viele junge mütter / väter allein erziehend?
Gehe zu Seite: 1 | 2
Sollte ein Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
1 Samstag, 23.
September 2006 um 13:32 Uhr
à uf der hochzeit, auf der ich gestern war habe ich ein paar mich nachdenklich stimmende eindrücke gesammelt.
es waren rund 30!!! kinder anwesend (im alter zwischen 12 und 0) und mehr als die hälfte wurde von einer allein erziehenden mutter oder vater grossgezogen. paare, die ihre kinder gemeinsam aufziehen entstammten nicht selten sog. patchwork familien. der anteil derer familien, die auch nach der geburt des kindes weiterhin zusammen geblieben sind, waren in der absoluten unterzahl.
sammelt ihr ähnliche erfahrungen in eurem privaten umfeld oder stellt diese hochzeitsgesellschaft die absolute ausnahme dar?
à uf der hochzeit, auf der ich gestern war habe ich ein paar mich nachdenklich stimmende eindrücke gesammelt.
es waren rund 30!!! kinder anwesend (im alter zwischen 12 und 0) und mehr als die hälfte wurde von einer allein erziehenden mutter oder vater grossgezogen. paare, die ihre kinder gemeinsam aufziehen entstammten nicht selten sog. patchwork familien. der anteil derer familien, die auch nach der geburt des kindes weiterhin zusammen geblieben sind, waren in der absoluten unterzahl.
sammelt ihr ähnliche erfahrungen in eurem privaten umfeld oder stellt diese hochzeitsgesellschaft die absolute ausnahme dar?
2 Samstag, 23.
September 2006 um 17:54 Uhr
Wie alt waren die alleine erziehenden Eltern denn? Ich kann mir vorstellen das einige die Verantwortung und Belastung (auch für die Beziehung) unterschätzen. Deshalb kommt es wohl häufig zu verwürfnissen.
Leider wird in unserer Gesellschaft ja auch überall damit geworben, das man es immer besser, schneller und neuer haben kann. Das überträgt sich wohl leider auch nicht selten auf Partnerschaften. Wir sollten zu unseren Wurzeln zurückkehren und schätzen lernen was wir besitzen und uns gegeben wurde statt immer den leichtesten weg zu gehen, Konflikten auszuweichen und neues zu erobern.
Wie alt waren die alleine erziehenden Eltern denn? Ich kann mir vorstellen das einige die Verantwortung und Belastung (auch für die Beziehung) unterschätzen. Deshalb kommt es wohl häufig zu verwürfnissen.
Leider wird in unserer Gesellschaft ja auch überall damit geworben, das man es immer besser, schneller und neuer haben kann. Das überträgt sich wohl leider auch nicht selten auf Partnerschaften. Wir sollten zu unseren Wurzeln zurückkehren und schätzen lernen was wir besitzen und uns gegeben wurde statt immer den leichtesten weg zu gehen, Konflikten auszuweichen und neues zu erobern.
Angemeldete Benutzer sehen hier keine Werbeeinblendung.
Piet
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
3 Sonntag, 24.
September 2006 um 22:22 Uhr
Wenn ich in meinem Bekannten und Freundeskreis mich so umschaue kommt mir das schon bekannt vor.
Meine Eltern sind geschieden. Die Eltern von nem Kumpel leben nur noch deshalb zusammen weil sie zu faul sind sich scheiden zu lassen. Meine letzten beiden beziehungen hatte geschiedene Eltern.
Ich hab schon oft darüber nachgedacht warum das so ist. Vielleicht liegt es auch an der damaligen zeit. Es gab ja kaum Leute die mit 25 noch nicht verheiratet waren bzw noch keine Kinder hatten. Sie waren die absolute Ausnahme.
Alleine wegen dem geld haben es ja damals die meisten gemacht, vielleicht ist dann die liebe auf der Strecke geblieben. Ich weiß es nicht aber ich kann es mir so vorstellen.
Wenn ich in meinem Bekannten und Freundeskreis mich so umschaue kommt mir das schon bekannt vor.
