sind frauen von natur aus grausam?
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21 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 12:40 Uhr
Es sind durchaus nicht nur immer die Männer die falsch und betrügerisch sein können.
Das geht auf beiden Seiten.
Nur die eingesetzten Mittel unterscheiden sich.
Zu der Situation kann man eigentlich nur sagen:
1. Werd alle Gefühle die du für sie empfindest los und denk bloß nicht daran noch mal mit ihr zusammen zu kommen.
2. Bei allen Entscheidungen denke erst mal an deinen Sohn und dann an dich. Den Rest lass außer acht.
3. Mach deinen Weg und lass dich nicht zu sehr runterziehen von Gedanken an vergangene Dinge.
Es sind durchaus nicht nur immer die Männer die falsch und betrügerisch sein können.
Das geht auf beiden Seiten.
Nur die eingesetzten Mittel unterscheiden sich.
Zu der Situation kann man eigentlich nur sagen:
1. Werd alle Gefühle die du für sie empfindest los und denk bloß nicht daran noch mal mit ihr zusammen zu kommen.
2. Bei allen Entscheidungen denke erst mal an deinen Sohn und dann an dich. Den Rest lass außer acht.
3. Mach deinen Weg und lass dich nicht zu sehr runterziehen von Gedanken an vergangene Dinge.
Nightwitch
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22 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 12:47 Uhr
Ich habe mir bezüglich zu dem Thema Trennung, Kinder, was kommt danach schon oft meine Gedanken gemacht. Eigentlich seitdem ich angefangen habe mit Männern zu schlafen
Natürlich treffe ich Vorsorge, dass ich nicht ungewollt schwanger werde, aber es gab ehrlich gesagt Zeiten, da habe ich es - mit der einverständnis des Mannes - darauf angelegt (ich kann momentan nicht ohne weiteres Kinder bekommen, da mein Körper in dieser Hinsicht nicht ganz funktioniert. Es ist zwar kein 1000%iger Schutz, aber hat laut verschiedensten Ärzten (die unabhängig von einander zum gleichen entschluss gekommen sind) mindestens die gleiche Sicherheit wie Kondome oder Pille).
Also, jedenfalls habe ich mir meine Gedanken gemacht und habe für mich persönlich entschieden, dass ein Kind das Recht auf beide Elternteile hat. Solange es gut für das Kind ist. Soll heissen: wenn ich mit einem Mann Nachwuchs habe, es aber beziehungstechnisch nicht mehr zwischen uns läuft, würde ich zusehen dass ich alles tue damit es dem Mann oft möglich ist das Kind zu sehen.
Sicher, ich kann natürlich nicht sagen wie es mir dann in der Situation der Trennung geht und was vorgefallen ist, aber ich denke ich bin so erwachsen und vernünftig zu trennen, was der Mann u.U. mir angetan hat und das er dennoch ein guter Vater sein kann.
Weil mein Motto ist: wer alt genug zum poppen und Kinderkriegen ist, sollte auch reif und alt genug zu sein eine solch eine wichtige Sache fair und erwachsen zu regeln.
Solange der Vater dem Kind nicht schadet und ich sehe dass es dem Kind gut geht werde ich nichts unternehmen um den Mann auszunutzen oder ähnliches.
Auch würde ich (glaube ich zumindest) auf den Unterhalt für mich verzichten und nur die Alimente fürs Kind wollen. Ich habe bewusst glaube ich zumindest in Klammern gesetzt, weil die Situation es vielleicht nötig macht. Jedoch möchte ich ihn unter keinen Umständen finanziell ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
Es sollte soviel Geld sein dass ich unserem Kind ein würdiges Leben bieten kann. Nicht, dass ich ihn im Porsche zum Kindergarten fahren kann
Sicher ist es im Vorfeld leicht zu sagen, dass ich das so will. Aber bislang bin ich - egal was vorgefallen ist - bei keinem meiner Expartnern so verbockt gewesen dass ich keinen Kontakt mehr zu ihnen wollte. Teilweise ist der Kontakt eingefroren und zum anderen habe ich noch Kontakt...
Ich denke eigentlich so sollte das immer ablaufen. Trotz Trennung guter Kontakt, schon alleine wegen dem Kind. Meine Eltern waren mir das sehr gute Beispiele. Mittlerweile weiss ich was da alles vorgefallen ist und hätte es sogar verstanden, wenn meine Mutter schlecht über meinen Vater geredet hätte. Hat sie aber nie, genausowenig wie sie ihm Steine in den Weg gelegt hat wenn er mich sehen wollte.
Ich habe mir bezüglich zu dem Thema Trennung, Kinder, was kommt danach schon oft meine Gedanken gemacht. Eigentlich seitdem ich angefangen habe mit Männern zu schlafen

Natürlich treffe ich Vorsorge, dass ich nicht ungewollt schwanger werde, aber es gab ehrlich gesagt Zeiten, da habe ich es - mit der einverständnis des Mannes - darauf angelegt (ich kann momentan nicht ohne weiteres Kinder bekommen, da mein Körper in dieser Hinsicht nicht ganz funktioniert. Es ist zwar kein 1000%iger Schutz, aber hat laut verschiedensten Ärzten (die unabhängig von einander zum gleichen entschluss gekommen sind) mindestens die gleiche Sicherheit wie Kondome oder Pille).
Also, jedenfalls habe ich mir meine Gedanken gemacht und habe für mich persönlich entschieden, dass ein Kind das Recht auf beide Elternteile hat. Solange es gut für das Kind ist. Soll heissen: wenn ich mit einem Mann Nachwuchs habe, es aber beziehungstechnisch nicht mehr zwischen uns läuft, würde ich zusehen dass ich alles tue damit es dem Mann oft möglich ist das Kind zu sehen.
