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kampf der musik genre

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sidr
Grünschnabel

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1    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 00:08 Uhr
      

ich frage mich oft warum es soviele "musiknaziz" gibt die sich in einem genre einsperren und alles andere als minderwertig ansehen?

vorallem fällt es mir auf wenn es um hiphop geht.
ich traue mich mitlerweile kaum noch auf die frage was für musik ich denn höre zu sagen: ich höre hiphop. die meiste zeit deutschen. ( ich sehe nicht nach dem typischen hiphoper aus.. )

die meisten stecken dich dann auch automatisch in irgendeine schublade ( wobei das typische erstblick "möchtegern gangster" durch die klamotten ja wegfällt ).
vorallem weil sie sich unter deutschen hiphop nur das vorstellen was auf mtv / viva rennt.

wenn ich sage, dass ich selbst schreibe, beats mache , vor nem halben jahr nen studio aufgebaut habe sind die meisten geschickt.. doch auch irgendwie abweisend.. man wird sofort klassifiziert und abgestempelt...

ich meine nur weil ich zu 90% deutschen hiphop höre habe ich doch noch lange nicht gegen andere musikstile..
hab z.B. früher nur BO und Rammstein gehört.. es ist deutsch und hat deepe texte.

wenn ich feiern will geh ich auf house partys, wenn mir nach pur chillen is kommt lounge in den player.. genauso stehe ich auf pink und kelly clarkson...

nunja vllt fällt jemandem was dazu ein ^^


Lykaon
Grünschnabel

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2    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 09:53 Uhr
      

hmm, ich kann es ebenso für mich sehen

früher nur Klassik (bis ich 20 war) :S
dann ne Zeitlang nur Metal.... und aktuell alles, was das musikalische Herz begehrt, egal was, egal wo.
Es ist leichter allerdings, wenn man sich auf "nur eine" Musikrichtung beschränkt, um "Kontakte" zu knüpfen...

Hauptsache, die Musik passt zum Autofahren... aber vorsicht, bei Ziggy Stardust sinkt mein Tacho auf knapp 110 km/h :S



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Admin
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3    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 10:56 Uhr
      

Ich höre alles was mir gefällt und gerade passt.

Wg. der Kategorisierung: Mir fällt auf das dies weniger wird, je älter man selber ist bzw. das Umfeld, mit dem man zu tun hat.
Hat sicherlich irgendwas mit Lebensfindung zu tun, das Jüngere Menschen eher auf solche "Schubladen" achten.


Aurora

Nicht registriert
4    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:03 Uhr
      

 Zitat von Admin
Ich höre alles was mir gefällt und gerade passt.

Wg. der Kategorisierung: Mir fällt auf das dies weniger wird, je älter man selber ist bzw. das Umfeld, mit dem man zu tun hat.
Hat sicherlich irgendwas mit Lebensfindung zu tun, das Jüngere Menschen eher auf solche "Schubladen" achten.


Ging mir auch mal so... Heute auch Querbeet alles, was mir gerade so gefällt. Wobei mir auffällt, dass mich dieser ganze Charts-Einheitsbrei seit längerer Zeit null interessiert. Was ich wohl immer lieben werde: 80er Rock. Stimmungsabhängig dagegen Klassik, Lounge, (deutscher) HipHop.


openMfly
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5    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:25 Uhr
      

Ich hör meistens Metal, Punk, Ska oder Oi.
Aber ich hab auch Lieder aus anderen Richtungen die mir gefallen.
So mag ich z.B. Klassik, Freddy Quinn oder ein paar Rap-Sachen.

Wobei ich schon sagen muss, dass mir der größte Teil aus anderen Musikrichtungen nicht gefällt.
Ich brauch einfach lautes Getrommel, dröhnende E-Gitarren und ne kräftige Stimme.


sidr
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6    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:37 Uhr
      

ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus..

wieso be/verurteils man leute anhand des musikstils den sie hören?
ah du hörst hiphop bist also auch so ein möchtegern

ah du hörst techno..komm geh pillen klinken

ah du hörst metal..schneid dir mal wieder die haare..

ah du hörst gothic..hilfe satan..


