Tierfütterung: BARF (Biologisch artgerchte Rohfütterung)
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Platzhoersch
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1 Mittwoch, 26.
April 2006 um 11:05 Uhr
[size=14]BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung)
[/size]
[size=14]Es geht um folgenden Grundgedanken: Warum sollte man sein Haustier
mit industriell gefertigten Nahrungsmitteln füttern, welche Nachweislich
eine nicht optimale Nährstoffzusammenstellung besitzen und aus oft
minderwertigem Rohstoff hergestellt werden, wenn man mit nicht
wesentlich mehr Aufwand dem Tier die in freier Wildbahn bevorzugte
Ernährung verschaffen kann?[/size]
[size=14]Wie das ganze in der Praxis auszusehen hat, ist auf folgender Seite am Beispiel
der Katzenernährung erläutert:
http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html
Auf das Thema gebracht wurde ich durch meine Eltern. Sie haben wie im folgenden
Bericht ersichtlich die Hundefütterung umgestellt und das mit erstaunlichen
Ergebnissen. Inzwischen haben wir das Barfen auch für unsere Katzen eingeführt
und können ebenfalls bestätigen, dass es sich sowohl auf die Gesundheit, als auch
auf das Wohlbefinden der Katzen massiv positiv ausgewirkt hat.
[/size]Erfahrungsbericht einer Barfer-Familie
[size=14]

Mein Mann Uwe und ich (Birgit L.), haben drei Hunde, die wir wie die
meisten Hundehalter, mit handelsüblichen Futtermitteln fütterten.
Unser zehn Jahre alter Border-Collie-Rüde Leroy (links im Bild) ist der
Chef, (selbstverständlich erst nach uns). Yukon, ein sieben Jahre alter
brauner Australien-Sheppard-Rüde und unsere drei Jahre alte Border-
Collie-Hündin Curly-Sue ist das Endglied der Hierarchie.
Im Jahre 2001 bekam Leroy massive Hautprobleme, die sich durch
ständiges Kratzen und schuppige sowie teilweise schorfige Haut
bemerkbar machten. Daraufhin wechselten wir einige Male das
Trockenfutter, das immer hochwertiger und teurer wurde. Sehr schlimm
wurden die Hautprobleme für Leroy immer im Fellwechsel und wir
mussten ihn vom Tierarzt mit Cortison behandeln lassen, was aber auch
nur bedingt Linderung verschaffte.
Mit diesem Zustand konnten und mochten wir uns nicht zufrieden geben
und wandten uns, an eine uns bekannte Tierheilpraktikerin. Sie empfahl
uns eine Futterumstellung auf biologisch artgerechte Rohfütterung, weil
sie damit in ähnlichen Fällen sehr gute Ergebnisse erzielt hatte.
Das war im Jahr 2003, seit dem barfen wir unsere drei Hunde mit einem
für uns überraschenden Ergebnis: Bei Leroy trat nach ca. fünf Wochen
eine deutliche Besserung seines Hautzustandes ein und er kratzte sich
auch nicht mehr. Nach ca. vier Monaten war auch die Haut völlig
abgeheilt und das Fell schuppenfrei. Die letzte Blutuntersuchung 2006
ergab bei Leroy optimale Werte! Curly-Sue hat früher bei jeder sich Ihr
bietenden Gelegenheit Hundekot gefressen, was sie seid der
Futterumstellung zum Barfer nicht mehr tut und Yukon hat seid dem
soviel Power, dass er vom Agility sowie von Ball- und Suchspielen nicht
genug bekommen kann. Alle drei Hunde haben sich seit der Umstellung
in Verhalten, Lebensfreude und Vitalität deutlich positiv entwickelt. Sie
sind auch nach den mengenmäßig üppigen Mahlzeiten viel zufriedener
als vorher, zumal die Trockenfutterration früher sehr spärlich ausfallen
musste, damit unsere drei nicht zu dick wurden.