Sicher, ich kann natürlich nicht sagen wie es mir dann in der Situation der Trennung geht und was vorgefallen ist, aber ich denke ich bin so erwachsen und vernünftig zu trennen, was der Mann u.U. mir angetan hat und das er dennoch ein guter Vater sein kann.
Weil mein Motto ist: wer alt genug zum poppen und Kinderkriegen ist, sollte auch reif und alt genug zu sein eine solch eine wichtige Sache fair und erwachsen zu regeln.
Solange der Vater dem Kind nicht schadet und ich sehe dass es dem Kind gut geht werde ich nichts unternehmen um den Mann auszunutzen oder ähnliches.
Auch würde ich (glaube ich zumindest) auf den Unterhalt für mich verzichten und nur die Alimente fürs Kind wollen. Ich habe bewusst glaube ich zumindest in Klammern gesetzt, weil die Situation es vielleicht nötig macht. Jedoch möchte ich ihn unter keinen Umständen finanziell ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
Es sollte soviel Geld sein dass ich unserem Kind ein würdiges Leben bieten kann. Nicht, dass ich ihn im Porsche zum Kindergarten fahren kann

Sicher ist es im Vorfeld leicht zu sagen, dass ich das so will. Aber bislang bin ich - egal was vorgefallen ist - bei keinem meiner Expartnern so verbockt gewesen dass ich keinen Kontakt mehr zu ihnen wollte. Teilweise ist der Kontakt eingefroren und zum anderen habe ich noch Kontakt...
Ich denke eigentlich so sollte das immer ablaufen. Trotz Trennung guter Kontakt, schon alleine wegen dem Kind. Meine Eltern waren mir das sehr gute Beispiele. Mittlerweile weiss ich was da alles vorgefallen ist und hätte es sogar verstanden, wenn meine Mutter schlecht über meinen Vater geredet hätte. Hat sie aber nie, genausowenig wie sie ihm Steine in den Weg gelegt hat wenn er mich sehen wollte.
Anika
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23 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 13:32 Uhr
Ganz richtig!
Die Kinder haben ein Recht auf ihren Vater.
Was vorgefallen ist zwischen den Eltern, ist in dem Fall für die Kinder ohne Bedeutung.
Es gilt, Regelungen zu treffen, die das gemeinsame Sorgerecht betreffen, und diese Regelungen sind einzuhalten, denn auch der Vater hat ein Recht auf seine Kinder.
Kinder als Druckmittel zu benutzen, halte ich für unreif und hinterhältig.
Es geht um "Schadensbegrenzung", was die Kinder betrifft. Das Dilemma mit den sogenannten "Scheidungskindern" ist ja wohl jedem bekannt.
| Zitat von Nightwitch | |
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Ganz richtig!
Die Kinder haben ein Recht auf ihren Vater.
Was vorgefallen ist zwischen den Eltern, ist in dem Fall für die Kinder ohne Bedeutung.
Es gilt, Regelungen zu treffen, die das gemeinsame Sorgerecht betreffen, und diese Regelungen sind einzuhalten, denn auch der Vater hat ein Recht auf seine Kinder.
Kinder als Druckmittel zu benutzen, halte ich für unreif und hinterhältig.
Es geht um "Schadensbegrenzung", was die Kinder betrifft. Das Dilemma mit den sogenannten "Scheidungskindern" ist ja wohl jedem bekannt.
Nightwitch
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24 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 14:04 Uhr
Naja, ich bin auch ein Scheidungskind. Aber ich behaupte von mir, dass ich keinen wirklichen Schaden davon getragen habe. Wie gesagt, es ist von beiden Seiten nie ein schlechtes Wort über den anderen gefallen. Alles was passiert ist wurde nüchtern und neutral berichtet.
Entscheidungen wurden gemeinsam gefällt (welche Schule etc). Mein Vater durfte genauso mit mir in den Urlaub fahren wie meine Mutter, Termine wurden abgesprochen. Wenn meine Eltern mich abgeholt oder gebracht haben, sind sie immer noch mit in die Wohnung gekommen, haben ein Kaffee zusammen getrunken und über alles wichtige gesprochen.
Vielleicht lag es auch daran, dass meine Eltern beide von Natur aus sehr ruhige Menschen sind/waren. Nie habe ich meine Eltern schimpfen gesehen, schon garnicht mit mir
Ich habe sogar in meinem Leben nur 2 mal einen auf den Po bekommen -von meiner Mutter, mein Vater hat mich noch nicht mal geschimpft. Er war ein herzensguter, ruhiger Mann (ich kann mich noch gut an eine Begebenheit erinnern wo ich wahrscheinlich ausgerastet wäre: mein Vater hat die Küche renoviert, war grad fertig und ich habe Abends eine Hackfleisch-Bolognese-Schlacht drin veranstaltet. Mein Vater schaute sich die roten Spritzer an der Wand an und meinte: "Ich rufe mal deine Mutter an dass sie dich morgen schon eher abholt, ich glaub ich muss morgen nochmal streichen".)
So war er... okay, ich habe ehrlich gesagt auch nicht viel Mist gebaut.
Wie gesagt, ich würde mich nicht als typisches Scheidungskind bezeichnen, ausser vielleicht wenn es um die "Vorteile" geht: zwei Kinderzimmer voller Spielzeug, die Möglichkeit der "leichten" Erpressung und des gegeneinander ausspielens "Papa hat aber gesagt...", "Mama kauft mir aber...", "Ich mag dich nicht mehr ich geh zu Papa" (okay, das ist nach hinten los gegangen weil meine Mutter meinte, okay, ich hol dir schon mal den Koffer :mrgreen:
), 2 mal Urlaub, doppelt soviele Geschenke etc.
Ja, ich bin schon richtig verwöhnt worden und muss gestehen ich habe es mit vollen Zügen genossen.
