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Schnelle und gesunde Küche als Ersatz für Fast Food

Schnelle und gesunde Küche als Ersatz für Fast Food


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Susan
Grünschnabel

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1    Dienstag, 30. Mai 2006 um 10:48 Uhr
      

Hi Community!

Meine langen Arbeitszeiten (im Normalfall von 8.00 Uhr bis minimum 20.00 Uhr) verleiten mich immer wieder dazu, abends Fast Food zu konsumieren... einfach, um überhaupt etwas im knurrenden Magen zu haben. Unter Fast Food verstehe ich nicht nur Mc D. und Burger K., sondern auch TK-Pizza und sonstige schnelle Gerichte für den Backofen und die Mikrowelle.

Dass mir das auf Dauer ein schlechtes Gewissen bereitet, muss ich wohl nicht separat erwähnen.

Hat irgendjemand hier gute Vorschläge, was man alternativ zubereiten könnte? Wichtig ist dabei:

1. Ich komme leider nur sehr selten zum Einkaufen - also müssten die Zutaten länger haltbar sein

2. Es muss wirklich schnell gehen, weil ich abends auf dem Weg nach Hause schon fast am Verhungern bin

3. Es soll gesund und halbwegs kalorienbewußt sein

4. Ich mag kein Fleisch und keinen Fisch - bestenfalls ab und zu mal Geflügel

So, ganz einfach dürfte die Aufgabenstellung nicht sein... aber hier sind so viele helle Köpfe - ich vertrau auf euere Ideen!


Giganto
Grünschnabel
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2    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:34 Uhr
      

hey susan,

würdest du am abend etwas warmes oder kaltes bevorzugen, oder ist dir das generell egal?

eine ausgesprochene vegetarierin bist du aber auch nicht? welche fleischigen produkte kommen denn genau nicht für dich in frage? wie stehts z.b. mit tunfisch im salat?



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Aurora

Nicht registriert
3    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:41 Uhr
      

Sehr lecker und geht relativ fix, mit ein bißchen Brot dazu z.B.:

Hirsesalat
  • 1 große Tasse Hirse (alternativ Bulgur möglich)
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 große Zwiebel
  • nach Geschmack: Tomatenmark
  • 3 Tomaten
  • 2 rote Paprika
  • Bund Frühlingszwiebeln
  • Bund Petersilie
  • ca. 5 EL Öl
  • Paprikagewürz, Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Wasser mit gehackter Zwiebel und Tomatenmark sowie Öl aufkochen und die Hirse dazutun. Ca. eine halbe Stunde köcheln / ziehen lassen. Den Rest kleinschnippeln und am Ende die Hirse druntermischen. Feddich!


Susan
Grünschnabel

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4    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:48 Uhr
      

 Zitat von Giganto
hey susan,

würdest du am abend etwas warmes oder kaltes bevorzugen, oder ist dir das generell egal?

eine ausgesprochene vegetarierin bist du aber auch nicht? welche fleischigen produkte kommen denn genau nicht für dich in frage? wie stehts z.b. mit tunfisch im salat?


Etwas warmes wäre gut... weil ich tagsüber nur kalt essen kann (meist Brote).

An Fleisch fällt völlig aus: Rind, Lamm, Wild. Geflügel geht am ehesten, ab und zu vielleicht auch Schwein und Kalb. Das ergibt sich u. a. aus der Geschmacksintensität des Fleisches... je weniger Geschmack, desto eher kann ich es essen.

Fisch geht gar nicht - außer so geschmacksneutrale Dinge wie Fischstäbchen und Schlemmerfilet ;-) Und Thunfisch bekomm ich nicht runter - da gehen so viel Delphine beim Fang mit drauf! (Ja, haltet mich jetzt nur wieder alle für bekloppt! Cool )


Susan
Grünschnabel

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5    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:50 Uhr
      

Carmen

Danke für das Rezept. Ich muss zugeben, Hirse habe ich noch nie versucht... Vielleicht solltest du mich mal auf so einen Salat einladen, wenn ich in den hohen Norden komme :salook


powersofti
Grünschnabel

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6    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:52 Uhr
      

