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Zivilpolizisiten ködern Studenten!

Zivilpolizisiten ködern Studenten!


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Sting

Nicht registriert
1    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 12:38 Uhr
      

JUNGE.

Studierende werden von der Polizei scheinbar als gefährlicher eingestuft, als sie sind. Und auch dementsprechend behandelt.

Im Rahmen der Senats-Sitzung der FH Köln zum Beschluss über Studiengebühren (es wurde pro Studiengebühren entschieden) haben sich einige Zivilpolizisiten unter dem Deckmantel vermeintlicher Studierender unter die friedlich protestierenden Studierenden gemischt.
Zweck: Situationen provozieren, die Studierenden zu aufrührerischem Verhalten zu provozieren, um diese in Gewahrsam nehmen zu können.

 Zitat

Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Mitten unter ihnen sitzen auch zwei Polizisten, die statt mit einer Uniform mit Jeans und Kapuzenpullover bekleidet sind. Die beiden machen nicht nur bei allen Störungen der Studierenden mit, sondern heizen auch selbst die Stimmung an: "Wir gehen hier nicht freiwillig raus", ruft einer der beiden Polizisten laut in die Sitzung herein. "Wir lassen uns nur heraustragen." Auf Grund der Störungen und Zwischenrufe beschließt der Senat, die Studierenden von der Sitzung auszuschließen.

...

Ihr Auftrag sei, sich unter die Leute zu mischen und dort "Stimmung zu machen", um zu sehen, wie gewaltbereit die Studierenden seien. Sie würden auch selbst zum Beispiel Rangeleien mit Kollegen in Uniform beginnen mit der Absicht, dass Studierende mitmachen und es so einen Anlass gibt, diese in Gewahrsam zu nehmen. Sobald ein Zivilpolizist in der Szene bekannt sei, ziehe er wieder Uniform an und ein Kollege übernehme seinen Job: "Jeder darf mal den Spaß haben."



Der ganze Artikel: http://www.taz.de/pt/2006/05/31/a0026.1/text.ges,1


openMfly
Grünschnabel

Beiträge: 4569


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2    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 12:56 Uhr
      

Oh mein Gott!
Was soll denn der Unsinn?
Gerade die Studenten sind doch heute so was von ungefährlich und lasch hier in Deutschland geworden.
Und für diese Gruppe macht die Polizei so ein Trara?
Wenn ich mir meine Mitstudenten angucke, dann ist das ein absolut friedlicher Haufen...
Und in Köln wirds wohl nicht viel anders sein.
Hat die Polizei da sonst keine Probleme?
Es gibt doch genug andere Gruppen um die sich mal intensiv gekümmert werden muss.

Achja... war der Stiff denn dabei? :hallo:



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Tony Montana
Grünschnabel

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3    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 13:39 Uhr
      

Und bei der WM dann wieder aufs Maul bekommen.. :bier:


M4rt!n
Grünschnabel

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4    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 14:10 Uhr
      

Die sollen sich lieber um die Vergewaltiger, Gewalttäter und Mörder kummern und nicht um son Sch***! Und für sowas zahlen wir Steuern! :boxen:


Susan
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5    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 14:16 Uhr
      

Dieses Vorgehen ist so bekloppt, dass man sich ehrlich fragen muss, ob der taz-Reporter schlecht geträumt hat... oder einige Entscheidungsträger bei der Polizei was falsches eingeworfen haben.

Ich hab ja schon viel gehört (kenne genug Polizisten), aber solche Einsätze sind mir noch nicht untergekommen. Und da wird immer auf die bayerische Polizei geschimpft... *peep*en gibt es eben überall!


RoccodelSchlacco
Grünschnabel

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6    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 14:30 Uhr
      

sind halt nur bullen. die wm naht,die bilder von frankreich lassen noch immer jeden bullen erzittern,hehe...


Susan
Grünschnabel

Beiträge: 1622


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7    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 14:38 Uhr
      

 Zitat von RoccodelSchlacco
sind halt nur bullen. die wm naht,die bilder von frankreich lassen noch immer jeden bullen erzittern,hehe...


Gestalten wie dich sollte man einfach ignorieren. Aber DIESER Beitrag bringt mich wirklich auf die Palme. Was damals passiert ist, kann wohl kaum zu einem dämlichen Scherz taugen.