Aber ich bin stolz auf meine Eltern, dass sie es so toll hinbekommen haben. Auch mit dem Rest der Familie. So war z.b. die Mutter meiner Mutter mit auf der Beerdigung von meinem Vater. Sowas kommt auch nicht häufig vor. Oder mein Vater war mit auf der 2. Hochzeit meiner Mutter.....
Naja, ich bin auch ein Scheidungskind. Aber ich behaupte von mir, dass ich keinen wirklichen Schaden davon getragen habe. Wie gesagt, es ist von beiden Seiten nie ein schlechtes Wort über den anderen gefallen. Alles was passiert ist wurde nüchtern und neutral berichtet.
Entscheidungen wurden gemeinsam gefällt (welche Schule etc). Mein Vater durfte genauso mit mir in den Urlaub fahren wie meine Mutter, Termine wurden abgesprochen. Wenn meine Eltern mich abgeholt oder gebracht haben, sind sie immer noch mit in die Wohnung gekommen, haben ein Kaffee zusammen getrunken und über alles wichtige gesprochen.
Vielleicht lag es auch daran, dass meine Eltern beide von Natur aus sehr ruhige Menschen sind/waren. Nie habe ich meine Eltern schimpfen gesehen, schon garnicht mit mir

Ich habe sogar in meinem Leben nur 2 mal einen auf den Po bekommen -von meiner Mutter, mein Vater hat mich noch nicht mal geschimpft. Er war ein herzensguter, ruhiger Mann (ich kann mich noch gut an eine Begebenheit erinnern wo ich wahrscheinlich ausgerastet wäre: mein Vater hat die Küche renoviert, war grad fertig und ich habe Abends eine Hackfleisch-Bolognese-Schlacht drin veranstaltet. Mein Vater schaute sich die roten Spritzer an der Wand an und meinte: "Ich rufe mal deine Mutter an dass sie dich morgen schon eher abholt, ich glaub ich muss morgen nochmal streichen".)
So war er... okay, ich habe ehrlich gesagt auch nicht viel Mist gebaut.
Wie gesagt, ich würde mich nicht als typisches Scheidungskind bezeichnen, ausser vielleicht wenn es um die "Vorteile" geht: zwei Kinderzimmer voller Spielzeug, die Möglichkeit der "leichten" Erpressung und des gegeneinander ausspielens "Papa hat aber gesagt...", "Mama kauft mir aber...", "Ich mag dich nicht mehr ich geh zu Papa" (okay, das ist nach hinten los gegangen weil meine Mutter meinte, okay, ich hol dir schon mal den Koffer :mrgreen:
), 2 mal Urlaub, doppelt soviele Geschenke etc.Ja, ich bin schon richtig verwöhnt worden und muss gestehen ich habe es mit vollen Zügen genossen.
Aber ich bin stolz auf meine Eltern, dass sie es so toll hinbekommen haben. Auch mit dem Rest der Familie. So war z.b. die Mutter meiner Mutter mit auf der Beerdigung von meinem Vater. Sowas kommt auch nicht häufig vor. Oder mein Vater war mit auf der 2. Hochzeit meiner Mutter.....
25 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 17:15 Uhr
Ich erkenne gerade beim Durchlesen dieses Threads erstmals ganz klar den Vorteil Geschwister zu haben:
1.
Es fällt getrennt lebenden/ geschiedenen Eltern schwerer, ein Kind als Druckmittel zu benutzen. Bei mehreren Kiddies geht das definitiv über kurz oder lang schief, weil Kinder/ Jugendliche ihren eigenen Kopf haben und sich nicht zwingend gemeinsam mit den Geschwistern für den gleichen Elternteil begeistern oder sich gegen ein Elternteil aufhetzen lassen. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung.
2.
Aufgrund der damit verbundenen höheren finanziellen und zeitlichen Aufwendungen bei mehreren Kindern sind Ex-Partner eher gezwungen, Kompromisse zu finden.
3.
Geschwister haben neben den Eltern als Bezugspersonen auch noch sich selbst. Okay, das muss nicht zwingend ein Vorteil sein
4.
Egal ob Scheidungskind oder nicht lernt man mit Geschwistern von klein auf wichtige soziale Werte wie Rücksichtnahme, Teilen, Nachsicht, Solidarität, Verständnis, Zusammengehörigkeitsgefühl, Hilfsbereitschaft, Verantwortung, Akzeptanz, Flexibilität, Mitgefühl, Respekt, Selbstkontrolle, Geduld, Durchsetzungsvermögen, Kompromissbereitschaft... Tugenden, die ich bei Einzelkindern (gerade bei solchen, die dank über-engagierter Eltern, um die Kindesgunst im Wettstreit befindlicher Großeltern und/ oder die Scheidung kompensierende Überliebe der Erwachsenen Puderzucker in den Allerwertesten geblasen bekommen haben) oft vermisse. Genau diese Werte helfen sowohl mit der Trennung der Eltern selbstbewußt und selbstverantwortlich umzugehen, als auch im Leben seinen Platz zu finden.
Es gibt für mich keine billigere Ausrede als "Ich bin Scheidungskind." Dafür kenne ich viel zu viele, die eine wirklich schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringen mussten und dennoch wunderbare Persönlichkeiten wurden, die fest im Leben stehen.
Rabauke, zu deiner Geschichte fällt mir nur eines ein: Andere Menschen können nur das mit dir machen, was du zulässt. Lerne aus dieser Situation. Lerne fair und angemessen deinen Rahmen abzustecken, den andere (in dem Fall deine Ex) zu respektieren haben. Dabei muss man sich nicht immer in die Karten schauen lassen
Ich erkenne gerade beim Durchlesen dieses Threads erstmals ganz klar den Vorteil Geschwister zu haben:
1.