Meine Eltern sind geschieden. Die Eltern von nem Kumpel leben nur noch deshalb zusammen weil sie zu faul sind sich scheiden zu lassen. Meine letzten beiden beziehungen hatte geschiedene Eltern.
Ich hab schon oft darüber nachgedacht warum das so ist. Vielleicht liegt es auch an der damaligen zeit. Es gab ja kaum Leute die mit 25 noch nicht verheiratet waren bzw noch keine Kinder hatten. Sie waren die absolute Ausnahme.
Alleine wegen dem geld haben es ja damals die meisten gemacht, vielleicht ist dann die liebe auf der Strecke geblieben. Ich weiß es nicht aber ich kann es mir so vorstellen.
4 Sonntag, 22.
Oktober 2006 um 14:45 Uhr
Ich denk das hat schon mit der Gesellschaft und dem Wandel dieser zu tun.
Die Erwartungen an das Leben haben sich geändert und damit auch die Vorstellungen von einer Parnerschaft.
Schon die klassische Rollenverteilung gibt es ja recht oft so nicht mehr - was ja guch gut ist.
Hat aber zur Folge, daß durch die Vielfalt der Möglichkeiten keine "klare Linie" mehr da ist.
Frauen haben heutzutage keine Mitgift mehr sondern in der Regel einen erlernten Beruf, Studium etc. Nur allzusehr nachzuvollziehen daß Frau gerne arbietet und nicht "nur" Hausfrau und Mutter sein mag.
Das Problem sehe ich in der Entschlußunfreudigkeit wie man denn nun sein leben gestalten mag. Und da sich Wünsche und Bedürfnisse immer wieder ändern, die Partner aber (warum auch immer) nicht wirklich im Gespräch bleiben wie das Leben gemeinsam gestaltet werden könnte bleibt viel auf der Strecke. Auch die Liebe..wobei ich schon nachfragen würde: wie definiert denn jeder Liebe??
Und da wird man millionen Ansichten dazu hören wenn man mal ehrliche Antworten bekommt/bekäme.
Zudem...viele Paare haben gegenseitig einfach unglaublich hohe Erwartungen aneinander, die sofort und gleich erfüllt werden sollen. Das kann nicht gut gehen.
Der Partner wird nur allzu gerne als der Mensch gesehen, der für mein persönliches Glück verantwortlich ist. Das kann - in meinen Augen - nicht gut gehen.
Jeder ist so wie er ist, aber es wird immer aneinander "rumgezogen" statt auch einfach mal was stehen zu lassen.
Meine Gedanken dazu..in Kurform.
Ich denk das hat schon mit der Gesellschaft und dem Wandel dieser zu tun.
Die Erwartungen an das Leben haben sich geändert und damit auch die Vorstellungen von einer Parnerschaft.
Schon die klassische Rollenverteilung gibt es ja recht oft so nicht mehr - was ja guch gut ist.
Hat aber zur Folge, daß durch die Vielfalt der Möglichkeiten keine "klare Linie" mehr da ist.
Frauen haben heutzutage keine Mitgift mehr sondern in der Regel einen erlernten Beruf, Studium etc. Nur allzusehr nachzuvollziehen daß Frau gerne arbietet und nicht "nur" Hausfrau und Mutter sein mag.
Das Problem sehe ich in der Entschlußunfreudigkeit wie man denn nun sein leben gestalten mag. Und da sich Wünsche und Bedürfnisse immer wieder ändern, die Partner aber (warum auch immer) nicht wirklich im Gespräch bleiben wie das Leben gemeinsam gestaltet werden könnte bleibt viel auf der Strecke. Auch die Liebe..wobei ich schon nachfragen würde: wie definiert denn jeder Liebe??
Und da wird man millionen Ansichten dazu hören wenn man mal ehrliche Antworten bekommt/bekäme.
Zudem...viele Paare haben gegenseitig einfach unglaublich hohe Erwartungen aneinander, die sofort und gleich erfüllt werden sollen. Das kann nicht gut gehen.