Anika

Mitgliedschaft beendet
8    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:04 Uhr
      

Ich bezweifle den Wahrheitsgehalt dieses Artikels dann doch stark, weil ich der Meinung bin, dass die Polizei ganz sicher anderes zu tun und andere Aufgaben hat als dafür zu sorgen, dass sie mal wieder jemand in Gewahrsam nehmen darf.

Meiner Meinung nach Stimmungsmache, die jenen Leuten in die Hand spielt, die gerne das Bild vom grundlos auf harmlose Leute einprügelnden Bullen zeichnen, der auch nicht davor zurückschreckt, bewusst zu provozieren, damit er was zum Einsperren hat.


christian_86
Grünschnabel

Beiträge: 1028


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Dabei seit: 02. Jan 2006
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9    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:07 Uhr
      

Ist doch mal wieder typisch deutschland oder nicht?!
Die relation zwischen wirklichen starfdelikten und solchen sachen stimmt überhaupt nicht.
es nervt mich in letzter zeit sowieso immer mehr was poltiker usw in dieser richtung von sich geben...


Sting

Nicht registriert
10    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:15 Uhr
      

@anika
 Zitat

Ich bezweifle den Wahrheitsgehalt dieses Artikels dann doch stark, weil ich der Meinung bin, dass die Polizei ganz sicher anderes zu tun und andere Aufgaben hat als dafür zu sorgen, dass sie mal wieder jemand in Gewahrsam nehmen darf.

Worauf basiert Deine Meinung?


Beispiel vom Demonstrationsverlauf am 2. Juni 1967, als es um Proteste gegen den Schah von Persien ging und welche Rolle die Polizei dabei gespielt hatte.

 Zitat

Als der Schah sich in die Oper begab, wurde er von mehreren tausend Demonstranten mit Sprechchören, Farbbeuteln, Mehltüten und Tomaten empfangen. Sie riefen z.B. `žSchah, Schah, Scharlatan`œ, `žMo, Mo, Mossadegh" (der vom Schah gestürzte ehemalige Regierungschef), `žSA-SS-Schah", um gegen die täglichen schweren Menschenrechtsverletzungen in Persien zu protestieren. Nachdem das Schah-Ehepaar die Oper betreten hatte, wollten die Demonstranten den Platz verlassen. Doch die Polizei hatte sogenannte Jubelperser - vom Staat bestellte und bezahlte Schahanhänger - zwischen Oper und Protestierern postiert. Hinter dem Opernvorplatz befand sich ein hoher Bauzaun. So waren die Demonstranten auf engem Raum eingezwängt. Nun begannen die Schah-Anhänger, mit Dachlatten, Holzknüppeln, Schlagringen und Eisenstangen auf sie einzuschlagen. Da Flucht nicht möglich war, brach Panik aus. Viele Teilnehmer wurden verletzt, einige schwer. Die Polizei sah dabei zu und griff nicht ein, ließ nach einer Weile aber die Schläger durch eine nahegelegene U-Bahnstation abziehen, ohne jemanden festzunehmen. Danach blockierte die Polizei diesen Ausgang für die Demonstranten und begann nun ihrerseits, auf diese einzuschlagen.

Keiner der Anwesenden konnte bestätigen, dass es vorher eine Aufforderung zum Verlassen des Platzes gegeben habe, wie die Polizei später behauptete. Dies war auch nicht möglich, weil die Polizei die Menge eingekesselt hatte und nun vom Zentrum her auseinandertrieb, um die Fliehenden außen mit Wasserwerfern und Prügeln in Empfang zu nehmen. Polizeipräsident Erich Duensing, der diesen Einsatz vorbereitet hatte, beschrieb dies später als `žLeberwurst-Methode: in der Mitte drücken, damit die Wurst an den Enden platzt". Erst 22 Minuten nach Beginn der Übergriffe durch die Polizei wurde befohlen, den Platz zu räumen. Die Demonstranten, die aus dem Kessel entkamen, wurden von Polizeigruppen bis in Nebenstraßen und Häusereingänge hinein verfolgt. Dort fanden weitere gewalttätige Übergriffe durch Polizisten statt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg

Es geht mir nicht darum, die Polizei schlecht zu machen.
Jedoch sollte man sich von einem Schwarz-/Weissdenken verabschieden.


Ciao,
Jason.


Anika

Mitgliedschaft beendet
11    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:35 Uhr
      

 Zitat von Sting
@anika

Worauf basiert Deine Meinung?