Es fällt getrennt lebenden/ geschiedenen Eltern schwerer, ein Kind als Druckmittel zu benutzen. Bei mehreren Kiddies geht das definitiv über kurz oder lang schief, weil Kinder/ Jugendliche ihren eigenen Kopf haben und sich nicht zwingend gemeinsam mit den Geschwistern für den gleichen Elternteil begeistern oder sich gegen ein Elternteil aufhetzen lassen. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung.
2.
Aufgrund der damit verbundenen höheren finanziellen und zeitlichen Aufwendungen bei mehreren Kindern sind Ex-Partner eher gezwungen, Kompromisse zu finden.
3.
Geschwister haben neben den Eltern als Bezugspersonen auch noch sich selbst. Okay, das muss nicht zwingend ein Vorteil sein
4.
Egal ob Scheidungskind oder nicht lernt man mit Geschwistern von klein auf wichtige soziale Werte wie Rücksichtnahme, Teilen, Nachsicht, Solidarität, Verständnis, Zusammengehörigkeitsgefühl, Hilfsbereitschaft, Verantwortung, Akzeptanz, Flexibilität, Mitgefühl, Respekt, Selbstkontrolle, Geduld, Durchsetzungsvermögen, Kompromissbereitschaft... Tugenden, die ich bei Einzelkindern (gerade bei solchen, die dank über-engagierter Eltern, um die Kindesgunst im Wettstreit befindlicher Großeltern und/ oder die Scheidung kompensierende Überliebe der Erwachsenen Puderzucker in den Allerwertesten geblasen bekommen haben) oft vermisse. Genau diese Werte helfen sowohl mit der Trennung der Eltern selbstbewußt und selbstverantwortlich umzugehen, als auch im Leben seinen Platz zu finden.
Es gibt für mich keine billigere Ausrede als "Ich bin Scheidungskind." Dafür kenne ich viel zu viele, die eine wirklich schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringen mussten und dennoch wunderbare Persönlichkeiten wurden, die fest im Leben stehen.
Rabauke, zu deiner Geschichte fällt mir nur eines ein: Andere Menschen können nur das mit dir machen, was du zulässt. Lerne aus dieser Situation. Lerne fair und angemessen deinen Rahmen abzustecken, den andere (in dem Fall deine Ex) zu respektieren haben. Dabei muss man sich nicht immer in die Karten schauen lassen

Nightwitch
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26 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 18:12 Uhr
Ich stimme dir teilweise zu, Susan.
Ich war bis zur Scheidung ein Einzelkind. Jedoch hat mein Vater eeine Frau geheiratet die schon ein Kind hatte und beide haben gemeinsam noch eine Tochter bekommen.
Ich habe demnach 2 Schwestern (ich mache keinen Unterschied zwischen Stief, Halb, angeheiratete). Natürlich ist unsere Bindung untereinander nie so stark gewesen als wenn wir in einem Haushalt aufgewachsen wären. Die beiden waren/sind stärker verbunden als ich es mit ihnen bin.
Jedoch das ist nicht das, worauf ich hinaus will
Sicher hat es Vorteile mit Geschwistern aufzuwachsen. Aber in meiner Familie (und da meine Mutter 8 Geschwister hat die alle zwischen einem und drei Kindern haben) sind es eher die Einzelkinder, die gelernt haben Rücksicht zu nehmen, den anderen den Vortritt zu lassen, teilen zu können, Hilfsbereiter sind etc etc - also Tugenden die eigentlich meiner Meinung nach jedes Kind haben sollte - und vorallem jeder ERWACHSENE.
Die Geschwisterkinder (wir haben innerhalb der Familie 3x Einzelkind, 1x 3 Geschwister und 5 x 2 Geschwister) sind ehrlich gesagt alles bockige, egoistische kleine Mistkröten geworden/gewesen. Spielzeug lag auf Geburtstagen wo wir alle zusammen kamen monatelang in der Ecke, wollte ein anderes Kind damit spielen so wurde es bis aufs Blut verteidigt. Hausarbeiten wurden auf den anderen geschoben, kleinere Kinder getrietzt und im gegen die Eltern aufgehetzt (xxxx hat gemacht und hat mich danach gehauen etc).
Sicher habe ich es jetzt etwas überspitzt dargestellt, aber ich habe dieses Phänomen auch bei anderen Familien erlebt. Auch bei den Geschwistern meiner Mutter ist im Erwachsenenalter viel Neid, Missgunst und Ausspielerei zu sehen.
Sollte nicht so sein - ist aber so.
Vielleicht kann man behaupten, meine Familie sein asozial oder sonstiges. Aber ich bin auf meine Familie stolz.
Und, obwohl ich wirklich als Scheidungskind verwöhnt wurde bis ins letzte, habe ich jedoch zu schätzen gelernt was man mir ermöglicht hat und bin mit meinen Sachen besser umgegangen als manch ein anderes Kind in der Schule.
Ich hoffe jetzt nicht, dass du wieder denkst dass ich mich von deinem Post persönlich angegriffen fühle. Ich wollte jediglich erwähnen, dass ich die Sachen die du erwähntest halt genau andersrum erlebt habe und das ich denke dass man solche Verhaltensweisen nicht pauschalisieren kann.
Es kommt immer auf die Person, die Eltern und das Umfeld an.
Eine reiche Familie mit vielen Kindern kann ihre Kinder besser "verziehen" als z.b. eine arme Familie die zusammenhalten muss und nur ein Kind hat.
Ich stimme dir teilweise zu, Susan.
Ich war bis zur Scheidung ein Einzelkind. Jedoch hat mein Vater eeine Frau geheiratet die schon ein Kind hatte und beide haben gemeinsam noch eine Tochter bekommen.
Ich habe demnach 2 Schwestern (ich mache keinen Unterschied zwischen Stief, Halb, angeheiratete). Natürlich ist unsere Bindung untereinander nie so stark gewesen als wenn wir in einem Haushalt aufgewachsen wären. Die beiden waren/sind stärker verbunden als ich es mit ihnen bin.
