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Strafmaß und Strafen allgemein im deutschen Recht

Strafmaß und Strafen allgemein im deutschen Recht


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Sympath

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1    Dienstag, 17. Januar 2006 um 20:16 Uhr
      

Wie seht ihr es?

Leider erlebe ich immer häufiger Wiederholungstäter, also muss ja irgendwo ein Fehler sein.

Was haltet ihr von Arbeitseinsätze von Häftlingen?


breitbaulat

Nicht registriert
2    Dienstag, 17. Januar 2006 um 20:30 Uhr
      

also ich finde das die strafen nciht wirklich dem Reuedenken eines Verbrechers Änderung verschaffen!

Also ich bin selber ein Viel-zu-schnell-fahrer und die Geldstrafe und der Führerscheinentzug und die Punkte tragen nichts zu meinem Schnellfahrsyndrom bei!
Ich gucke haltn ur öfter wer so in meinem Umfeld ist!

Was richtige Straftaten betrifft,finde ich unsere Gesetzgebung sehr komisch!
Das Strafmaß für ein "Heil Hitler" in der Öffentlichkeit ist weitaus höher als ein Kinderf.icker nach 2mal schänden bekommt!
Wo ist da der Fehler?
Kein Wunder das immer mehr die Selbstjustiz zurückkommt!

Oder sehe ich das zu krass?

ich meine wenn ein Kinderschänder Bewährung bekommt weil er einem Psyschologen einen vom Pferd erzählt! Und shize auf Kindheit und so!
Das sind doch faule Ausreden,genauso wie suff!

Könnte da echt kotzen!

Aber wenigstens sind die Wärter im Kanst da nochmal ein Richter und gucken dann weg wenn ein Kinderschänder eingeliefert wird!
Wenigstens eine kleine Strafe!



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Ruthless
Grünschnabel

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3    Dienstag, 17. Januar 2006 um 20:31 Uhr
      

hi

wer der Gesellschaftet schadet kann es doch wieder gut machen Smilie

Ich persönlich haette nichts gegen Arbeitseinsätze. Am besten nur Arbeiten die sonst kein Mensch machen will. Gefängis sollte schließlich abschreckend wirken.


Sympath

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4    Dienstag, 17. Januar 2006 um 20:33 Uhr
      

 Zitat von Ruthless
hi

wer der Gesellschaftet schadet kann es doch wieder gut machen Smilie

Ich persönlich haette nichts gegen Arbeitseinsätze. Am besten nur Arbeiten die sonst kein Mensch machen will. Gefängis sollte schließlich abschreckend wirken.


So sehe ich das auch. Nebenbei unterstützen wir unsere Wirtschaft die unter der Globalisierung leidet.


breitbaulat

Nicht registriert
5    Dienstag, 17. Januar 2006 um 20:47 Uhr
      

ich finde das die usa ausnahmsweise da ein ganz gutes vorbild ist,allerdings nur bedingt! Aber warum sollten die knackis nicht park säubern wo die stadtreinigung nicht hinterher kommt!

aber wo ist der anfang und wo ist das ende solcher arbeiten?


openMfly
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6    Dienstag, 17. Januar 2006 um 21:14 Uhr
      

Das wäre am Ende die gleiche Problematik wie bei den Euro-Jobs.
Welche Arbeit kann man die verrichten lassen, die sonst nicht regulär gemacht würde. Wo nimmt man keine regulären Arbeitsplätze weg.
Die schaden ja in erster Linie dem Staat, der für die Inhaftierung aufkomen muss. Dann sollte man sie auch da einsetzen wo sie dem Staat Geld bringen/ sparen. Aber wo ist das?

Bei Jugendlichen halte ich die Sozialstunden für etwas sehr sinnvolles.
Allerdings werden sie auch nicht bei allen was bringen.


mCb4n3
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7    Dienstag, 17. Januar 2006 um 21:50 Uhr
      

 Zitat von Luli
Bei Jugendlichen halte ich die Sozialstunden für etwas sehr sinnvolles.
Allerdings werden sie auch nicht bei allen was bringen.


Das ist m.E. auch nur ne Chance sich mal etwas in der Gesallschaft zu integrieren. Aber wenn man weiterhin den Umgang mit den falschen Leuten hat bringt es nur in den seltensten Fällen etwas. Der Versuch ist es bei jedem wert...

