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Lykaon
Grünschnabel

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1    Dienstag, 01. August 2006 um 11:11 Uhr
      

eines Vorhabens, den ich im Kopf habe. Ein Bild, eine Geschichte, ein Leben.

Vielleicht eines Buches.

 Zitat
Flüche und Schreie hallen, das Flackern der Fackeln verwandelt

meine Zelle in ein Spektakel, von dem ich mich nur schwer

losreissen kann. Ich sitze hier unter Verbrechern, die den Tod

erwarten, bin einer von ihnen. Ich werde bald unter den

heftigesten Foltern, die die heilige Inquisition erfinden

konnte, mein verfluchtes Leben aushauchen.

Die Zelle, in der ich warte, ist klein und stinkt erbärmlich von

nassem Stroh, Pisse und Blut, wie geschaffen, um einem Menschen

die letzten Hoffnungen zu nehmen. Durch Gitter wirft man mir

verfaulendes Brot hin. Ich esse es nicht. Ich habe anderes zu

tun.

Ein rostiger Nagel, den ist aus der Wand ziehe, wird mit zum

Stift, mein Körper wird zur Leinwand. Ich erinnere mich an die

alten Worte und Zeichen und konzentriere mich.



Anika

Mitgliedschaft beendet
2    Dienstag, 01. August 2006 um 17:00 Uhr
      

Düsteres Szenario.
Heftige Sprache.
Macht unbedingt Lust auf mehr.

Weißt du noch nicht, was du damit machen willst?



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Lykaon
Grünschnabel

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3    Dienstag, 01. August 2006 um 17:05 Uhr
      

ich habe die geschichte im Kopf, zumindest den Rahmen, das Szenario.

Anscheinend sollte ich wirklich Premiere abschaffen und mich durchkämpfen.

Es soll ein Buch werden.

Danke.


Susan
Grünschnabel

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4    Dienstag, 01. August 2006 um 20:28 Uhr
      

Erinnert mich stark ans Mittelalter... Aber ein guter Anfang! Mach unbedingt weiter, Lyka!


Tony Montana
Grünschnabel

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5    Mittwoch, 02. August 2006 um 23:16 Uhr
      

In den steinernen Wänden eines mittelalterlichen Gefängnisses wird man wohl kaum einen Nagel finden. Selbst wenn, wäre er wohl kaum spitz genug um sich damit etwas in die Haut zu ritzen. Ansonsten gefällt es mir.


Lykaon
Grünschnabel

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6    Donnerstag, 03. August 2006 um 08:56 Uhr
      

Mit Gewalt geht alles. Ich war am Überlegen eines anderen spitzen gegenstandes, außer jemand hat lange Fingernägel


Susan
Grünschnabel

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7    Sonntag, 06. August 2006 um 19:27 Uhr
      

 Zitat von Tony Montana
In den steinernen Wänden eines mittelalterlichen Gefängnisses wird man wohl kaum einen Nagel finden. Selbst wenn, wäre er wohl kaum spitz genug um sich damit etwas in die Haut zu ritzen.


Wie kommst du denn darauf?

Hufeisen wurden bereits im frühen Mittelalter benutzt. Die haben wohl kaum von alleine am Huf gehalten, oder? Natürlich gab es im Mittelalter Nägel. Auch wenn die sicherlich etwas "anders" aussahen als heute. Schmieden haben damals nicht nur Waffen hergestellt!


Tony Montana
Grünschnabel

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8    Montag, 07. August 2006 um 01:37 Uhr
      

Dass es damals schon Nägel gab, steht außer Frage. Es geht mir eher um den damals üblichen Verwendungszweck von Nägeln. Bilder wurden damit eher selten aufgehängt, schon gar nicht in Gefängnissen. Auch bei der Konstruktion des Gefängnisses selbst wird man wohl nicht mit Nägeln gearbeitet haben (es war einfach nicht üblich) und selbst wenn, wären die sowohl zu groß um sie aus der Wand zu ziehen, als auch zu stumpf um damit etwas zu ritzen.

Aber bitte stör dich nicht an meinen Ausführungen Lykaon, ich bin jemand, der selbst bei Umberto Eco eigentlich im Schnitt alle drei Seiten bezüglich der historischen Korrektheit etwas zu meckern findet. Und wenn der es mir nicht recht machen kann, wer dann?


Lykaon
Grünschnabel

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9    Montag, 07. August 2006 um 09:01 Uhr
      

ich finds gut, tony, danke. Ich werd mich trotzdem mal in ein paar Mittelalterbeschreibungen einlesen Smilie


      

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