Monty Python..Die besten Sketche
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1 Sonntag, 23.
Mai 2004 um 09:59 Uhr
Ein Bett Kaufen
Ehemann: Guten Tag, meine Frau und ich möchten gerne ein Bett kaufen.
Mr. Lambert: Mit Vergnügen, ich werde Ihnen gleich Hilfe holen.
Ehefrau: Vielen Dank
Mr. Lambert: Mr. Verity!
Mr. Verity: Kann ich Ihnen helfen?
Ehemann: Ja, wir würden gerne ein Bett kaufen, ein Doppelbett. Hätten Sie da etwas für etwa fünfzig Pfund?
Verity: Tut mir leid, unser billigstes Bett kostet achthundert Pfund.
Ehepaar: ACHTHUNDERT Pfund?
Lambert: Verzeihen Sie, aber bevor ich gehe muss ich ihnen noch sagen, dass Mr. Verity zur Übertreibung neigt. Jede Zahl die er sagt ist zehnmal zu hoch.
Ehemann: Ach so.
Lambert: Sonst ist er der perfekte Verkäufer und ein lieber Kerl obendrein.
Ehemann: Ach so. Oehm... Ihr billigstes Bett ist also achtzig Pfund?
Verity: Achthundert Pfund, genau.
Ehemann: Ok, und wie breit ist es?
Verity: Es ist sechzig Fuß breit.
Ehemann: Ja...
Ehefrau: (flüsternd) Sechzig Fuß!
Ehemann: (flüsternd) Zehnmal kleiner, also sechs Fuß.
Ehefrau: (flüsternd) Oh.
Ehemann: ...und die Länge?
Verity: Die Länge beträgt ... äh ... einen Moment bitte. Mr. Lambert, wie lang ist das Comfidown Majorette?
Lambert: Ach, zwei Fuß, glaube ich.
Ehemann: Zwei Fuß?
Verity: Ja, sie müssen natürlich alles was Mr. Lambert sagt mit drei multiplizieren. Sonst ist er ein ganz lieber Kerl.
Ehemann: Ok, tut mir leid.
Verity: Das ist natürlich ohne Matratze gerechnet.
Ehemann: Und wieviel kostet diese?
Verity: Äh, das kann Ihnen Mr. Lambert sagen. Lambert! Könnten Sie diesen zwanzig Leuten die Hundehütten zeigen?
Ehemann: Hundehütten? Nein, nein, die Matratzen möchten wir gerne sehen!
Verity: Ach so, nein, Sie müssen "Hundehütte" sagen, denn wenn Sie "Matratze" sagen, stülpt er sich einen Sack über den Kopf. Ich hätte Ihnen das erklären sollen. Aber sonst ist er ein lieber Kerl.
Ehemann: Oh, ach so. Äh, verzeihen Sie, könnten Sie uns die Hundehütten zeigen?
Lambert: Hundehütten?
Ehemann: Ja, wir würden gerne einen Blick auf die Hundehütten werfen. Hm?
Lambert: Ach ja, das wäre dann die Haustier-Abteilung, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, nein, nein. Wir möchten gerne die Hundehütten sehen.
Lambert: (irritiert) Ja eben, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, wir möchten uns nicht die Hundehütten anschauen, aber Mr. Verity hat uns gesagt...
Lambert: Oh Gott, was hat er Ihnen denn jetzt wieder erzählt?
Ehemann: Er hat gesagt, dass wir nur "Hundehütten" statt "Matratzen" sagen dürften.
(Lambert stülpt sich einen Sack über den Kopf)
Ehemann: Ach nee. Hallo, hallo?
Verity: (kommt dazu) Haben Sie "Matratze" gesagt?
Ehemann: Äh, ja.
Lambert: (gedämpft) Nein, ich komme nicht raus!
Verity: Ich habe sie doch gebeten, nicht "Matratze" zu sagen, oder was?
Ehemann: Aber ich habe gedacht... Äh...
Lambert: (gedämpft) Ich nicht!
Verity: Jetzt muss ich schon wieder singen! (singt) And did those feet, in ancient time...
(Ein andere Verkäufer wacht auf und hört den Gesang)
Verkäufer: Hat jemand "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt?
Ehemann: Ich war's...
(Der Verkäufer straft ihn mit einem bösen Blick)
Verity singt immer noch: ...walk upon England's mountain green...
