[Filmkritik] The Village
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1 Freitag, 03.
September 2004 um 22:13 Uhr
Momentan läuft ja die Reklame für "The Village-das Dorf" auf Hochtouren. Klingt ja nach genialer Gänsehaut. Nächten Freitag findet ihr mich im Kino.
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2 Freitag, 03.
September 2004 um 22:17 Uhr
Fürchterliches Landleben
«The Village» nimmt den Zuschauer mit in ein kleines Dorf, in dem das Leben noch in Ordnung scheint. Wenn da nur nicht die unheimlichen Kreaturen wären, die in den umgebenden Wäldern lauern.
Mit seinen Filmen «The Sixth Sense» (1999) und «Unbreakable» (2000) empfahl sich M. Night Shyamalan als Meister des Plot-Twist. Derart eindrücklich waren die unerwarteten Wendungen der beiden Geschichten, dass man Shyamalan daran zu messen begann, welche Überraschungen er dem Zuschauer im letzten Akt bereithielt. Schon beim nächsten Film wurden diese Ansprüche enttäuscht: «Signs» (2002) begann ebenso spannend wie die beiden Vorgänger und teilte deren stillen Schrecken - nur auf ein überraschendes Ende wartete man vergebens.
Aber Shyamalans Filme sind mehr als einfache Verblüffungs-Maschinen. Der Regisseur hat eine präzise Vorstellung davon, welche Bilder seine Geschichten brauchen. Matte Farben verliehen «The Sitxth Sense» seine melancholische Grundstimmung, an Comics angelehnte, fast kontemplative Einstellungen illustrierten die Selbstfindung des Superhelden in «Unbreakable». Für «The Village» wählten Shyamalan und sein Kameramann Roger Deakins nun eine naturalistische Bildsprache und packen bei Bedarf auch einmal die Wackelkamera aus.
Wir sehen ein kleines Dorf, angelegt als eine geschlossene Gesellschaft, umgeben von Wald. Die Häuser sind altmodische Holzbauten, es gibt keine Autos, keine Fernseher, keine Handyantennen - ein Trip zurück ins 19. Jahrhundert. Bereits nach wenigen Einstellungen wird klar, dass die Idylle trügt. Wachttürme stehen an allen Ecken des Dorfes, in der Nacht brennen Feuer, und Angst steht in die Gesichter der Menschen geschrieben. In den Wäldern leben monströse Kreaturen mit grossen Klauen und scharfen Zähnen, von denen die Dorfbewohner nur als «Die, die wir nicht erwähnen» sprechen.
Joaquin Phoenichts spielt Lucius Hunt, einen typischen Shyamalan-Helden: Wortkarg bis zum Autismus und still leidend. Lucius will die Wälder durchqueren, doch schon ein kurzer Ausflug über die Demarkationslinie bringt die Kreaturen gegen die Dorfbewohner auf. «Wir gehen nicht in ihren Wald, sie kommen nicht in unser Dorf» hält der der Dorfälteste Edward Walker (William Hurt) die Übereinkunft mit den Kreaturen fest - und scheint damit ganz zufrieden zu sein.
Doch «The Village» wird nicht nur von Monstern bedroht. Das kleine Dorf trägt auch schwer an einer Last, die ihm der Regisseur aufbürdet. Shyamalans Drehbuch strukturiert den Film vornehmlich entlang der Hoffnung auf ein möglichst originelles Ende. Und tatsächlich wird am Schluss vieles aufgedeckt, über die Kreaturen im Wald, über das Dorf, seine Bewohner und die Geheimnisse, die sie haben. Nur muss ein rechter Simpel sein, wer die Wahrheit nicht schon längst gewusst oder zumindest geahnt hat. Wer nur ins Kino kommt, um nach gut 100 Minuten eine ordentliche Überraschung zu erleben, wird enttäuscht. Alle anderen tun gut daran, den Film wegen seiner atmosphärischen Dichte und den hervorragenden Darstellern zu geniessen.
[Text: Jürg Tschirren]
Originaltitel: The Village
Filmlänge: 108min
Produktion: USA (2004), Horror, Thriller
Besetzung: Joaquin Phoenichts, William Hurt, Sigourney Weaver,
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Verleih: Buena Vista International
Fürchterliches Landleben
«The Village» nimmt den Zuschauer mit in ein kleines Dorf, in dem das Leben noch in Ordnung scheint. Wenn da nur nicht die unheimlichen Kreaturen wären, die in den umgebenden Wäldern lauern.
