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Ist Abtreibung für euch ein Thema?

Ist Abtreibung für euch ein Thema?


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Litia
Grünschnabel

Beiträge: 477


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Dabei seit: 09. Jan 2006
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1    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 13:08 Uhr
      

Für mich jedenfalls nicht, außer vieleicht nach einer Vergewaltigung. Damit könnte ich nicht leben! In welchen Fällen käme für euch eine Abtreibung in Frage?


openMfly
Grünschnabel

Beiträge: 4569


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2    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 14:37 Uhr
      

Sehr schweres Thema. Halte es generell für falsch. Allerdings gibt es Situationen, in denen zumindest drüber geredet werden kann.
Eine Freigabe zur Adoption würde ich dem allerdings immer vorziehen.



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ilpadre
Grünschnabel

Beiträge: 140


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3    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 14:45 Uhr
      

Ich glaube, die Threaderstellerin interessiert sich eher für die Meinung der weiblichen Fraktion.


openMfly
Grünschnabel

Beiträge: 4569


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4    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 14:46 Uhr
      

 Zitat von ilpadre
Ich glaube, die Threaderstellerin interessiert sich eher für die Meinung der weiblichen Fraktion.


Hast recht, ich kann ja (noch) keine Kinder austragen.... :mrgreen:


breitbaulat

Nicht registriert
5    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 15:59 Uhr
      

also aus männlicher sicht, ich finde das es immer die Frau entscheiden sollte,denn sie hat die Qualen!

Ich kann natürlich meine Meinung dazu äussern,aber letztendlich liegt die Entscheidung bei ihr!
Wer poppen kann,kann auch Verantwortung übernehmen!


Susan
Grünschnabel

Beiträge: 1622


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6    Donnerstag, 19. Januar 2006 um 22:17 Uhr
      

Über das Thema sollte man nicht urteilen, wenn man nicht selbst schon mal so eine Entscheidung treffen musste. An dem Spruch "Sag niemals nie..." ist was dran!

Schwangerschaft bedeutet gerade am Anfang eine hormonelle Achterbahnfahrt - da befindet sich eine Frau mit Problemen (und das muss keine Vergewaltigung sein) schneller in einer Ausnahmesituation, als ihr lieb ist. Und ein rechtzeitiger Schwangerschaftsabbruch wird in mancher Lebenslage sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind der bessere Weg sein. Kein Aussenstehender sollte sich da das Recht rausnehmen, diesen Schritt zu verurteilen. Leicht ist so eine Entscheidung nie - und sie begleitet die Betroffene ein Leben lang.


driver81
Grünschnabel

Beiträge: 331


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7    Freitag, 20. Januar 2006 um 13:45 Uhr
      

 Zitat von breitbaulat
Wer poppen kann,kann auch Verantwortung übernehmen!


diese aussage verstehe ich ehrlich gesagt nicht. es wird doch jeden tag tausendfach bewiesen, dass dem nicht so ist...

(eine ähnliche aussage ist folgende: "wer saufen kann, kann am nächsten tag auch arbeiten"Zwinker


breitbaulat

Nicht registriert
8    Freitag, 20. Januar 2006 um 13:48 Uhr
      

naja nur weil man selbst einfach mal zu wild war und zu scharf geschossen hat,sollte man nicht feige sein und die sache mit nem tritt in die magegrube einfach so beenden!
:roll:

Will damit nur sagen,das man sich über die Konsequenzen im klaren sein muss!
Manchmal will das LEben halt nicht so wie man gerne möchte!

Aber Du hast recht das jeden Tag aufs Neue bewiesen wird,das viele Leute weder die Verantwortung für ne Abtreibung noch für ne Kindeserziehung tragen können!
Da haste vollkommen recht!


Aurora

Nicht registriert
9    Freitag, 20. Januar 2006 um 14:30 Uhr
      

 Zitat
An dem Spruch "Sag niemals nie..." ist was dran!


@Susan

Sehe ich ähnlich, auch wenn es bei einer "normalen" Schwangerschaft für mich persönlich nicht in Frage käme. Aber was, wenn sich das Kind bereits in den ersten Wochen nicht richtig entwickelt; z.B. ein Gendefekt, eine Erbkrankheit - natürlich muss man dann überlegen, was man (nicht nur sich selbst an-) tun will.


Susan
Grünschnabel

Beiträge: 1622


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10    Montag, 23. Januar 2006 um 17:39 Uhr
      

Tja Carmen, da hast du sicher DAS Beispiel ausgewählt, was noch die größte Akzeptanz findet.

Aber was ist z. B. bei Frauen, die auf eine ungewisse Zukunft als Alleinerziehende zusteuern, vielleicht noch an einem Wendepunkt im Berufsleben oder in der Ausbildung stehen und genau wissen, dass mit dem Kind aufgrund von fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten der Job in Gefahr ist? Schwangerschaft schützt beispielsweise nicht vor Kündigung während der Probezeit!

Oder Frauen, die ihre Babies nicht in fremde Hände von Tagesmüttern geben wollen, aber aufgrund nicht vorhandener Teilzeitarbeitsplätze gar keine andere Möglichkeit hätten?

Es gibt beliebig viele Gründe, die die einen als nichtig ansehen, andere aber als gewichtig.

In unserer Gesellschaft ist man schneller am sozialen Abgrund, als man sich gemeinhin vorstellen mag. Und gerade junge Frauen, die keinen Rückhalt durch den Kindsvater oder die Familie haben, geraten mit einem Kind schnell ins Abseits. Und wer erst mal unten ist, kommt nur sehr schwer wieder nach oben. Die fetten Zeiten des Sozialstaates sind vorbei! Schlimm genug, aber heutzutage kann eine Schwangerschaft zum falschen Zeitpunkt die ganze Zukunft zerstören.


Aurora

Nicht registriert
11    Montag, 23. Januar 2006 um 17:55 Uhr
      

Das ist richtig. Meine Toleranz reicht aber zum Glück soweit, dass ich sage: Das muss jede für sich entscheiden (Einzelfälle mal ausgenommen, aber die gibt es wohl leider überall :cry: ) . Und momentan wäre meine Entscheidung in der jetzigen Situation, dass ich es bekommen möchte. Was morgen ist und in welcher Lage ich dann sein kann, weiß ich heute natürlich nicht.


Susan
Grünschnabel

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12    Montag, 23. Januar 2006 um 20:55 Uhr
      

Ich freue mich für jede werdende Mutter, die ohne Angst vor einer ungewissen Zukunft die Schwangerschaft geniessen und ihr Kind in eine halbwegs heile Welt gebären kann. Nur leider sind die kleinen privaten Welten oft genauso "unheil" wie die große Weltbühne.


Toleranz ist das Zauberwort! Sowohl für Mütter in heiklen Lebenslagen, als auch für Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden.


      

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