Assistent stimmt ein: ......and was the Holy Lamb of God ........
(Lambert nimmt den Sack ab, Verity und der Verkäufer hören sofort mit singen auf. Der Verkäufer entfernt sich.)
Verity: Er sollte jetzt wieder ok sein, aber sagen Sie einfach nicht siewissenschonwas!
Ehemann: Nein, nein. (zu Lambert) Könnten wir jetzt vielleicht die Hundehütten sehen?
Lambert: (irritiert) Ja, Haustier-Abteilung, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, nein, nein! Diese Hundehütten, wie das da. Sehen Sie?
Lambert: Matratzen?
Ehemann: (erleichtert) Ja.
Lambert: Aber wenn sie die Matratzen sehen wollen, wieso sagen Sie dann nicht einfach dass Sie die "Matratzen" sehen wollen?
Ehemann: (nervös) Ha ha, ich habe gedacht...
Lambert: Wissen Sie, es ist ein bisschen verwirrend, wenn Sie "Hundehütte" sagen, wenn Sie eigentlich eine Matratze haben wollen. Wieso sagen Sie nicht einfach "Matratze"?
Ehemann: Aber sie haben sich einen Papiersack übergestülpt, als ich das letzte Mal "Matratze" gesagt habe.
(Lambert stülpt sich wieder den Sack über den Kopf)
Verity: Ach nein! (singt) And did those feet...
Verkäufer: Wir haben es Ihnen gesagt! (stimmt ein)
Zusammen: ...in ancient times, walk upon England's mountain green...
(Ein anderer Verkäufer rennt in die Szene)
Anderer Verkäufer: Hat jemand "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt?
(Verity zeigt wütend auf das Ehepaar)
Verity: Zwei Mal!
Anderer Verkäufer: (schreit durch das Geschäft) Hey, jemand hat "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt - ZWEI Mal!
(Orgelmusik kommt hinzu und alle singen)
Verity: Es funktioniert nicht mehr, wir brauchen mehr!
(Der ganze Mormonen Tabernacle Choir beginnt im Hintergrund zu singen. Lambert nimmt den Sack ab und alle hören zu singen auf)
Lambert: Verzeihung. Kann ich Ihnen helfen?
Ehefrau: (kreischend) Wir wollen eine Matratze!
(Lambert stülpt sich wieder den Sack über den Kopf. Verity, der Ehemann und die Verkäufer schauen die Frau wütend an)
Ehefrau: Aber das ist doch meine einzige Textzeile!
:M :M :M
Ein Bett Kaufen
Ehemann: Guten Tag, meine Frau und ich möchten gerne ein Bett kaufen.
Mr. Lambert: Mit Vergnügen, ich werde Ihnen gleich Hilfe holen.
Ehefrau: Vielen Dank
Mr. Lambert: Mr. Verity!
Mr. Verity: Kann ich Ihnen helfen?
Ehemann: Ja, wir würden gerne ein Bett kaufen, ein Doppelbett. Hätten Sie da etwas für etwa fünfzig Pfund?
Verity: Tut mir leid, unser billigstes Bett kostet achthundert Pfund.
Ehepaar: ACHTHUNDERT Pfund?
Lambert: Verzeihen Sie, aber bevor ich gehe muss ich ihnen noch sagen, dass Mr. Verity zur Übertreibung neigt. Jede Zahl die er sagt ist zehnmal zu hoch.
Ehemann: Ach so.
Lambert: Sonst ist er der perfekte Verkäufer und ein lieber Kerl obendrein.
Ehemann: Ach so. Oehm... Ihr billigstes Bett ist also achtzig Pfund?
Verity: Achthundert Pfund, genau.
Ehemann: Ok, und wie breit ist es?
Verity: Es ist sechzig Fuß breit.
Ehemann: Ja...
Ehefrau: (flüsternd) Sechzig Fuß!
Ehemann: (flüsternd) Zehnmal kleiner, also sechs Fuß.
Ehefrau: (flüsternd) Oh.
Ehemann: ...und die Länge?
Verity: Die Länge beträgt ... äh ... einen Moment bitte. Mr. Lambert, wie lang ist das Comfidown Majorette?
Lambert: Ach, zwei Fuß, glaube ich.
Ehemann: Zwei Fuß?
