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Vom Wandeln in der Zeit

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Lykaon
Grünschnabel

Beiträge: 4365


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Dabei seit: 04. Mar 2006
Letzter Login: 17. Oct 2010
 
1    Mittwoch, 30. August 2006 um 17:27 Uhr
      

Hin und wieder ist dein SChweigen so laut, daß die Welt erbebt
und dann wieder vergeht ein Schrei im Wind wie nichts
Und dann sitzt du da und erwartest ein Wunder
das Wunder einer Änderung, das Wunder des Lebens

Hin und wieder ist ein Tippen genug, um eine Wand umzuwerfen,
und ein Schlag wie ein Schmetterling, der zart dich berührt,
und dann stehst du da und erwartest nichts mehr,
weil nichts ist, was du beeinflussen kannst.

Hin und wieder ist dein Leben wie ein Ringen um Luft,
und ein sanfter Windhauch lässt dich fliegen,
und dann möchtest du toben, um gesehen zu werden
und nicht zu verschmelzen mit der Wand der anderen.

Hin und wieder musst du schreiben, wie es dir geht
und dann wieder bist du sprachlos, weil du nichts mehr weisst,
und Worte sind Steine, die fallen
und das Schweigen ein Tor in die Nacht.


      

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