Ein sinnvolles Leben durch Achtsamkeit
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Aurora
Nicht registriert
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1 Mittwoch, 19.
April 2006 um 13:17 Uhr
Liebe Community,
in der Hoffnung, dass dieser Beitrag einige von uns ansprechen und zum Diskutieren anregen möge, möchte ich über ein Thema schreiben, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Ich meine, dass es durchaus sinnvolle Ansätze hat in Bezug auf Toleranz und Humanität `“ anderen, aber auch uns selbst gegenüber.
Das Titelthema einer Ausgabe der Zeitschrift `žPsychologie heute`œ (erschienen bereits in 2004), die ich dem interessierten Laien `“ wie ich selbst einer bin `“ nur empfehlen kann, heißt `žDas Prinzip Achtsamkeit`œ. In diesem Artikel stand zunächst einmal gar nicht so viel, was mich überrascht hätte, aber genau das ist es was mich im Nachhinein so betroffen macht. Im Klartext und ohne Formeln:
Der Mensch bzw. das menschliche Gehirn verliert mehr und mehr seine natürliche Art, achtsam und konzentriert zu sein.
Die fortschreitende Industrialisierung sowie das Überangebot an Konsumgütern, aber auch die Dauerberieselung durch die Medien und das ständige `žWachsein`œ haben unser Gehirn dahin trainiert, dass wir in den meisten Situationen ganz automatisch reagieren und damit genau in die falsche Richtung gehen. Wir bevorzugen, weil es uns einfacher und weniger zeitintensiv erscheint, die bequeme Variante statt unser Gehirn zu trainieren und es ständig mit neuen Reizen zu fördern.
Wir haben vorgefertigte Lösungen für eine bestimmte Situation, wir haben vorgefertigte Urteile für bestimmte Dinge oder schlimmstenfalls Personen (die Schublade, in der jemand nur allzu schnell landet und es oft nicht verdient hat `“ aus der er/sie aber kaum wieder herauskommt!); wir neigen dazu, zu kategorisieren. Kurz: Wir verfallen nur allzu häufig der Routine.
Wie oft passiert es z.B., dass wir nicht richtig zuhören, weil wir meinen zu wissen was uns unser Gegenüber, egal ob Partner/in oder Kolleg/in, sagen will? Fallen dem Anderen ins Wort; lassen ihn nicht aussprechen oder beschäftigen uns nebenbei mit anderen Dingen, wodurch uns vielleicht ganz subtile, aber sehr wichtige Informationen nicht erreichen? Das hat mich am Meisten berührt, denn ich erkenne mich hier auch selbst und schäme mich noch in dem Moment dafür, in dem ich mich dabei ertappe.
Es fällt im mir profanen Leben oft so schwer, die Toleranz und Achtung zu haben und zu zeigen, die mir innerhalb eines Bundes von Gleichgesinnten ganz selbstverständlich erscheint. Warum nur?
Der Artikel ist natürlich noch viel komplexer, als ich dies hier wiedergeben kann, aber genau dieser Punkt; der Umgang mit anderen Menschen, erscheint mir so wichtig. Sowohl denen die uns nahe stehen als auch denen, zu denen wir keinen ausgeprägten sozialen Kontakt haben. Hier stellt sich mir die Frage, ob man seinem eigenen Leben nicht durch mehr Achtsamkeit und dadurch, dass man sich selbst immer wieder daran erinnert, `žachtsam`œ zu sein und etwas bewusst zu tun, etwas Gutes tun könnte. Ob es einen selbst nicht glücklicher und zufriedener macht - den anderen wohl erst recht...
Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, zukünftig mehr darauf zu achten und mich immer wieder daran zu erinnern respektive ermahnen, achtsam zu sein und bewusst Dinge zu tun, denn ich glaube daran, dass es ein gutes Gefühl hinterlässt.
Liebe Community,
in der Hoffnung, dass dieser Beitrag einige von uns ansprechen und zum Diskutieren anregen möge, möchte ich über ein Thema schreiben, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Ich meine, dass es durchaus sinnvolle Ansätze hat in Bezug auf Toleranz und Humanität `“ anderen, aber auch uns selbst gegenüber.
Das Titelthema einer Ausgabe der Zeitschrift `žPsychologie heute`œ (erschienen bereits in 2004), die ich dem interessierten Laien `“ wie ich selbst einer bin `“ nur empfehlen kann, heißt `žDas Prinzip Achtsamkeit`œ. In diesem Artikel stand zunächst einmal gar nicht so viel, was mich überrascht hätte, aber genau das ist es was mich im Nachhinein so betroffen macht. Im Klartext und ohne Formeln:
Der Mensch bzw. das menschliche Gehirn verliert mehr und mehr seine natürliche Art, achtsam und konzentriert zu sein.