Auf meiner Beobachtung einer zunehmenden Tendenz, Polizeieinsätze nur aus der Perpektive z.B. von Demomstranten zu sehen.
Maßnahmen und Reaktionen von Polizisten werden in Frage gestellt und von vielen, die nichts weiter als Beobachter sind, beurteilt und natürlich kritisiert.

Zum anderen ist die Berichterstattung in diesem Artikel sehr schlicht, um das mal etwas wohlwollend auszudrücken. BILD lässt grüßen.

 Zitat

Es geht mir nicht darum, die Polizei schlecht zu machen.
Jedoch sollte man sich von einem Schwarz-/Weissdenken verabschieden.


Ich denke nicht schwarz-weiß.
Fehler und Fehlreaktionen geschehen ganz sicher.
Aber ich sehe, dass sich Polizisten anpöbeln, verletzen und manchmal auch erschießen lassen dürfen und trotzdem langsam, aber sicher zu "Prügelknaben" der Nation werden.


Sting

Nicht registriert
12    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:38 Uhr
      

@Anika
Bitte belege diese Aussage konkret.
 Zitat

Zum anderen ist die Berichterstattung in diesem Artikel sehr schlicht, um das mal etwas wohlwollend auszudrücken. BILD lässt grüßen.



Anika

Mitgliedschaft beendet
13    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:46 Uhr
      

 Zitat von Sting
@Anika
Bitte belege diese Aussage konkret.


Ich lese einen Text, der unbelegt ein Vorkommnis schildert.
Offizielle Stellungnahmen von Seiten der Uni gibt es offenbar nicht.
Jornalistisch vermisse ich Distanz und Objektivität, die beide Seiten zu Wort kommen lässt.
Da sind die "Aussagen" zweier Studenten, aber damit erschöpft es sich schon.


Platzhoersch

Nicht registriert
14    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 15:54 Uhr
      

 Zitat von Anika
Ich lese einen Text, der unbelegt ein Vorkommnis schildert.
Offizielle Stellungnahmen von Seiten der Uni gibt es offenbar nicht.
Jornalistisch vermisse ich Distanz und Objektivität, die beide Seiten zu Wort kommen lässt.
Da sind die "Aussagen" zweier Studenten, aber damit erschöpft es sich schon.


 Zitat
Auf Grund der Störungen und Zwischenrufe beschließt der Senat, die Studierenden von der Sitzung auszuschließen. Und zwar ohne zu wissen, dass die Störungen auch von Zivilpolizisten ausgingen und angestachelt wurden. "Da saßen nur unsere Studierenden", glaubt FH-Sprecherin Petra Schmidt-Bentum. Alles andere sei "Blödsinn".



Ist das keine Stellungnahme? Was ist das sonst?

Man sollte eigentlich schon an der Wortwahl merken, dass
das definitiv KEIN Text der BILD Artikel ist, zumal dabei steht,
dass er aus der Taz kommt. Noch eine Frage: Wie soll denn
jemand die Vorkomnisse belegen? Ein Diktiergerät hat sicher
niemand dabei gehabt.

Cheerio, Hoersch


Anika

Mitgliedschaft beendet
15    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 16:14 Uhr
      

 Zitat von Platzhoersch
Ist das keine Stellungnahme? Was ist das sonst?

Man sollte eigentlich schon an der Wortwahl merken, dass
das definitiv KEIN Text der BILD Artikel ist, zumal dabei steht,
dass er aus der Taz kommt. Noch eine Frage: Wie soll denn
jemand die Vorkomnisse belegen? Ein Diktiergerät hat sicher
niemand dabei gehabt.

Cheerio, Hoersch


Ja, da glaubt jemand, etwas bemerkt zu haben oder auch nicht bemerkt zu haben. Und etwas glauben oder nicht, ist keine Stellungnahme.
Zur Beweisführung wäre ein Diktiergerät sicher nicht nötig. Stichhaltige Zeugenaussagen täten es auch.

Nochmal zu BILD:
In meinen Augen der Schenkelklopfer: Polizisten in Zivil ziehen sich ihre Uniform wieder an, nachdem sie als solche erkannt wurden, und prügeln sich dann pro forma mit Kollegen, damit Studenten animiert werden, sich auch mit ihnen zu prügeln, damit man sie festnehmen kann.
Scheinbar alles im Sinne einer Studie, in der die Gewaltbereitschaft von Studenten getestet werden soll.