Verity: Ja, sie müssen natürlich alles was Mr. Lambert sagt mit drei multiplizieren. Sonst ist er ein ganz lieber Kerl.
Ehemann: Ok, tut mir leid.
Verity: Das ist natürlich ohne Matratze gerechnet.
Ehemann: Und wieviel kostet diese?
Verity: Äh, das kann Ihnen Mr. Lambert sagen. Lambert! Könnten Sie diesen zwanzig Leuten die Hundehütten zeigen?
Ehemann: Hundehütten? Nein, nein, die Matratzen möchten wir gerne sehen!
Verity: Ach so, nein, Sie müssen "Hundehütte" sagen, denn wenn Sie "Matratze" sagen, stülpt er sich einen Sack über den Kopf. Ich hätte Ihnen das erklären sollen. Aber sonst ist er ein lieber Kerl.
Ehemann: Oh, ach so. Äh, verzeihen Sie, könnten Sie uns die Hundehütten zeigen?
Lambert: Hundehütten?
Ehemann: Ja, wir würden gerne einen Blick auf die Hundehütten werfen. Hm?
Lambert: Ach ja, das wäre dann die Haustier-Abteilung, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, nein, nein. Wir möchten gerne die Hundehütten sehen.
Lambert: (irritiert) Ja eben, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, wir möchten uns nicht die Hundehütten anschauen, aber Mr. Verity hat uns gesagt...
Lambert: Oh Gott, was hat er Ihnen denn jetzt wieder erzählt?
Ehemann: Er hat gesagt, dass wir nur "Hundehütten" statt "Matratzen" sagen dürften.
(Lambert stülpt sich einen Sack über den Kopf)
Ehemann: Ach nee. Hallo, hallo?
Verity: (kommt dazu) Haben Sie "Matratze" gesagt?
Ehemann: Äh, ja.
Lambert: (gedämpft) Nein, ich komme nicht raus!
Verity: Ich habe sie doch gebeten, nicht "Matratze" zu sagen, oder was?
Ehemann: Aber ich habe gedacht... Äh...
Lambert: (gedämpft) Ich nicht!
Verity: Jetzt muss ich schon wieder singen! (singt) And did those feet, in ancient time...
(Ein andere Verkäufer wacht auf und hört den Gesang)
Verkäufer: Hat jemand "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt?
Ehemann: Ich war's...
(Der Verkäufer straft ihn mit einem bösen Blick)
Verity singt immer noch: ...walk upon England's mountain green...
Assistent stimmt ein: ......and was the Holy Lamb of God ........
(Lambert nimmt den Sack ab, Verity und der Verkäufer hören sofort mit singen auf. Der Verkäufer entfernt sich.)
Verity: Er sollte jetzt wieder ok sein, aber sagen Sie einfach nicht siewissenschonwas!
Ehemann: Nein, nein. (zu Lambert) Könnten wir jetzt vielleicht die Hundehütten sehen?
Lambert: (irritiert) Ja, Haustier-Abteilung, zweiter Stock.
Ehemann: Nein, nein, nein! Diese Hundehütten, wie das da. Sehen Sie?
Lambert: Matratzen?
Ehemann: (erleichtert) Ja.
Lambert: Aber wenn sie die Matratzen sehen wollen, wieso sagen Sie dann nicht einfach dass Sie die "Matratzen" sehen wollen?
Ehemann: (nervös) Ha ha, ich habe gedacht...
Lambert: Wissen Sie, es ist ein bisschen verwirrend, wenn Sie "Hundehütte" sagen, wenn Sie eigentlich eine Matratze haben wollen. Wieso sagen Sie nicht einfach "Matratze"?
Ehemann: Aber sie haben sich einen Papiersack übergestülpt, als ich das letzte Mal "Matratze" gesagt habe.
(Lambert stülpt sich wieder den Sack über den Kopf)
Verity: Ach nein! (singt) And did those feet...
Verkäufer: Wir haben es Ihnen gesagt! (stimmt ein)
Zusammen: ...in ancient times, walk upon England's mountain green...
(Ein anderer Verkäufer rennt in die Szene)
Anderer Verkäufer: Hat jemand "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt?
(Verity zeigt wütend auf das Ehepaar)
Verity: Zwei Mal!
Anderer Verkäufer: (schreit durch das Geschäft) Hey, jemand hat "Matratze" zu Mr. Lambert gesagt - ZWEI Mal!