Mit seinen Filmen «The Sixth Sense» (1999) und «Unbreakable» (2000) empfahl sich M. Night Shyamalan als Meister des Plot-Twist. Derart eindrücklich waren die unerwarteten Wendungen der beiden Geschichten, dass man Shyamalan daran zu messen begann, welche Überraschungen er dem Zuschauer im letzten Akt bereithielt. Schon beim nächsten Film wurden diese Ansprüche enttäuscht: «Signs» (2002) begann ebenso spannend wie die beiden Vorgänger und teilte deren stillen Schrecken - nur auf ein überraschendes Ende wartete man vergebens.
Aber Shyamalans Filme sind mehr als einfache Verblüffungs-Maschinen. Der Regisseur hat eine präzise Vorstellung davon, welche Bilder seine Geschichten brauchen. Matte Farben verliehen «The Sitxth Sense» seine melancholische Grundstimmung, an Comics angelehnte, fast kontemplative Einstellungen illustrierten die Selbstfindung des Superhelden in «Unbreakable». Für «The Village» wählten Shyamalan und sein Kameramann Roger Deakins nun eine naturalistische Bildsprache und packen bei Bedarf auch einmal die Wackelkamera aus.
Wir sehen ein kleines Dorf, angelegt als eine geschlossene Gesellschaft, umgeben von Wald. Die Häuser sind altmodische Holzbauten, es gibt keine Autos, keine Fernseher, keine Handyantennen - ein Trip zurück ins 19. Jahrhundert. Bereits nach wenigen Einstellungen wird klar, dass die Idylle trügt. Wachttürme stehen an allen Ecken des Dorfes, in der Nacht brennen Feuer, und Angst steht in die Gesichter der Menschen geschrieben. In den Wäldern leben monströse Kreaturen mit grossen Klauen und scharfen Zähnen, von denen die Dorfbewohner nur als «Die, die wir nicht erwähnen» sprechen.
Joaquin Phoenichts spielt Lucius Hunt, einen typischen Shyamalan-Helden: Wortkarg bis zum Autismus und still leidend. Lucius will die Wälder durchqueren, doch schon ein kurzer Ausflug über die Demarkationslinie bringt die Kreaturen gegen die Dorfbewohner auf. «Wir gehen nicht in ihren Wald, sie kommen nicht in unser Dorf» hält der der Dorfälteste Edward Walker (William Hurt) die Übereinkunft mit den Kreaturen fest - und scheint damit ganz zufrieden zu sein.
Doch «The Village» wird nicht nur von Monstern bedroht. Das kleine Dorf trägt auch schwer an einer Last, die ihm der Regisseur aufbürdet. Shyamalans Drehbuch strukturiert den Film vornehmlich entlang der Hoffnung auf ein möglichst originelles Ende. Und tatsächlich wird am Schluss vieles aufgedeckt, über die Kreaturen im Wald, über das Dorf, seine Bewohner und die Geheimnisse, die sie haben. Nur muss ein rechter Simpel sein, wer die Wahrheit nicht schon längst gewusst oder zumindest geahnt hat. Wer nur ins Kino kommt, um nach gut 100 Minuten eine ordentliche Überraschung zu erleben, wird enttäuscht. Alle anderen tun gut daran, den Film wegen seiner atmosphärischen Dichte und den hervorragenden Darstellern zu geniessen.
[Text: Jürg Tschirren]
Originaltitel: The Village
Filmlänge: 108min
Produktion: USA (2004), Horror, Thriller
Besetzung: Joaquin Phoenichts, William Hurt, Sigourney Weaver,
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Verleih: Buena Vista International
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3 Freitag, 03.
September 2004 um 22:26 Uhr
...ohhhh 8o ; net so viel Text um diese Zeit
Ich will auch gar nichts weiter wissen, um was das in dem Film geht..... *ohrenzuhalt*
...ohhhh 8o ; net so viel Text um diese Zeit
Ich will auch gar nichts weiter wissen, um was das in dem Film geht..... *ohrenzuhalt*
4 Montag, 06.
September 2004 um 21:16 Uhr
Ich sag nur langweilig. Hab den Film schon vor 'nem Monat gesehen und hab eigentlich auch ein bisschen Grusel erwartet aber bin leider enttäuscht worden.
Man kann sagen das die erste Hälfte des Films über eigentlich nichts passiert, die Menschen essen, reden, feiern usw. Ein bisschen wie eine Soap Opera das ganze. Kritiker nennen das "feingezeichnete Charaktere und wohldurchdachte Dialoge", aber ich fands stinklangweilig. Damit wir nicht vergessen warum wir im Kino sind gibts dann und wann mal eine "mystery szene" wo es unheimliche geräusche gibt, unscharfe wesen und leises gemunkel über das grauen im wald.