Wir füttern morgens frisch geflocktes Getreide mit reichlich Obst und
einen Schuss Sahne
sowie Quark oder Joghurt. Als Abendmalzeit gibt es in der
Küchenmaschine zerkleinertes Gemüse und etwas natives Öl, gekrönt
von einer netten Portion Fleisch oder Fisch. Als kleinen Snack lieben
unsere drei Hunde auch das Knuspern von Kehlköpfen, leckeren
Knochen oder Geflügelteilen! Das Angebot ist für unsere Hunde
erfreulicher Weise so reichhaltig, das man das Gefühl hat, sie strahlten
vor Glück nach jeder Fütterung!
Durch die Zufütterung von Knochen haben auch die Probleme mit dem
Zahnstein, unter dem besonders Leroy sehr zu leiden hatte, endlich ein
Ende genommen. Leroy fand es früher suboptimal bis doof und lästig
sich drei bis viermal im Jahr den Zahnstein entfernen zu lassen, obwohl
er die Tierärztin wegen der regelmäßig stattfindenden
Bestechungsversuche mit Leckerchen eigentlich mochte.
Alles in Allem sind wir aber auch froh, dass unsere Haushaltskasse nun
wegen der entfallenden Tierarztkosten deutlich entlastet ist. Schade,
dass wir nicht schon früher erfahren haben, dass es für Hunde biologisch
artgerechte Rohfütterung gibt - es hätte unseren Hunden soviel
gesundheitliche Probleme und uns Tierarztkosten erspart.[/size]
Ich hoffe, das der ein oder andere sich diese Fütterungsvariante
wenigstens etwas näher anguckt und vielleicht sogar umsattelt.
Wenn jemand Fragen oder vielleicht sogar eigene Erfahrungen mit
diesem Thema hat, würde ich mich freuen es in diesem Thread
diskutieren zu können.
Gruß, Hoersch
[size=14]BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung)
[/size]
[size=14]Es geht um folgenden Grundgedanken: Warum sollte man sein Haustier
mit industriell gefertigten Nahrungsmitteln füttern, welche Nachweislich
eine nicht optimale Nährstoffzusammenstellung besitzen und aus oft
minderwertigem Rohstoff hergestellt werden, wenn man mit nicht
wesentlich mehr Aufwand dem Tier die in freier Wildbahn bevorzugte
Ernährung verschaffen kann?[/size]
[size=14]Wie das ganze in der Praxis auszusehen hat, ist auf folgender Seite am Beispiel
der Katzenernährung erläutert:
http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html
Auf das Thema gebracht wurde ich durch meine Eltern. Sie haben wie im folgenden
Bericht ersichtlich die Hundefütterung umgestellt und das mit erstaunlichen
Ergebnissen. Inzwischen haben wir das Barfen auch für unsere Katzen eingeführt
und können ebenfalls bestätigen, dass es sich sowohl auf die Gesundheit, als auch
auf das Wohlbefinden der Katzen massiv positiv ausgewirkt hat.
[/size]Erfahrungsbericht einer Barfer-Familie
[size=14]

Mein Mann Uwe und ich (Birgit L.), haben drei Hunde, die wir wie die
meisten Hundehalter, mit handelsüblichen Futtermitteln fütterten.
Unser zehn Jahre alter Border-Collie-Rüde Leroy (links im Bild) ist der
Chef, (selbstverständlich erst nach uns). Yukon, ein sieben Jahre alter
brauner Australien-Sheppard-Rüde und unsere drei Jahre alte Border-
Collie-Hündin Curly-Sue ist das Endglied der Hierarchie.
Im Jahre 2001 bekam Leroy massive Hautprobleme, die sich durch
ständiges Kratzen und schuppige sowie teilweise schorfige Haut
bemerkbar machten. Daraufhin wechselten wir einige Male das
Trockenfutter, das immer hochwertiger und teurer wurde. Sehr schlimm
wurden die Hautprobleme für Leroy immer im Fellwechsel und wir
mussten ihn vom Tierarzt mit Cortison behandeln lassen, was aber auch
nur bedingt Linderung verschaffte.
