Carcassonne - Spiel des Jahres 2001
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1 Dienstag, 07.
Februar 2006 um 16:09 Uhr
Carcassonne - Spiel des Jahres 2001
[FONT=verdana,arial,helvetica][SIZE=-2] Eigenschaften: [/size]
Rezensionen
Carcassonne – Eine Landschaft entsteht
Im Süden Frankreichs, zwischen den Pyrenäen und dem Zentralmassiv, liegt am Fluß Aude die Stadt Carcassonne, deren Wahrzeichen die Cité ist, eine mittelalterliche Festung mit Doppelmauer und 53 Wehrtürmen. Doch in dem Spiel Carcassonne dreht sich alles nicht allein um diese massive Befestigungsanlage, sondern auch um die weit verzweigte Landschaft, die sich ringsum erstreckt. Die Teilnehmer nehmen die Rolle von Landschaftsarchitekten ein, die geschickt taktieren und kluge Weitsicht zeigen müssen, um Land und Leute zu einem gewinnbringenden Ganzen zu formen.
Land und Leute
Die Landschaftskarten lassen auf der zu Beginn leeren Spielfläche ein Muster aus Burgen, Wiesen und Klöstern entstehen, die durch Straßen vernetzt sind. Jeder Spieler zieht seine Karten aus dem Stapel und muss sie gemäß der Vorgaben ablegen: Jede Straße muss an einen Ort führen, sie darf nicht im Nirgendwo enden. Die Spieler sind außerdem angehalten, gemeinsam an der großen Landschaft um Carcassonne zu bauen: das Teilstück einer Burg muss an ein bereits abgelegtes Stück einer Festung gelegt werden, und nicht etwa auf der grünen Wiese für einen eigenen Bau genutzt werden. Dass die Karten meist mehrere der vier Landschaftselemente enthalten, die jeweils stimmig angelegt werden müssen, stellt den Spieler vor so manche Entscheidung. Nach dem erfolgreichen Anlegen der Landschaftskarten darf der Teilnehmer eine seiner Spielfiguren auf der neuen Karte ablegen, sie also in einer der abgebildeten Landschaften ansiedeln. Von diesen Gefolgsleuten besitzt jeder Spieler sieben an der Zahl, die jeweils als Ritter oder Wegelagerer, als Bauer oder als Mönch eingesetzt werden können – abhängig von der Art der Umgebung. In der Burg etwa repräsentiert der Stein einen Ritter, in einem Kloster jedoch einen Mönch, auf der Strasse gar einen Wegelagerer und auf der Wiese schließlich einen Bauern und jeder erwirtschaftet auf seine Art Punkte für den Spieler – bereits während des Spiels oder erst am Ende.
Bauen und Bevölkern
So einfach dies klingt: hier beginnt sich taktisches Geschick auszuzahlen. Denn ein Ritter bringt auf der grünen Wiese zwar weniger Punkte als auf einer Burg, die Burg jedoch braucht schon einige Runden, um erbaut zu werden - und bis dahin weilt der Ritter untätig auf den halbfertigen Zinnen. Zudem darf ein gegnerischer Gefolgsmann keineswegs ignoriert werden: da heißt es wohl oder übel ins Nachbargebiet auszuweichen. Dies wiederum kann später nützen, wenn sich die immer mehr Landschaft erweitert und zuvor getrennte Gebiete eingegliedert werden: wer hier die meisten Gefolgsleute besitzt, bekommt die höhere Punktzahl in der Wertung. Eine Wertung findet immer dann statt, wenn der Bau einer Straße, einer Stadt oder eines Klosters abgeschlossen wurde. Eine Straße ist fertig, wenn sie an beiden Seiten Endstücke besitzt, etwa ein Stadttor, ein Kloster oder eine Kreuzung. Der Spieler, der zuvor einen Gefolgsmann auf dieser Straße gesetzt hat, erhält soviele Punkte, wie diese Straße Karten hat. Besitzen mehrere Mitspieler jeweils eine Anzahl Figuren auf oder in dem fertiggstellten Bauwerk, so erhält jener mit der Mehrheit der Gefolgsleute die volle Punktzahl. Nach der Wertung erhält der Spieler seine Gefolgsleute wieder zurück und kann sie nun bei weiteren Bauten einsetzen. Wurden irgendwann alle Landschaftskarten ausgelegt, wird die Endwertung vorgenommen. Die unvollendeten Straßen und Klöster werden wie zuvor gewertet. Für unfertige Burgen gibt es jedoch nur geringere Punktzahlen. Dann tritt die Landbevölkerung auf den Plan. Der Spieler, der die Mehrheit der Bauern auf einer Wiese stellt, bekommt für jede Burg auf dieser Wiese, welche Größe das Bauwerk auch haben mag, eine Anzahl an Extrapunkten.