Die fortschreitende Industrialisierung sowie das Überangebot an Konsumgütern, aber auch die Dauerberieselung durch die Medien und das ständige `žWachsein`œ haben unser Gehirn dahin trainiert, dass wir in den meisten Situationen ganz automatisch reagieren und damit genau in die falsche Richtung gehen. Wir bevorzugen, weil es uns einfacher und weniger zeitintensiv erscheint, die bequeme Variante statt unser Gehirn zu trainieren und es ständig mit neuen Reizen zu fördern.
Wir haben vorgefertigte Lösungen für eine bestimmte Situation, wir haben vorgefertigte Urteile für bestimmte Dinge oder schlimmstenfalls Personen (die Schublade, in der jemand nur allzu schnell landet und es oft nicht verdient hat `“ aus der er/sie aber kaum wieder herauskommt!); wir neigen dazu, zu kategorisieren. Kurz: Wir verfallen nur allzu häufig der Routine.
Wie oft passiert es z.B., dass wir nicht richtig zuhören, weil wir meinen zu wissen was uns unser Gegenüber, egal ob Partner/in oder Kolleg/in, sagen will? Fallen dem Anderen ins Wort; lassen ihn nicht aussprechen oder beschäftigen uns nebenbei mit anderen Dingen, wodurch uns vielleicht ganz subtile, aber sehr wichtige Informationen nicht erreichen? Das hat mich am Meisten berührt, denn ich erkenne mich hier auch selbst und schäme mich noch in dem Moment dafür, in dem ich mich dabei ertappe.
Es fällt im mir profanen Leben oft so schwer, die Toleranz und Achtung zu haben und zu zeigen, die mir innerhalb eines Bundes von Gleichgesinnten ganz selbstverständlich erscheint. Warum nur?
Der Artikel ist natürlich noch viel komplexer, als ich dies hier wiedergeben kann, aber genau dieser Punkt; der Umgang mit anderen Menschen, erscheint mir so wichtig. Sowohl denen die uns nahe stehen als auch denen, zu denen wir keinen ausgeprägten sozialen Kontakt haben. Hier stellt sich mir die Frage, ob man seinem eigenen Leben nicht durch mehr Achtsamkeit und dadurch, dass man sich selbst immer wieder daran erinnert, `žachtsam`œ zu sein und etwas bewusst zu tun, etwas Gutes tun könnte. Ob es einen selbst nicht glücklicher und zufriedener macht - den anderen wohl erst recht...
Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, zukünftig mehr darauf zu achten und mich immer wieder daran zu erinnern respektive ermahnen, achtsam zu sein und bewusst Dinge zu tun, denn ich glaube daran, dass es ein gutes Gefühl hinterlässt.
2 Mittwoch, 26.
April 2006 um 07:49 Uhr
ein wirklich sehr interessantes Thema!!!
Meiner Meinung nach ist das Fernsehen der größte Meinungsmacher im Volke. Genau da fangen auch viele Ärgernisse an. Gezielte Propaganda, Reportagen um Meinungen zu erzeugen... dann der ganze GZSZ Scheiß, Talkshows, Gerichtssendungen etc. Ständig erzählt einem die Werbung irgendeinen Pfeffer - den man unbedingt braucht, ohne den es nicht mehr geht. Es gibt viele Sachen die zwar gut aussehen und praktisch sind, aber eigentlich nicht wirklich wichtig sind oder zu teuer um sie ein oder zweimal zu benutzen...
Viele roboten den ganzen Tag und legen sich dann auf die Couch, Fernseher an - einen Film zum 20x sehen und dann ins Bett. Wirkliche Herausforderungen hat das Gehirn nicht mehr zu meistern.
Deshalb liegt es an jedem einzelnen seinen Horizont zu erweitern. Bücher lesen - sich in ein Themengebiet was einen interessiert einzuarbeiten. Statt ständig Fußball in der Glotze mal einen Grillabend organisieren etc. Seine Umwelt näher kennenlernen. Die Natur mal genauer unter die Lupe nehmen. Für jeden gibt es eine Möglichkeit mal "auszusteigen"...