Mit diesem Zustand konnten und mochten wir uns nicht zufrieden geben
und wandten uns, an eine uns bekannte Tierheilpraktikerin. Sie empfahl
uns eine Futterumstellung auf biologisch artgerechte Rohfütterung, weil
sie damit in ähnlichen Fällen sehr gute Ergebnisse erzielt hatte.
Das war im Jahr 2003, seit dem barfen wir unsere drei Hunde mit einem
für uns überraschenden Ergebnis: Bei Leroy trat nach ca. fünf Wochen
eine deutliche Besserung seines Hautzustandes ein und er kratzte sich
auch nicht mehr. Nach ca. vier Monaten war auch die Haut völlig
abgeheilt und das Fell schuppenfrei. Die letzte Blutuntersuchung 2006
ergab bei Leroy optimale Werte! Curly-Sue hat früher bei jeder sich Ihr
bietenden Gelegenheit Hundekot gefressen, was sie seid der
Futterumstellung zum Barfer nicht mehr tut und Yukon hat seid dem
soviel Power, dass er vom Agility sowie von Ball- und Suchspielen nicht
genug bekommen kann. Alle drei Hunde haben sich seit der Umstellung
in Verhalten, Lebensfreude und Vitalität deutlich positiv entwickelt. Sie
sind auch nach den mengenmäßig üppigen Mahlzeiten viel zufriedener
als vorher, zumal die Trockenfutterration früher sehr spärlich ausfallen
musste, damit unsere drei nicht zu dick wurden.
Wir füttern morgens frisch geflocktes Getreide mit reichlich Obst und
einen Schuss Sahne
sowie Quark oder Joghurt. Als Abendmalzeit gibt es in der
Küchenmaschine zerkleinertes Gemüse und etwas natives Öl, gekrönt
von einer netten Portion Fleisch oder Fisch. Als kleinen Snack lieben
unsere drei Hunde auch das Knuspern von Kehlköpfen, leckeren
Knochen oder Geflügelteilen! Das Angebot ist für unsere Hunde
erfreulicher Weise so reichhaltig, das man das Gefühl hat, sie strahlten
vor Glück nach jeder Fütterung!
Durch die Zufütterung von Knochen haben auch die Probleme mit dem
Zahnstein, unter dem besonders Leroy sehr zu leiden hatte, endlich ein
Ende genommen. Leroy fand es früher suboptimal bis doof und lästig
sich drei bis viermal im Jahr den Zahnstein entfernen zu lassen, obwohl
er die Tierärztin wegen der regelmäßig stattfindenden
Bestechungsversuche mit Leckerchen eigentlich mochte.
Alles in Allem sind wir aber auch froh, dass unsere Haushaltskasse nun
wegen der entfallenden Tierarztkosten deutlich entlastet ist. Schade,
dass wir nicht schon früher erfahren haben, dass es für Hunde biologisch
artgerechte Rohfütterung gibt - es hätte unseren Hunden soviel
gesundheitliche Probleme und uns Tierarztkosten erspart.[/size]
Ich hoffe, das der ein oder andere sich diese Fütterungsvariante
wenigstens etwas näher anguckt und vielleicht sogar umsattelt.
Wenn jemand Fragen oder vielleicht sogar eigene Erfahrungen mit
diesem Thema hat, würde ich mich freuen es in diesem Thread
diskutieren zu können.
Gruß, Hoersch
2 Mittwoch, 26.
April 2006 um 11:22 Uhr
jo, so gehört das eigentlich, das problem ist wahrscheinlcih der mehraufwand (den tierfreunde aber sicherlich in kauf nehmen) und das die menschen sich selber diesen mist reinklatschen. wie oft werden da fertigprodukte (suppen, microwellenessen, ect. ) und tütenfrass auf die speiseliste gesetzt.
ich bin da mittlerweile fast clean, und wenn ich den tiere hätte würde ich wohl auch so füttern.
jo, so gehört das eigentlich, das problem ist wahrscheinlcih der mehraufwand (den tierfreunde aber sicherlich in kauf nehmen) und das die menschen sich selber diesen mist reinklatschen. wie oft werden da fertigprodukte (suppen, microwellenessen, ect. ) und tütenfrass auf die speiseliste gesetzt.
ich bin da mittlerweile fast clean, und wenn ich den tiere hätte würde ich wohl auch so füttern.
