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liberalisierung der ladenöffnungszeiten in nrw und anderswo

liberalisierung der ladenöffnungszeiten in nrw und anderswo


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Piet

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41    Montag, 29. Januar 2007 um 23:09 Uhr
      

na dann passt doch alles zusammen und wir können alles so belassen wie es bisher ist Smilie

 Zitat von masso
Bevor jetzt wieder einer sagt, dass doch niemand so lange arbeiten möchte: Denkt mal an Krankenschwestern, Alterpfleger, Polizisten, Schichtarbeiter usw.


Wer hat denn das behauptet?


Giganto
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42    Mittwoch, 31. Januar 2007 um 21:09 Uhr
      

 Zitat
Wir reden hier über ein nice-to-have und nicht über ein must-have, ... nur um das noch einmal in den Vordergrund zu rücken. Niemand wird sterben, wenn wir die Landenöffnungszeiten wieder zwei Stunden vorrücken auf 18:00 Uhr. Es geht hierbei um den Service und was man sich vorstellen kann bzw. wünscht.


es ging in dieser diskussion doch bisher um eine ausweitung und nicht um ein zurückversetzen in die konsumunfreundliche steinzeit :roll:

 Zitat
Bevor jetzt wieder einer sagt, dass doch niemand so lange arbeiten möchte: Denkt mal an Krankenschwestern, Alterpfleger, Polizisten, Schichtarbeiter usw.


meinst du in diesen berufsgruppen kann man von wollen sprechen? für viele ist es ein kompromiss um den lebensunterhalt zu sichern.

glaubst du menschen in pflege- oder service- / sicherheits- betrieben schieben gerne viele überstunden oder haben aus leidenschaft oder wegen ihres berufsethos miese arbeitszeiten gerne?

es ist eine wissenschaftlich belegte tatsache, dass menschen die zu wechselnden zeiten arbeiten eine weniger hohe lebenserwartung haben als menschen mit halbwegs festen arbeitszeiten.

man spürt nach kurzer zeit (bei mir jetzt fast 6 jahre) übrigens schon, dass solche ungünstigen arbeitszeiten ihre spuren hinterlassen, wie ich euch aus eigener erfahrung berichten kann.

mal abgesehen davon leidet auch das privatleben darunter, wenn man am wochenende, wo alle anderen menschen frei haben, arbeiten muss.


masso
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43    Mittwoch, 31. Januar 2007 um 22:19 Uhr
      

Mein Vater hat drei Schichten gearbeitet, meine Mutter arbeitet in zwei Schichten. Sämtliche Vor- und Nachteile sind mir daher bekannt... Zwinker


Piet

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44    Mittwoch, 31. Januar 2007 um 23:01 Uhr
      

aber was hat das denn jetzt mit dem Thema zu tun?

Schichtarbeiter können auch zwischen 8 und 20 uhr einkaufen gehen. sehr gut sogar. Hab es selber schon gemacht.
In normalen Schichten arbeitet man ja auch nur 7,5 Std bzw 8 am Tag, da bleibt genügend Zeit.


Lykaon
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45    Mittwoch, 31. Januar 2007 um 23:54 Uhr
      

also: was wollt ihr eigentlich?
glaubt ihr, die armen angestellten bekommen weniger Geld bei mehr Arbeit? Wenn man von einem unmenschlichen System ausgeht, dann ja. Ich verstehe den Aufriss ehrlich gesagt nicht. Ich arbeite oft lang und freue ich, nicht mehr 5 Minuten vor 8 aus dem Laden geworfen bzw. nicht mehr reingelassen zu werden. Tankstellenkauf bei vergessenen Produkten ist imho auch nicht das Wahre


openMfly
Grünschnabel

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46    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:03 Uhr
      

 Zitat von Giganto;129369

es ist eine wissenschaftlich belegte tatsache, dass menschen die zu wechselnden zeiten arbeiten eine weniger hohe lebenserwartung haben als menschen mit halbwegs festen arbeitszeiten.

man spürt nach kurzer zeit (bei mir jetzt fast 6 jahre) übrigens schon, dass solche ungünstigen arbeitszeiten ihre spuren hinterlassen, wie ich euch aus eigener erfahrung berichten kann.

mal abgesehen davon leidet auch das privatleben darunter, wenn man am wochenende, wo alle anderen menschen frei haben, arbeiten muss.


Du machst mir Hoffnung... Traurig
Aber kann das Bestätigen. Man verliert irgendwie den Sinn für Sonn- und Feiertage.
Die werden zu ganz normalen Tagen in der eigenen Einstellung.

Man muss sich das mal unter psyschichen gesichtspunkten ansehen:
Andere Arbeiten doch die ganze Woche aufs Wochenende hin.
"Ich hasse Montage"; "Endlich Freitag"... solche festen Ausprüche zeigen dass doch schon.
Aber wenn man auch am Wochenende arbeitet, fehlt dieser fixe Zielpunkt.

Zum eigentlichen Thema:
Es spricht einiges für längere Öffnungszeiten. Anderes wiederum dagegen.
Ich persönlich hätte nichts dagegen. Man müsste diese Arbeitszeiten aber an Menschen verteilen, die damit klar kommen. Z.B. nicht an Mütter und Väter.


Piet

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47    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:03 Uhr
      

Ich will das die Öffnungszeiten für Geschäfte so bleiben wie sie sind, da ich denke das eine Verlängerung der Zeiten und die damit anfallenden Kosten auf die Mitarbeiter abgewälzt werden.
Wenn das ganze in einem angenehmen Rahmen passiert, z.B. Sonntags mit entsprechenden Zuschlägen und entsprechender (freiwilliger) Resonanz der Mitarbeiter spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.
Ich bin aber halt immer noch überzeugt das es 99,99% der Bevölkerung möglich ist zu den normalen Zeiten einkaufen zu gehen.


Lykaon
Grünschnabel

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48    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:06 Uhr
      

Es wird einfach gern angenommen. Wenn ich abends nochmal was einkaufen gehe, bin ich nicht allein im Laden...das Interesse ist eindeutig vorhanden. Deshalb kaufen die Leute auch Sonntags ein. Alternativ geben sie einfach mehr Geld aus.


Piet

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49    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:12 Uhr
      

Ich bringe gern wieder das Argument mit der Weltmeisterschaft. In Nachrichten kamen nur Klagen von Geschäften da es sich nicht gelohnt haben soll zu der Zeit so lange geöffnet zu haben.


warum sollten sie mehr Geld ausgeben? Sie würden ja nur ihre Einkaufsphase verschieben, aber nicht die Menge des Einkaufs.


Lykaon
Grünschnabel

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50    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:13 Uhr
      

dann wäre zumindest Samstags weniger Menschen im meinem Supermarkt, wenn ich einkaufen gehe, da diese ja auch sonst jeden Abend sich ein bisschen kaufen können... leider sehe ich manche Menschen öfters als ich mag^^


Piet

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51    Donnerstag, 01. Februar 2007 um 00:21 Uhr
      

aber aus welchem Grund sollte denn der Supermarktbesitzer länger offen lassen?


      
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