Manchmal ist es Leichtigkeit, Schwebenlassen
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1 Donnerstag, 03.
August 2006 um 09:42 Uhr
manchmal ist es leichtigkeit,
schwebenlassen.
Es geschieht einfach,
wie Farbe von einem Pinsel auf die Leinwand fließt
sanft, unwirklich, ohne Schmerzen.
oder wenn
die Winde günstig stehen, und
verlockend liegt direkt vor einem
die Insel, Hoffnung, Traumland.
Oder wie ein Vogel, der jung erlernt
seine Federn spreizt und sich der warmen Luft ergiebt,
fliegt er, wohin sein wunsch ihn führt.
Manchmal ist es schwer, so zu werden,
wenn man andere fliegen sieht,
alles ist ein Kampf, erfolglos
erfreut man sich der Freude anderer...
Nur man selbst kann sich selbst
dem Strom anvertrauen, dem Wind im Rücken
Welten finden, die man nie sah,
wenn man fließt, statt zu kämpfen,
und frech das Leben anlacht
manchmal ist es leichtigkeit,
schwebenlassen.
Es geschieht einfach,
wie Farbe von einem Pinsel auf die Leinwand fließt
sanft, unwirklich, ohne Schmerzen.
oder wenn
die Winde günstig stehen, und
verlockend liegt direkt vor einem
die Insel, Hoffnung, Traumland.
Oder wie ein Vogel, der jung erlernt
seine Federn spreizt und sich der warmen Luft ergiebt,
fliegt er, wohin sein wunsch ihn führt.
Manchmal ist es schwer, so zu werden,
wenn man andere fliegen sieht,
alles ist ein Kampf, erfolglos
erfreut man sich der Freude anderer...
Nur man selbst kann sich selbst
dem Strom anvertrauen, dem Wind im Rücken
Welten finden, die man nie sah,
wenn man fließt, statt zu kämpfen,
und frech das Leben anlacht
Anika
Mitgliedschaft beendet
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2 Sonntag, 06.
August 2006 um 19:25 Uhr
[COLOR=black] Dein neues Gedicht gefällt mir, Lyka.[/color]
[COLOR=black] Zum einen wegen der Bilder, die ich sehe, zum anderen wegen der Entwicklung, die du aufzeigst.[/color]
[COLOR=black] Wenn du deine neuen Gedichte mit den älteren vergleichst, ist deutlich zu spüren, dass etwas mit dir `žpassiert`œ ist. Darüber bin ich sehr froh. ;-)[/color]
[COLOR=black] Das hier ist zum Beispiel neu:[/color]
Damit meine ich das `žSich-Treiben-Lassen`œ und nicht ständig auf der Suche zu sein, um etwas zu erzwingen.
Statt der deprimierten Ruhelosigkeit, von der ich in deinen früheren Gedichten las, spüre ich hier Geduld.
Das Bild des fliegenden Vogels gehört zu meinen Lieblingsphantasien.
Fliegen, wohin man will... Fesseln abstreifen, die uns Alltag und Lebensumstände anlegen... Wer hat diesen Traum nicht?
Ja, du hast selbst mal irgendwo geschrieben, dass es immer die `žLauten`œ sind, die zuerst auffallen und die auch zunächst Erfolg haben.
Für einen eher zurückhaltenden Menschen bedeutet es wirkliche Kampf, sich zu überwinden, sich bemerkbar zu machen und sichtbar zu werden.
Vielleicht solltest du diesen Teil deines Gedichts persönlicher formulieren.
Dieses Allerweltswörtchen `žman`œ kannst vermeiden, wenn du einfach `žich`œ schreibst:
"Manchmal ist es schwer, so zu werden,
wenn ich andere fliegen sehe,
alles ist Kampf, erfolglos
erfreue ich mich der Freude anderer..."
Im nächsten Vers ebenso.
Da würde ich das zweite `žselbst`œ entfernen. Dann liest es sich gleich viel flüssiger. Ich empfinde es so.
"Nur ich selbst kann mich
Dem Strom anvertrauen, den Wind im Rücken
Welten finden, die ich nie sah,
wenn ich fließe, statt zu kämpfen,
und frech das Leben anlache."
Dieser letzte Vers hat es in sich.
`žFrech das Leben anlachen`œ ist eine gute Art zu leben. Hat was mit Optimismus und Zupacken zu tun und nicht alles dem Selbstlauf zu überlassen.
Ich liebe diese letzte Zeile.
[COLOR=black] Dein neues Gedicht gefällt mir, Lyka.[/color]
[COLOR=black] Zum einen wegen der Bilder, die ich sehe, zum anderen wegen der Entwicklung, die du aufzeigst.[/color]
[COLOR=black] Wenn du deine neuen Gedichte mit den älteren vergleichst, ist deutlich zu spüren, dass etwas mit dir `žpassiert`œ ist. Darüber bin ich sehr froh. ;-)[/color]
[COLOR=black] Das hier ist zum Beispiel neu:[/color]
| Zitat | |
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Damit meine ich das `žSich-Treiben-Lassen`œ und nicht ständig auf der Suche zu sein, um etwas zu erzwingen.
Statt der deprimierten Ruhelosigkeit, von der ich in deinen früheren Gedichten las, spüre ich hier Geduld.
| Zitat | |
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Das Bild des fliegenden Vogels gehört zu meinen Lieblingsphantasien.
Fliegen, wohin man will... Fesseln abstreifen, die uns Alltag und Lebensumstände anlegen... Wer hat diesen Traum nicht?
| Zitat | |
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Ja, du hast selbst mal irgendwo geschrieben, dass es immer die `žLauten`œ sind, die zuerst auffallen und die auch zunächst Erfolg haben.
Für einen eher zurückhaltenden Menschen bedeutet es wirkliche Kampf, sich zu überwinden, sich bemerkbar zu machen und sichtbar zu werden.
Vielleicht solltest du diesen Teil deines Gedichts persönlicher formulieren.
Dieses Allerweltswörtchen `žman`œ kannst vermeiden, wenn du einfach `žich`œ schreibst:
"Manchmal ist es schwer, so zu werden,
wenn ich andere fliegen sehe,
alles ist Kampf, erfolglos
erfreue ich mich der Freude anderer..."
Im nächsten Vers ebenso.
Da würde ich das zweite `žselbst`œ entfernen. Dann liest es sich gleich viel flüssiger. Ich empfinde es so.
| Zitat | |
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"Nur ich selbst kann mich
Dem Strom anvertrauen, den Wind im Rücken
Welten finden, die ich nie sah,
wenn ich fließe, statt zu kämpfen,
und frech das Leben anlache."
Dieser letzte Vers hat es in sich.
`žFrech das Leben anlachen`œ ist eine gute Art zu leben. Hat was mit Optimismus und Zupacken zu tun und nicht alles dem Selbstlauf zu überlassen.
Ich liebe diese letzte Zeile.
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