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Problem mit Bruder

Problem mit Bruder


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Black Raven
Grünschnabel

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1    Montag, 07. August 2006 um 22:15 Uhr
      

Hallo,

Ich habe ein mehr oder weniger großes Problem mit meinem Bruder.

Alles fing im Sommer 2003 an, als mein Vater mit 44 Jahren starb. Am Anfang natürlich Riesenschock für alle und mit der Zeit hat sich mein vorher auch nicht grade leicht zu erziehender Bruder vollkommen den Erziehungsversuchen meiner Mum entzogen.

Zur info:
Ich: 19 jahre
Bruder, Problemfall: fast 18 Jahre
Bruder2: 11 Jahre (hat damit nichts zu tun)
Mutter: 47 Jahre
Alle 4 wohnen in einer Eigentumswohnung

Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass ich fast nicht mehr mit meinem Bruder rede, weil ich ihm vor ein paar Tagen meine Meinung gesagt habe.

Sobald er etwas tun muss im Haushalt, sucht er Streit bzw. verweigert alle Arbeiten.

In 1 Monat wird er 18 und ich würde mit schlechtem Gewissen sagen: Raus aus dem Haus!
Aber: Er hat auch 1/12 des Hauses geerbt und aufgrund dieser Tatsache sieht mein Bruder es als unmöglich an, aus dem Haus zu fliegen. UND genau so benimmt er sich auch.

Ich weiß mittlerweile nicht mehr so recht weiter.
Könnten ihm Internet abstellen, Telefon evtl., Essen rationieren, Werkzeug wegschließen...
Aber das verschlimmert die Situation nur.
Was soll man in so einem Fall machen?
Bin euch für jeden Ratschlag dankbar.

Mit ihm Reden geht anscheinend nicht mehr, entweder ist er so naiv die Texte von Böhsen Onkelz und co zu glauben oder er hat einfach keinen Bock mehr und schottet sich von der Aussenwelt ab.
Freunde hat er ganz wenige aus dem Netz kennengelernt, ansonsten Fehlanzeige. Vor ein paar Tagen hat er eine Ausbildung begonnen.

Bin euch für Hilfe dankbar,
viele grüße


masso
Grünschnabel

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2    Montag, 07. August 2006 um 22:29 Uhr
      

Das ist wirklich schwierig. Manchen Leuten hilft vielleicht nur eine Tracht Prügel, damit sie wieder in der Spur laufen.

Was sagt Deine Mutter eigentlich dazu?



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Nightwitch
Grünschnabel

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3    Montag, 07. August 2006 um 22:50 Uhr
      

Ich denke man sollte nochmal das Gespräch suchen und ihm dann unmissverständlich zeigen wie blöde er sich verhält.
Wenn es nicht anders geht, aus dem Haus schmeissen. Sicher erbt er 1/12 des Hauses, jedoch könnte man ihn auch auszahlen und somit hat er dann keine Rechte mehr an dem Haus. Sicher die letzte Lösung, aber so gehts ja auch nicht weiter.

Mir gings mal genauso, Stiefvater gestorben, Mutter nen neuen Kerl, ich fühlte mich vernachlässigt und habe - natürlich alles in der Höchstzeit der Pubertät - angefangen rumzubocken.
Ich fühlte mich einfach vernachlässigt. Ich denke dein Bruder hat einfach mehr an dem Tod deines Vaters zu knabbern als er zugeben will. Nur schonen ist keine Lösung. Er muss genauso seine Pflichten nachkommen wie ihr alle.

Mir hat damals übrigens das berühmt-berüchtigte "wir drehen den Spiess einfach um"-Spielchen geholfen.
Meine mom hat einfach die Sachen die ich als ihre Pflichten angesehen habe (Wäsche waschen, einkaufen, essen kochen etc) nicht für mehr für mich mitgemacht.
Und als ich mich aufgeregt habe, kam ein lapidares "wieso soll ich was für dich machen wenn du nichts für mich machst".

(okay die umstände waren da noch ein wenig anders, aber im Kern der Sache trifft es ganz gut zu)

Einfach das eigene Verhalten vor Augen führen.
Vielleicht hilft das ja, bevor es zu einem ganz grossen Knall kommt.


Tony Montana
Grünschnabel

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4    Montag, 07. August 2006 um 23:05 Uhr
      

Ich bin da ähnlich wie Masso ein Hardliner. Einfach mal ordentlich auf die Fresse und ihn dann vor die Wahl stellen: Spuren oder Rauswurf.


Black Raven
Grünschnabel

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5    Montag, 07. August 2006 um 23:42 Uhr
      

Er musste schon öfters seine Wäsche selber waschen, es gab auch mal eine Zeit lang kein Nutella etc.Nächstes WE ist er mit Rasen schneiden dran und ich denke wenn er sich nicht fügt scheint es wohl eine gute Maßnahme, erstmal die Ratschläge von Nightwitch zu befolgen (Wäsche waschen, einkaufen, essen kochen etc). Falls das nicht klappt weiß ich auch nicht weiter.


