Eine Aussage von Ghandi...
Gehe zu Seite:
Sollte ein Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
1 Donnerstag, 05.
Januar 2006 um 01:21 Uhr
"Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg."
Hört sich zwar nett an, passt mir aber nicht ganz in den Kram.
Denn ich bin der Ansicht, der Weg müsse sich von dem Ziel unterscheiden.
Warum? Weil das Endziel, Ob es sich nun als Ordnung, Liebe, Frieden oder Harmonie darstellt, unweigerlich mit Ausgeglichenheit verbunden ist.
Ein Ausgleich der Kräfte wird angestrebt, wenn man so will.
Diese Ausgeglichenheit allerdings beschreibt einen Stillstand. Ob nun eine Waage, die sich im Gleichgewicht befindet oder der Zustand der Perfektion , der in seiner Weiterentwicklung abgeschlossen ist. Natürlich ist es ein Stillstand, denn der erreichte Zustand ist makellos und bedarf keiner weiteren Verbesserung, die eine Aktion voraussetzen würde.
Folglich:
Ziel -> Stillstand
Der Weg allerdings ist alles andere als Stillstand. Der Weg ist Chaos, Krieg, Hass, Wut. Es ist der Zustand der Unausgeglichenheit und gleichzeitig das Streben der Waage einen Ausgleich zu finden. Es ist die Bewegung, die Aktion, die einer Verbesserung vorausgesetzt ist sowie die Verbesserung ansich.
Nun sagt Ghandi:
"Es gibt keinen Weg zum Frieden"
"Der Frieden ist der Weg"
Um im Vorfeld eines klarzustellen: Natürlich ist es ein leichtes den Zustand des Stillstands zu mimen, aber das ist garnicht gefragt. Angstrebt wird natürlicher Stillstand aufgrund von Makellosigkeit.
Nicht aber Stillstand ohne Makellosigkeit.
Mal abgesehen davon, daß er sich beim ersten Betrachten selbst zu widersprechen scheint, ist seine Aussage folgende (der zweite Satz gibt die Ursache des ersten wider):
Der Frieden ist der Weg = Der Stillstand ist die Bewegung,
Es gibt keinen Weg zum Frieden = deshalb bedarf es keiner Bewegung um den Stillstand zu erreichen.
Fällt euch was auf?
[size=2]
(Grobe Denkfehler behalte ich mir ob der Uhrzeit und meiner Nichtperfektion mal vor)[/size]
"Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg."
Hört sich zwar nett an, passt mir aber nicht ganz in den Kram.
Denn ich bin der Ansicht, der Weg müsse sich von dem Ziel unterscheiden.
Warum? Weil das Endziel, Ob es sich nun als Ordnung, Liebe, Frieden oder Harmonie darstellt, unweigerlich mit Ausgeglichenheit verbunden ist.
Ein Ausgleich der Kräfte wird angestrebt, wenn man so will.
Diese Ausgeglichenheit allerdings beschreibt einen Stillstand. Ob nun eine Waage, die sich im Gleichgewicht befindet oder der Zustand der Perfektion , der in seiner Weiterentwicklung abgeschlossen ist. Natürlich ist es ein Stillstand, denn der erreichte Zustand ist makellos und bedarf keiner weiteren Verbesserung, die eine Aktion voraussetzen würde.
Folglich:
Ziel -> Stillstand
Der Weg allerdings ist alles andere als Stillstand. Der Weg ist Chaos, Krieg, Hass, Wut. Es ist der Zustand der Unausgeglichenheit und gleichzeitig das Streben der Waage einen Ausgleich zu finden. Es ist die Bewegung, die Aktion, die einer Verbesserung vorausgesetzt ist sowie die Verbesserung ansich.
Nun sagt Ghandi:
"Es gibt keinen Weg zum Frieden"
"Der Frieden ist der Weg"
Um im Vorfeld eines klarzustellen: Natürlich ist es ein leichtes den Zustand des Stillstands zu mimen, aber das ist garnicht gefragt. Angstrebt wird natürlicher Stillstand aufgrund von Makellosigkeit.