Jedoch das ist nicht das, worauf ich hinaus will

Sicher hat es Vorteile mit Geschwistern aufzuwachsen. Aber in meiner Familie (und da meine Mutter 8 Geschwister hat die alle zwischen einem und drei Kindern haben) sind es eher die Einzelkinder, die gelernt haben Rücksicht zu nehmen, den anderen den Vortritt zu lassen, teilen zu können, Hilfsbereiter sind etc etc - also Tugenden die eigentlich meiner Meinung nach jedes Kind haben sollte - und vorallem jeder ERWACHSENE.
Die Geschwisterkinder (wir haben innerhalb der Familie 3x Einzelkind, 1x 3 Geschwister und 5 x 2 Geschwister) sind ehrlich gesagt alles bockige, egoistische kleine Mistkröten geworden/gewesen. Spielzeug lag auf Geburtstagen wo wir alle zusammen kamen monatelang in der Ecke, wollte ein anderes Kind damit spielen so wurde es bis aufs Blut verteidigt. Hausarbeiten wurden auf den anderen geschoben, kleinere Kinder getrietzt und im gegen die Eltern aufgehetzt (xxxx hat gemacht und hat mich danach gehauen etc).
Sicher habe ich es jetzt etwas überspitzt dargestellt, aber ich habe dieses Phänomen auch bei anderen Familien erlebt. Auch bei den Geschwistern meiner Mutter ist im Erwachsenenalter viel Neid, Missgunst und Ausspielerei zu sehen.
Sollte nicht so sein - ist aber so.
Vielleicht kann man behaupten, meine Familie sein asozial oder sonstiges. Aber ich bin auf meine Familie stolz.
Und, obwohl ich wirklich als Scheidungskind verwöhnt wurde bis ins letzte, habe ich jedoch zu schätzen gelernt was man mir ermöglicht hat und bin mit meinen Sachen besser umgegangen als manch ein anderes Kind in der Schule.
Ich hoffe jetzt nicht, dass du wieder denkst dass ich mich von deinem Post persönlich angegriffen fühle. Ich wollte jediglich erwähnen, dass ich die Sachen die du erwähntest halt genau andersrum erlebt habe und das ich denke dass man solche Verhaltensweisen nicht pauschalisieren kann.
Es kommt immer auf die Person, die Eltern und das Umfeld an.
Eine reiche Familie mit vielen Kindern kann ihre Kinder besser "verziehen" als z.b. eine arme Familie die zusammenhalten muss und nur ein Kind hat.
27 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 19:03 Uhr
Das glaube ich dir gerne. Es gibt immer solche und solche.
Ich bin in der klassischen gutbürgerlichen Mittelschicht (Beamtenfamilie mit Kaufmannswurzeln) aufgewachsen - zu einer Zeit, wo tatsächlich noch vieles anders war. Erziehung wurde in den sechziger und siebziger Jahren noch völlig anders verstanden als heute. Und die Lebensumstände waren in meiner frühen Kindheit immer noch von den Nachwehen des zweiten Weltkriegs geprägt. Mag eigenartig klingen, war aber so. Die Welt hat damals langsamer getickt. Es gab für Kinder kaum Spielzeug, dafür aber wunderbare Spielplätze (Kriegsruinen, Hinterhöfe, Gärtnereien mitten in der Stadt usw.). Da galt Gemeinschaft und Geschwisterliebe noch viel mehr als heute, wo Kinder in ihrem Zimmer am PC sitzen. Man konnte als Kind nur bestehen, wenn man in der Clique der Nachbarschaftskinder aufgenommen wurde. Somit erklären sich die von mir oben aufgezählten Werte als Notwendigkeit
Meine Eltern hatten damals nicht viel Geld, also war Teilen und Zusammenhalt für meine Schwester und mich (und unsere Freunde/ Freundinnen) eine Selbstverständlichkeit. Gezicke konnte sich keiner leisten - wenn er nicht alleine dastehen wollte.
Wenn ich so drüber nachdenke...schon komisch, wie schnelllebig und anders alles geworden ist.
Vielleicht sind deshalb unsere Erfahrungen so unterschiedlich.
Das glaube ich dir gerne. Es gibt immer solche und solche.
Ich bin in der klassischen gutbürgerlichen Mittelschicht (Beamtenfamilie mit Kaufmannswurzeln) aufgewachsen - zu einer Zeit, wo tatsächlich noch vieles anders war. Erziehung wurde in den sechziger und siebziger Jahren noch völlig anders verstanden als heute. Und die Lebensumstände waren in meiner frühen Kindheit immer noch von den Nachwehen des zweiten Weltkriegs geprägt. Mag eigenartig klingen, war aber so. Die Welt hat damals langsamer getickt. Es gab für Kinder kaum Spielzeug, dafür aber wunderbare Spielplätze (Kriegsruinen, Hinterhöfe, Gärtnereien mitten in der Stadt usw.). Da galt Gemeinschaft und Geschwisterliebe noch viel mehr als heute, wo Kinder in ihrem Zimmer am PC sitzen. Man konnte als Kind nur bestehen, wenn man in der Clique der Nachbarschaftskinder aufgenommen wurde. Somit erklären sich die von mir oben aufgezählten Werte als Notwendigkeit
Meine Eltern hatten damals nicht viel Geld, also war Teilen und Zusammenhalt für meine Schwester und mich (und unsere Freunde/ Freundinnen) eine Selbstverständlichkeit. Gezicke konnte sich keiner leisten - wenn er nicht alleine dastehen wollte.
Wenn ich so drüber nachdenke...schon komisch, wie schnelllebig und anders alles geworden ist.
Vielleicht sind deshalb unsere Erfahrungen so unterschiedlich.