Mein derzeitiges Projekt: So unabhängig vom System der kollektiven Abzocke wie mögl. machen d.h. Heizung auf Holz, Warmwasser durch Solar, Toilette und Waschmaschine mit Regenwasser, kein Kabelfernsehen mehr, kein Fest-Telefon (Handy reicht bei uns locker aus) etc. etc.
Mal sehen, wie weit das gehen kann....
ein wirklich sehr interessantes Thema!!!
Meiner Meinung nach ist das Fernsehen der größte Meinungsmacher im Volke. Genau da fangen auch viele Ärgernisse an. Gezielte Propaganda, Reportagen um Meinungen zu erzeugen... dann der ganze GZSZ Scheiß, Talkshows, Gerichtssendungen etc. Ständig erzählt einem die Werbung irgendeinen Pfeffer - den man unbedingt braucht, ohne den es nicht mehr geht. Es gibt viele Sachen die zwar gut aussehen und praktisch sind, aber eigentlich nicht wirklich wichtig sind oder zu teuer um sie ein oder zweimal zu benutzen...
Viele roboten den ganzen Tag und legen sich dann auf die Couch, Fernseher an - einen Film zum 20x sehen und dann ins Bett. Wirkliche Herausforderungen hat das Gehirn nicht mehr zu meistern.
Deshalb liegt es an jedem einzelnen seinen Horizont zu erweitern. Bücher lesen - sich in ein Themengebiet was einen interessiert einzuarbeiten. Statt ständig Fußball in der Glotze mal einen Grillabend organisieren etc. Seine Umwelt näher kennenlernen. Die Natur mal genauer unter die Lupe nehmen. Für jeden gibt es eine Möglichkeit mal "auszusteigen"...
Mein derzeitiges Projekt: So unabhängig vom System der kollektiven Abzocke wie mögl. machen d.h. Heizung auf Holz, Warmwasser durch Solar, Toilette und Waschmaschine mit Regenwasser, kein Kabelfernsehen mehr, kein Fest-Telefon (Handy reicht bei uns locker aus) etc. etc.
Mal sehen, wie weit das gehen kann....
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Sting
Nicht registriert
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3 Samstag, 29.
April 2006 um 12:03 Uhr
Yo!
Ein interessanter Artikel, danke Dir dafür Aurora!
Über die Jahre bin ich selbst auf diesen Mangel an Achtsamkeit aufmerksam geworden.
Erst meinerseits: Ungeduld; das vermeintliche Wissen darum, was der Gesprächspartner einem sagen wird, gefolgt davon, dass ich ihm ins Wort falle.
Diese Art habe ich dann über Jahre hinweg 'abtrainiert', wenn man das so sagen kann.
Doch während der ganzen Zeit fiel mir immer wieder auf, wievielen vermeintlich 'würdigen' Gesprächspartnern man begegnet => Perlen vor die Säue. Dabei sind das Menschen, von denen man eigentlich mehr erwarten sollte. Auch, nachdem man diese Menschen höflich auf diesen Umstand aufmerksam gemacht hat, sind viele nicht bereit, sich dahingehend zu ändern.
Daher habe ich für mich den Schluss gezogen, mit solchen Menschen keine ernsthaften Gespräche mehr zu führen. Für mich klappt das gut - und erhöht somit die Qualität meiner Freundschaften/Bekanntschaften, da ich rigoros selektiere.
Ciao,
Jason.
Yo!
Ein interessanter Artikel, danke Dir dafür Aurora!
Über die Jahre bin ich selbst auf diesen Mangel an Achtsamkeit aufmerksam geworden.
Erst meinerseits: Ungeduld; das vermeintliche Wissen darum, was der Gesprächspartner einem sagen wird, gefolgt davon, dass ich ihm ins Wort falle.
Diese Art habe ich dann über Jahre hinweg 'abtrainiert', wenn man das so sagen kann.
Doch während der ganzen Zeit fiel mir immer wieder auf, wievielen vermeintlich 'würdigen' Gesprächspartnern man begegnet => Perlen vor die Säue. Dabei sind das Menschen, von denen man eigentlich mehr erwarten sollte. Auch, nachdem man diese Menschen höflich auf diesen Umstand aufmerksam gemacht hat, sind viele nicht bereit, sich dahingehend zu ändern.
Daher habe ich für mich den Schluss gezogen, mit solchen Menschen keine ernsthaften Gespräche mehr zu führen. Für mich klappt das gut - und erhöht somit die Qualität meiner Freundschaften/Bekanntschaften, da ich rigoros selektiere.
Ciao,
Jason.
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