Der Partner wird nur allzu gerne als der Mensch gesehen, der für mein persönliches Glück verantwortlich ist. Das kann - in meinen Augen - nicht gut gehen.
Jeder ist so wie er ist, aber es wird immer aneinander "rumgezogen" statt auch einfach mal was stehen zu lassen.
Meine Gedanken dazu..in Kurform.
5 Sonntag, 22.
Oktober 2006 um 15:11 Uhr
Die Ehe im Speziellen ist eine Erfindung der Kirche, ein Teil ihres bekanntermaßen zweifelhaften Weltbildes.
Wer kommt eigentlich auf die irrsinnige Idee, zwei Menschen könnten und sollten über mehrere Jahre, oder gar bis an ihr Lebensende, gemeinsam auf engem Raum und weitestgehend in einer gemeinsamen Privatsphäre leben? Da ein solches Vorhaben wider vieler natürlicher menschlicher Grundzüge ist, erscheint mir ein Scheitern als nicht sonderlich überraschend, eher als vorprogrammiert.
Die Ehe im Speziellen ist eine Erfindung der Kirche, ein Teil ihres bekanntermaßen zweifelhaften Weltbildes.
Wer kommt eigentlich auf die irrsinnige Idee, zwei Menschen könnten und sollten über mehrere Jahre, oder gar bis an ihr Lebensende, gemeinsam auf engem Raum und weitestgehend in einer gemeinsamen Privatsphäre leben? Da ein solches Vorhaben wider vieler natürlicher menschlicher Grundzüge ist, erscheint mir ein Scheitern als nicht sonderlich überraschend, eher als vorprogrammiert.
6 Sonntag, 22.
Oktober 2006 um 15:37 Uhr
Es ist ja die Frage, ob man nicht unter etwas anderen Vorraussetzungen gerne in Zweisamkeit lebt.
Und es ist ebenso die Frage wie man Zweisamkeit definiert.
Das der Staat in erster Linie wohl Interesse an Ehe und Familie hat - dennoch bleibt es jedem unbenommen es für sich anders zu entscheiden.
Sicherlich bleibt für manche Paare die Frage nach dem Geldvorteil bei Ehe und Familie..: ich persönlich würd das nicht zu meinem Entscheidungskriterium machen.
Ob der Mensch freiwillig z.b. treu ist kann er ja jederzeit selber entscheiden.
Ein bischen Mut gehört dazu, anders zu leben.
Dafür erlebt er dann auch was anderes 8-)
Es ist ja die Frage, ob man nicht unter etwas anderen Vorraussetzungen gerne in Zweisamkeit lebt.
Und es ist ebenso die Frage wie man Zweisamkeit definiert.
Das der Staat in erster Linie wohl Interesse an Ehe und Familie hat - dennoch bleibt es jedem unbenommen es für sich anders zu entscheiden.
Sicherlich bleibt für manche Paare die Frage nach dem Geldvorteil bei Ehe und Familie..: ich persönlich würd das nicht zu meinem Entscheidungskriterium machen.
Ob der Mensch freiwillig z.b. treu ist kann er ja jederzeit selber entscheiden.
Ein bischen Mut gehört dazu, anders zu leben.
Dafür erlebt er dann auch was anderes 8-)
7 Sonntag, 22.
Oktober 2006 um 15:44 Uhr
ach..nochwas:
ich frag mich schon manchmal, warum manche Paare zusammen sind.
Haben die alle mehr Schiss vor dem alleine-sein als vor dieser öden Beziehung?
Ich war gestern auf ner Feier. Sagt ein Typ zu seiner Frau:"..was du so machst ist ja auch grottenschlecht..du bist einfach nur blöd " (er meinte ihre Halbtagsbeschäftigung)
nene..bei soviel Respektlosigkeit dann lieber alleine..oder nur hin und wieder mal nicht alleine *sfg*
ach..nochwas:
ich frag mich schon manchmal, warum manche Paare zusammen sind.