Tony Montana
Grünschnabel

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6    Montag, 07. August 2006 um 23:52 Uhr
      

 Zitat von Black Raven
es gab auch mal eine Zeit lang kein Nutella etc.

Boah, passt bloß auf, dass ihr nicht zu hart mit ihm umspringt. Ganz ehrlich, kein Wunder tanzt das Balg euch auf der Nase rum.

Knallen sie einfach ein Nutellaverbot raus, ich brech ab...


Aurora

Nicht registriert
7    Dienstag, 08. August 2006 um 08:51 Uhr
      

 Zitat von Tony Montana
Ich bin da ähnlich wie Masso ein Hardliner. Einfach mal ordentlich auf die Fresse und ihn dann vor die Wahl stellen: Spuren oder Rauswurf.


Grandios.

Ganz genau so sehe ich das auch. Einfach erstmal ganz pauschal "einen auf die Fresse" und dann gucken wer's war. Oder hier: Was überhaupt los ist.

Ganz ehrlich - damit käme man selbst bei Deiner offensichtlichen Einstellung zum Umgang mit Menschen nicht weiter. :troest:

Na gut, das Nutella-Glas wegzunehmen ist auch nicht gerade das, was helfen wird. Mit beiden Möglichkeiten bekommt man leider die Ursacheno nicht heraus. Vater (Bezugsperson, Vorbildfunktion) verstorben, Grenzen austesten, sich missverstanden fühlen, Wechsel von der Schule (alles easy, alles cool) ins Berufsleben, dazu kaum richtige Freunde, ein paar andere Details und fertig ist das Dilemma.

Wenn man mit einem klärenden Gespräch nichts erreicht bzw. es einseitig geführt oder man ironisch belächelt wird, halte ich die Möglichkeit, den Spieß umzudrehen, ebenfalls für sinnvoll. Aber es muss schon ein bisschen in der vermeintlichen Würde pricken...
Ist er nach einigen Wochen immer noch nicht so weit, dass man vernünftig mit ihm reden kann - die Mutter ist hier immer noch Erziehungsberechtigte und hat keineswegs nur Pflichten -> Jugendamt. Das wäre zumindest für sie selbst eine Anlaufstelle, um sich beraten zu lassen.


Gruß,
Aurora


Sting

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8    Dienstag, 08. August 2006 um 09:31 Uhr
      

Eine ärgerliche Situation.

Die Maßnahme, den Spieß umzudrehen, halte ich für sehr effizient.
Was ich für sehr, sehr falsch halte, ist das Zuschalten des Jugendamts. Jugendämter richten bekanntermaßen gerne noch zusätzlichen Schaden an.


 Zitat

Ich bin da ähnlich wie Masso ein Hardliner. Einfach mal ordentlich auf die Fresse...

Solch eine Maßnahme produziert 'Menschen' wie Dich, Tone.

Rauswurf ist aber eine gute Maßnahme.



Ciao.


masso
Grünschnabel

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9    Dienstag, 08. August 2006 um 09:41 Uhr
      

Insgesamt ging es mir um eine härtere Gangart. Das mit der Tracht Prügel war eher symbolisch gemeint, zumindest zu 90%.

Ich wusste nur nicht ob ich lachen oder weinen soll, als ich gelesen habe, dass ihm das Nutella entzogen wurde. Wie lächerlich ist das denn!?


Aurora

Nicht registriert
10    Dienstag, 08. August 2006 um 09:44 Uhr
      

 Zitat von Sting
Was ich für sehr, sehr falsch halte, ist das Zuschalten des Jugendamts. Jugendämter richten bekanntermaßen gerne noch zusätzlichen Schaden an.


Es gibt entgegen aller Annahmen doch Beamte die ihren Job ernstnehmen, Sting (wenn's wohl auch nur wenige sind). Ich meinte eine unverbindliche Beratung, nicht ein Gespräch mit dem Jungen zu führen oder ihn gar mit behördlicher Unterstützung rauszuwerfen. Da hier anscheinend nicht nur der Threadsteller sondern auch die Mutter nicht mehr weiter weiß, halte ich es für sinnvoller sich Tipps zu holen als die Situation komplett aus dem Ruder laufen zu lassen. Ob man diese Ratschläge dann befolgt oder sie für unsinnig hält, ist eine andere Sache. Zwinker

@Masso

Mein Post bezog sich auf Tony. Die härtere Gangart habe ich bei Dir eher nicht auf Prügel bezogen. Allerdings sollte man es dann vielleicht auch wirklich nicht so schreiben. :wacko:


masso
Grünschnabel

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11    Dienstag, 08. August 2006 um 09:49 Uhr
      

 Zitat von Aurora
@Masso

Mein Post bezog sich auf Tony. Die härtere Gangart habe ich bei Dir eher nicht auf Prügel bezogen. :wacko:

Ist schon ok. Zwinker

Ich bin habe bei dem Thema wahrscheinlich auch ne sehr kurzen Zündschnur. In der Bekanntschaft kenne ich ein ähnliches Problem. Der 16jährige verweigert sogar das Essen, wenn unter 5 Sorten Ketchup auf dem Tisch nicht die richtige Sorte dabei ist. :roll: Und da könnte ich wahrscheinlich nicht bei ruhig bleiben ...