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Platzhoersch
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3 Mittwoch, 26.
April 2006 um 11:37 Uhr
Das ist es ja gerade. Der Mehraufwand hält sich echt in Grenzen.
Zwar brauch man zur Zubereitung des Futter ein wenig mehr Zeit,
jedoch kann man das in anderen Bereichen wieder wett machen.
Kleines Beispiel: Das Katzenklo:
Während wir noch Industriefutter gefüttert haben, Haben die
Katzen kaum gepinkelt. Der Kater hat sogar einen Nierenschaden
erlitten. Wen wundert es, wenn man sich überlegt wiviel
Feuchtigkeit das Trockenfutter dem Tier entzieht und was dann
noch für dei Spülung der Nieren übrig bleibt.
Des Weiteren haben die Kotmengen zusammenge... Das war nicht
mehr feierlich! Wir mussten also jeden Abend Das Klo reinigen, da
sonst am nächsten Tag die Wohnung Geruchskontaminiert
gewesen wäre. Nach der Umstellung folgendes Bild: Recht viel Urin
im Klo. Das ist auch gut so, denn das ist ein Zeichen dafür das die
geschädigten Nieren endlich anständig gesült werden. Den
Wassernapf rühren sie kaum noch an, da sie über das rohe Fleisch
schon einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs decken können.
Weiterhin hat sich die Kotmenge drastisch reduziert, was daran lieg,
das das Rohfutter viel besser zu verdauen ist und fast vollständig
verwertet werden kann. Hinzu kommt, das der Kot sehr trocken ist
und bei weitem nicht so ein fieses Aroma entwickelt, wie der
während der Industriefütterung.
Es spricht also aus meiner Sicht rein gar nichts für Industriefutter
und gegen Barf! Das Problem ist, das die Tierärzte Umsatzbeteiligt
sind am Verkauf von Industriefutter. Teilweise werden sogar
Praxisaustattungen mitgesponsort von HILLS und Co. Traurig, aber
wahr. Deshalb hier mein Aufklärungs und/oder Rekrutierungsversuch.
Gruß, Hoersch
| Zitat von PEOPLES | |
|
Das ist es ja gerade. Der Mehraufwand hält sich echt in Grenzen.
Zwar brauch man zur Zubereitung des Futter ein wenig mehr Zeit,
jedoch kann man das in anderen Bereichen wieder wett machen.
Kleines Beispiel: Das Katzenklo:
Während wir noch Industriefutter gefüttert haben, Haben die
Katzen kaum gepinkelt. Der Kater hat sogar einen Nierenschaden
erlitten. Wen wundert es, wenn man sich überlegt wiviel
Feuchtigkeit das Trockenfutter dem Tier entzieht und was dann
noch für dei Spülung der Nieren übrig bleibt.
Des Weiteren haben die Kotmengen zusammenge... Das war nicht
mehr feierlich! Wir mussten also jeden Abend Das Klo reinigen, da
sonst am nächsten Tag die Wohnung Geruchskontaminiert
gewesen wäre. Nach der Umstellung folgendes Bild: Recht viel Urin
im Klo. Das ist auch gut so, denn das ist ein Zeichen dafür das die
geschädigten Nieren endlich anständig gesült werden. Den
Wassernapf rühren sie kaum noch an, da sie über das rohe Fleisch
schon einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs decken können.
Weiterhin hat sich die Kotmenge drastisch reduziert, was daran lieg,
das das Rohfutter viel besser zu verdauen ist und fast vollständig
verwertet werden kann. Hinzu kommt, das der Kot sehr trocken ist
und bei weitem nicht so ein fieses Aroma entwickelt, wie der
während der Industriefütterung.
Es spricht also aus meiner Sicht rein gar nichts für Industriefutter
und gegen Barf! Das Problem ist, das die Tierärzte Umsatzbeteiligt
sind am Verkauf von Industriefutter. Teilweise werden sogar
Praxisaustattungen mitgesponsort von HILLS und Co. Traurig, aber
wahr. Deshalb hier mein Aufklärungs und/oder Rekrutierungsversuch.