Haben die alle mehr Schiss vor dem alleine-sein als vor dieser öden Beziehung?
Ich war gestern auf ner Feier. Sagt ein Typ zu seiner Frau:"..was du so machst ist ja auch grottenschlecht..du bist einfach nur blöd " (er meinte ihre Halbtagsbeschäftigung)
nene..bei soviel Respektlosigkeit dann lieber alleine..oder nur hin und wieder mal nicht alleine *sfg*
8 Sonntag, 22.
Oktober 2006 um 17:25 Uhr
daher mache ich oft die Erkenntnisse, das sich die Leute erst trennen - wenn Ersatz da ist. Nicht immer, aber doch sehr häufig...
daher mache ich oft die Erkenntnisse, das sich die Leute erst trennen - wenn Ersatz da ist. Nicht immer, aber doch sehr häufig...
9 Montag, 23.
Oktober 2006 um 08:52 Uhr
@wisdom:
Servus!
Viele Paare glauben, sie lieben einander noch - verwechseln dies aber mit "aneinander gewöhnt sein"... Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Hab am eigenen Leib erfahren, dass es schwer ist, trotz des Alltags die Liebe aufrecht zu erhalten. Habe - wie im anderen Thread geschrieben - erst einen externen Schlüsselreiz erfahren müssen, um das zu sehen.
Viele nutzen den Schlüsselreiz aber nicht wie ich, sondern flüchten aus der Beziehung...
Gruß,
PoFi
@wisdom:
Servus!
Viele Paare glauben, sie lieben einander noch - verwechseln dies aber mit "aneinander gewöhnt sein"... Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Hab am eigenen Leib erfahren, dass es schwer ist, trotz des Alltags die Liebe aufrecht zu erhalten. Habe - wie im anderen Thread geschrieben - erst einen externen Schlüsselreiz erfahren müssen, um das zu sehen.
Viele nutzen den Schlüsselreiz aber nicht wie ich, sondern flüchten aus der Beziehung...
Gruß,
PoFi
10 Montag, 23.
Oktober 2006 um 11:53 Uhr
sowas gibt es natürlich auch...
wenn bei uns immer "Weiberabend ist" - das nutze ich immer um Büroarbeit zu machen bzw. um die Frauen zu bedienen :-) bekommt man ja immer mal was mit... da sind die Freundinnen der Freundinnen mit ihrem Kerl nicht zufrieden, aber trennen wollen sie sich nicht -> weil dafür reicht's dann nicht und alleine wollen sie auch nicht bleiben usw.
Nur ist dann plötzlich mal eine Gelegenheit da - weil neuer Kandidat - wird wie aus dem Himmel Schluß gemacht, wegen irgendwelchen Sachen, die eigentlich längst erledigt sind etc. Naja, so hört es sich zumindest an...
sowas gibt es natürlich auch...
wenn bei uns immer "Weiberabend ist" - das nutze ich immer um Büroarbeit zu machen bzw. um die Frauen zu bedienen :-) bekommt man ja immer mal was mit... da sind die Freundinnen der Freundinnen mit ihrem Kerl nicht zufrieden, aber trennen wollen sie sich nicht -> weil dafür reicht's dann nicht und alleine wollen sie auch nicht bleiben usw.
Nur ist dann plötzlich mal eine Gelegenheit da - weil neuer Kandidat - wird wie aus dem Himmel Schluß gemacht, wegen irgendwelchen Sachen, die eigentlich längst erledigt sind etc. Naja, so hört es sich zumindest an...
11 Montag, 23.
Oktober 2006 um 12:56 Uhr
Hallo erstmal,
ich war schon sooo lange nicht mehr da, dass einige sich sicher gar nicht mehr erinnern....
Ich denke es ist der Werteverfall, früher war die Ehe ein Wert, den man nicht so einfach wegwerfen konnte, heute ist Scheidung normal geworden und niemand zeigt mehr mit dem Finger, wenn man sich scheiden läßt. Eine Ehe bringt eben auch Kinder mit sich und die müssen dann darunter ebenfalls leiden. Man ist austauschbar geworden....