Nicht aber Stillstand ohne Makellosigkeit.
Mal abgesehen davon, daß er sich beim ersten Betrachten selbst zu widersprechen scheint, ist seine Aussage folgende (der zweite Satz gibt die Ursache des ersten wider):
Der Frieden ist der Weg = Der Stillstand ist die Bewegung,
Es gibt keinen Weg zum Frieden = deshalb bedarf es keiner Bewegung um den Stillstand zu erreichen.
Fällt euch was auf?
[size=2]
(Grobe Denkfehler behalte ich mir ob der Uhrzeit und meiner Nichtperfektion mal vor)[/size]
2 Donnerstag, 05.
Januar 2006 um 01:38 Uhr
Nun, ich halte vom passiv agierenden Ghandi auch wenig.
Aber wenn man deren Mythologie oder besser gesagt Glauben kennt, dann wird das Ganze in ein anderes Licht gerückt.
Ein kleines Zitat aus einer Beschreibung des Hinduismus:
Daraus kann man erkennen, dass sie den Stillstand geradezu heraufbeschwören wollen, also anstreben.
Das Leben an sich scheint bei ihnen fast schon wie eine Strafe, ein ungewollter Zustand.
Das ganze Leben scheint nur auf das Erlange der "Erleuchtung" abzuzielen, so dass keine weitere Reinkarnation folgt - somit Stillstand herrscht.
Deswegen auch immer dieses "Schönreden" aller Dinge, wie es zum Beispeil der Mentor Ghandi macht.
Um Dinge wie Krieg, Hass, Wut... müssen sie sich hiernach gar nicht gross kümmern, dass sie laut dem Glauben eh eines Tages diese Welt und dieses Leben "verlassen" werden - somit das Leiden nur eine kleine Zwischenstation darstellt.
Es wird ein Verbleiben im Nirvana, im Nichts angestrebt - also auch keine weitere Existenz.
Hm...
Greetz
Nun, ich halte vom passiv agierenden Ghandi auch wenig.
Aber wenn man deren Mythologie oder besser gesagt Glauben kennt, dann wird das Ganze in ein anderes Licht gerückt.
Ein kleines Zitat aus einer Beschreibung des Hinduismus:
| Zitat | |
|
Daraus kann man erkennen, dass sie den Stillstand geradezu heraufbeschwören wollen, also anstreben.
Das Leben an sich scheint bei ihnen fast schon wie eine Strafe, ein ungewollter Zustand.
| Zitat | |
|
Das ganze Leben scheint nur auf das Erlange der "Erleuchtung" abzuzielen, so dass keine weitere Reinkarnation folgt - somit Stillstand herrscht.
Deswegen auch immer dieses "Schönreden" aller Dinge, wie es zum Beispeil der Mentor Ghandi macht.
Um Dinge wie Krieg, Hass, Wut... müssen sie sich hiernach gar nicht gross kümmern, dass sie laut dem Glauben eh eines Tages diese Welt und dieses Leben "verlassen" werden - somit das Leiden nur eine kleine Zwischenstation darstellt.
Es wird ein Verbleiben im Nirvana, im Nichts angestrebt - also auch keine weitere Existenz.
Hm...
Greetz
Angemeldete Benutzer sehen hier keine Werbeeinblendung.
3 Donnerstag, 05.
Januar 2006 um 01:42 Uhr
Irgendwie läuft das wieder auf die Kausalität zu - Ursache und Wirkung...
Keine Ursache, keine Wirkung.
Aber wenn es keine Wirkung gibt, kann es auch nie eine Ursache gegeben haben.
Wenn der Frieden die Wirkung (oder Folgereaktion) darstellt, dann muss der Krieg die Ursache sein.
Wenn aber schon immer Frieden gewesen sein soll, dann gab es keinen Krieg, und somit keinen Ursache.
Da dann aber die Wirkung nicht existieren kann...
Der Mann widerspricht sich nicht nur in dem kleinen Zitat am Anfang deines Posts...
