Tiefgründige Gedichte
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Aurora
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1 Donnerstag, 23.
Februar 2006 um 16:04 Uhr
Bin des Winters überdrüssig,
finde Winter überflüssig.
Blöd und öde ist der Winter,
schöner ist das, was dahinter-
nach der trüben Zeit erwacht,
und die Menschen glücklich macht.
Denn ich finde erst im Märzen,
öffnen sich der Menschen Herzen,
und ganz sicher erst im Frühling,
kriegt der Mensch ein gutes Fühling.
Wenn die Frühlingssonne sacht,
ihre ersten Runden macht,
dann spürt sie bald des Winters Schwäche
legt sich über Strom und Bäche,
und befreit auf diese Weise,
unser ganzes Land vom Eise.
Schneeglöckchen und Hyazinthen,
täglich aus der Erde sprinten.
Sehnsuchtsvolle, süße Düfte,
schweben durch die lauen Lüfte,
und erinnern haargenau,
an die Hüfte meiner Frau.
Kinder werden hibbelig,
Gefühle werden kribbelig,
Tage werden lang und länger,
Frauen werden schwang und schwänger,
alles hier wird warm und bunt,
leicht und friedlich, und, und, und....
Doch des Winters graues Kleid,
tötet meine Fröhlichkeit,
legt sich leise an die Kehle,
meiner unschuldigen Seele...
Morgens schon am Frühstückstisch,
werd ich so melan-cho-lisch.
nach der ersten Kaffeetasse,
werd ich müde und erblasse,
nach der zweiten Scheibe Brot,
fühl ich mich so gut wie tot.
Vor zwei Wochen konnte ich
auf meiner Freundin Trost vertrauen,
doch die ist dann fürsorglich
und für immer abgehauen.
Heute leb ich ungebunden,
sie hat neues Glück gefunden.
Sie liebt einen dekadenten,
doch potenten,
Sportstudenten,
der mit ihr nicht Trübsal bläst,
sondern täglich sie verführt.
Während ich nach Suizid,
mittels Blei und Dynamit,
unter einer Parkbank liege,
und mich an den Boden schmiege.
(Johann König)
Bin des Winters überdrüssig,
finde Winter überflüssig.
Blöd und öde ist der Winter,
schöner ist das, was dahinter-
nach der trüben Zeit erwacht,
und die Menschen glücklich macht.
Denn ich finde erst im Märzen,
öffnen sich der Menschen Herzen,
und ganz sicher erst im Frühling,
kriegt der Mensch ein gutes Fühling.
Wenn die Frühlingssonne sacht,
ihre ersten Runden macht,
dann spürt sie bald des Winters Schwäche
legt sich über Strom und Bäche,
und befreit auf diese Weise,
unser ganzes Land vom Eise.
Schneeglöckchen und Hyazinthen,
täglich aus der Erde sprinten.
Sehnsuchtsvolle, süße Düfte,
schweben durch die lauen Lüfte,
und erinnern haargenau,
an die Hüfte meiner Frau.
Kinder werden hibbelig,
Gefühle werden kribbelig,
Tage werden lang und länger,
Frauen werden schwang und schwänger,
alles hier wird warm und bunt,
leicht und friedlich, und, und, und....
Doch des Winters graues Kleid,
tötet meine Fröhlichkeit,
legt sich leise an die Kehle,
meiner unschuldigen Seele...
Morgens schon am Frühstückstisch,
werd ich so melan-cho-lisch.
nach der ersten Kaffeetasse,
werd ich müde und erblasse,
nach der zweiten Scheibe Brot,
fühl ich mich so gut wie tot.
Vor zwei Wochen konnte ich
auf meiner Freundin Trost vertrauen,
doch die ist dann fürsorglich
und für immer abgehauen.
Heute leb ich ungebunden,
sie hat neues Glück gefunden.
Sie liebt einen dekadenten,
doch potenten,
Sportstudenten,
der mit ihr nicht Trübsal bläst,
sondern täglich sie verführt.
Während ich nach Suizid,
mittels Blei und Dynamit,
unter einer Parkbank liege,
und mich an den Boden schmiege.
(Johann König)
breitbaulat
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2 Samstag, 25.