Spiel und Spieler
Carcassonne ist ein Spiel, bei dem das Glück beim Kartenziehen mit dem geschickten Taktieren beim Bau der Landschaft und dem Einsatz der Figuren nicht nur ausgeglichen, sondern übertroffen werden kann. So bleibt auch der Spielspaß für lange Zeit erhalten, denn mit jeder Partie eröffnen sich neue Tricks und Kniffe. So paart sich ein einfaches, leicht erlernbares Spielkonzept mit einer Spieltiefe, die nach Beendigung sogleich Lust auf ein neues Spiel als Landschaftsgestalter macht. Der Autor von Carcassonne, Klaus-Jürgen Wrede, der schon immer komplexe, historische Spiele mit strategischem Einschlag liebte, hat mit seinem ersten Projekt den eigenen Vorstellungen von einem guten Spiel entsprochen: Entspannung und Herausforderung gehen Hand in Hand. Und der Spieler begibt sich jedes Mal in eine andere Welt, er entdeckt sie und schafft sie ständig wieder neu, das nächste Mal ganz anders als gerade eben. Wrede hatte die Idee zu Carcassonne während eines Urlaubs in Südfrankreich, auf den Spuren der mittelalterlichen Katharer. Ob er schon damals wusste, dass er sich damit auf die Spur zum Erfolg begeben würde? Carcassonne erhielt im Jahr 2001 gleich drei Auszeichnungen: Spiel des Jahres, Spiel der Spiele (Kategorie: Spiele mit Freunden) und den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis.
Ich selbst spiele nun seit 3 Tagen tägliche eine Partie. Tag für Tag bekommt man neue Tricks und neue Strategien hinzu. Durch die Zufallskarten ist ein immer wechselnder Spielspaß gegeben.
Wie sich das ganze entwickelt ... dazu später mehr.
[size=18][COLOR=Black]Erstes Urteil:
Für unter 10 Euro ein MUSS für Spielefans. Wo kriegt man für 10 Euro soviele Stunden Spielspaß?
[/color][/size]
Carcas...Spiel des J... [SIZE=-2]Schmidt Spiele Gmb... [/size] Bester.../color][/size] oder neu kaufen [COLOR=#990000]EUR 9,99[/color] [COLOR...a1]Information[/color]
Carcassonne - Spiel des Jahres 2001
[FONT=verdana,arial,helvetica][SIZE=-2] Eigenschaften: [/size]
Rezensionen
Carcassonne – Eine Landschaft entsteht
Im Süden Frankreichs, zwischen den Pyrenäen und dem Zentralmassiv, liegt am Fluß Aude die Stadt Carcassonne, deren Wahrzeichen die Cité ist, eine mittelalterliche Festung mit Doppelmauer und 53 Wehrtürmen. Doch in dem Spiel Carcassonne dreht sich alles nicht allein um diese massive Befestigungsanlage, sondern auch um die weit verzweigte Landschaft, die sich ringsum erstreckt. Die Teilnehmer nehmen die Rolle von Landschaftsarchitekten ein, die geschickt taktieren und kluge Weitsicht zeigen müssen, um Land und Leute zu einem gewinnbringenden Ganzen zu formen.
