Kunst im Alltag
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1 Mittwoch, 13.
September 2006 um 22:06 Uhr
Wenn man ein Auge dafür hat, ist man möglicherweise gesegnet.
Ich für meinen Teil habe eben mit meinem Tee gekleckert und finde den produzierten Klecks geradezu bezaubernd. Ich liebe ihn.
Seine ungezähmte Wildheit, die geradezu barbarische Zerstreutheit seines Wesens, gepaart mit dem natürlichen, sanften Verlauf seiner Formen und geschwängert in einer Aura des unnahbar-mysteriösen, gebährt ein einzigartiges Formenspiel, wie es in durch die Hand eines Menschen nur dank der Gunst eines göttlichen Spiritus rector erschaffen werden kann.

Wenn man ein Auge dafür hat, ist man möglicherweise gesegnet.
Ich für meinen Teil habe eben mit meinem Tee gekleckert und finde den produzierten Klecks geradezu bezaubernd. Ich liebe ihn.
Seine ungezähmte Wildheit, die geradezu barbarische Zerstreutheit seines Wesens, gepaart mit dem natürlichen, sanften Verlauf seiner Formen und geschwängert in einer Aura des unnahbar-mysteriösen, gebährt ein einzigartiges Formenspiel, wie es in durch die Hand eines Menschen nur dank der Gunst eines göttlichen Spiritus rector erschaffen werden kann.

Anika
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2 Mittwoch, 13.
September 2006 um 22:17 Uhr
Ja, wirklich inspirierend.
Ich hab vorhin meinen Kaffeetopf auf ein Blatt Papier mit einem Computerausdruck gestellt. Dabei schwappte der Kaffee ein wenig über. Das tut er fast immer, weil ich die Tassen viel zu voll mache.
Jetzt ist auf dem weißen Blatt ein kreisrunder brauner Abdruck des Kaffeepottes und daneben ein eingetrockneter bräunlicher Klecks in unregelmäßiger Formgebung.
Und gerade die Gegensätzlichkeit der Formen ist es, die Spannung schafft, in die man sich vertiefen will. Das klare, eindeutige Bild des Kreises kämft geradezu mit der undisziplinierten Unregelmäßikeit des Kleckses, der an die Umrisse des afrikanischen Kontinents erinnert.
Es sind Formen, die der Zufall schuf, und die doch durch die Verkettung der Umstände ihrer Entstehung gesetzmäßig waren.
Ja, wirklich inspirierend.
Ich hab vorhin meinen Kaffeetopf auf ein Blatt Papier mit einem Computerausdruck gestellt. Dabei schwappte der Kaffee ein wenig über. Das tut er fast immer, weil ich die Tassen viel zu voll mache.
Jetzt ist auf dem weißen Blatt ein kreisrunder brauner Abdruck des Kaffeepottes und daneben ein eingetrockneter bräunlicher Klecks in unregelmäßiger Formgebung.
Und gerade die Gegensätzlichkeit der Formen ist es, die Spannung schafft, in die man sich vertiefen will. Das klare, eindeutige Bild des Kreises kämft geradezu mit der undisziplinierten Unregelmäßikeit des Kleckses, der an die Umrisse des afrikanischen Kontinents erinnert.
Es sind Formen, die der Zufall schuf, und die doch durch die Verkettung der Umstände ihrer Entstehung gesetzmäßig waren.
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3 Mittwoch, 13.
September 2006 um 23:35 Uhr
Kunst ist das Ergebnis eines kreativen Schaffens. Eine Laune der Natur als Kunst zu bezeichnen halte ich für irreführend. Ich will dir nicht deine Freude verderben, ich habe lediglich Angst vor Nachahmungstätern hier im Forum. Es ist schon schlimm genug, dass man um die so genannte "Literarische Ecke" so einen weiten Bogen machen muss.
PS: Solltest du deinen Tee absichtlich verschüttet haben um diesen "Klecks" zu schaffen, nehme ich natürlich alles zurück.
Kunst ist das Ergebnis eines kreativen Schaffens. Eine Laune der Natur als Kunst zu bezeichnen halte ich für irreführend. Ich will dir nicht deine Freude verderben, ich habe lediglich Angst vor Nachahmungstätern hier im Forum. Es ist schon schlimm genug, dass man um die so genannte "Literarische Ecke" so einen weiten Bogen machen muss.
PS: Solltest du deinen Tee absichtlich verschüttet haben um diesen "Klecks" zu schaffen, nehme ich natürlich alles zurück.
4 Mittwoch, 13.
September 2006 um 23:37 Uhr
jetzt hast du ja quasi die vorlage für eine schummelei geliefert :dreh:
| Zitat von Tony Montana;120856 | |
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jetzt hast du ja quasi die vorlage für eine schummelei geliefert :dreh:
Anika
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5 Donnerstag, 14.
September 2006 um 02:59 Uhr
Und ich hab Angst vor weiteren Nachahmungstätern im Board, die ständig alles in den Dreck treten müssen mit Bemerkungen, von denen sie denken, sie sind witzig oder geistreich oder beides.
Edit:
Ja, da fällt mir ein: Wie steht's denn mit deiner eigenen Kunst?
Da wird es jetzt wohl nichts mit deiner Kurzgeschichte im Literatur-Eck?
Ich meine, das wäre jetzt nur logisch. Wegen des weiten Bogens.
| Zitat von Tony Montana;120856 | |
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Und ich hab Angst vor weiteren Nachahmungstätern im Board, die ständig alles in den Dreck treten müssen mit Bemerkungen, von denen sie denken, sie sind witzig oder geistreich oder beides.
Edit:
Ja, da fällt mir ein: Wie steht's denn mit deiner eigenen Kunst?
Da wird es jetzt wohl nichts mit deiner Kurzgeschichte im Literatur-Eck?
Ich meine, das wäre jetzt nur logisch. Wegen des weiten Bogens.
6 Donnerstag, 14.
September 2006 um 12:05 Uhr
Ich wollte sie erst hier posten aber dann hatte ich Angst, dass "die befreiung aus den klauen der frau" und "ode an die liebliche anika" mir die show stehlen, deshalb habe ich sie kurzerhand gleich in einem Kurzgeschichten-Forum gepostet. Bald wirst du sie aber auch auf meiner unlängst neu gestalteten Homepage finden können.
Ich wollte sie erst hier posten aber dann hatte ich Angst, dass "die befreiung aus den klauen der frau" und "ode an die liebliche anika" mir die show stehlen, deshalb habe ich sie kurzerhand gleich in einem Kurzgeschichten-Forum gepostet. Bald wirst du sie aber auch auf meiner unlängst neu gestalteten Homepage finden können.
Anika
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7 Donnerstag, 14.
September 2006 um 13:51 Uhr
Einer wirklich guten Geschichte kann so ein Nonsens-Gedicht nicht die Schau stehlen.
Sie ist also zu gut für unser Board?
Hast ja recht: Man wirft Perlen nicht unter die Säue.
Einer wirklich guten Geschichte kann so ein Nonsens-Gedicht nicht die Schau stehlen.
Sie ist also zu gut für unser Board?
Hast ja recht: Man wirft Perlen nicht unter die Säue.