(Orgelmusik kommt hinzu und alle singen)
Verity: Es funktioniert nicht mehr, wir brauchen mehr!
(Der ganze Mormonen Tabernacle Choir beginnt im Hintergrund zu singen. Lambert nimmt den Sack ab und alle hören zu singen auf)
Lambert: Verzeihung. Kann ich Ihnen helfen?
Ehefrau: (kreischend) Wir wollen eine Matratze!
(Lambert stülpt sich wieder den Sack über den Kopf. Verity, der Ehemann und die Verkäufer schauen die Frau wütend an)
Ehefrau: Aber das ist doch meine einzige Textzeile!
:M :M :M
2 Sonntag, 23.
Mai 2004 um 10:00 Uhr
Der Architekten-Sketch
(Ein grosses, nobles Buero. Zwei gutgekleidete Kunden sitzen einem grossen Tisch gegenueber, hinter welchem Mr. Tid, der Chef des Architekturbüros, steht.)
Tid: Meine Herren, wir haben zwei unterschiedliche Designs für diesen neuen Wohnblock entworfen and dachte, am besten stellen die beiden Architekten die Vorzüge ihrer Designs gleich selbst vor.
(Es klopft an die Tür)
Tid: Ah, das wird der erste Architekt sein. Treten Sie ein!
(Wiggin kommt ins Zimmer)
Wig: Guten Morgen, meine Herren.
Kunden: Guten Morgen.
Wig: Das ist ein zwölfstöckiger Wohnblock, den Neo-Gregorianische Charakterzug geschickt mit der Effizienz neuester Technik kombiniert. Die Mieter treten hier ein werden mit einem Foerderband komfortabel den Korridor entlang, an südländischen Wandgemälden vorbei, gegen die rotierenden Klingen befördert. Die letzten Meter des Flurs sind stark schallgeschützt. Das Blut fließt hier in diesen Rinnen und das Fleisch fällt in diese...
Kunde 1: Verzeihung.
Wig: Ja?
K 1: Haben Sie "Klingen" gesagt?
Wig: Rotierende Klingen, ja.
K 1: Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie unsere Mieter abschlachten wollen?
Wig: ...passt das nicht in Ihr Vorhaben?
K 1: Eigentlich nicht. Wir baten Sie bloß, einen simplen Wohnblock zu entwerfen.
Wig: Oh. Ich habe wohl ihr Verhältnis zu den Mietern ein wenig falsch eingeschätzt. Sie sehen, normalerweise entwerfe ich Schlachthäuser.
K 1: Ah so.
Wig: Leider.
K 1: Ja.
(Mr. Wiggin zeigt auf verschiedene Stellen des Modells)
Wig: Aber sehen Sie docH: kein Blut an den Wänden und kein Fleisch fliegt aus den Fenstern, wo es eventuell Passanten verängstigen könnte. Ich habe für dieses Projekt gelebt!
Kunde 2: Sicher, und es ist auch ganz ausgezeichnet. Aber wir wollten einen Apartmentblock.
Wig: Dürfte ich Sie bitten, sich die Sache nochmals zu überlegen?
K 1: Eigentlich...
Wig: Sie würden Ihren Entscheid nicht bereuen. Denken Sie nur an all die Touristen!
K 1: Es tut mir leid. Wir wollen einen Wohnblock und keinen Schlachthof.
Wig: ...ich verstehe. Klar, das ist genau die engstirniger Ignoranz, die ich von euch unkreativem Gesindel erwartet habe. Ihr sitzt hier auf euren pickeligen Ärschern, drückt Mitesser aus und kümmert euch keinen Deut um den sich abmühenden Künstler. Ihr Haufen Scheiße, ihr wimmernden hypokratischen Speichellecker mit eurem Farbfernseher, den Tony Jackson- Golfclubs und dem geheimen Freimaurer-Handschlag. Ihr Bastarde würdet mich nicht aufnehmen, oder? Aber ich werde nie Freimaurer sein, nicht mal, wenn ihr niederknien und mich anflehen würdet.
K 2: Es tut uns leid, wenn Sie sich so fühlen, doch wir wollten eigentlich einen Wohnblock, obwohl ihr Schlachthaus natürlich sehr gelungen ist.
Wig: Vergessen Sie doch das Schlachthaus, das ist unwichtig.