Viele bekommen auch einfach Kinder, weil sie Kinder wollen, die Umstände sind doch egal, in Deutschland verhungert schon niemand.....so wird sich dann wohl gedacht.
Hallo erstmal,
ich war schon sooo lange nicht mehr da, dass einige sich sicher gar nicht mehr erinnern....
Ich denke es ist der Werteverfall, früher war die Ehe ein Wert, den man nicht so einfach wegwerfen konnte, heute ist Scheidung normal geworden und niemand zeigt mehr mit dem Finger, wenn man sich scheiden läßt. Eine Ehe bringt eben auch Kinder mit sich und die müssen dann darunter ebenfalls leiden. Man ist austauschbar geworden....
Viele bekommen auch einfach Kinder, weil sie Kinder wollen, die Umstände sind doch egal, in Deutschland verhungert schon niemand.....so wird sich dann wohl gedacht.
12 Montag, 23.
Oktober 2006 um 13:04 Uhr
möglicherweise ein "Problem", daß früher Ehen nicht aus Liebe, sondern aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden. Daher hielten sie einfach lang. Liebe kam erst mit der Zeit, wenn sie kam. Heute ists eher andersrum.
möglicherweise ein "Problem", daß früher Ehen nicht aus Liebe, sondern aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden. Daher hielten sie einfach lang. Liebe kam erst mit der Zeit, wenn sie kam. Heute ists eher andersrum.
13 Montag, 23.
Oktober 2006 um 14:41 Uhr
und wir kommen wieder dahin - das die Ehe auch aufgrund wirtschaftlicher Gedanken eingegangen wird... sei es nun aus Steuergründen oder jemand der sich einen reichen Partner angeln will etc.
und wir kommen wieder dahin - das die Ehe auch aufgrund wirtschaftlicher Gedanken eingegangen wird... sei es nun aus Steuergründen oder jemand der sich einen reichen Partner angeln will etc.
14 Montag, 23.
Oktober 2006 um 14:45 Uhr
für mich ist das auch eine Alterssache, kurzfristige Gefühls-Ehen sehe ich eher im Bereich bis Mitte 20/Ende 20
für mich ist das auch eine Alterssache, kurzfristige Gefühls-Ehen sehe ich eher im Bereich bis Mitte 20/Ende 20
15 Montag, 23.
Oktober 2006 um 14:53 Uhr
Früher war die Frau auch dem Mann wirtschaftlich unterlegen und abhängig, heute hat sich da ja einiges getan.
Bei mir ist es so, dass ich Single bin und aufgrund mehrer Beziehungen genau weiß, was ich will und was nicht - die Ansprüche steigen aufgrund von meinem wirtschaftl. Status und natürlich auch mit dem, was ich zu bieten habe. Man ist auch nicht so kompromissbereit und ich sehe die Liebe an sich relativierter - klar möchte ich an die große Liebe glauben, aber...ob es die wirklich gibt....ich schweife ab..für mich ist es so, dass ich eigentlich stand heute gar keine Kinder möchte.
Mal davon abgesehen.... habe ich eher das Gefühl, dass die sozial schwächeren "einfach mal so" Kinder in die Welt setzen und alle anderen tun es aus z. B. finanz. Gründen nicht. Ich selbst kenne ein paar alleinerziehende und es ist wirklich ein hartes Brot für die, die ohne Großeltern und Hilfe des anderen Elternteils darstehen.
Früher war die Frau auch dem Mann wirtschaftlich unterlegen und abhängig, heute hat sich da ja einiges getan.
Bei mir ist es so, dass ich Single bin und aufgrund mehrer Beziehungen genau weiß, was ich will und was nicht - die Ansprüche steigen aufgrund von meinem wirtschaftl. Status und natürlich auch mit dem, was ich zu bieten habe. Man ist auch nicht so kompromissbereit und ich sehe die Liebe an sich relativierter - klar möchte ich an die große Liebe glauben, aber...ob es die wirklich gibt....ich schweife ab..für mich ist es so, dass ich eigentlich stand heute gar keine Kinder möchte.