Lykaon
Grünschnabel

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12    Dienstag, 08. August 2006 um 09:52 Uhr
      

kenn ich, meine schwester hat jahrelang alles außer "kartoffeln mit soße" gegessen, da wars aber eher reine pupertät, in diesem fall hier aber ists vermulich noch der schock


masso
Grünschnabel

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13    Dienstag, 08. August 2006 um 09:57 Uhr
      

Nein. Der Vater ist aus dem Haus (nicht tot). Und nun schikaniert der große Bruder die Mutter und den kleineren Bruder...


Aurora

Nicht registriert
14    Dienstag, 08. August 2006 um 10:00 Uhr
      

 Zitat von masso
Nein. Der Vater ist aus dem Haus (nicht tot). Und nun schikaniert der große Bruder die Mutter und den kleineren Bruder...


Die Frage die sich mir bei solchen Fällen stellt ist, wie groß der Anteil der Machtlosigkeit ist im Verhältnis zum "es sich gefallen lassen".


Giganto
Grünschnabel
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15    Dienstag, 08. August 2006 um 10:05 Uhr
      

da jetzt aus der entfernung tipps zu geben ist natürlich sehr schwierig. unter anderem sind die informationen einfach zu knapp.

ich denke gewalt ist nun wirklich keine lösung und wird die situation höchstens noch verschlimmern, weil er sich dann noch mehr in die ecke getrieben fühlen wird.

für den anfang ist es sehr wichtig, das sich alle übrigen familienmitglieder zusammen setzen und überlegen was sie nun genau wollen.
stellt familien regeln auf! am besten ihr fixiert diese schriftlich. so wird vieleicht transparent was ihr leistet und wo seine anteile liegen. ein mögliches ungleichgewicht oder ungleichbehandlung kann man so ausschliessen. vieleicht wird ihm das so auch eher klar. eine art zeitaufschlüsselung kann dienlich sein. so ist doch am ehsten greifbar wer wann was macht. möglicherweise hat er dann auch ein schlechtes gewissen und bringt sich von ganz alleine ein.
die haushaltsarbeiten kann man ja nach interesse und neigung verteilen und bei gelegenheit rotieren lassen. so wird niemandem langweilig und jeder macht erstmal das was ihm am meisten liegt.
eigenverantwortung ist ein ganz gutes schlagwort das mir gerade einfällt: lauft ihm am anfang nicht hinterher und sagt: du hast dieses oder jenes vergessen. wartet einfach mal ein paar tage ab und erledigt in der zwischenzeit euren teil der arbeit.

fragt euch: was ist euch im zusammen leben wichtig? wo könnt ihr vorübergehend abstriche machen?
jeder muss sich damit wohl fühlen und sich nicht selber dabei aufgeben.
es muss aber auch möglich sein, zugeständnisse zu machen. selbst in dieser derzeit so verfahrenen situation. so funktioniert das leben in einer grösseren familie nunmal.

ihr müsst gemeinsam eine linie entwickeln und an einem strang ziehen von dem ihr nach möglichkeit nicht mehr abweicht. der vorübergehende entzug von lebensmitteln ist wohl ähnlich wie die androhung von körperlicher gewalt das letzte, was ihr in eurer situation nun tun solltet. essen ist essentiell und als druckmittel erfahrungsgemäss wenig geeignet um eine verbesserung der situation herbei zu führen.

euch sollte klar sein, dass sich die beschriebenen probleme nicht innerhalb von tagen lösen werden. rechnet lieber in monaten.

ich würde deinen bruder mit hinzu holen, damit er sich eingeschlossen fühlt und nicht am ende das gefühlt hat ausgegrenzt zu sein. das setzt natürlich ein gewisses mass an gesprächsbereitschaft voraus. will er an dem gespräch nicht teilnehmen, dann präsentiert ihm eure gemeinsam aufgestellten regeln. diese regeln sollten natürlich auch die eigenen pflichten beinhalten, nicht nur seine.