Gruß, Hoersch
4 Mittwoch, 26.
April 2006 um 13:32 Uhr
Ich habe mich bevor ich meine Katzen bekam und auch danach ausgiebig mit allem was Katzen angeht beschäftigt. Das Futterthema war allgegenwärtig in egal welchem Forum. Ich oder eher meine Katzen barfen nicht, das ist so weil es mir zu aufwendig ist und die beiden nach meinem Umzug bei meinen Eltern blieben. Da die zwei aber auch raus dürfe und sich dort von all dem ernähren, was die Natur so hergibt, denke ich, dass sie durchaus abwechslungsreiche Beute haben.
Im Allgemeinen denke ich, dass es eine sehr gute Art und Weise ist sein Haustier zu ernähren.
Ich habe mich bevor ich meine Katzen bekam und auch danach ausgiebig mit allem was Katzen angeht beschäftigt. Das Futterthema war allgegenwärtig in egal welchem Forum. Ich oder eher meine Katzen barfen nicht, das ist so weil es mir zu aufwendig ist und die beiden nach meinem Umzug bei meinen Eltern blieben. Da die zwei aber auch raus dürfe und sich dort von all dem ernähren, was die Natur so hergibt, denke ich, dass sie durchaus abwechslungsreiche Beute haben.
Im Allgemeinen denke ich, dass es eine sehr gute Art und Weise ist sein Haustier zu ernähren.
Aurora
Nicht registriert
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5 Mittwoch, 26.
April 2006 um 14:27 Uhr
Naja, der Mehraufwand hält sich wirklich in Grenzen. Allerdings erschreckt es mich heute immer wieder, wie egoistisch man denkt (ich selbst war ja genauso und vermutlich noch schlimmer`)!
[FONT=Symbol]· Man geht sowieso einkaufen; also hier schon mal kein zeitlicher Mehraufwand. Was man zur Fütterung braucht, bekommt man in jedem anständigen Supermarkt.
[FONT=Symbol]· Auf Vorrat kaufen, einfrieren, portionsweise auftauen, in tiergerecht große Stückchen schneiden -> Futternapf.
[FONT=Symbol]· Preislich konnte ich bislang keinen Unterschied feststellen.
Futter muss man so oder so kaufen... Bei den meisten scheitert es an der Bequemlichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Erst vor wenigen Wochen habe ich einen 14jährigen norwegischen Wald`œkater`œ gesehen, der Nierenprobleme hatte und Spezialfutter bekam `“ und paniertes, gewürztes Schweinekotelett. Ich hatte so meine Probleme, ruhig zu bleiben. :messer:
Wie schon gesagt hatte unser Rambo immer wieder Nieren- bzw. Harnprobleme. Letztes Jahr wurde es so schlimm, dass der Harngrieß die bei Katern viel zu enge Harnröhre komplett verstopfte (nach einer Kastration noch enger!) und seine Blase hätte platzen können. Und was wurde verordnet?
Ein weiteres Trockenfutter. Paradox. Mit vielen chemischen Zusatzstoffen und sauteuer war es nebenbei auch noch. Die Gewinnspanne bei Spezialfutter liegt übrigens oft bei 50% und mehr. Ergo: Tierärzte gewinnen an den Krankheiten, die sie unter Umständen selbst verzapft haben.
Von perversen Tierversuchen, mit denen Hersteller wie Royal Canin die Mindestmenge lebenswichtiger Nährstoffe ausloten, will ich erst gar nicht anfangen, sonst breche ich hier noch auf den Tisch (sorry). Mehr als die Mindestmenge ist jedenfalls nicht enthalten `“ auch in den teuren Futtersorten nicht. Weil es sich schlicht nicht rentiert.
Dass Katzen wenig trinken, ist bekannt. Morgens und abends, wenn ich nach Hause kam, stürzten sich die beiden Stubentiger auf den Wassernapf als gäbs nie wieder etwas `“ das Trockenfutter entzog ihnen ja regelrecht die Flüssigkeit.
