Anti-Feminismus: "Das Eva-Prinzip"
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Nightwitch
Grünschnabel

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Grünschnabel

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101 Montag, 13.
August 2007 um 22:32 Uhr
Ich als fast Mama würde natürlich auch was dazu schreiben
Ich vertrete aber wohl eher die Fraktion "wenns nicht sein muss (wegen finanzieller Notwendigkeit) hat die Mutter solange zuhause zu bleiben, bis das Kind zumindest ein paar Stunden im Kindergarten ist".
Sicher es gibt immer Möglichkeiten auch mal für ein paar Stunden zu arbeiten, aber ich setze halt bewusst kein Kind in die Welt um es dann an Kindermädchen und Aupair oder ähnliches abzugeben.
Ich als fast Mama würde natürlich auch was dazu schreiben
Ich vertrete aber wohl eher die Fraktion "wenns nicht sein muss (wegen finanzieller Notwendigkeit) hat die Mutter solange zuhause zu bleiben, bis das Kind zumindest ein paar Stunden im Kindergarten ist".Sicher es gibt immer Möglichkeiten auch mal für ein paar Stunden zu arbeiten, aber ich setze halt bewusst kein Kind in die Welt um es dann an Kindermädchen und Aupair oder ähnliches abzugeben.
102 Dienstag, 14.
August 2007 um 14:31 Uhr
bald ist der artikel in der vollständigen fassung online, weil die neue ausgabe der zeitung (alle 2 monate) erscheint. d.h. meine zusammenfassung kann ich mir getrost sparen. :up:
bald ist der artikel in der vollständigen fassung online, weil die neue ausgabe der zeitung (alle 2 monate) erscheint. d.h. meine zusammenfassung kann ich mir getrost sparen. :up:
103 Mittwoch, 15.
August 2007 um 15:39 Uhr
Eine sehr weise Ansicht! :daumehho:
| Zitat von Nightwitch;137971 | |
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Eine sehr weise Ansicht! :daumehho:
104 Donnerstag, 16.
August 2007 um 21:00 Uhr
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß jede/r das auf seine Situation anpassen sollte - sofern auch leistbar.
Nicht jedes Kind ist wie das andere, nicht jeder Eltern sind wie andere.
Ich persönlich habe die ersten drei Jahre daheim verbracht mit Kind, was ich sehr genossen habe. Ich muss aber dazu sagen, daß ich ein Umfeld habe, was viele soziale Kontakte ermöglicht und ich sie immer gerne genutzt habe.
Ein klein wenig wird man schon anders - alleine weil sich eben viel ums Kind dreht. Auch in den Gesprächen mit den anderen Müttern/Vätern.
Allerdings kenne ich auch Frauen, die sich sehr aufs Kind gefreut haben und dann total gefrustet waren wie so ein Alltag dann aussehen kann.
Die sind superflott wieder arbeiten gegangen, weil sie es einfach nicht ausgehalten haben. Nicht mit sich, und nicht mit ihrem Kind 24 Std/Tag.
Meine Erfahrung ist, daß man etwa alle drei Monate "Bestandsaufnahme" machen sollte.
Sprich: wo stehe ich, wie läuft mein Alltag, was habe ich für Ziele und Wünsche, welche stecke ich zurück, welche verfolge ich intensiver.
Leider suggeriert uns eine "glückliche-Rama-Familie" immer wieder, daß Kinder per se glücklich machen. Dem ist in der Alltagsbewältigung einfach nicht so.
Ich bin daran interessiert zu erfahren, wie leben andere? Welche Lebensmodelle gelingen ihnen - oder auch nicht.
Wo kann ich noch was dazulernen, wo kann ich mir was "abschauen"?
Erzählt mal, ihr Mütter und Väter wie ihr lebt.
DAS würde ich spannend finden.
P-S. dies ist keine Diskriminierung der Kinderlosen..aber diese Zeit hatte ich lange und habe noch gute Erinnerung daran.
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß jede/r das auf seine Situation anpassen sollte - sofern auch leistbar.