Mal davon abgesehen.... habe ich eher das Gefühl, dass die sozial schwächeren "einfach mal so" Kinder in die Welt setzen und alle anderen tun es aus z. B. finanz. Gründen nicht. Ich selbst kenne ein paar alleinerziehende und es ist wirklich ein hartes Brot für die, die ohne Großeltern und Hilfe des anderen Elternteils darstehen.
Anika
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
16 Montag, 23.
Oktober 2006 um 19:26 Uhr
Da sehe ich das Hauptproblem vieler Beziehungen.
Wie soll eine Beziehung/Ehe "funktionieren", wenn nicht Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten besteht.
Früher war das wohl kein Thema, doch mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Frauen kommt leider auch eine gewisse Kompromisslosigkeit ins Spiel.
Eine Beziehung zu führen, heißt für mich, auf den Partner einzugehen und meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse auch mal zurückstellen zu können, ohne mich deshalb zu verbiegen. Ich muss nicht knallhart alles durchsetzen wollen. Mit ein wenig Takt, Verständnis und Einfühlungsvermögen lassen sich viel Dinge regeln.
Wenn jetzt der Einwand kommen sollte: Das sagt ausgerechnet eine, die schon eine Ehe in den Sand gesetzt hat, dann antworte ich: Es lag nicht an meiner Kompromissbereitschaft.
Sehr pauschal, was du da schreibst.
Das gibt es sicher in vielen Fällen, aber ich würde es nicht so prinzipiell sehen.
| Zitat von Internette;123054 | |
|
Da sehe ich das Hauptproblem vieler Beziehungen.
Wie soll eine Beziehung/Ehe "funktionieren", wenn nicht Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten besteht.
Früher war das wohl kein Thema, doch mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Frauen kommt leider auch eine gewisse Kompromisslosigkeit ins Spiel.
Eine Beziehung zu führen, heißt für mich, auf den Partner einzugehen und meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse auch mal zurückstellen zu können, ohne mich deshalb zu verbiegen. Ich muss nicht knallhart alles durchsetzen wollen. Mit ein wenig Takt, Verständnis und Einfühlungsvermögen lassen sich viel Dinge regeln.
Wenn jetzt der Einwand kommen sollte: Das sagt ausgerechnet eine, die schon eine Ehe in den Sand gesetzt hat, dann antworte ich: Es lag nicht an meiner Kompromissbereitschaft.
| Zitat | |
|
Sehr pauschal, was du da schreibst.
Das gibt es sicher in vielen Fällen, aber ich würde es nicht so prinzipiell sehen.
17 Donnerstag, 23.
November 2006 um 23:46 Uhr
Sehr sehr scharfsinnig erkannt.
Die Ehe ist zu einer Zeit "erfunden" worden, als die Menschen noch eine Lebenserwartung von vielleicht 30 Jahren hatten. Ein "bis das der Tod euch scheidet" bezog sich demnach auf 10, vielleicht 15 Jahre. Zudem hatte man damals noch eine 7 Tage Woche á ... mehr als 8 Stunden pro Tag. Die Zeit sich auf den Wecker zu gehen war somit sehr gering.
Das System ist zum Scheitern verurteilt und sollte von der Kirche überarbeitet werden. Vielleicht sollten sie sich mal eine Unternehmensberatung ins Haus holen ...
| Zitat von Patient;122975 | |
|
Sehr sehr scharfsinnig erkannt.
Die Ehe ist zu einer Zeit "erfunden" worden, als die Menschen noch eine Lebenserwartung von vielleicht 30 Jahren hatten. Ein "bis das der Tod euch scheidet" bezog sich demnach auf 10, vielleicht 15 Jahre. Zudem hatte man damals noch eine 7 Tage Woche á ... mehr als 8 Stunden pro Tag. Die Zeit sich auf den Wecker zu gehen war somit sehr gering.