Wer schon mal die Menge die so ein Tier frisst mit Wasser aufquellen lassen hat erschrickt sich wirklich und hat dann vielleicht auch eine grobe Vorstellung.
Neben all diesen Sachen freu ich mich am meisten darüber, dass diese beiden Stinker endlich mal aufgewacht sind. Beide haben eine bessere Statur bekommen (die Plautze ist weg), sind super-aufgeweckt, jagen sich, spielen und springen durch die Butze als hätten sie Federn im ` unter den Pfoten. ;-)
Naja, der Mehraufwand hält sich wirklich in Grenzen. Allerdings erschreckt es mich heute immer wieder, wie egoistisch man denkt (ich selbst war ja genauso und vermutlich noch schlimmer`)!
[FONT=Symbol]· Man geht sowieso einkaufen; also hier schon mal kein zeitlicher Mehraufwand. Was man zur Fütterung braucht, bekommt man in jedem anständigen Supermarkt.
[FONT=Symbol]· Auf Vorrat kaufen, einfrieren, portionsweise auftauen, in tiergerecht große Stückchen schneiden -> Futternapf.
[FONT=Symbol]· Preislich konnte ich bislang keinen Unterschied feststellen.
Futter muss man so oder so kaufen... Bei den meisten scheitert es an der Bequemlichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Erst vor wenigen Wochen habe ich einen 14jährigen norwegischen Wald`œkater`œ gesehen, der Nierenprobleme hatte und Spezialfutter bekam `“ und paniertes, gewürztes Schweinekotelett. Ich hatte so meine Probleme, ruhig zu bleiben. :messer:
Wie schon gesagt hatte unser Rambo immer wieder Nieren- bzw. Harnprobleme. Letztes Jahr wurde es so schlimm, dass der Harngrieß die bei Katern viel zu enge Harnröhre komplett verstopfte (nach einer Kastration noch enger!) und seine Blase hätte platzen können. Und was wurde verordnet?
Ein weiteres Trockenfutter. Paradox. Mit vielen chemischen Zusatzstoffen und sauteuer war es nebenbei auch noch. Die Gewinnspanne bei Spezialfutter liegt übrigens oft bei 50% und mehr. Ergo: Tierärzte gewinnen an den Krankheiten, die sie unter Umständen selbst verzapft haben.
Von perversen Tierversuchen, mit denen Hersteller wie Royal Canin die Mindestmenge lebenswichtiger Nährstoffe ausloten, will ich erst gar nicht anfangen, sonst breche ich hier noch auf den Tisch (sorry). Mehr als die Mindestmenge ist jedenfalls nicht enthalten `“ auch in den teuren Futtersorten nicht. Weil es sich schlicht nicht rentiert.
Dass Katzen wenig trinken, ist bekannt. Morgens und abends, wenn ich nach Hause kam, stürzten sich die beiden Stubentiger auf den Wassernapf als gäbs nie wieder etwas `“ das Trockenfutter entzog ihnen ja regelrecht die Flüssigkeit.
Wer schon mal die Menge die so ein Tier frisst mit Wasser aufquellen lassen hat erschrickt sich wirklich und hat dann vielleicht auch eine grobe Vorstellung.
Neben all diesen Sachen freu ich mich am meisten darüber, dass diese beiden Stinker endlich mal aufgewacht sind. Beide haben eine bessere Statur bekommen (die Plautze ist weg), sind super-aufgeweckt, jagen sich, spielen und springen durch die Butze als hätten sie Federn im ` unter den Pfoten. ;-)
6 Mittwoch, 26.
April 2006 um 15:21 Uhr
Unsre Schildkröte frisst überhaupt nur frische Lebensmittel.
Und auch da nur das ungespritze Gemüse und Tomaten die nicht aus Holland kommen.
Sehr wählerisches Tier.
Unsre Schildkröte frisst überhaupt nur frische Lebensmittel.
Und auch da nur das ungespritze Gemüse und Tomaten die nicht aus Holland kommen.
Sehr wählerisches Tier.