(Er kniet vor den beiden Kunden nieder)
Wig: Aber wenn einer von Ihnen ein gutes Wort für mich einlegen könnte, ich wäre so gerne ein Freimaurer. Die Freimaurerschaft öffnet Tür und Tor. Ich würde auch ganz still sein. Ich war eben ein bisschen frustriert, aber wenn ich ein Freimaurer wäre, würde ich ganz hinten sitzen und niemandem in den Weg kommen.
K 1: (überfreundlich) Vielen Dank für die Demonstration.
Wig: ...ich habe eine Secondhand-Schürze.
K 2: Vielen Dank.
(Mr. Wiggin geht zur Tür und kehrt sich nochmals um)
Wig: In Hendon wäre ich fast aufgenommen worden.
K 2: Auf Wiedersehen.
(Mr. Wiggin verläßt den Raum, Mr. Tid erhebt sich)
Tid: Das tut mir schrecklich leid. Aber sehen Sie sich den zweiten Architekten an: Mr. Wymer von äh... Wymer and Dibble".
(Mr. Wymer kommt herein und stellt sein Modell sehr vorsichtig auf den Tisch)
Wym: Guten Morgen, meine Herren. Das ist ein wirklichkeitsgetreues Modell des Wohnblocks, 28 Stockwerke hoch mit 280 Apartments. Es hat drei Hauptlifte und zwei Servicelifte. Der Eingang führt auf die Dibbingley Road hinaus.
(Das Modell stürzt zusammen. Mr. Wymer stellt es schnell wieder auf)
Wym: Der Komplex basiert auf einem zentralen Säulensystem mit...
(Das Modell stürzt erneut zusammen. Mr. Wymer versucht es schnell wieder aufzustellen, doch es gelingt nicht. Er muss es mit einer Hand halten)
Wym: ...mit freitragenden Stockwerken aus gehärtetem Stahl und Beton.
(Die untersten zehn Stockwerke brechen zusammen)
Wym: Indem ich Holz, Furniere und andere brennbaren Materialien vermieden habe, habe ich das Risiko einer Brandkatastrophe beinahe beseitigen...
(Das Modell beginnt zu qualmen. Flammen schlagen hoch. Wymer schaut die beiden Kunden an)
Wym: Ich befürchte, die Zentralsäule braucht ein wenig Verstärkung.
K 1: Wird das die Kosten in die Höhe treiben?
Wym: Ich befürchte ja.
K 2: Ich glaube nicht, dass wir uns allzu viele Sorgen über die Verstärkung zu machen brauchen. Immerhin sind das ja keine Luxuswohnungen.
K 1: Genau. Wenn wird darauf schauen, dass die Mieter nicht zu schwer sind, diese viel sitzen und das Wetter mitspielt, glaube ich, haben wir hier einen Sieger.
Wym: Vielen Dank.
(Das Modell explodiert)
K 2: Da kann ich nur zustimmen.
Wym: Nun denn, nochmals vielen Dank.
(Alle schütteln die Hände, aber den geheimen Freimaurer-Handschlag Schnitt zu Mr. Wiggin, der aus dem Fenster schaut)
Wig: Es öffnet Tür und Tor, ich sag's Ihnen!
:M :M :M
Der Architekten-Sketch
(Ein grosses, nobles Buero. Zwei gutgekleidete Kunden sitzen einem grossen Tisch gegenueber, hinter welchem Mr. Tid, der Chef des Architekturbüros, steht.)
Tid: Meine Herren, wir haben zwei unterschiedliche Designs für diesen neuen Wohnblock entworfen and dachte, am besten stellen die beiden Architekten die Vorzüge ihrer Designs gleich selbst vor.
(Es klopft an die Tür)
Tid: Ah, das wird der erste Architekt sein. Treten Sie ein!
(Wiggin kommt ins Zimmer)
Wig: Guten Morgen, meine Herren.
Kunden: Guten Morgen.
Wig: Das ist ein zwölfstöckiger Wohnblock, den Neo-Gregorianische Charakterzug geschickt mit der Effizienz neuester Technik kombiniert. Die Mieter treten hier ein werden mit einem Foerderband komfortabel den Korridor entlang, an südländischen Wandgemälden vorbei, gegen die rotierenden Klingen befördert. Die letzten Meter des Flurs sind stark schallgeschützt. Das Blut fließt hier in diesen Rinnen und das Fleisch fällt in diese...