Das System ist zum Scheitern verurteilt und sollte von der Kirche überarbeitet werden. Vielleicht sollten sie sich mal eine Unternehmensberatung ins Haus holen ...
Sting
Nicht registriert
Nicht registriert
18 Freitag, 24.
November 2006 um 09:21 Uhr
Patient und masso möchte ich bzgl. des Vergangenheitsanspruchs und der Referenz auf das Weltbild der Kirche beipflichten.
Aber dass das System zum Scheitern verurteilt ist, halte ich für eine stupide Pauschalisierung. Vielmehr behaupte ich, dass die Anforderungen an eine erfolgreiche Implementierung des Systems Ehe enorm gestiegen sind, primär wg. der von masso erwähnten stark erhöhten durchschnittlichen Lebensdauer eines Menschen (in der 1. Welt).
Anforderungen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - sind meines Erachtens nach:
-Motivation begründen: ist diese intrinsisch ("will ich prinzipiell eine Ehe?", "will ich die Ehe mit diesem Partner?"
oder extrinsisch ("das gehört sich so!", "mein Chef/die Eltern/die Freunde erwarten das von mir!"
=> eine gründliche Überlegung vor der Eheschliessung
-sich über die Bedeutung im Klaren sein: Kompromissbereitschaft im Privaten/Intimen; Teilen von Verantwortung; praktisch täglich am Konstrukt Ehe arbeiten; Erkenntnis darüber, dass Konflikte vorprogrammiert sind und gemeinsam zu lösen sind
-partnerschaftlicher Aspekt: "kann ich mir vorstellen, mit diesem Partner tatsächlich eine Ehe zu führen?", "kann ich ein Entgegenkommen vom Partner erwarten?", "ist dieser Partner konflikt- und kritikfähig?"; "treffen all diese Eigenschaften auch auf mich zu?"
Diese Liste ist bei weitem extensiver, aber ich hab' jetzt weder die Zeit, noch die Lust, die Thematik ausführlicher zu belegen.
Was mir bei Menschen, die sich kategorisch gegen die Machbarkeit einer Ehe aussprechen, sehr oft aufgefallen ist: sie scheuen sich vor Verantwortung und versuchen pseudu-evolutionssoziologisch ihre Sichtweise zu untermauern, um sich nicht die eigene partnerschaftliche Verantwortungslosigkeit bzw. Nichtbereitschaft zum verantwortlichen Handeln in der Partnerschaft vor Augen halten zu müssen.
Niemand sollte imho zur Ehe gezwungen werden - aber man sollte dieses Konstrukt auch nicht als per se zum Scheitern verurteilt sehen.
Eines steht für mich fest:
es werden viel zu viele Ehen unüberlegt geschlossen, genauso, wie viel zu unüberlegt Kinder in die Welt gesetzt werden.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: es gibt viel zu viele dumm handelnde Menschen auf dieser Welt (dumm=denkfaul; ich stelle keine Korrelation zum IQ auf).
Patient und masso möchte ich bzgl. des Vergangenheitsanspruchs und der Referenz auf das Weltbild der Kirche beipflichten.
Aber dass das System zum Scheitern verurteilt ist, halte ich für eine stupide Pauschalisierung. Vielmehr behaupte ich, dass die Anforderungen an eine erfolgreiche Implementierung des Systems Ehe enorm gestiegen sind, primär wg. der von masso erwähnten stark erhöhten durchschnittlichen Lebensdauer eines Menschen (in der 1. Welt).
Anforderungen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - sind meines Erachtens nach:
-Motivation begründen: ist diese intrinsisch ("will ich prinzipiell eine Ehe?", "will ich die Ehe mit diesem Partner?"
oder extrinsisch ("das gehört sich so!", "mein Chef/die Eltern/die Freunde erwarten das von mir!"