Nightwitch
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28 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 19:27 Uhr
Ich kenne die Geschichten von meiner Mutter / Oma über deren Kindheit. Man kann sich (ich zumindest, weil ich in einer Familie aufgewachsen war wo es immer genug Geld für den Lebensunterhalt gab - grosse Sprünge konnten wir uns nur leisten wenn wir gespart haben (auto, urlaub - essen gehen 1-2x im Monat war allerdings drin) heutzutage kaum vorstellen dass man sich früher ein Kotelette teilen musste (es war halt nicht für jedes Kind eins da).
Ich bin ehrlich gesagt froh und traurig, dass ich nicht in so einer Zeit aufgewachsen bin. Einerseits denke ich wirklich, dass es eine gute Erfahrung ist, wenn man unter Entbehrungen aufwächst, andererseits bin ich froh, dass ich in einer Zeit aufgewachsen bin wo man mir vieles bieten konnte.
Dennoch glaube ich, dass meine Eltern mich gut erzogen haben. Ich weiss was sich gehört, habe den nötigen Respekt, kann teilen, meine Person in den Hintergrund stellen wenn es sein muss, helfe andere ohne auf meine "verluste" zu achten, opfere mich teilweise sogar selbst. Ich würde mich - ohne jetzt überheblich zu klingen - als gut gelungen bezeichnen.
Sicherlich hat jeder - egal in welcher Zeit er aufwächst - ein oder zwei Mankos, etwas das halt für manch anderen negativ ist. Aber das macht halt die Persönlichkeit aus.
Aber ich finde dieser Aspekt (der Aspekt bzgl. unterschiedlicher Zeiten in denen man aufgewachsen ist) hat auch eine ganz zentrale Bedeutung für die Eingangsfrage: Ob Frauen von Natur aus grausam sind.
Früher war es nunmal so, dass Frauen nach folgendem Grundschema erzogen worden sind (ich beziehe es jetzt mal auf die Zeit nach dem Krieg): Frau ist daheim, kümmert sich um die Kinder, den Haushalt und hat dem Ehemann eine gute Frau zu sein - unabhängig davon was er für ein Ars... ist. Frau musste beim Mann bleiben und sich dem fügen was das Schicksal für sie bereit hielt. Scheidungen waren tabu.
Heutzutage (auch schon die letzten 2-3 Jahrzehnte) werden Frauen und Mädchen zur Eigenständigkeit erzogen. Sie sollen sich nicht mehr unterbuttern lassen, ihren eigenen Weg gehen. Dummerweise hat das zur Folge dass nicht wenige von ihnen egoistisch werden, nur an sich und ihre Vorteile denken. Es fängt schon bei Kleinigkeiten wie das Aufbretzeln an um den Männern irgendwelche Sachen aus dem Kreuz zu leihern (Aufmerksamkeit, gute Noten in der Schule, ein Drink in der Disco).
Man kann sich nun streiten woher diese Marotte kommt.
Was ich an diesem Forum hier so schön finde, ist dass wir alle unterschiedlich alt sind und wohl auch aus unterschiedlichen Schichten stammen, verschiedene Hobbies bzw Vorlieben haben. So habe ich z.b. Susans Sicht der Dinge kennengelernt und sie meine. Obwohl zwischen uns mal grade 13 Jahre liegen
Ich kenne die Geschichten von meiner Mutter / Oma über deren Kindheit. Man kann sich (ich zumindest, weil ich in einer Familie aufgewachsen war wo es immer genug Geld für den Lebensunterhalt gab - grosse Sprünge konnten wir uns nur leisten wenn wir gespart haben (auto, urlaub - essen gehen 1-2x im Monat war allerdings drin) heutzutage kaum vorstellen dass man sich früher ein Kotelette teilen musste (es war halt nicht für jedes Kind eins da).
Ich bin ehrlich gesagt froh und traurig, dass ich nicht in so einer Zeit aufgewachsen bin. Einerseits denke ich wirklich, dass es eine gute Erfahrung ist, wenn man unter Entbehrungen aufwächst, andererseits bin ich froh, dass ich in einer Zeit aufgewachsen bin wo man mir vieles bieten konnte.
Dennoch glaube ich, dass meine Eltern mich gut erzogen haben. Ich weiss was sich gehört, habe den nötigen Respekt, kann teilen, meine Person in den Hintergrund stellen wenn es sein muss, helfe andere ohne auf meine "verluste" zu achten, opfere mich teilweise sogar selbst. Ich würde mich - ohne jetzt überheblich zu klingen - als gut gelungen bezeichnen.
Sicherlich hat jeder - egal in welcher Zeit er aufwächst - ein oder zwei Mankos, etwas das halt für manch anderen negativ ist. Aber das macht halt die Persönlichkeit aus.
Aber ich finde dieser Aspekt (der Aspekt bzgl. unterschiedlicher Zeiten in denen man aufgewachsen ist) hat auch eine ganz zentrale Bedeutung für die Eingangsfrage: Ob Frauen von Natur aus grausam sind.
Früher war es nunmal so, dass Frauen nach folgendem Grundschema erzogen worden sind (ich beziehe es jetzt mal auf die Zeit nach dem Krieg): Frau ist daheim, kümmert sich um die Kinder, den Haushalt und hat dem Ehemann eine gute Frau zu sein - unabhängig davon was er für ein Ars... ist. Frau musste beim Mann bleiben und sich dem fügen was das Schicksal für sie bereit hielt. Scheidungen waren tabu.
Heutzutage (auch schon die letzten 2-3 Jahrzehnte) werden Frauen und Mädchen zur Eigenständigkeit erzogen. Sie sollen sich nicht mehr unterbuttern lassen, ihren eigenen Weg gehen. Dummerweise hat das zur Folge dass nicht wenige von ihnen egoistisch werden, nur an sich und ihre Vorteile denken. Es fängt schon bei Kleinigkeiten wie das Aufbretzeln an um den Männern irgendwelche Sachen aus dem Kreuz zu leihern (Aufmerksamkeit, gute Noten in der Schule, ein Drink in der Disco).
