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Ein Erwachen


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Lykaon
Grünschnabel

Beiträge: 4365


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Dabei seit: 04. Mar 2006
Letzter Login: 17. Oct 2010
 
1    Mittwoch, 19. Juli 2006 um 13:00 Uhr
      

manchmal schlurfst du durch über Straßen und Staub.
manchmal hebst du deinen Blick nicht.
Machmal hörst du auf, zu sein.
Manchmal mauerst du, bist allein, ein Geist

Manchmal, wenn ein süßer Duft
wenn ein Klang, ein Licht deine Sinne berührt
schaust du auf. Erstarrst. Gehst weiter. Als Geist

Einmal aber kommt die Zeit
da du deinen Blick erhebst
deine Nase streckst
deine Zähne zeigst

Wenn du laut den Mond anbellst
überall Lust und Fleisch riechst
die Augen Gier zeigen
das Tier verlangt, du zu sein.


Anika

Mitgliedschaft beendet
2    Mittwoch, 19. Juli 2006 um 14:27 Uhr
      

Nein, dieses Gedicht ist keine Überraschung mehr für mich.Zwinker
Deine Erkenntnis, ein Leben als "Geist" geführt zu haben, haut mich trotzdem fast um.

Sich selbst zu erkennen ist ein schwieriges Unterfangen, doch auch mit diesem Gedicht gelingt es dir, die Einsicht und den Wandel glaubhaft zu machen.

Wenn ich nun "Tier" mit "Leben" gleichsetze, dann kann die Erkenntnis für dich nur lauten: Lass das Tier, das in dir gefangen ist/war, heraus.
Dann zeigst du, das Leben in dir ist.
Signalisiere deine Wünsche und auch dein sexuelles Interesse, wenn du einer Frau begegnest, die dir gefällt.
Zeig, dass Leben in dir ist!

Dann kann nämlich das passieren, wofür du andere beneidest, denen scheinbar alles ohne Kampf in den Schoß fällt.
Du wirst die richtige Art und Weise finden. Bist schließlich kein Proll.Zwinker



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