Kunde 1: Verzeihung.
Wig: Ja?
K 1: Haben Sie "Klingen" gesagt?
Wig: Rotierende Klingen, ja.
K 1: Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie unsere Mieter abschlachten wollen?
Wig: ...passt das nicht in Ihr Vorhaben?
K 1: Eigentlich nicht. Wir baten Sie bloß, einen simplen Wohnblock zu entwerfen.
Wig: Oh. Ich habe wohl ihr Verhältnis zu den Mietern ein wenig falsch eingeschätzt. Sie sehen, normalerweise entwerfe ich Schlachthäuser.
K 1: Ah so.
Wig: Leider.
K 1: Ja.
(Mr. Wiggin zeigt auf verschiedene Stellen des Modells)
Wig: Aber sehen Sie docH: kein Blut an den Wänden und kein Fleisch fliegt aus den Fenstern, wo es eventuell Passanten verängstigen könnte. Ich habe für dieses Projekt gelebt!
Kunde 2: Sicher, und es ist auch ganz ausgezeichnet. Aber wir wollten einen Apartmentblock.
Wig: Dürfte ich Sie bitten, sich die Sache nochmals zu überlegen?
K 1: Eigentlich...
Wig: Sie würden Ihren Entscheid nicht bereuen. Denken Sie nur an all die Touristen!
K 1: Es tut mir leid. Wir wollen einen Wohnblock und keinen Schlachthof.
Wig: ...ich verstehe. Klar, das ist genau die engstirniger Ignoranz, die ich von euch unkreativem Gesindel erwartet habe. Ihr sitzt hier auf euren pickeligen Ärschern, drückt Mitesser aus und kümmert euch keinen Deut um den sich abmühenden Künstler. Ihr Haufen Scheiße, ihr wimmernden hypokratischen Speichellecker mit eurem Farbfernseher, den Tony Jackson- Golfclubs und dem geheimen Freimaurer-Handschlag. Ihr Bastarde würdet mich nicht aufnehmen, oder? Aber ich werde nie Freimaurer sein, nicht mal, wenn ihr niederknien und mich anflehen würdet.
K 2: Es tut uns leid, wenn Sie sich so fühlen, doch wir wollten eigentlich einen Wohnblock, obwohl ihr Schlachthaus natürlich sehr gelungen ist.
Wig: Vergessen Sie doch das Schlachthaus, das ist unwichtig.
(Er kniet vor den beiden Kunden nieder)
Wig: Aber wenn einer von Ihnen ein gutes Wort für mich einlegen könnte, ich wäre so gerne ein Freimaurer. Die Freimaurerschaft öffnet Tür und Tor. Ich würde auch ganz still sein. Ich war eben ein bisschen frustriert, aber wenn ich ein Freimaurer wäre, würde ich ganz hinten sitzen und niemandem in den Weg kommen.
K 1: (überfreundlich) Vielen Dank für die Demonstration.
Wig: ...ich habe eine Secondhand-Schürze.
K 2: Vielen Dank.
(Mr. Wiggin geht zur Tür und kehrt sich nochmals um)
Wig: In Hendon wäre ich fast aufgenommen worden.
K 2: Auf Wiedersehen.
(Mr. Wiggin verläßt den Raum, Mr. Tid erhebt sich)
Tid: Das tut mir schrecklich leid. Aber sehen Sie sich den zweiten Architekten an: Mr. Wymer von äh... Wymer and Dibble".
(Mr. Wymer kommt herein und stellt sein Modell sehr vorsichtig auf den Tisch)
Wym: Guten Morgen, meine Herren. Das ist ein wirklichkeitsgetreues Modell des Wohnblocks, 28 Stockwerke hoch mit 280 Apartments. Es hat drei Hauptlifte und zwei Servicelifte. Der Eingang führt auf die Dibbingley Road hinaus.
(Das Modell stürzt zusammen. Mr. Wymer stellt es schnell wieder auf)
Wym: Der Komplex basiert auf einem zentralen Säulensystem mit...
(Das Modell stürzt erneut zusammen. Mr. Wymer versucht es schnell wieder aufzustellen, doch es gelingt nicht. Er muss es mit einer Hand halten)
Wym: ...mit freitragenden Stockwerken aus gehärtetem Stahl und Beton.