Februar 2006 um 08:36 Uhr
Ein Körper hatte Langeweile
da stritten sich die Körperteile
gar heftig und mit viel Geschrei,
wer wohl der Boss von ihnen sei.
Ich bin der Boss - sprach das Gehirn,
ich sitz` ganz hoch hinter der Stirn,
muss stets denken und euch leiten.
Ich bin der Boss, wer will`s bestreiten?
Die Beine sagten halb im Spasse,
"Gib nicht so an, du weiche Masse!
Durch uns der Mensch sich fortbewegt,
ein Mädchenbein den Mann erregt,
der Mensch wirkt doch durch uns erst gross,
ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss!"
Die Augen funkelten und sprühten:
"Wer soll euch vor Gefahr behüten,
wenn wir nicht ständig wachsam wären?
Uns sollte man zum Boss erklären."
Das Herz, die Nieren und die Lunge,
die Ohren, Arme und die Zunge,
ein jeder legte schlüssig dar:
"Der Boss bin ich - das ist doch klar!"
Selbst Penis strampelte keck sich bloss
und rief entschlossen: "Ich bin der Boss!
Die Menschheit kann mich niemals missen,
denn ich bin nicht nur da zum Pissen."
Bevor man die Debatte schloss,
da furzt das *peep*: "Ich bin Boss!"
Hei, wie die Konkurrenten lachten
und bitterböse Späße machten.
Das *peep* darauf sehr verdrossen
hat zielbewusst sich fest verschlossen
- es dachte konsequent bei sich:
"Die Zeit, sie arbeitet für mich."
Wenn ich mich weigere zu scheißen,
werd` ich die Macht schon an mich reißen."
Schlaff wurden Penis, Arme, Beine,
die Galle produzierte Steine,
das Herz, es stockte schon bedenklich,
auch das Gehirn fühlte sich kränklich.
Das *peep* war nicht zu erweichen,
ließ hier und da ein Fürzchen streichen.
Zum Schluss da sahen`s alle ein:
"Der Boss kann nur das *peep* sein!"
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Fleiss und Arbeit schafft man`s nicht.
Ein Körper hatte Langeweile
da stritten sich die Körperteile
gar heftig und mit viel Geschrei,
wer wohl der Boss von ihnen sei.
Ich bin der Boss - sprach das Gehirn,
ich sitz` ganz hoch hinter der Stirn,
muss stets denken und euch leiten.
Ich bin der Boss, wer will`s bestreiten?
Die Beine sagten halb im Spasse,
"Gib nicht so an, du weiche Masse!
Durch uns der Mensch sich fortbewegt,
ein Mädchenbein den Mann erregt,
der Mensch wirkt doch durch uns erst gross,
ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss!"
Die Augen funkelten und sprühten:
"Wer soll euch vor Gefahr behüten,
wenn wir nicht ständig wachsam wären?
Uns sollte man zum Boss erklären."
Das Herz, die Nieren und die Lunge,
die Ohren, Arme und die Zunge,
ein jeder legte schlüssig dar:
"Der Boss bin ich - das ist doch klar!"
Selbst Penis strampelte keck sich bloss
und rief entschlossen: "Ich bin der Boss!
Die Menschheit kann mich niemals missen,
denn ich bin nicht nur da zum Pissen."
Bevor man die Debatte schloss,
da furzt das *peep*: "Ich bin Boss!"
Hei, wie die Konkurrenten lachten
und bitterböse Späße machten.
Das *peep* darauf sehr verdrossen
hat zielbewusst sich fest verschlossen
- es dachte konsequent bei sich:
"Die Zeit, sie arbeitet für mich."
Wenn ich mich weigere zu scheißen,
werd` ich die Macht schon an mich reißen."
Schlaff wurden Penis, Arme, Beine,
die Galle produzierte Steine,
das Herz, es stockte schon bedenklich,
auch das Gehirn fühlte sich kränklich.
Das *peep* war nicht zu erweichen,
ließ hier und da ein Fürzchen streichen.
Zum Schluss da sahen`s alle ein:
"Der Boss kann nur das *peep* sein!"
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Fleiss und Arbeit schafft man`s nicht.
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