Was ich schlimm finde, dass man für Steuerverbrechen ähnlich hart bestraft werden kann, wie für Vergewaltigung o.Ä. - Da läuft definitiv etwas falsch in Deutschland.

Arbeitseinsätze finde ich prinzipiell nicht schlecht. Besonders hier in Berlin fehlt es an allen Ecken und Enden und bevor an manchen Stellen für Jahre nichts passiert, könnte ich mir gut vorstellen, dass ein paar Sträflinge z.B. den nächsten Spielplatz wieder begehbar machen.

 Zitat von luli
Das wäre am Ende die gleiche Problematik wie bei den Euro-Jobs.
Welche Arbeit kann man die verrichten lassen, die sonst nicht regulär gemacht würde. Wo nimmt man keine regulären Arbeitsplätze weg.
Die schaden ja in erster Linie dem Staat, der für die Inhaftierung aufkomen muss. Dann sollte man sie auch da einsetzen wo sie dem Staat Geld bringen/ sparen. Aber wo ist das?

Genau da liegt das Problem... ne Lösung dafür habe ich auch nicht!


mfg... mCb4n3


openMfly
Grünschnabel

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8    Dienstag, 17. Januar 2006 um 21:56 Uhr
      

(Kapitale) Verbrechen gegen den Staat werden bei uns besonders hart verfolgt und aufgeklärt. Und dabei trifft es in der Regel den Mittelstand. Die unteren haben kein Geld und die oberen kennen Wege und Mittel sich dem Staat zu entziehen. Und diese Mittel sind dann meist auch noch legal.


mCb4n3
Grünschnabel

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9    Dienstag, 17. Januar 2006 um 22:08 Uhr
      

nochmal etwas offtopic...

 Zitat von Luli
...die oberen kennen Wege und Mittel sich dem Staat zu entziehen. Und diese Mittel sind dann meist auch noch legal.


Die können sich einfach sehr gute Steuerberater leisten... würde es aber auch nicht anders machen, wenn ich ganz ehrlich bin.


openMfly
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10    Dienstag, 17. Januar 2006 um 22:29 Uhr
      

Wenn man kein (wenig) Geld hat, hat man meist eine andere Lebenseinstellung als Menschen mit viel Geld.
Jetzt sag ich, dass mir materielle Dinge ziemlich unwichtig sind und das Geld für mich nur ein "leerer Gegenstand" ist, der dazu dient meine "Arbeit" in benötigte Dinge (Miete, Lebensmittel) umzutauschen.

Allerdings denke ich, wenn man erst mal Geld hat und in diesem Gelddenken drin ist, erhält es eine ganz andere Bedeutung. Für manche wird es dann zu einer "Droge". Man will immer mehr davon, obwohl man es eigendlich nicht wirklich braucht, sondern nur anhäuft.

Jetzt kann ich gut sagen, dass ich davon nichts halte. Aber ohne je vor der Entscheidung zwischen den beiden Möglichkeiten gestanden zu haben, wäre das unglaubwürdig. Nicht nur für andere, sondern auch für mich selbst. Wer weiss, dass wirklich aus mir werden würde, wenn man mir viel Geld geben/ anbieten würde...


catweazle
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11    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 09:22 Uhr
      

Das die wirtschaftsverbrecher viel zu milde bestraft werden oder zum Teil
gar nicht.

Egal ob sie 1000te AP vernichtet haben
Steuern hinterzogen
betrogen / gelogen
Meineid
temporäre Amnesie


das ist in meinen Sinne ganz und gar nicht in Ordnung :evil:


RoccodelSchlacco
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12    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 12:17 Uhr
      

zuchthaus,gulag ala russland.ackern bis die schwarte kracht!und nicht irgendwelche holzpferdchen in der werkstatt schnitzen.


Sympath

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13    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 12:52 Uhr
      

Wie kann man denn eurer Meinung nach verhindern, dass es zu Wiederholungstaten kommt?

Was schreckt wirklich ab?

Was machen mit jugendlichen Wiederholungstäter? Was mit Ersttäter?


breitbaulat

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14    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 12:58 Uhr
      

also ich denke wichtig ist eine gesunde Erstabschreckung!