Pfannkuchenpizza

Zutaten : Vollkornmehl, 1/8 l Milch, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 2 El Öl,1 Knoblauchzehen, Tomatenpüree, geschälte Tomaten, Mozzarella, Oliven, gefrorenes Gemüse,geschnitte Champions gefroren, italienische Kräutermischung gefroren,
Zubereitung:
Backofen auf 225 Grad vorheizen. Milch und Ei verrühren, Mehl nach und nach zugeben bis eine zähe aber noch flüßige Masse entsteht, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Backblech mit 1 El Öl bestreichen, den Teig darauf gießen und glatt streichen. Der Pfannkuchenteil 9 Min. auf der 2. Einschubleiste von unten backen, Knoblauch pellen, würfeln und im restl. Öl andünsten. Dann das Tomatenpüree zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Die geschältenTomaten in Scheiben schneiden. Den Mozzarella würfeln. Die Tomatensauce auf dem Pfannkuchenteig verteilen. Tomaten, Mozzarella, Oliven, Champions und Kräutern darauf geben, 5 Min. im Backofen backen und mit Schnittlauch bestreuen. Dauer inclusive Backen ca 20 min.

Nicht erschrecken wenn sich der Teig beim Backen wölbt, vor dem belegen einfach platt drücken

Ist auch ein gutes Gericht wenn man mal überraschend Besuch kommt und man will auf die schnelle etwas machen. Schmeckt auch gut mit Thunfisch und frischem Gemüse.


Susan
Grünschnabel

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7    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:54 Uhr
      

Hey, die Pfannenkuchenpizza klingt ja mal super lecker! Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen... Wie lange dauert denn das Ganze mit Zubereitung?


Lykaon
Grünschnabel

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8    Dienstag, 30. Mai 2006 um 11:56 Uhr
      

eine Halbe Stunde???

ok, meine Abendessen-favoriten

1.) hackfleisch in die Pfanne (für Susan wäre es vielleicht Pute oder Schweinehack), braten, bis es durch ist
Eine Dose Mais zufügen, schön verrühren
Würzen mit Paprika, Chili, Pfeffer und bisschen Zimt (sabber)
3 Scheiben Käse drüber, Pfanne abdecken
Herdfeuer löschen
5 Minuten stehen lassen

kann mit Brot gegessen werden Zwinker


Aurora

Nicht registriert
9    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:05 Uhr
      

Ebenfalls etwas mit Hackfleisch (wenn Du es nicht runterkriegst, lass es weg!) - Du brauchst:
  • ca. 400 g Hack
  • 4-5 Möhren
  • 2 Stangen Porree
  • etwas Öl
  • Sojasoße
  • Glasnudeln (Asiashop)
Hack anbraten. In separatem Topf die in Streifen geschnittenen Möhren und Lauch dünsten (bissfest). Mit Salz und Pfeffer sowie Sojasoße würzen.

Die Glasnudeln für ca. 2 Minuten in kochendes Wasser geben, abgießen und am Besten etwas kleinschneiden, bevor man sie druntermischt (sonst vermengt sich das Ganze nicht so gut).


EDIT: Schmeckt auch lecker, wenn man Graupen statt Glasnudeln verwendet!


Susan
Grünschnabel

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10    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:07 Uhr
      

Super. Danke für die beiden Hackfleisch-Rezepte! Hackfleisch geht komischerweise... vielleicht weil es seinen Fleisch-"Charakter" etwas verloren hat...


powersofti
Grünschnabel

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11    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:11 Uhr
      

Die Dauer der Zubereitung ist nur abhängig von der Zeit die dein Backofen zum Aufheizen braucht. Die Vorbereitung ist in der Zeit schon erledigt


Nightwitch
Grünschnabel

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12    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:17 Uhr
      

Dann kann ich dir folgendes vorschlagen, hab ich mal aus mangel an Lebensmittel aus Resten gemacht:

Gehacktes mit Zwiebeln anbraten,
Nudeln seperat kochen,
Gehacktes mit Nasi Goreng-Würzmischung würzen (nach Packungsanleitung zubreiten und das Gewürzwasser über das Fleisch geben), noch ein wenig mehr Wasser zum einkochen.
Nudeln und alles mögliche an Gemüse was dir gefällt und schmeckt dabei (ich hatte damals die eigentümliche Mischung Erbsen, Kidneybohnen, Mais)
alles gut durchrühren und evtl nach Geschmack nachwürzen, einkochen lassen (höchstens 10 min).
Lässt sich auch prima einfrieren und schmeckt herrlich asiatisch bzw mexikanisch, je nachdem welches Gemüse man dabei tut.