Shyamalan typisch gibts im letzten Drittel einige nette Twists, die man aber nicht verraten sollte weil man sich sonst den Film gleich schenken kann. Na jedenfalls wird es nur am Ende noch ein bisschen spannend und rätselhaft.
Rückblickend lohnt es sich aber nicht für diese Auflösung 2 Stunden Langeweile zu ertragen, aber das ist nur meine Meinung.
Ich sag nur langweilig. Hab den Film schon vor 'nem Monat gesehen und hab eigentlich auch ein bisschen Grusel erwartet aber bin leider enttäuscht worden.
Man kann sagen das die erste Hälfte des Films über eigentlich nichts passiert, die Menschen essen, reden, feiern usw. Ein bisschen wie eine Soap Opera das ganze. Kritiker nennen das "feingezeichnete Charaktere und wohldurchdachte Dialoge", aber ich fands stinklangweilig. Damit wir nicht vergessen warum wir im Kino sind gibts dann und wann mal eine "mystery szene" wo es unheimliche geräusche gibt, unscharfe wesen und leises gemunkel über das grauen im wald.
Shyamalan typisch gibts im letzten Drittel einige nette Twists, die man aber nicht verraten sollte weil man sich sonst den Film gleich schenken kann. Na jedenfalls wird es nur am Ende noch ein bisschen spannend und rätselhaft.
Rückblickend lohnt es sich aber nicht für diese Auflösung 2 Stunden Langeweile zu ertragen, aber das ist nur meine Meinung.
5 Dienstag, 07.
September 2004 um 07:54 Uhr
ich find ja die Werbung geil: "The Village - Das Dorf" :V , ich glaub das hätte ich auch noch gewusst.
ich find ja die Werbung geil: "The Village - Das Dorf" :V , ich glaub das hätte ich auch noch gewusst.
6 Donnerstag, 23.
September 2004 um 09:06 Uhr
Hab ihn mir auch gegeben, und war übel enttäuscht.
Die Story ansich fand ich gar nicht so schklecht, aber man hätte viel viel mehr daraus machen können...
Die 6 € haben sich nicht gelohnt.
Hab ihn mir auch gegeben, und war übel enttäuscht.
Die Story ansich fand ich gar nicht so schklecht, aber man hätte viel viel mehr daraus machen können...
Die 6 € haben sich nicht gelohnt.
7 Donnerstag, 23.
September 2004 um 14:19 Uhr
grööööööööööööööööhööööööööööööl :M
:M
All In !!
| Zitat | |
|
grööööööööööööööööhööööööööööööl :M
:MAll In !!
8 Donnerstag, 23.
September 2004 um 20:45 Uhr
Ich glaube ich gehöre da zu einer Minderheit die den Film gut fand. OK gut ist schon fast untertrieben ich fand ihn richtig geil
Aber jedem seine Meinung und kann ja nicht immer jedem jeder Film gefallen
Ich fand jedenfalls er hatte eine richtig gute Atmosphäre und die Schauspieler waren auch alle gut. Aber das geilste war eigentlich die Filmmusik. Der hammer. Ihr seht ich fand ihn richtig gut und jetzt bitte nicht hauen
:E
Ich glaube ich gehöre da zu einer Minderheit die den Film gut fand. OK gut ist schon fast untertrieben ich fand ihn richtig geil
Aber jedem seine Meinung und kann ja nicht immer jedem jeder Film gefallen

Ich fand jedenfalls er hatte eine richtig gute Atmosphäre und die Schauspieler waren auch alle gut. Aber das geilste war eigentlich die Filmmusik. Der hammer. Ihr seht ich fand ihn richtig gut und jetzt bitte nicht hauen
:E
9 Freitag, 24.
September 2004 um 12:27 Uhr
dieser Film ist die größte Mogelpackung der Filmgeschichte ( noch vor Troja ), denn der Trailer hat eigentlich NICHTS mit dem eigentlichen Film zu tun und ich war SEHR enttäuscht....
mal abgesehen, von soviel Unlogik und Langeweile, ist der Film einfach nur ärgerlich..
von mir bekommt er die goldene Himbeere
dieser Film ist die größte Mogelpackung der Filmgeschichte ( noch vor Troja ), denn der Trailer hat eigentlich NICHTS mit dem eigentlichen Film zu tun und ich war SEHR enttäuscht....