Nicht jedes Kind ist wie das andere, nicht jeder Eltern sind wie andere.
Ich persönlich habe die ersten drei Jahre daheim verbracht mit Kind, was ich sehr genossen habe. Ich muss aber dazu sagen, daß ich ein Umfeld habe, was viele soziale Kontakte ermöglicht und ich sie immer gerne genutzt habe.
Ein klein wenig wird man schon anders - alleine weil sich eben viel ums Kind dreht. Auch in den Gesprächen mit den anderen Müttern/Vätern.
Allerdings kenne ich auch Frauen, die sich sehr aufs Kind gefreut haben und dann total gefrustet waren wie so ein Alltag dann aussehen kann.
Die sind superflott wieder arbeiten gegangen, weil sie es einfach nicht ausgehalten haben. Nicht mit sich, und nicht mit ihrem Kind 24 Std/Tag.
Meine Erfahrung ist, daß man etwa alle drei Monate "Bestandsaufnahme" machen sollte.
Sprich: wo stehe ich, wie läuft mein Alltag, was habe ich für Ziele und Wünsche, welche stecke ich zurück, welche verfolge ich intensiver.
Leider suggeriert uns eine "glückliche-Rama-Familie" immer wieder, daß Kinder per se glücklich machen. Dem ist in der Alltagsbewältigung einfach nicht so.
Ich bin daran interessiert zu erfahren, wie leben andere? Welche Lebensmodelle gelingen ihnen - oder auch nicht.
Wo kann ich noch was dazulernen, wo kann ich mir was "abschauen"?
Erzählt mal, ihr Mütter und Väter wie ihr lebt.
DAS würde ich spannend finden.
P-S. dies ist keine Diskriminierung der Kinderlosen..aber diese Zeit hatte ich lange und habe noch gute Erinnerung daran.
Nightwitch
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105 Donnerstag, 16.
August 2007 um 21:28 Uhr
Naja, selbst wenn hier einige noch keine Eltern sind, so können sie doch zumindest noch Erinnerungen aus ihrer Kindheit erzählen.
Meine Mutter musste damals sehr früh wieder Vollzeit arbeiten gehen, weil Halbtags bzw nur einige Stunden finanziell nicht vertretbar waren.
So bin ich nach dem Kindergarten (war ein Ganztagskindergarten mit Hort) von unseren alten Vermietern, die schon eher wie eine Familie waren, abgeholt worden und habe den restlichen Nachmittag dort verbracht. Ich fand es super, Großfamilie, ländliches Leben, Tiere...
In der Grundschule bin ich dann nachmittags in die gleiche Einrichtung in den Hort gegangen. Dort gab es Mittagessen mit Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung. Danach bin ich immer alleine nach Hause und habe dort noch gute 3 Stunden auf meine Mutter gewartet. Ich fand die Zeit schrecklich. Ich hätte es schön gefunden, wenn meine Mutter mehr Zeit mit mir verbracht hätte, vorallem weil sie auch oft Abends und am Wochenende ihren Hobbies nachging und auch oft weg war. Mein Stiefvater war zwar zuhause und mit ihm habe ich mich auch gut verstanden, aber es war halt nicht das gleiche.
Ich bin ein typisches Mamakind. Auch jetzt noch mit 28 Jahren ;-) Wenn es mir schlecht geht, brauche ich meine Mutter.
Ich habe sehr darunter gelitten, dass ich sehr wenig Zeit mit meiner Mutter verbringen konnte und auch meine Mutter bereut es mittlerweile.
Daher bin ich wohl eher diejenige, die später gerne zu Hause bleibt und nur zeitweise arbeiten geht. Ich bin ja leider schon länger ohne Arbeit und daher das "zu Hause hocken" gewohnt. Auch wenn ich es nicht immer schön finde, ich kenne es und habe dadurch schätzungsweise weniger Umstellungsprobleme wie Frauen die bis kurz vor der Geburt noch voll im Job standen (Umstellungsprobleme bzgl. "plötzlich nur noch zu Hause und nicht mehr unterwegs bzw auf Arbeit", dass ein Baby Umstellung bedeutet ist mir schon bewusst, aber ich habe halt ein Umstellungsprozess weniger - denk ich zumindest).
