nicht wirklich gut, weil viel hochkam, direkt danach hätte ich Luftsprünge machen können, später gings mir immernoch gut, aber ich war/bin ziemlich müde. Der Tag an sich war nicht sonderlich anstrengend. Und eben überkam mich ein Bewegungsdrang, sodass ich ne Stunde mit dem Fahrrad durch die Landschaft gefahren bin.

Sie hat mir Hausaufgaben aufgeben:

"Woran würde ich erkennen, dass mir die Therapie was bringt." Also im Prinzip soll ich meine Ziele formulieren. Das müssen meine Patienten bei mir auch immer....


MeisterLampe
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15    Donnerstag, 24. April 2008 um 15:29 Uhr
      

Also wenn deine Patienten auch immer ihre Ziele selber formulieren müssen... kann's ja nicht verkehrt sein Zwinker

Ist meiner Meinung nach auch ein zentraler Punkt des ganzen...
wenn man sich seiner Ziele nicht bewusst ist, wie soll man diese dann auch erreichen?

Dass du direkt danach Luftsprünge hast machen können zeigt, dass die ganze Aktion wohl schon erste Erfolge zeigt Smilie
Halt uns auf dem Laufenden!

PS: Fahradfahren ist toll tongue


Esst mehr Gemüse! Zwinker

Gnom
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16    Donnerstag, 24. April 2008 um 18:56 Uhr
      

Es hat einfach gut getan mal mit jemanden zu reden, der auch was dazu sagen kann und mich nicht nur "hilflos" anschaut und nicht weiß was er jetzt tun soll.

Ich find Fahrrad fahren wirklich toll, nur bin ich heute zu spät heimgekommen....


Gnom
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17    Freitag, 25. April 2008 um 12:09 Uhr
      

Ich weiß, dass es nicht verkehrt sein kann seine Ziele selbst zu formulieren. Nur fällt mir jetzt erst auf, wie schwierig das ist.....


Anika

Mitgliedschaft beendet
18    Freitag, 25. April 2008 um 12:24 Uhr
      

So vorzugehen ist nur logisch. Wenn man etwas erreichen will, müssen die Ziele klar sein.
Was das Reden betrifft: Oft fällt es wohl leichter, mit Unbeteiligten zu sprechen als mit Menschen, die einem nahestehen. Wenn der emotional Unbeteiligte dann noch Ahnung hat, kann man schon ein gutes Gefühl haben.


Anika

Mitgliedschaft beendet
19    Montag, 23. Juni 2008 um 20:52 Uhr
      

Wie sieht's denn nun aus, Gnomchen?Zwinker


Gnom
Grünschnabel

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20    Dienstag, 24. Juni 2008 um 15:10 Uhr
      

Naja.....

Wir reden jede Stunde... Wir landen jedes Mal wieder bei meiner Mutter ......

Ansonsten soll ich mal beobachten und nachdenken.... Was so für Situationen auftauchen, wie ich reagiere, wie ich aber viel lieber reagieren würde.... So Zeug eben....

Ach übrigens.. Ich hatte gestern mein erstes Vorstellungsgespräch. Aber es war ziemlich schlecht. Finde ich.


      
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