Greetz
Irgendwie läuft das wieder auf die Kausalität zu - Ursache und Wirkung...
Keine Ursache, keine Wirkung.
Aber wenn es keine Wirkung gibt, kann es auch nie eine Ursache gegeben haben.
Wenn der Frieden die Wirkung (oder Folgereaktion) darstellt, dann muss der Krieg die Ursache sein.
Wenn aber schon immer Frieden gewesen sein soll, dann gab es keinen Krieg, und somit keinen Ursache.
Da dann aber die Wirkung nicht existieren kann...
Der Mann widerspricht sich nicht nur in dem kleinen Zitat am Anfang deines Posts...
Greetz
4 Donnerstag, 05.
Januar 2006 um 08:44 Uhr
Meine Ansicht ist da geringfügig anders.
Der Frieden ist ein niemals endender Prozess.
Es hat schon oft in vielen Teilen der Erde Frieden gegeben, dennoch kann von Stillstand keine Rede sein. Auch dann nicht, wenn der Frieden anhält.
Das gilt für den Frieden zwischen Völkern genauso wie für den persönlichen Frieden, da sich die äusseren Umstände permanent verändern. Wie könnte es also je ein Ende=Stillstand geben? (ohne Apokalypse)
Daraus dass keine weiteren Reinkarnationen folgen einen Stillstand zu schliessen, halte ich auch für sehr gewagt.
Da jemand, der das endgültige Nirvana erreicht hat genausowenig zurückkommt wie ein Christ aus dem Jenseits, ist jegliche Spekulation über das was weiter geschieht sinnlos und wenn eine Religion so clever ist das zu merken und sich darüber Behauptungen zu sparen, dann finde ich persönlich das ziemlich gut. Der Glaube sagt aber tatsächlich aus, dass alles weltliche nur Schein ist und diese Erkenntnis ist Teil des Nirvana. Das erklärt dann eine eher passive Haltung.
Gibt es auch ne Religion in der das anders ist?
Meine Ansicht ist da geringfügig anders.
Der Frieden ist ein niemals endender Prozess.
Es hat schon oft in vielen Teilen der Erde Frieden gegeben, dennoch kann von Stillstand keine Rede sein. Auch dann nicht, wenn der Frieden anhält.
Das gilt für den Frieden zwischen Völkern genauso wie für den persönlichen Frieden, da sich die äusseren Umstände permanent verändern. Wie könnte es also je ein Ende=Stillstand geben? (ohne Apokalypse)
Daraus dass keine weiteren Reinkarnationen folgen einen Stillstand zu schliessen, halte ich auch für sehr gewagt.
Da jemand, der das endgültige Nirvana erreicht hat genausowenig zurückkommt wie ein Christ aus dem Jenseits, ist jegliche Spekulation über das was weiter geschieht sinnlos und wenn eine Religion so clever ist das zu merken und sich darüber Behauptungen zu sparen, dann finde ich persönlich das ziemlich gut. Der Glaube sagt aber tatsächlich aus, dass alles weltliche nur Schein ist und diese Erkenntnis ist Teil des Nirvana. Das erklärt dann eine eher passive Haltung.
| Zitat | |
|
Gibt es auch ne Religion in der das anders ist?
Ähnliche Themen
Erotik und Partnerschaft » Die eine Kollegin (Samstag, 11.
März 2006)
Körper » Wie lange hält bei euch eine Zahnbürste? (Dienstag, 31.
Januar 2006)
Fun Forum » endlich eine die es zugiebt!!! (Samstag, 01.
Juni 2002)
Fun Forum » Sachen, die eine Frau niemals sagen wird (Sonntag, 09.
Juni 2002)
Fun Forum » Eine Frau und ein Mann (Samstag, 08.
Juni 2002)
Technik » Zum Thema Bilderposten: Free Websace, WSTP usw. mal eine Anleitung (Samstag, 13.
Juli 2002)
Fun Forum » So duscht eine Frau (Sonntag, 14.
Juli 2002)