mal abgesehen, von soviel Unlogik und Langeweile, ist der Film einfach nur ärgerlich..
von mir bekommt er die goldene Himbeere
10 Freitag, 01.
Oktober 2004 um 11:35 Uhr
ja, der war wirlich extrem schlecht, sowas von langweilig X(
aber was hast du denn gegen troja?
den fand ich eigentlich ziemlich gut
ja, der war wirlich extrem schlecht, sowas von langweilig X(
| Zitat | |
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aber was hast du denn gegen troja?
den fand ich eigentlich ziemlich gut
11 Freitag, 01.
Oktober 2004 um 12:04 Uhr
Nja, Troja war nicht so der Knaller, hab ich mehr von erwartet.
Aber was soll man auch erwarten, ist halt ein Mainstream-Film mit einem Mainstream-Schauspieler (mir fällt im Moment nur Brad Pitt ein, achja, und Orlando Bloom).
Nja, Troja war nicht so der Knaller, hab ich mehr von erwartet.
Aber was soll man auch erwarten, ist halt ein Mainstream-Film mit einem Mainstream-Schauspieler (mir fällt im Moment nur Brad Pitt ein, achja, und Orlando Bloom).
12 Samstag, 09.
Oktober 2004 um 09:30 Uhr
Ich fand den Film klasse, meine Frau war super enttäuscht....weil sie auf solche sachen halt steht *G*....
Ich fands echt nicht schlecht
Ich fand den Film klasse, meine Frau war super enttäuscht....weil sie auf solche sachen halt steht *G*....
Ich fands echt nicht schlecht
13 Samstag, 10.
Juni 2006 um 21:42 Uhr
Der Film war total scheisse.
So scheisse, dass er fast Dreamcatcher in der Hitliste der dümmsten Filme ever überhohlt hat.
Scheiss Film war das!
So, musste mal gesagt werden!
Der Film war total scheisse.
So scheisse, dass er fast Dreamcatcher in der Hitliste der dümmsten Filme ever überhohlt hat.
Scheiss Film war das!
So, musste mal gesagt werden!
Piet
Mitgliedschaft beendet
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14 Dienstag, 13.
Juni 2006 um 20:49 Uhr
Volle Zustimmung! Beim ersten mal bin ich eingepennt. Dann dachte ich, ok warst auch müde und hab ihn nochmal geguckt. Danach war ich sauer 2 Stunden meine Lebens in diesen Film investiert zu haben.
| Zitat von openMfly | |
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Volle Zustimmung! Beim ersten mal bin ich eingepennt. Dann dachte ich, ok warst auch müde und hab ihn nochmal geguckt. Danach war ich sauer 2 Stunden meine Lebens in diesen Film investiert zu haben.
15 Dienstag, 13.
Juni 2006 um 20:52 Uhr
waaaaaaaaaaaas?
ich fand den film total genial Òó
banausen
waaaaaaaaaaaas?
ich fand den film total genial Òó
banausen
Piet
Mitgliedschaft beendet
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16 Dienstag, 13.
Juni 2006 um 20:53 Uhr
das war nen Witz oder?
das ist mit Abstand der schlechteste Film des Universums. Da brauch man auch gar nicht um Geschmack oder so streiten.....
| Zitat von sidr | |
|
das war nen Witz oder?
das ist mit Abstand der schlechteste Film des Universums. Da brauch man auch gar nicht um Geschmack oder so streiten.....
17 Dienstag, 13.
Juni 2006 um 20:55 Uhr
ne ich mein es vollkommen ernst.
ich fand ihn wirklich richtig klasse.
ne ich mein es vollkommen ernst.
ich fand ihn wirklich richtig klasse.
19 Dienstag, 13.
Juni 2006 um 21:41 Uhr
:naja:
Ihr zweit seid mir äußerst suspekt!
Dieser Fim hatte nichts... absolut nichts...
Story war Müll.
Schauspieler waren schlecht.
Keine Schlachten.
Keine Brüste.
Keine Spannung.
Da war absolut alles schlecht.
Und noch nicht mal so schlecht, dass es für trash reicht....
:naja:
Ihr zweit seid mir äußerst suspekt!
Dieser Fim hatte nichts... absolut nichts...
Story war Müll.
Schauspieler waren schlecht.
Keine Schlachten.
Keine Brüste.
Keine Spannung.
Da war absolut alles schlecht.
Und noch nicht mal so schlecht, dass es für trash reicht....
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