Land und LeuteDie Landschaftskarten lassen auf der zu Beginn leeren Spielfläche ein Muster aus Burgen, Wiesen und Klöstern entstehen, die durch Straßen vernetzt sind. Jeder Spieler zieht seine Karten aus dem Stapel und muss sie gemäß der Vorgaben ablegen: Jede Straße muss an einen Ort führen, sie darf nicht im Nirgendwo enden. Die Spieler sind außerdem angehalten, gemeinsam an der großen Landschaft um Carcassonne zu bauen: das Teilstück einer Burg muss an ein bereits abgelegtes Stück einer Festung gelegt werden, und nicht etwa auf der grünen Wiese für einen eigenen Bau genutzt werden. Dass die Karten meist mehrere der vier Landschaftselemente enthalten, die jeweils stimmig angelegt werden müssen, stellt den Spieler vor so manche Entscheidung. Nach dem erfolgreichen Anlegen der Landschaftskarten darf der Teilnehmer eine seiner Spielfiguren auf der neuen Karte ablegen, sie also in einer der abgebildeten Landschaften ansiedeln. Von diesen Gefolgsleuten besitzt jeder Spieler sieben an der Zahl, die jeweils als Ritter oder Wegelagerer, als Bauer oder als Mönch eingesetzt werden können – abhängig von der Art der Umgebung. In der Burg etwa repräsentiert der Stein einen Ritter, in einem Kloster jedoch einen Mönch, auf der Strasse gar einen Wegelagerer und auf der Wiese schließlich einen Bauern und jeder erwirtschaftet auf seine Art Punkte für den Spieler – bereits während des Spiels oder erst am Ende.
Bauen und Bevölkern
So einfach dies klingt: hier beginnt sich taktisches Geschick auszuzahlen. Denn ein Ritter bringt auf der grünen Wiese zwar weniger Punkte als auf einer Burg, die Burg jedoch braucht schon einige Runden, um erbaut zu werden - und bis dahin weilt der Ritter untätig auf den halbfertigen Zinnen. Zudem darf ein gegnerischer Gefolgsmann keineswegs ignoriert werden: da heißt es wohl oder übel ins Nachbargebiet auszuweichen. Dies wiederum kann später nützen, wenn sich die immer mehr Landschaft erweitert und zuvor getrennte Gebiete eingegliedert werden: wer hier die meisten Gefolgsleute besitzt, bekommt die höhere Punktzahl in der Wertung. Eine Wertung findet immer dann statt, wenn der Bau einer Straße, einer Stadt oder eines Klosters abgeschlossen wurde. Eine Straße ist fertig, wenn sie an beiden Seiten Endstücke besitzt, etwa ein Stadttor, ein Kloster oder eine Kreuzung. Der Spieler, der zuvor einen Gefolgsmann auf dieser Straße gesetzt hat, erhält soviele Punkte, wie diese Straße Karten hat. Besitzen mehrere Mitspieler jeweils eine Anzahl Figuren auf oder in dem fertiggstellten Bauwerk, so erhält jener mit der Mehrheit der Gefolgsleute die volle Punktzahl. Nach der Wertung erhält der Spieler seine Gefolgsleute wieder zurück und kann sie nun bei weiteren Bauten einsetzen. Wurden irgendwann alle Landschaftskarten ausgelegt, wird die Endwertung vorgenommen. Die unvollendeten Straßen und Klöster werden wie zuvor gewertet. Für unfertige Burgen gibt es jedoch nur geringere Punktzahlen. Dann tritt die Landbevölkerung auf den Plan. Der Spieler, der die Mehrheit der Bauern auf einer Wiese stellt, bekommt für jede Burg auf dieser Wiese, welche Größe das Bauwerk auch haben mag, eine Anzahl an Extrapunkten.
Spiel und SpielerCarcassonne ist ein Spiel, bei dem das Glück beim Kartenziehen mit dem geschickten Taktieren beim Bau der Landschaft und dem Einsatz der Figuren nicht nur ausgeglichen, sondern übertroffen werden kann. So bleibt auch der Spielspaß für lange Zeit erhalten, denn mit jeder Partie eröffnen sich neue Tricks und Kniffe. So paart sich ein einfaches, leicht erlernbares Spielkonzept mit einer Spieltiefe, die nach Beendigung sogleich Lust auf ein neues Spiel als Landschaftsgestalter macht. Der Autor von Carcassonne, Klaus-Jürgen Wrede, der schon immer komplexe, historische Spiele mit strategischem Einschlag liebte, hat mit seinem ersten Projekt den eigenen Vorstellungen von einem guten Spiel entsprochen: Entspannung und Herausforderung gehen Hand in Hand. Und der Spieler begibt sich jedes Mal in eine andere Welt, er entdeckt sie und schafft sie ständig wieder neu, das nächste Mal ganz anders als gerade eben. Wrede hatte die Idee zu Carcassonne während eines Urlaubs in Südfrankreich, auf den Spuren der mittelalterlichen Katharer. Ob er schon damals wusste, dass er sich damit auf die Spur zum Erfolg begeben würde? Carcassonne erhielt im Jahr 2001 gleich drei Auszeichnungen: Spiel des Jahres, Spiel der Spiele (Kategorie: Spiele mit Freunden) und den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis.
