"Regenbogenfamilien"
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Anika
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1 Montag, 04.
September 2006 um 17:41 Uhr
Immer mehr Kinder und Jugendliche wachsen in alternativen Familienformen auf.
Eine dieser alternativen Familienformen ist die sogenannte `žRegenbogenfamilie`œ, in der die Eltern alleinerziehend und schwul oder lesbisch sind oder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben.
So ungewöhnlich ist das in der heutigen Zeit nicht mehr.
Schwule und Lesben können eine `žoffizielle`œ Lebensgemeinschaft bilden.
Warum also sollten sie nicht auch in dieser Gemeinschaft Kinder erziehen?
Viele schwule und lesbische Paare bemühen sich darum, Adoptiv- oder Pflegekindern ein Zuhause zu geben.
Nun gibt es gegen diese alternativen Familienformen Vorbehalte.
Einer, den ich teile, betrifft die Gefahr, dass Kinder, die in einer solchen Familie aufwachsen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Diskriminierungen ausgesetzt sind. Selbst Schwule und Lesben beziehen dieses Argument in ihre Überlegungen ein.
Alle anderen Vorbehalte, wie:
- Jungen, die in einer schwulen Lebensgemeinschaft aufwachsen, werden vermutlich ebenfalls schwul.
- Mädchen könnten lesbische Neigungen zeigen, wenn ihr Mütter lesbisch sind.
- In einer lesbischen Beziehung fehlt für Jungen die Vaterfigur, so wie in einer Schwulen-Ehe der mütterliche Aspekt fehlt.
An der Uni Jena hat die Auswertung mehrerer Studien gegeben, dass Schwule und Lesben ihre Kinder ebenso gut oder schlecht erziehen können wie heterosexuelle Eltern.
Die Familienstruktur hat weniger Einfluss auf die Erziehung als die Qualität der Beziehung und die Persönlichkeitsstruktur der Eltern.
Leider ist es in Deutschland derzeit noch nicht möglich, dass ein gleichgeschlechtliches Paar gemeinsam ein Kind adoptiert. Das kann nur einer der Partner.
Ich hoffe sehr, dass sich die gesellschaftliche Akzeptanz dahingehend entwickelt, dass auch dies in naher Zukunft möglich ist.
Und nun bitte eure Sicht auf diese Problematik!
Immer mehr Kinder und Jugendliche wachsen in alternativen Familienformen auf.
Eine dieser alternativen Familienformen ist die sogenannte `žRegenbogenfamilie`œ, in der die Eltern alleinerziehend und schwul oder lesbisch sind oder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben.
So ungewöhnlich ist das in der heutigen Zeit nicht mehr.
Schwule und Lesben können eine `žoffizielle`œ Lebensgemeinschaft bilden.
Warum also sollten sie nicht auch in dieser Gemeinschaft Kinder erziehen?
Viele schwule und lesbische Paare bemühen sich darum, Adoptiv- oder Pflegekindern ein Zuhause zu geben.
Nun gibt es gegen diese alternativen Familienformen Vorbehalte.
Einer, den ich teile, betrifft die Gefahr, dass Kinder, die in einer solchen Familie aufwachsen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Diskriminierungen ausgesetzt sind. Selbst Schwule und Lesben beziehen dieses Argument in ihre Überlegungen ein.
Alle anderen Vorbehalte, wie:
- Jungen, die in einer schwulen Lebensgemeinschaft aufwachsen, werden vermutlich ebenfalls schwul.
- Mädchen könnten lesbische Neigungen zeigen, wenn ihr Mütter lesbisch sind.
- In einer lesbischen Beziehung fehlt für Jungen die Vaterfigur, so wie in einer Schwulen-Ehe der mütterliche Aspekt fehlt.
An der Uni Jena hat die Auswertung mehrerer Studien gegeben, dass Schwule und Lesben ihre Kinder ebenso gut oder schlecht erziehen können wie heterosexuelle Eltern.
Die Familienstruktur hat weniger Einfluss auf die Erziehung als die Qualität der Beziehung und die Persönlichkeitsstruktur der Eltern.
Leider ist es in Deutschland derzeit noch nicht möglich, dass ein gleichgeschlechtliches Paar gemeinsam ein Kind adoptiert. Das kann nur einer der Partner.
Ich hoffe sehr, dass sich die gesellschaftliche Akzeptanz dahingehend entwickelt, dass auch dies in naher Zukunft möglich ist.
Und nun bitte eure Sicht auf diese Problematik!
2 Mittwoch, 06.
September 2006 um 23:56 Uhr
ich finde es ok, wenn "gute" menschen, egal welchen sexual-fetisch sie leben (solange er legal ist, versteht sich), kinder gross ziehen oder wenigstens die möglichkeit dazu bekommen.
vorbehalte habe ich nur in richtung:
gelegentlich beschleicht mich das gefühl, als wenn das ein oder andere homosexuelle paar so hinter adoptiv- oder "leihkindern" her sind, um der gesellschaft zu zeigen, dass sie es auch können.
ich denke nicht, das sich kinder an den sexuellen vorlieben ihrer "eltern" orientieren. selbst wenn, schwul- oder hetero- oder waus- auch immer-sein ist für mich ok, solange man keinen anderen damit verletzt! ist ja nichts kriminelles.
es ist generell sehr schwierig, kinder zu adoptieren. ich finde nicht, das man es homosexuellen paaren da einfacher machen sollte als dem rest der welt. die eltern vorab auf ihrer qualitäten zu prüfen ist wichtig und richtig, die hürden die es dabei aber zu überwinden gilt, sind so hoch das es otto-normal-paar fast überhaupt nicht schafft allen anforderungen gerecht zu werden. daran sollte man mal im allgemeinen arbeiten.
ich finde es ok, wenn "gute" menschen, egal welchen sexual-fetisch sie leben (solange er legal ist, versteht sich), kinder gross ziehen oder wenigstens die möglichkeit dazu bekommen.
vorbehalte habe ich nur in richtung:
gelegentlich beschleicht mich das gefühl, als wenn das ein oder andere homosexuelle paar so hinter adoptiv- oder "leihkindern" her sind, um der gesellschaft zu zeigen, dass sie es auch können.
ich denke nicht, das sich kinder an den sexuellen vorlieben ihrer "eltern" orientieren. selbst wenn, schwul- oder hetero- oder waus- auch immer-sein ist für mich ok, solange man keinen anderen damit verletzt! ist ja nichts kriminelles.
es ist generell sehr schwierig, kinder zu adoptieren. ich finde nicht, das man es homosexuellen paaren da einfacher machen sollte als dem rest der welt. die eltern vorab auf ihrer qualitäten zu prüfen ist wichtig und richtig, die hürden die es dabei aber zu überwinden gilt, sind so hoch das es otto-normal-paar fast überhaupt nicht schafft allen anforderungen gerecht zu werden. daran sollte man mal im allgemeinen arbeiten.
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