Man kann sich nun streiten woher diese Marotte kommt.
Was ich an diesem Forum hier so schön finde, ist dass wir alle unterschiedlich alt sind und wohl auch aus unterschiedlichen Schichten stammen, verschiedene Hobbies bzw Vorlieben haben. So habe ich z.b. Susans Sicht der Dinge kennengelernt und sie meine. Obwohl zwischen uns mal grade 13 Jahre liegen

29 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 20:21 Uhr
13 Jahre - das klingt nach so wenig. Und fällt doch ausgerechnet in eine Zeit, in der sich wahnsinnig viel, wahnsinnig schnell verändert hat.
Ja, Nighty, es ist schon spannend, wie wir uns alle hier austauschen können. (Bei der Gelegenheit fällt mir Homer ein. Mit dem hatte ich immer so spannende zeitgeschichtliche Diskussionen, bei denen ich mir vorkam wie ein Dinosaurier.)
Das sich wandelnde klassische Frauenbild nebst der Rolle in der Gesellschaft hast du gut umrissen.
Witzigerweise habe ich hier genau andere Erfahrungen. Meine Großeltern mütterlicher- und väterlicherseits haben sich getrennt. Beide Großmütter waren bzw. sind sehr starke Frauen, zwar aus unterschiedlichen Schichten, aber beide ihr Leben lang berufstätig. Vielleicht mag es daher kommen, dass sie ihre Ehe jeweils beendet konnten (wohlgemerkt zu einer Zeit, wo so etwas noch verpönt war). Beide vollzogen diesen Schritt aber erst, nachdem alle Kinder schon aus dem Haus waren. Dies ist wohl der markante Unterschied zur heutigen Zeit.
Dafür kann ich jetzt in "meiner" Generation genau das Gegenteil beobachten. Man bleibt trotz großer Probleme zusammen und findet erfolgreich Wege, die Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Motivation: die Kinder.
Es scheint somit doch eher an der Einstellung des Individuums denn an der Zeit zu liegen, wie man lebt, denkt und handelt.
Aber eines behaupte ich mal als gesicherte Erkenntnis: Frauen, wie die Ex von Rabauke gab es schon immer und wird es immer geben. Wobei ich keinen Stein werfen und mir kein Urteil erlauben will. Ich kenne die Geschichte ja nur hier aus dem Thread.
13 Jahre - das klingt nach so wenig. Und fällt doch ausgerechnet in eine Zeit, in der sich wahnsinnig viel, wahnsinnig schnell verändert hat.
Ja, Nighty, es ist schon spannend, wie wir uns alle hier austauschen können. (Bei der Gelegenheit fällt mir Homer ein. Mit dem hatte ich immer so spannende zeitgeschichtliche Diskussionen, bei denen ich mir vorkam wie ein Dinosaurier.)
Das sich wandelnde klassische Frauenbild nebst der Rolle in der Gesellschaft hast du gut umrissen.
Witzigerweise habe ich hier genau andere Erfahrungen. Meine Großeltern mütterlicher- und väterlicherseits haben sich getrennt. Beide Großmütter waren bzw. sind sehr starke Frauen, zwar aus unterschiedlichen Schichten, aber beide ihr Leben lang berufstätig. Vielleicht mag es daher kommen, dass sie ihre Ehe jeweils beendet konnten (wohlgemerkt zu einer Zeit, wo so etwas noch verpönt war). Beide vollzogen diesen Schritt aber erst, nachdem alle Kinder schon aus dem Haus waren. Dies ist wohl der markante Unterschied zur heutigen Zeit.
Dafür kann ich jetzt in "meiner" Generation genau das Gegenteil beobachten. Man bleibt trotz großer Probleme zusammen und findet erfolgreich Wege, die Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Motivation: die Kinder.
Es scheint somit doch eher an der Einstellung des Individuums denn an der Zeit zu liegen, wie man lebt, denkt und handelt.
Aber eines behaupte ich mal als gesicherte Erkenntnis: Frauen, wie die Ex von Rabauke gab es schon immer und wird es immer geben. Wobei ich keinen Stein werfen und mir kein Urteil erlauben will. Ich kenne die Geschichte ja nur hier aus dem Thread.
Sting
Nicht registriert
Nicht registriert
30 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 23:42 Uhr
Das ist definitiv nicht wahr. Eine arme Familie, die zusammenhalten müsste, wird dies (i.e. Zusammenhalten) nicht unbedingt tun.
| Zitat | |
|
Das ist definitiv nicht wahr. Eine arme Familie, die zusammenhalten müsste, wird dies (i.e. Zusammenhalten) nicht unbedingt tun.
Nightwitch
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31 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 23:46 Uhr
Genau das wollte ich damit sagen Sting, eine Familie die ihr Kind nicht verwöhnen kann (bezogen auf Materielles) wird selten bis nie ein verzogenes Gör erziehen.
Kinder aus Familien, die alles mit Geld kaufen haben oftmals (nicht immer) einen Hang zur Überheblichkeit.
Genau das wollte ich damit sagen Sting, eine Familie die ihr Kind nicht verwöhnen kann (bezogen auf Materielles) wird selten bis nie ein verzogenes Gör erziehen.
Kinder aus Familien, die alles mit Geld kaufen haben oftmals (nicht immer) einen Hang zur Überheblichkeit.