Ich selbst spiele nun seit 3 Tagen tägliche eine Partie. Tag für Tag bekommt man neue Tricks und neue Strategien hinzu. Durch die Zufallskarten ist ein immer wechselnder Spielspaß gegeben.
Wie sich das ganze entwickelt ... dazu später mehr.
[size=18][COLOR=Black]Erstes Urteil:
Für unter 10 Euro ein MUSS für Spielefans. Wo kriegt man für 10 Euro soviele Stunden Spielspaß?
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Carcas...Spiel des J... [SIZE=-2]Schmidt Spiele Gmb... [/size] Bester.../color][/size] oder neu kaufen [COLOR=#990000]EUR 9,99[/color] [COLOR...a1]Information[/color]
2 Dienstag, 07.
Februar 2006 um 20:50 Uhr
Habe das Spiel + zwei Erweiterungen auch zu Hause. Seeehr zu empfehlen! :daumehho:
Habe das Spiel + zwei Erweiterungen auch zu Hause. Seeehr zu empfehlen! :daumehho:
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Sympath
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3 Dienstag, 07.
Februar 2006 um 20:53 Uhr
Hab gerade wieder ein Spielchen gewagt und es war spannend bis zum Schluß.
Für alle Kenner. Ich habe mit der letzten Karte eine Stadt mit über 40 Punkten geschlossen.
Die Erweiterung Händler und Baumeister wartet noch. Dazu werde ich was schreiben wenn ich es einsetze, aber im Moment muss ich erstmal mich mit dem Grundspiel abgeben.
Hab gerade wieder ein Spielchen gewagt und es war spannend bis zum Schluß.
Für alle Kenner. Ich habe mit der letzten Karte eine Stadt mit über 40 Punkten geschlossen.
Die Erweiterung Händler und Baumeister wartet noch. Dazu werde ich was schreiben wenn ich es einsetze, aber im Moment muss ich erstmal mich mit dem Grundspiel abgeben.
4 Dienstag, 07.
Februar 2006 um 20:56 Uhr
Hab das Spiel auch.. allerdings nur einmal gespielt. Hatte mir da deutlich mehr erwartet. Aber hatte wohl zu stark auf ein zweites "Siedler" gehofft.
Genau das gleiche war mir zuvor schon bei "El Grande" passiert.
Aber durchdacht und schön gestaltet ist es schon.. nur nicht ganz mein Fall.
Hab das Spiel auch.. allerdings nur einmal gespielt. Hatte mir da deutlich mehr erwartet. Aber hatte wohl zu stark auf ein zweites "Siedler" gehofft.
Genau das gleiche war mir zuvor schon bei "El Grande" passiert.
Aber durchdacht und schön gestaltet ist es schon.. nur nicht ganz mein Fall.
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6 Dienstag, 07.
Februar 2006 um 21:07 Uhr
Das Kartenspiel "Die Siedler von Catan" werde ich auch noch antesten und etwas dazu hier schreiben.
Das Kartenspiel "Die Siedler von Catan" werde ich auch noch antesten und etwas dazu hier schreiben.
7 Mittwoch, 08.
Februar 2006 um 01:07 Uhr
Ich hätte jetzt fast gelacht.... :boxen:
Das ist absolut genial. Mit den ganzen Erweiterungen kannst du dir dein Deck speziell ausrichten. Da steckt dann jede Menge trategie und Vielfalt drin.
Geht auch dann mit bis zu vier Mann super.
| Zitat von masso | |
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Ich hätte jetzt fast gelacht.... :boxen:
| Zitat | |
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Das ist absolut genial. Mit den ganzen Erweiterungen kannst du dir dein Deck speziell ausrichten. Da steckt dann jede Menge trategie und Vielfalt drin.
Geht auch dann mit bis zu vier Mann super.
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