Sorry, ich muss grad lachen.


Aurora

Nicht registriert
16    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 16:22 Uhr
      

 Zitat von Anika
Nochmal zu BILD:
In meinen Augen der Schenkelklopfer: Polizisten in Zivil ziehen sich ihre Uniform wieder an, nachdem sie als solche erkannt wurden.

Sorry, ich muss grad lachen.


Ich frag mich nur gerade, warum?

Da hast Du offensichtlich etwas - Wichtiges - überlesen:

 Zitat
Sobald ein Zivilpolizist in der Szene bekannt sei, ziehe er wieder Uniform an und ein Kollege übernehme seinen Job


Das ist nun wirklich nur eine Sache der Logik und die wird jeder damit erklären können - ein Polizist, der als solcher auffällig wurde in dem Bereich, in dem er "zivil" eingesetzt wurde (denk mal an Drogenfahndung z.B.), macht keinen Sinn mehr. Warum? Weil die Umgebung alarmiert ist und sich entsprechend verhält.


Anika

Mitgliedschaft beendet
17    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 16:26 Uhr
      

 Zitat von Aurora
Ich frag mich nur gerade, warum?

Da hast Du offensichtlich etwas - Wichtiges - überlesen:



Das ist nun wirklich nur eine Sache der Logik und die wird jeder damit erklären können - ein Polizist, der als solcher auffällig wurde in dem Bereich, in dem er "zivil" eingesetzt wurde (denk mal an Drogenfahndung z.B.), macht keinen Sinn mehr. Warum? Weil die Umgebung alarmiert ist und sich entsprechend verhält.


Das ist logisch und bekannt.
Lachen musste ich dann doch eher über diese Sache mit dem Anzetteln einer Prügelei.
Kann sein, dass das nicht deutlich genug rüberkam. ;-)


Platzhoersch

Nicht registriert
18    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 16:35 Uhr
      

 Zitat von Anika
Lachen musste ich dann doch eher über diese Sache mit dem Anzetteln einer Prügelei.



Das ist in der Tat eine eigenwillige Strategie...


Stiff Little Finger
Grünschnabel

Beiträge: 766


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Dabei seit: 10. Jan 2006
Letzter Login: 04. Feb 2008
 
19    Mittwoch, 31. Mai 2006 um 16:41 Uhr
      

Ach was herrlich!

Ist nicht das erste mal gewesen das in Köln Zivilpolizisten bei Studentenaktionen eingesetzt wurden. Von daher möchte ich mal aus eigener Erfahrung belegen, dass das keine übertriebene oder falsche Darstellung ist. Von wegen BILD-Zeitungsniveau...Der Artikel stammt aus der TAZ und nicht aus irgendeinem antideutschen Autonomenblatt.

Das wird jetzt häufiger vorkommen. Die aktiven Studis sind halt oft vorne mit dabei und die Polizei dürfte mittlerweile Filmmaterial in Spielfilmüberlänge haben. Ist doch logisch das jetzt versucht wird einzelne zu Aktionen zu bewegen, weswegen man sie mitnehmen kann und dann aus allem Material Terroristen aus ihnen zu machen.


Critter
Grünschnabel

Beiträge: 157


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Dabei seit: 05. Jan 2006
Letzter Login: 17. May 2007
 
20    Dienstag, 06. Juni 2006 um 01:07 Uhr
      

 Zitat von Stiff Little Finger
Der Artikel stammt aus der TAZ und nicht aus irgendeinem antideutschen Autonomenblatt.

Ich halte den Artikel im Kern für wahr, auch wenn ich das anzetteln von Prügeleien durch gegenseitiges rumschubsen für eher unwahrscheinlich halte.

Aber der Satz da oben ist für mich ein Widerspruch in sich.
Ist natürlich nicht BILD-Niewoh aber definitiv politisch gefärbt.
 Zitat von Wikipedia zur taz-Geschichte

Die Zeitung verstand sich als Alternative zum bisher ausschließlich bürgerlich orientierten Zeitungsmarkt mit der Zielgruppe Studenten, Alternative, Grüne, Linksliberale, linke Sozialdemokratie und die vor allem ab 1980 stark anwachsende Hausbesetzerbewegung.

Verschiedene Politologen bezeichnen das Blatt als Sprachrohr der Neuen Linken, das eine Scharnierfunktion zwischen demokratischem Sozialismus und extremer Linke einnehme.



      

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