Wolf und Käfig [Fragmente]
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1 Donnerstag, 10.
August 2006 um 10:09 Uhr
wie gewünscht, ich habs gestern abgebrochen
ein Käfig von Worten, Gedanken
lebt ein Tier, ein Wolf
verbeisst sich oft in seine Gitter
zerbrechen, frei sein, weit entfernt.
Manchmal öffnet sich die Tür
und die klare blaue Luft
strömt verheissungvoll und
wild um den Käfig herum.
Zitternd vor der eigenen Lust
in der Ecke liegt er,
hofft, daß bald die Tür sich schließe
und die Welt ne Andere wäre.
wie gewünscht, ich habs gestern abgebrochen
ein Käfig von Worten, Gedanken
lebt ein Tier, ein Wolf
verbeisst sich oft in seine Gitter
zerbrechen, frei sein, weit entfernt.
Manchmal öffnet sich die Tür
und die klare blaue Luft
strömt verheissungvoll und
wild um den Käfig herum.
Zitternd vor der eigenen Lust
in der Ecke liegt er,
hofft, daß bald die Tür sich schließe
und die Welt ne Andere wäre.
Anika
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2 Freitag, 11.
August 2006 um 20:24 Uhr
Du hast ein sehr interessantes Motiv gewählt, Lyka.
Die Metapher vom eingesperrten Wolf erinnert mich an den entsprechenden Thread.
Viele Menschen haben dieses Gefühl, dass sie bei allem Freiheitsdrang immer wieder an Grenzen stoßen, doch die wenigsten geben das zu.
Manchmal glauben sie, einen kleinen Teilerfolg errungen zu haben, wenn sie zumindest einen Blick über diese unsichtbaren Barrieren werfen konnten.
Doch dann stellt sich Furcht vor dem Unbekannten ein, das hinter diesen Grenzen sein könnte, und sie können den nächsten, den entscheidenden Schritt nicht gehen.
Sie bleiben lieber in der "Geborgenheit" ihres Käfigs.
(So wie ich auch.)
Doch die Unruhe bleibt.
Dass du abgebrochen hast, heißt ja wohl, dass du weiterschreiben wirst,
oder?
Ich denke, dieses Motiv ist es wert, weiter berarbeitet zu werden.
Du hast ein sehr interessantes Motiv gewählt, Lyka.
Die Metapher vom eingesperrten Wolf erinnert mich an den entsprechenden Thread.
Viele Menschen haben dieses Gefühl, dass sie bei allem Freiheitsdrang immer wieder an Grenzen stoßen, doch die wenigsten geben das zu.
Manchmal glauben sie, einen kleinen Teilerfolg errungen zu haben, wenn sie zumindest einen Blick über diese unsichtbaren Barrieren werfen konnten.
Doch dann stellt sich Furcht vor dem Unbekannten ein, das hinter diesen Grenzen sein könnte, und sie können den nächsten, den entscheidenden Schritt nicht gehen.
Sie bleiben lieber in der "Geborgenheit" ihres Käfigs.
(So wie ich auch.)
Doch die Unruhe bleibt.
Dass du abgebrochen hast, heißt ja wohl, dass du weiterschreiben wirst,
oder?
Ich denke, dieses Motiv ist es wert, weiter berarbeitet zu werden.
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Anika
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