(Die untersten zehn Stockwerke brechen zusammen)
Wym: Indem ich Holz, Furniere und andere brennbaren Materialien vermieden habe, habe ich das Risiko einer Brandkatastrophe beinahe beseitigen...
(Das Modell beginnt zu qualmen. Flammen schlagen hoch. Wymer schaut die beiden Kunden an)
Wym: Ich befürchte, die Zentralsäule braucht ein wenig Verstärkung.
K 1: Wird das die Kosten in die Höhe treiben?
Wym: Ich befürchte ja.
K 2: Ich glaube nicht, dass wir uns allzu viele Sorgen über die Verstärkung zu machen brauchen. Immerhin sind das ja keine Luxuswohnungen.
K 1: Genau. Wenn wird darauf schauen, dass die Mieter nicht zu schwer sind, diese viel sitzen und das Wetter mitspielt, glaube ich, haben wir hier einen Sieger.
Wym: Vielen Dank.
(Das Modell explodiert)
K 2: Da kann ich nur zustimmen.
Wym: Nun denn, nochmals vielen Dank.
(Alle schütteln die Hände, aber den geheimen Freimaurer-Handschlag Schnitt zu Mr. Wiggin, der aus dem Fenster schaut)
Wig: Es öffnet Tür und Tor, ich sag's Ihnen!
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3 Sonntag, 23.
Mai 2004 um 10:13 Uhr
Interview Mit Arthur "Zwei Schuppen" Jackson
Gastgeber: Letzte Woche fand in der Royal Festival Hall die erste Aufführung einer neuen Symphony eines der weltbesten modernen Komponisten statt, die von Arthur "Zwei Schuppen" Jackson. Mr. Jackson.
Jackson: Hallo.
G: Dürfte ich zuerst kurz abschweifen. Dieser - wie soll ich es nennen - Spitzname von Ihnen...
J: Ah, ja.
G: "Zwei Schuppen". Wie sind Sie dazugekommen?
J: Nun, ich selbst benutze ihn nicht, aber einige meiner Freunde nennen mit "Zwei Schuppen".
G: Und haben Sie wirklich zwei Schuppen?
J: Nein, ich habe nur einen. Vor ein paar Jahren dachte ich daran, mir einen weiteren zuzulegen, und seither nennen mich einige Leute "Zwei Schuppen".
G: Aber in Wirklichkeit haben Sie nur einen.
J: Genau.
G: Und denken Sie immer noch daran, sich einen zweiten Schuppen zuzulegen?
J: (ungeduldig) Nein!
G: ...um dem Spitznamen gerecht zu werden?
J: Nein.
G: Ach so, ich verstehe. Aber zurück zu Ihrer Symphonie...
J: Schön.
G: Haben Sie diese Symphonie in Ihrem Schuppen geschrieben?
J: (überrascht) Nein!
G: Haben Sie einige von Ihren Werken in diesem Schuppen geschrieben?
J: Nein, nein, überhaupt nicht. Es ist nur ein stinknormales Gartenhäuschen.
G: Ich verstehe. Und Sie überlegen sich, ob sie nun den zweiten kaufen sollen, um darin zu schreiben!
J: Nein! Schauen Sie, dieses Schuppen-Zeugs hat überhaupt keine Bedeutung! Diese Schuppen sind unwichtig. Ein paar Freunde nennen mich "Zwei Schuppen" und das ist alles. Ich wünschte, wir würden uns über Musik unterhalten. Alle sprechen über diese Schuppen. Das wird mir langsam zu viel - Ich bin Komponist! Ich werde diesen Schuppen wohl abreißen müssen. Ich kann das nicht mehr hören!
G: Dann wären Sie Arthur "Keine Schuppen" Jackson, oder?
J: Schauen Sie, vergessen Sie diese Schuppen einfach. Die sind total unwichtig!
G: (ernst) Mr. Jackson, bei allem Respekt, wir sollten zu Ihrer Symphonie zurückkehren.
J: Phu!
G: Ich habe gehört, dass Sie sich für train-spotting interessiert haben.
J: Was?
G: Ich habe gehört, dass Sie vor etwa 30 Jahren für train-spottin interessiert haben.
J: Hey, was hat das mit meiner verdammten Musik zu tun?
Cleese: (hereinkommend) Haben Sie Probleme mit ihm?
