Fleischqualität
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Aurora
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1 Freitag, 05.
Mai 2006 um 09:28 Uhr
Hallo zusammen!
Ich habe mich gestern Abend einmal mehr über die Fleischqualität in deutschen Landen aufgeregt. Ich war stinksauer, ehrlich. :klopper:
Es passiert selten genug, dass ich Zeit habe selbst zu kochen; und dann soll es natürlich auch lecker sein. Also raus aus dem Büro, rein in den HL und noch schnell eingekauft - viel Gemüse, Frühlingszwiebeln und Rindersteaks. Das Fleisch machte zwar einen passablen Eindruck, war allerdings nicht dunkelrot.
Steakfleisch in feine Streifen geschnitten, Pfanne erhitzt bis die Butter `žknackste`œ und das ungewürzte Fleisch scharf angebraten. Naja, zumindest wollte ich es scharf anbraten. Es war nämlich so viel Wasser in der Pfanne, dass ich es dreimal (!) abgießen musste.
Endeffekt war natürlich, dass man damit Schuhe hätte besohlen können, so zäh war es. Also ein Fall für die Mülltonne.
Das ist wirklich nicht das erste Mal, dass uns sowas passiert. Bei Geflügelfleisch ist es noch viel extremer - das Fleisch ist z.T. derartig gewässert, dass man vom Ursprungsgewicht nach dem Braten kaum noch etwas an Fleisch in der Pfanne hat.
Was zum Teufel stellen die mit dem Fleisch an? Wässern? Bei Rindfleisch?! Oder sind es die Medikamente, die ins Futter gemischt werden und die Wasser ziehen?
:cry:
Gruß, Aurora
Hallo zusammen!
Ich habe mich gestern Abend einmal mehr über die Fleischqualität in deutschen Landen aufgeregt. Ich war stinksauer, ehrlich. :klopper:
Es passiert selten genug, dass ich Zeit habe selbst zu kochen; und dann soll es natürlich auch lecker sein. Also raus aus dem Büro, rein in den HL und noch schnell eingekauft - viel Gemüse, Frühlingszwiebeln und Rindersteaks. Das Fleisch machte zwar einen passablen Eindruck, war allerdings nicht dunkelrot.
Steakfleisch in feine Streifen geschnitten, Pfanne erhitzt bis die Butter `žknackste`œ und das ungewürzte Fleisch scharf angebraten. Naja, zumindest wollte ich es scharf anbraten. Es war nämlich so viel Wasser in der Pfanne, dass ich es dreimal (!) abgießen musste.
Endeffekt war natürlich, dass man damit Schuhe hätte besohlen können, so zäh war es. Also ein Fall für die Mülltonne.
Das ist wirklich nicht das erste Mal, dass uns sowas passiert. Bei Geflügelfleisch ist es noch viel extremer - das Fleisch ist z.T. derartig gewässert, dass man vom Ursprungsgewicht nach dem Braten kaum noch etwas an Fleisch in der Pfanne hat.
Was zum Teufel stellen die mit dem Fleisch an? Wässern? Bei Rindfleisch?! Oder sind es die Medikamente, die ins Futter gemischt werden und die Wasser ziehen?
:cry:
Gruß, Aurora
2 Freitag, 05.
Mai 2006 um 09:32 Uhr
Hi Aurora,
ich hab mich darüber auch schon aufgeregt....meine Freundin kauft seitdem sie näher am Land wohnt immer direkt beim Biobauern oder im Biomarkt, das ist zwar schon um einiges teurer, aber schmeckt um Längen besser!
Dieser Tipp macht leider das Supermarktfleisch auch nicht besser....
Hi Aurora,
ich hab mich darüber auch schon aufgeregt....meine Freundin kauft seitdem sie näher am Land wohnt immer direkt beim Biobauern oder im Biomarkt, das ist zwar schon um einiges teurer, aber schmeckt um Längen besser!
Dieser Tipp macht leider das Supermarktfleisch auch nicht besser....
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Platzhoersch
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3 Freitag, 05.
Mai 2006 um 09:37 Uhr
Das Problem ist ja, dass man in der Stadt kaum noch kleine private
"Schlachter des Vertrauens" findet...
Das Problem ist ja, dass man in der Stadt kaum noch kleine private
"Schlachter des Vertrauens" findet...
Aurora
Nicht registriert
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4 Freitag, 05.
Mai 2006 um 09:39 Uhr
@Internette
Wir suchen uns nun auch einen Schlachter unseres Vertrauens. Und das ist in der Stadt gar nicht so einfach, hier macht sich nämlich überall der "Wurst-Basar" (Kette) breit... :messer:
Unseren Fleischkonsum haben wir schon ein gutes Stück runtergeschraubt. Von mir aus darfs dann auch mehr kosten, das lässt sich bei biologisch artgerechter Aufzucht, Haltung und Schlachtung wohl kaum vermeiden.
@Internette
Wir suchen uns nun auch einen Schlachter unseres Vertrauens. Und das ist in der Stadt gar nicht so einfach, hier macht sich nämlich überall der "Wurst-Basar" (Kette) breit... :messer:
Unseren Fleischkonsum haben wir schon ein gutes Stück runtergeschraubt. Von mir aus darfs dann auch mehr kosten, das lässt sich bei biologisch artgerechter Aufzucht, Haltung und Schlachtung wohl kaum vermeiden.
5 Freitag, 05.
Mai 2006 um 11:14 Uhr
wir haben bei uns in der Nähe meiner Eltern (Nähe vom Stadtrand - Einfam.haussiedlungen usw.) zum Glück einen Fleischer der wirklich gute Sachen macht. Allerdings nimmt man da auch längere "Standzeiten" in Kauf. Sowas spricht sich rum und Schlachtermin ist 1x die Woche direkt vor Ort und dann kaufen die Leute ohne Ende...
wie ihr schon sagt, teurer aber vom Geschmack her allemal wert...
wir haben bei uns in der Nähe meiner Eltern (Nähe vom Stadtrand - Einfam.haussiedlungen usw.) zum Glück einen Fleischer der wirklich gute Sachen macht. Allerdings nimmt man da auch längere "Standzeiten" in Kauf. Sowas spricht sich rum und Schlachtermin ist 1x die Woche direkt vor Ort und dann kaufen die Leute ohne Ende...
wie ihr schon sagt, teurer aber vom Geschmack her allemal wert...
6 Freitag, 05.
Mai 2006 um 12:56 Uhr
Achso....ich wohne auf dem Land, hier geht das noch alles ganz gut...es gibt hier allerdings auch vermehrt Metzger, die alles zukaufen - also aufpassen muss man da auch schon. Ich esse auch nicht so viel Fleisch, soll man ja auch gar nicht - aber gerade jetzt in der Grillsaison wird es sicher öfter vorkommen, dass ich mal schnell zum Minimal oder so reinschneie um einfach spontan was zu holen, das Geschmackserlebnis ist dann wie ein Ü-ei :-)
Achso....ich wohne auf dem Land, hier geht das noch alles ganz gut...es gibt hier allerdings auch vermehrt Metzger, die alles zukaufen - also aufpassen muss man da auch schon. Ich esse auch nicht so viel Fleisch, soll man ja auch gar nicht - aber gerade jetzt in der Grillsaison wird es sicher öfter vorkommen, dass ich mal schnell zum Minimal oder so reinschneie um einfach spontan was zu holen, das Geschmackserlebnis ist dann wie ein Ü-ei :-)