Bin mir nicht sicher,aber in den USA zieht das Boot-Camp doch ganz gute Erfolge hinter sich her oder?

Für Jugendliche sicher nicht schlecht,denn so einen Monat oder 2 sind im Jugendknast doch schnell abgesessen oder?

und ausserdem kommen die da mit noch weniger Disziplin und mehr Kriminalität in Berührung!

Also ich dneke das es sowas in der Art sein müsste,wo sie halt Disziplin lernen und gleichzeitig den Unsinn in ihrer Tat erkennen!


Sympath

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15    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 13:02 Uhr
      

Ausserdem dauert es viel zu lange, bis die Kids mal wirklich vergitterte Luft aufschnappen.

Letztens saß ein richtiger, erfahrener Knasti neben einem 16jährigen Räuberchen ... das Gespräch war geil und der 16jährige hat anschließend geheult wie ein Schlosshund. Sowas hilft auch bei manchen.


breitbaulat

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16    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 13:11 Uhr
      

genau, einfach mal brutale Abrschreckung!

Vielleicht sollte man ne Zelle einführen wo man die meisten zwischenlagert und da sitzt nen richtiges Tier drin(Schauspieler oder ein Beamter) und macht den richtig Angst vorm Knast und ihrer Zukunft!

Funktioniert aber nur bei Ersttätern!


masso
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17    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 13:12 Uhr
      

In einigen Bundesstaaten in den USA müssen sich Verbrecher öffentlich outen.

Wer steht schon gerne mit einem riesen Schild an einer Hauptverkehrsstraße, wo draufsteht: Ich habe einen Lippenstift bei Rossmann geklaut. oder Ich betatsche kleine Kinder auf dem Spielplatz.

Das würde in meinen Augen wesentlich mehr ziehen und würde kaum etwas kosten. :wink:


breitbaulat

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18    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 13:14 Uhr
      

und wahrscheinlich ein paar Steinewerfer ermutigen oder?

Verkehrt wäre es nicht...

Aber da kommen dann wieder ein paar Menschenrechtler und labern und labern....


openMfly
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19    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 15:07 Uhr
      

Das halte ich für fatal falsch. Es gibt da z.B. ne Theorie, dass ein Grund für Wiederholungstaten die ausweglose Situation ist, die nach der ersten Tat entsteht durch das abgestempelt sein als Verbrecher.
Als Vorbestraft hast du es schwerer Arbeit zu finden, soziale Kontakte zu knüpfen (zu nicht kriminellen Kreisen).
Am Ende wirds du erneut kriminell, entweder um Bedürfnis abzudecken, die du dir finanziell nicht mehr leisten kannst (das muss noch nicht mal Hunger, Durst oder sonstiges elementares sein), oder weil du die Bindung an die Gesellschaft zunehmend verlierst und so auch keinen Grund mehr hast ihre Normen einzuhalten.

Bei Jugendlich sehe ich die Fehler und Chancen eher im Erziehungssystem. Von den Eltern über die Schule bis zu den Massenmedien. Hier müssen Werte und Fähigkeiten vermittelt werden, die es ermöglichen ein "richtiges" Leben zu führen.

Allerdings stellt sich mir eher die Frage, ob die Kriminalität wirklich zunimmt und die kriminellen Schichten größer werden, oder ob sie sich auf dem gleichen Niveau bewegt und nur in anderer "moderner" Form zeigt.
Jugendkriminalität ist ja keine neue Erscheinung. Die gibts ja schon seit "Erfindung der Jugend". Die Massenmedien haben sie nur zu eines ihrer Lieblingsthemen auserkoren.


Sympath

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20    Mittwoch, 18. Januar 2006 um 15:14 Uhr
      

Und ich kann nur feststellen, dass es mehr geworden ist und auch die Qualität gestiegen ist.

Manche Delikte sind rückgängig, aber durch die Medien wirkt es andersrum, nur kann ich viele Bereiche nennen die augenscheinlich stärker werden.

Viele Strafen werden nicht im Führungszeugnis für Arbeitgeber verzeichnet und trotzdem bleiben die Jungs und Mädels auf dem falschen Trip.

Danke an die ganzen Antiautoritären Blagen. Jetzt kommt die Rechnung der Freiheiten auf unseren Tisch! :evil:


      
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