ganz nützlich kann es sein, jemanden von aussen heran zu holen. das kann ein guter freund der familie sein oder ein professioneller berater. wenn ihr eine emotional unbeteiligte person mit am tisch habt, sieht er-also der berater- vieliecht ein paar dinge, die einfach zu verfahren sind um sie noch selber aufdecken zu können. auch das kann ganz hilfreich sein, denn auch ihr habt sicher fehler gemacht. wir sind alle nur menschen. es sollte auch euch möglich sein, entschuldigung zu sagen. einfach mal kurzfristig über den eigenen schatten springen und ein gutes gefühl vermitteln.

was ich nicht so recht verstehe: du hast ihm deine meinung gesagt und redest jetzt nicht mehr mit ihm? was hast du denn als antwort erhalten?

wird er in bestimmten situationen gewalttätig?

zu wem aus eurer familie hat er denn den besten draht?

für mich klingt deine beschreibung ein wenig so, als wenn du die vaterrolle übernehmen würdest. ihr seid gerade mal 1 jahr altermässig auseinander. möglicherweise stört er sich daran, was ich ein stück weit nachvollziehen könnte. geh empathischer an die sache ran, also nicht von oben herab. behandel ihn als deinen bruder und nicht aus deiner scheinbaren rolle als oberhaupt der familie heraus. möglicherweise versucht er den starken part zu spielen, was ihm aus allen möglichen gründen nicht so recht gelingen will --> dadurch entsteht frustration.
vieleicht seid ihr in eine art konkurenzverhältnis getreten im kampf um die rolle deine verstorbenen vaters. das sind natürlich alles nur vermutungen.

natürlich gibt es noch die möglichkeit das dein bruder einen psychologen aufsucht oder ihr eine familientherapie macht. das sollte aber aus freien stücken heraus passieren.
bei eurer örtlichen krankenkasse kannst du ein verzeichniss von niedergelassenen therapeuten bestellen, aus der näheren umgebung. kostet in der regel nichts. lass dieses heftchen doch einfach mal irgendwo wie zufällig herumliegen. knall ihm auf nachfrage, was es mit dem teil auf sich hat aber nichts an den kopf wie: "das ist für dich." oder ähliches :roll:


Tony Montana
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16    Dienstag, 08. August 2006 um 10:17 Uhr
      

Als ich geschrieben habe, dass Prügel evtl helfen, wusste ich ja nicht, dass man so Sachen wie ein "klärendes Gespräch" noch gar nicht ausprobiert hat, sondern der Threadersteller direkt nach Fehlschlag der Brotaufstrichsanktionierung hier um Hilfe fleht. Dennoch bleibe ich dabei. Kinder schlagen: niemals. Als großer Bruder seiner 18-jährigen Nachgeburt eins in die Fresse geben damit er endlich mal merkt wie sehr er allen auf den Sack geht: akzeptabel.
 Zitat von Sting

Solch eine Maßnahme produziert 'Menschen' wie Dich, Tone.

Vielleicht ist eher das Gegenteil der Fall. Ich war nämlich zeitweise fast genau so ein *peep*kind und kann mich nicht erinnern jemals geschlagen worden zu sein. Ich finde es ja durchaus gut, dass ich bin wie ich bin, aber ob noch mehr von meiner Sorte die Welt besser machen würden?


Giganto
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17    Dienstag, 08. August 2006 um 10:28 Uhr
      

leute, werdet doch bitte nicht immer direkt so persönlich. dient der diskussion wohl nur wenig.


openMfly
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18    Dienstag, 08. August 2006 um 13:32 Uhr
      

Prügel hilft da nicht wirklich.
Damit mag man ihn für den Moment zu was zwingen können. Aber auf Dauer schottet er sich nur noch mehr ab.

Wenn er doch bald 18 wird, dann darf man doch wenigstens etwas Vernunft erwarten.
Also müsste man auch mit ihm reden können.
versuch mal auf ihn einzugehen. Ihn mal zu fragen, was ihn bewegt und wie er sich denn sein Leben in der nächsten Zeit vorstellt.
Ich denke er wird genug Sorgen und Probleme haben, die er mit seinem Benehmen versucht zu verdecken.


masso
Grünschnabel

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19    Dienstag, 08. August 2006 um 22:28 Uhr
      

Giganto, ich finde Deine Ausführungen sehr gut. Man merkt wirklich, dass Du Deinen Job liebst und lebst. Zwinker


Giganto
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20    Mittwoch, 09. August 2006 um 11:12 Uhr
      

ich arbeite halt in einem bereich, wo ich mit "ähnlichen" problemen zu tun habe und menschen motivieren bzw. anleiten muss. das sind halt so ein paar Standards die mir "spontan" eingefallen sind. Zwinker aus der entfernung ist das aber schwierig und einige
"probleme" lassen sich ohne psychologisch oder psychatrische hilfe garnicht lösen. aber vorher sollte man halt einige variablen ausprobiert haben.


      
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