8 Donnerstag, 14.
September 2006 um 15:49 Uhr
Es ging mir um das genaue Gegenteil. Ein Erstlingswerk bedarf einer Menge Kritik. In der "literarischen Ecke" wird entweder Unsinn gepostet, oder halbwegs ernstgemeintes wird unabhängig davon wie schlecht es oft ist gnadenlos in den Himmel gelobt. Bereits als ich vor einigen Monaten ein Nonsense-Gedicht gepostet habe, hatte ich den Eindruck, dass man konstruktive Kritik nicht unbedingt erwarten kann. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Wochen noch verstärkt. Zuweilen bekämpfen einzelne User ja selbst Verbesserungsvorschläge wie ein Sakrileg am Allerheiligsten. Nur zu posten um mich feiern zu lassen war mir zu blöd, auch weil die Kurzgeschichte eben nicht besonders gut gelungen ist.
Es ging mir um das genaue Gegenteil. Ein Erstlingswerk bedarf einer Menge Kritik. In der "literarischen Ecke" wird entweder Unsinn gepostet, oder halbwegs ernstgemeintes wird unabhängig davon wie schlecht es oft ist gnadenlos in den Himmel gelobt. Bereits als ich vor einigen Monaten ein Nonsense-Gedicht gepostet habe, hatte ich den Eindruck, dass man konstruktive Kritik nicht unbedingt erwarten kann. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Wochen noch verstärkt. Zuweilen bekämpfen einzelne User ja selbst Verbesserungsvorschläge wie ein Sakrileg am Allerheiligsten. Nur zu posten um mich feiern zu lassen war mir zu blöd, auch weil die Kurzgeschichte eben nicht besonders gut gelungen ist.
9 Donnerstag, 14.
September 2006 um 15:53 Uhr
Ich habe den Tee verschüttet und dadurch dieses prächtige Werk erschaffen. Ich glaube man könnte sich darüber streiten, ob die Absicht hierbei eine entscheidende Rolle spielt.
Und wieso läuft hier jetzt eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn eines anderen Unterforums?? Sucht euch dazu gefälligst ein entsprechendes Thema.
| Zitat von Tony Montana;120856 | |
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Ich habe den Tee verschüttet und dadurch dieses prächtige Werk erschaffen. Ich glaube man könnte sich darüber streiten, ob die Absicht hierbei eine entscheidende Rolle spielt.
Und wieso läuft hier jetzt eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn eines anderen Unterforums?? Sucht euch dazu gefälligst ein entsprechendes Thema.
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