32 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 23:52 Uhr
ich sehe das anders
ich bin einer von 3 Geschwistern, deren Hauptaugenmerk auf Kind No. 3 gelegt wurde, (wunschkind tochter
)
und wir waren nicht reich, eher recht arm. Tja, verwöhnt wurde eine Person
ich sehe das anders

ich bin einer von 3 Geschwistern, deren Hauptaugenmerk auf Kind No. 3 gelegt wurde, (wunschkind tochter
)und wir waren nicht reich, eher recht arm. Tja, verwöhnt wurde eine Person

Sting
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33 Mittwoch, 26.
Juli 2006 um 23:56 Uhr
Ich möchte ein wenig differenzieren, da ich vorher nicht deutlich genug war:
Arm ist nicht gleich arm, sprich: eine im finanziellen Notstand lebende Familie muss nicht unbedingt niveaulos und asozial sein.
Unter asozial verstehe ich in diesem Kontext eine Familie, deren Eltern aufgrund ihrer eigenen Probleme und/oder mieser Charakterzüge wenig Zeit in die Steuerung der Entwicklung der Kinder investieren (wollen). Diese Eltern müssen ihre Kinder nicht einmal schlagen, eine einfache Ignoranz reicht diesbezüglich.
Im Gros der Fälle ahmen diese Kinder die Verhaltensmuster ihrer Eltern nach: für sie ist es normal, seiner Umwelt gegenüber ignorant zu sein und nur das zu tun, worauf man gerade Lust hat. Diese Kinder müssen nicht per se zu Schlägern oder Kriminellen werden, aber sicherlich zu ignoranten Menschen, die nicht in der Lage sind, Verantwortung (für sich selbst) zu übernehmen. Schau' Dir bitte den 0815-Teenager aus der (finanziellen) Unterschicht an.
Von daher bin ich definitiv nicht der Meinung, dass die von Dir genannte arme Familie ihr Kind definitiv nicht verziehen wird.
Finanzieller Notstand bedingt (leider) nicht immer Zusammenhalt.
Ciao.
Ich möchte ein wenig differenzieren, da ich vorher nicht deutlich genug war:
Arm ist nicht gleich arm, sprich: eine im finanziellen Notstand lebende Familie muss nicht unbedingt niveaulos und asozial sein.
Unter asozial verstehe ich in diesem Kontext eine Familie, deren Eltern aufgrund ihrer eigenen Probleme und/oder mieser Charakterzüge wenig Zeit in die Steuerung der Entwicklung der Kinder investieren (wollen). Diese Eltern müssen ihre Kinder nicht einmal schlagen, eine einfache Ignoranz reicht diesbezüglich.
Im Gros der Fälle ahmen diese Kinder die Verhaltensmuster ihrer Eltern nach: für sie ist es normal, seiner Umwelt gegenüber ignorant zu sein und nur das zu tun, worauf man gerade Lust hat. Diese Kinder müssen nicht per se zu Schlägern oder Kriminellen werden, aber sicherlich zu ignoranten Menschen, die nicht in der Lage sind, Verantwortung (für sich selbst) zu übernehmen. Schau' Dir bitte den 0815-Teenager aus der (finanziellen) Unterschicht an.
Von daher bin ich definitiv nicht der Meinung, dass die von Dir genannte arme Familie ihr Kind definitiv nicht verziehen wird.
Finanzieller Notstand bedingt (leider) nicht immer Zusammenhalt.
Ciao.
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34 Donnerstag, 27.
Juli 2006 um 00:11 Uhr
Jetzt weiss ich worauf du hinaus wolltest, leider hast du mein Zitat ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, denn in der Zeile vorher schrieb ich in etwa das gleiche, was du geschrieben hast:
Zitat: ....ich denke dass man solche Verhaltensweisen nicht pauschalisieren kann. Es kommt immer auf die Person, die Eltern und das Umfeld an.
Verziehen können grundsätzlich jede Eltern nur denke ich dass es da vielleicht in Bezug auf den Status der Familie (Geld/Armut, Macht) Differenzen gibt. Ein reiches Kind wird eher die Haltung "egal was ich mache, mama und papa regeln dass mit ihrem Geld" bzw "ich habe genug Kohle um mich da raus zu boxen, ich muss nichts tun" annehmen, ein Kind aus der Unterschicht im Gegensatz dazu evtl eher eine"wir leben schön über unseren Verhältnissen und machen mehr Schulden. Arbeiten brauchen wir nicht, für uns zahlt der Staat"-Mentalität annehmen.
Natürlich sind das gewagte Thesen und sehr pauschalisiert, aber ich denke im Kern trifft es die Sache gut.
| Zitat von Sting | |
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Jetzt weiss ich worauf du hinaus wolltest, leider hast du mein Zitat ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, denn in der Zeile vorher schrieb ich in etwa das gleiche, was du geschrieben hast:
Zitat: ....ich denke dass man solche Verhaltensweisen nicht pauschalisieren kann. Es kommt immer auf die Person, die Eltern und das Umfeld an.
Verziehen können grundsätzlich jede Eltern nur denke ich dass es da vielleicht in Bezug auf den Status der Familie (Geld/Armut, Macht) Differenzen gibt. Ein reiches Kind wird eher die Haltung "egal was ich mache, mama und papa regeln dass mit ihrem Geld" bzw "ich habe genug Kohle um mich da raus zu boxen, ich muss nichts tun" annehmen, ein Kind aus der Unterschicht im Gegensatz dazu evtl eher eine"wir leben schön über unseren Verhältnissen und machen mehr Schulden. Arbeiten brauchen wir nicht, für uns zahlt der Staat"-Mentalität annehmen.
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Sting
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36 Donnerstag, 27.
Juli 2006 um 01:36 Uhr
Macht ja nichts, im Netz ist es teilweise sowieso etwas schwer seinen gegenüber zu verstehen
SO, ich geh schlafen... gute Nacht Jungs und Mädels
Macht ja nichts, im Netz ist es teilweise sowieso etwas schwer seinen gegenüber zu verstehen

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