Lykaon
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7    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:40 Uhr
      

weils leicht ist und den leuten nunmal gefällt, eine gewisse Geisteshaltung mit der Musik zu verbinden.

Wie kann man Menschen verbinden oder trennen?
Gruppen bilden?
Musik ist eindeutig eine gute Wahl, da sie sehr stark den Geisteszustand eines Menschen beschreiben könnte (wenn man festgelegt ist)


sidr
Grünschnabel

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8    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:42 Uhr
      

 Zitat
da sie sehr stark den Geisteszustand eines Menschen beschreiben könnte


das halte ich für ein gerücht...


openMfly
Grünschnabel

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9    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:43 Uhr
      

 Zitat von sidr
ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus..

wieso be/verurteils man leute anhand des musikstils den sie hören?
ah du hörst hiphop bist also auch so ein möchtegern

ah du hörst techno..komm geh pillen klinken

ah du hörst metal..schneid dir mal wieder die haare..

ah du hörst gothic..hilfe satan..


Man mag mich zwar dafür steinigen, aber die Stereotypen passen teilweise einfach wie die Faust aufs Auge.
Sicher gibt es in den Genres viele, die nicht so sind.
Aber der größte Teil und das Bild, was nach außen abgegeben wird, trifft diese Klischees einfach haargenau.

Wenn ich als Nicht-Hopper auf der Straße oder in den Medien mit den Hoppern in Berührung komme, dann sind das alles Möchtegern-Ganster mit tiefen Hosen und schmulen Kopftüchern.

Frag du dich als Hopper doch mal, was du für ein Bild von einem skinhead hast?

Wenn man nicht selbst daran interessiert ist, nimmt man eben nur das war, was besonders auffällig nach außen weitergegeben wird.


sidr
Grünschnabel

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10    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 11:56 Uhr
      

das problem ist ganz einfach, dass wir alle viel zu oberflächlich sind.

vor nicht allzulanger zeit wurdest du ausgelacht wenn du breite hosen anhattest... von 100 leuten sind 3 so rumgelaufen.. da wurde dieser stil noch lange nicht mit "gangsta aldaaa" etc verbunden.

mitlerweile steht es für kanaken die es cool finden prollig zu sein.

in den kopf eines menschen kann keiner schauen.. egal welche kleidung er an hat..


edit: ich weiss es könnte so aussehen dass ich mir selbst wiederspreche.. von wegen kanaken hier und man kann keinen in den kopf schaun..

das in den kopf schauen bezieht sich in diesem zusammenhang ausschließlich auf den kleidungsstil, das andere auf das verhalten.


Aurora

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11    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:01 Uhr
      

Ist das wirklich so? Das man schnell jemanden in eine Schublade steckt ist mir klar, aber ich versuche schon das nicht ohne Kombination mit gewissen Verhaltensweisen zu tun.

Beispiel: Ein 16jähriges Küken hört Nothing Else Matters - allerdings nicht von Metallica - sondern in einem fürchterlichen Gejaule von Sarah Connor, dass man einfach nur mit der Schrotflinte draufhalten möchte. Während sich jeder normale Mensch die Augen und Ohren auf einmal zuhalten möchte, hüpft besagtes Küken über die Tanzfläche und würde Dir weißmachen, dass es sich hier um das Original handelt.

Ja, was sowas angeht bin ich... intolerant. :wacko:


openMfly
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12    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:04 Uhr
      

 Zitat von sidr
das problem ist ganz einfach, dass wir alle viel zu oberflächlich sind.


Das ist kein Problem, sondern eine Funktion um Komplexität der sozialen Wirklichkeit zu beschränken.
Menschen bilden bestimmte Stereotype aus, um andere Menschen schneller und leichter einordnen zu können.
Und wenn es sich um flüchtige Begegnungen auf der Straße handelt ist so etwas ja auch notwendig. Man kann ja nicht jeden Menschen genau kennen lernen.