Ausserdem denke ich, dass ich gut einige meiner finanzieller Ansprüche zum Wohl des Kindes zurück schrauben kann. Daher muss ich nicht mehr verdienen damit ich noch monatlich zum Friseur, ins Kino oder essen gehen kann.
Sicherlich muss soviel Geld vorhanden sein, dass man dem Kind und sich selbst ein vernünftiges Leben bieten kann und es an nichts notwendiges fehlt.
Aber ich kenn mich und mein Konsumverhalten bislang: wenn Geld da war was übrig ist, dann ist es genauso schnell für unnützen Krempel ausgegeben worden.
Wahrscheinlich habe ich jetzt schon viel zu viel für das Baby gekauft und brauche das alles garnicht :-D
Aber hinterher ist man immer schlauer ;-)
Naja, selbst wenn hier einige noch keine Eltern sind, so können sie doch zumindest noch Erinnerungen aus ihrer Kindheit erzählen.
Meine Mutter musste damals sehr früh wieder Vollzeit arbeiten gehen, weil Halbtags bzw nur einige Stunden finanziell nicht vertretbar waren.
So bin ich nach dem Kindergarten (war ein Ganztagskindergarten mit Hort) von unseren alten Vermietern, die schon eher wie eine Familie waren, abgeholt worden und habe den restlichen Nachmittag dort verbracht. Ich fand es super, Großfamilie, ländliches Leben, Tiere...
In der Grundschule bin ich dann nachmittags in die gleiche Einrichtung in den Hort gegangen. Dort gab es Mittagessen mit Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung. Danach bin ich immer alleine nach Hause und habe dort noch gute 3 Stunden auf meine Mutter gewartet. Ich fand die Zeit schrecklich. Ich hätte es schön gefunden, wenn meine Mutter mehr Zeit mit mir verbracht hätte, vorallem weil sie auch oft Abends und am Wochenende ihren Hobbies nachging und auch oft weg war. Mein Stiefvater war zwar zuhause und mit ihm habe ich mich auch gut verstanden, aber es war halt nicht das gleiche.
Ich bin ein typisches Mamakind. Auch jetzt noch mit 28 Jahren ;-) Wenn es mir schlecht geht, brauche ich meine Mutter.
Ich habe sehr darunter gelitten, dass ich sehr wenig Zeit mit meiner Mutter verbringen konnte und auch meine Mutter bereut es mittlerweile.
Daher bin ich wohl eher diejenige, die später gerne zu Hause bleibt und nur zeitweise arbeiten geht. Ich bin ja leider schon länger ohne Arbeit und daher das "zu Hause hocken" gewohnt. Auch wenn ich es nicht immer schön finde, ich kenne es und habe dadurch schätzungsweise weniger Umstellungsprobleme wie Frauen die bis kurz vor der Geburt noch voll im Job standen (Umstellungsprobleme bzgl. "plötzlich nur noch zu Hause und nicht mehr unterwegs bzw auf Arbeit", dass ein Baby Umstellung bedeutet ist mir schon bewusst, aber ich habe halt ein Umstellungsprozess weniger - denk ich zumindest).
Ausserdem denke ich, dass ich gut einige meiner finanzieller Ansprüche zum Wohl des Kindes zurück schrauben kann. Daher muss ich nicht mehr verdienen damit ich noch monatlich zum Friseur, ins Kino oder essen gehen kann.
Sicherlich muss soviel Geld vorhanden sein, dass man dem Kind und sich selbst ein vernünftiges Leben bieten kann und es an nichts notwendiges fehlt.
Aber ich kenn mich und mein Konsumverhalten bislang: wenn Geld da war was übrig ist, dann ist es genauso schnell für unnützen Krempel ausgegeben worden.
Wahrscheinlich habe ich jetzt schon viel zu viel für das Baby gekauft und brauche das alles garnicht :-D
Aber hinterher ist man immer schlauer ;-)
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