G: Ja, ein bisschen. Oh Gott, Sie sind der Mann, der Sir Edward Ross interviewt hat.
J: Genau. Wir Interviewer müssen zusammenhalten gegen solche Leute wie dich, "Zwei Schuppen".
G: Ja, mach dich dünn, "Zwei Schuppen"! Dieses Studio ist nicht groß genug für uns drei!
(Sie werfen ihn raus)
J: Verdammt, was ist denn in euch gefahren? Hört sofort auf! (Crash)
C: Mach doch dein eigenes Kunstprogramm, du Arsch!
G: Arthur "Zwei Schuppen" Jackson... Macht nichts, Timmy.
C: Oh Mike, Sie sind solch eine Hilfe.
:M :M :M
Interview Mit Arthur "Zwei Schuppen" Jackson
Gastgeber: Letzte Woche fand in der Royal Festival Hall die erste Aufführung einer neuen Symphony eines der weltbesten modernen Komponisten statt, die von Arthur "Zwei Schuppen" Jackson. Mr. Jackson.
Jackson: Hallo.
G: Dürfte ich zuerst kurz abschweifen. Dieser - wie soll ich es nennen - Spitzname von Ihnen...
J: Ah, ja.
G: "Zwei Schuppen". Wie sind Sie dazugekommen?
J: Nun, ich selbst benutze ihn nicht, aber einige meiner Freunde nennen mit "Zwei Schuppen".
G: Und haben Sie wirklich zwei Schuppen?
J: Nein, ich habe nur einen. Vor ein paar Jahren dachte ich daran, mir einen weiteren zuzulegen, und seither nennen mich einige Leute "Zwei Schuppen".
G: Aber in Wirklichkeit haben Sie nur einen.
J: Genau.
G: Und denken Sie immer noch daran, sich einen zweiten Schuppen zuzulegen?
J: (ungeduldig) Nein!
G: ...um dem Spitznamen gerecht zu werden?
J: Nein.
G: Ach so, ich verstehe. Aber zurück zu Ihrer Symphonie...
J: Schön.
G: Haben Sie diese Symphonie in Ihrem Schuppen geschrieben?
J: (überrascht) Nein!
G: Haben Sie einige von Ihren Werken in diesem Schuppen geschrieben?
J: Nein, nein, überhaupt nicht. Es ist nur ein stinknormales Gartenhäuschen.
G: Ich verstehe. Und Sie überlegen sich, ob sie nun den zweiten kaufen sollen, um darin zu schreiben!
J: Nein! Schauen Sie, dieses Schuppen-Zeugs hat überhaupt keine Bedeutung! Diese Schuppen sind unwichtig. Ein paar Freunde nennen mich "Zwei Schuppen" und das ist alles. Ich wünschte, wir würden uns über Musik unterhalten. Alle sprechen über diese Schuppen. Das wird mir langsam zu viel - Ich bin Komponist! Ich werde diesen Schuppen wohl abreißen müssen. Ich kann das nicht mehr hören!
G: Dann wären Sie Arthur "Keine Schuppen" Jackson, oder?
J: Schauen Sie, vergessen Sie diese Schuppen einfach. Die sind total unwichtig!
G: (ernst) Mr. Jackson, bei allem Respekt, wir sollten zu Ihrer Symphonie zurückkehren.
J: Phu!
G: Ich habe gehört, dass Sie sich für train-spotting interessiert haben.
J: Was?
G: Ich habe gehört, dass Sie vor etwa 30 Jahren für train-spottin interessiert haben.
J: Hey, was hat das mit meiner verdammten Musik zu tun?
Cleese: (hereinkommend) Haben Sie Probleme mit ihm?
G: Ja, ein bisschen. Oh Gott, Sie sind der Mann, der Sir Edward Ross interviewt hat.
J: Genau. Wir Interviewer müssen zusammenhalten gegen solche Leute wie dich, "Zwei Schuppen".
G: Ja, mach dich dünn, "Zwei Schuppen"! Dieses Studio ist nicht groß genug für uns drei!
(Sie werfen ihn raus)
J: Verdammt, was ist denn in euch gefahren? Hört sofort auf! (Crash)
C: Mach doch dein eigenes Kunstprogramm, du Arsch!
G: Arthur "Zwei Schuppen" Jackson... Macht nichts, Timmy.
C: Oh Mike, Sie sind solch eine Hilfe.
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