Es gibt ja viele Lebensstile und Subkulturren. Diese nutzen ja ganz bewusst bestimmte Kleidung und andere Merkmale um sich als Gruppe zu identifizieren und um direkt erkannt zu werden.


Lykaon
Grünschnabel

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13    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:09 Uhr
      

 Zitat von Aurora
Ist das wirklich so? Das man schnell jemanden in eine Schublade steckt ist mir klar, aber ich versuche schon das nicht ohne Kombination mit gewissen Verhaltensweisen zu tun.

Beispiel: Ein 16jähriges Küken hört Nothing Else Matters - allerdings nicht von Metallica - sondern in einem fürchterlichen Gejaule von Sarah Connor, dass man einfach nur mit der Schrotflinte draufhalten möchte. Während sich jeder normale Mensch die Augen und Ohren auf einmal zuhalten möchte, hüpft besagtes Küken über die Tanzfläche und würde Dir weißmachen, dass es sich hier um das Original handelt.

Ja, was sowas angeht bin ich... intolerant. :wacko:


nunja, es ist immer einfach zu leben, wenn man die Alternativen nicht kennt.

Wer Metallica als "alte gruppe" vorgelegt bekommt und von der Gesellschaft (aka. Freundinnen, weils sonst keine Gruppe gibt, der man sich angehörig fühlt) das als ultrahip vorgespielt bekommt....

Wenn ich meine schwester sehe, mit 12-14 Backstreetboys, 14-15 HIM, 15-16 Techno und nun auf HipHop steht, so kann man Entwicklungen als durchaus positiv sehen... solang man halt das meiste eh als Phase sieht.


sidr
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14    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:10 Uhr
      

dass es so ist ist mir klar, nur ich finde es sehr schade da man so an manch interessanter person aus genannten gründen einfach vorbeiläuft ..


Lykaon
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15    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:13 Uhr
      

ich tu das nicht... oder kennst du Beispiele?

ps: falls allerdings ne hübsche Frau hier in der Nähe "krumpt", bleib ich gern stehen Smilie


openMfly
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16    Mittwoch, 14. Juni 2006 um 12:15 Uhr
      

 Zitat von sidr
dass es so ist ist mir klar, nur ich finde es sehr schade da man so an manch interessanter person aus genannten gründen einfach vorbeiläuft ..


Aber man läuft doch am tag an so vielen Personen vorbei.
Da sind sicher auch so viele interessante dabei. Und man wird sie fast alle nie kennenlernen. Es gibt einfach viel zu viele Menschen um sie alle kennen zu lernen .
Grade in Zeiten der Globalisierung und der wachsenden sozialen Kreise ist es bitter notwendig irgendwelche Kriterien zu haben, nach denen man Menschen schenll einordnen kann.

Was noch dazu kommt:
Die verschiedenen Gruppen haben ja nicht nur ihre eigenen Kleidungsregeln, sondern auch bestimmte festgelegte Betrachtungsweisen für andere Gruppen.


axion
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17    Donnerstag, 15. Juni 2006 um 16:33 Uhr
      

ICh finde es sehr amüsant wenn mir Leute erzählen sie hören Punk/ Metal um sich von diesem HipHop Mainstream abzugrenzen. Dabei ziehen sie sich genau so nach den Klischees an die man von ihnen erwarten und stecken sich selber in eine Schublade.
Ich höre auch alles. Meißtens aber House. Aber auch gerne deutschen dreckigen Strassen Rap Smilie Ich denke, die bevorzugte Musikrichtung hängt auch stark vom Umfald ab. Früher hörte ich als einziger unter Hoppern Metal doch früher oder später kam ich auch auf den Geschmack. Da ich mich teilweise mit den texten Verbunden fühlte, weil sie das Leben beschreiben das ich täglich erlebe. Zumal einige Freunde von mir selbst Musik machen (die ersten Platten haben sich auch schon verkauft Smilie )


      

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