Platzhoersch
Nicht registriert
Nicht registriert
7 Donnerstag, 27.
April 2006 um 08:00 Uhr
Die wird schon wissen warum sie nur das Gute zu sich nimmt!
Die wird schon wissen warum sie nur das Gute zu sich nimmt!
Platzhoersch
Nicht registriert
Nicht registriert
8 Mittwoch, 03.
Mai 2006 um 13:37 Uhr
Habe gerade hier noch etwas interessantes dazu gefunden:
Quelle: http://www.ndrtv.de/plusminus/20050614_1.html
Ist das geil? Zahnstein ist genetisch bedingt? Dann bedeutet das,
dass unsere Katzen sich genetisch verändert haben, da sie vorher
Zahnstein hatten und seit der Rohfütterung nicht mehr!
Nee, is klar...:hippie:
Habe gerade hier noch etwas interessantes dazu gefunden:
| Zitat | |
|
Quelle: http://www.ndrtv.de/plusminus/20050614_1.html
Ist das geil? Zahnstein ist genetisch bedingt? Dann bedeutet das,
dass unsere Katzen sich genetisch verändert haben, da sie vorher
Zahnstein hatten und seit der Rohfütterung nicht mehr!
Nee, is klar...:hippie:
Aurora
Nicht registriert
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9 Dienstag, 09.
Mai 2006 um 09:25 Uhr
Mal weg von Katzen und hin zu Hunden:
[size=14]Der Vorfahre des Hundes ernährte sich über zehntausende von Jahren fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost. Im Zuge der Domestizierung änderte sich aber insofern etwas, als dass unsere Abfälle und Tischreste hinzukamen (und die die ursprüngliche Nahrung fast völlig ersetzten).
Ich habe mal gelesen, dass Studien zufolge sich der domestizierte Hund und der Wolf vom Verdauungstrakt her immerhin noch zu 98% ähneln.
Wieviel Zeit braucht es (Rassenzucht und das Eingreifen durch menschliche Hand einbezogen) wohl die Verdauungsorgane derart abzuändern, dass sich die für BARFer nahezu unantastbare These, der Hund müsse wie sein Vorfahre ernährt werden, nicht hält?
Dass der domestizierte Hund keine Probleme hat, die natürliche Nahrung
des Wolfes zu verdauen ist klar. Aber kann er nun die ihm angewöhnte
Resteernährung besser verdauen? Wenn das so ist, müsste eine Art
Mikroevolution stattgefunden haben. Dagegen spricht aber folgendes:
Wurde durch Zucht die natürliche Selektion und damit auch die Evolution
umgangen? Konnte sich der Wolf also nun zum Resteverwerter entwickeln,
oder hat er einfach nur aus der Not eine Tugend gemacht?
[/size]
Mal weg von Katzen und hin zu Hunden:
[size=14]Der Vorfahre des Hundes ernährte sich über zehntausende von Jahren fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost. Im Zuge der Domestizierung änderte sich aber insofern etwas, als dass unsere Abfälle und Tischreste hinzukamen (und die die ursprüngliche Nahrung fast völlig ersetzten).
Ich habe mal gelesen, dass Studien zufolge sich der domestizierte Hund und der Wolf vom Verdauungstrakt her immerhin noch zu 98% ähneln.
Wieviel Zeit braucht es (Rassenzucht und das Eingreifen durch menschliche Hand einbezogen) wohl die Verdauungsorgane derart abzuändern, dass sich die für BARFer nahezu unantastbare These, der Hund müsse wie sein Vorfahre ernährt werden, nicht hält?
Dass der domestizierte Hund keine Probleme hat, die natürliche Nahrung
des Wolfes zu verdauen ist klar. Aber kann er nun die ihm angewöhnte
Resteernährung besser verdauen? Wenn das so ist, müsste eine Art
Mikroevolution stattgefunden haben. Dagegen spricht aber folgendes:
Wurde durch Zucht die natürliche Selektion und damit auch die Evolution
umgangen? Konnte sich der Wolf also nun zum Resteverwerter entwickeln,
oder hat er einfach nur aus der Not eine Tugend gemacht?
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[FONT=Arial,Helvetica,sans-serif]