Giganto
Grünschnabel
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13    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:18 Uhr
      

als hackfleisch ersatz eignen sich hervoragen sojaschnetzel, die man für kleines geld im reformhaus oder bioladen erhält. die teile kannst du getrost im küchenschrank über ein halbesjahr hinweg lagern.

 Zitat
Soja-Schnetzel sind ein extrudiertes Soja-Produkt, auch Soja-Fleisch genannt. Sojabohnen werden gemahlen und rein mechanisch in mehreren Preßgängen bis knapp unter 5% Rest-Fettgehalt ausgepresst. Das entfettete Sojamehl wird nun in einem Extruder zu seiner fleischähnlichen Form u. Beschaffenheit extrudiert (="aufgepoppt", ähnlich bei Cornflakes).
Beim Kochen/Braten bekommen die Soja-Schnetzel einen wunderbar zarten Biss. Die Einweichzeit beträgt nur 5-10 Minuten und durch die erhöhte Quellfähigkeit wird viel weniger Menge für ein Gericht benötigt (ca. 30-40 gr. pro Portion sind ausreichend).



Giganto
Grünschnabel
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14    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:19 Uhr
      

das thema gefällt mir übrigens irre gut. ich mach mal einen sticky draus.


Susan
Grünschnabel

Beiträge: 1622


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15    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:42 Uhr
      

Das freut mich sehr, Gig!

Die Soja-Variante werde ich auch mal wieder testen. Danke für den Tipp. Ich hatte mal an einen Hersteller für derartigen Bio-Fleischersatz ein Auto verkauft. Zum Dank bekam ich einen riesen Probierkarton. Das Ergebnis war leider, dass ich das Zeug nach drei Versuchen nicht mehr ertragen konnte :roll: Aber einen erneuten Versuch ist es allemal wert!

Carmen, was sind denn Graupen? Habe ich zwar schon oft gehört, aber noch nie gesehen... :naja:

Nightwitch: Danke. Genauso sehen meine "Notlösungen" auch immer aus ;-) Manchmal kommt gerade da was richtig leckeres dabei raus... Bei Aldi gibt es ab und zu ganz feine Soßen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen (Curry, süß-sauer usw.) Damit kann man solche "Resteverwertungs"-Essen auch gut aufpeppen.


Aurora

Nicht registriert
16    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:45 Uhr
      

Das hier:




Lykaon
Grünschnabel

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17    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:46 Uhr
      

graupen... Alptraum meiner Kindheit!!! aargh

Wenn du doch Fisch essen würdest Traurig da gibts auch lecker Sachen

auch gut, als Addition zu nudeln oder Reis

grüne Bohnen mit Ei

einfach in die Pfanne, mischen, Pfeffer.

*sabber*


Aurora

Nicht registriert
18    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:48 Uhr
      

 Zitat von Lykaon
graupen... Alptraum meiner Kindheit!!! aargh


Meiner auch. Bis ich irgendwann, lange nachdem ich zuhause ausgezogen war, einen Graupeneintopf bei meinen Eltern aß. Von da ab mochte ich es komischerweise. Ist ja auch nichts anderes als Gerste! ;-)


Susan
Grünschnabel

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19    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:48 Uhr
      

Habe gerade mal gegoogelt... Graupen sind geschälte Gerstenkörner in unterschiedlicher Qualität. Am gebräuchlichsten sind Perlgraupen.

Man lernt eben nie aus!


Lykaon
Grünschnabel

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20    Dienstag, 30. Mai 2006 um 12:54 Uhr
      

als add-on zu Nudeln, und man hat noch reste von Spinat

Milch (1-2 Tassen) zum kochen bringen, spinatreste hineiiin
oregano und pfeffer
schön verrühren
vielleicht noch eine scheibe Käse inzufügen, verrühren. Nicht zu fest werden lassen, sonst noch Milch nachgießen...


      
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