=> eine gründliche Überlegung vor der Eheschliessung
-sich über die Bedeutung im Klaren sein: Kompromissbereitschaft im Privaten/Intimen; Teilen von Verantwortung; praktisch täglich am Konstrukt Ehe arbeiten; Erkenntnis darüber, dass Konflikte vorprogrammiert sind und gemeinsam zu lösen sind
-partnerschaftlicher Aspekt: "kann ich mir vorstellen, mit diesem Partner tatsächlich eine Ehe zu führen?", "kann ich ein Entgegenkommen vom Partner erwarten?", "ist dieser Partner konflikt- und kritikfähig?"; "treffen all diese Eigenschaften auch auf mich zu?"
Diese Liste ist bei weitem extensiver, aber ich hab' jetzt weder die Zeit, noch die Lust, die Thematik ausführlicher zu belegen.
Was mir bei Menschen, die sich kategorisch gegen die Machbarkeit einer Ehe aussprechen, sehr oft aufgefallen ist: sie scheuen sich vor Verantwortung und versuchen pseudu-evolutionssoziologisch ihre Sichtweise zu untermauern, um sich nicht die eigene partnerschaftliche Verantwortungslosigkeit bzw. Nichtbereitschaft zum verantwortlichen Handeln in der Partnerschaft vor Augen halten zu müssen.
Niemand sollte imho zur Ehe gezwungen werden - aber man sollte dieses Konstrukt auch nicht als per se zum Scheitern verurteilt sehen.
Eines steht für mich fest:
es werden viel zu viele Ehen unüberlegt geschlossen, genauso, wie viel zu unüberlegt Kinder in die Welt gesetzt werden.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: es gibt viel zu viele dumm handelnde Menschen auf dieser Welt (dumm=denkfaul; ich stelle keine Korrelation zum IQ auf).
19 Freitag, 24.
November 2006 um 09:44 Uhr
Nunja, das ist ja nicht bloß eine subjektive Sichtweise, sondern wird weitestgehend von der Praxis belegt. Soweit ich weiß gehen 50%* der Ehen zu Bruch, was für mich schon als Beweis für ihre mangelnde Kompatibilität mit dem Menschen gilt. Wieviele der übrigen Ehen in Zufriedenheit verweilen, kann man nur mutmaßen. Jedoch ist anzunehmen, dass von ihnen ein beträchtlicher Anteil durch Konfirmitätsdruck oder Angst zusammengehalten wird, was die Menge der wirklich funktionierenden (aus der Ursache, die ich für eine Ehe als angemessen empfinde, sprich Liebe oder ähnlich starke Zuneigung) auf eine Zahl heruntersetzt, die man wahrscheinlich als zu vernachlässigen oder zumindest nicht entscheidungsrelevant bezeichnen kann. Dass Ehen insbesondere in unserer aktuellen Lebensart (individuell, konsumorientiert) unangenehm sind, möchte ich garnicht abstreiten, doch ich meine an dieser Sache eine grundliegende Problematik zu wittern, die über unsere gesellschatliche Entwicklung hinausgeht.
Natürlich kann sich ein Mensch an alles anpassen, das ist eine unserer wunderbaren Fähigkeiten. Und mit Disziplin und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber den sozialen Regeln in einer Partnerschaft kann man auch bis an sein Lebensende eine Ehe führen. Mit entsprechender Anpassungsbereitschaft könnte man sich wohl auch sein ganzes Leben von Baumrinde ernähren.

Edit:
* Tabelle / Statistik Scheidunge...ießungen in Deutschland
| Zitat von Sting;125568 | |
|
Nunja, das ist ja nicht bloß eine subjektive Sichtweise, sondern wird weitestgehend von der Praxis belegt. Soweit ich weiß gehen 50%* der Ehen zu Bruch, was für mich schon als Beweis für ihre mangelnde Kompatibilität mit dem Menschen gilt. Wieviele der übrigen Ehen in Zufriedenheit verweilen, kann man nur mutmaßen. Jedoch ist anzunehmen, dass von ihnen ein beträchtlicher Anteil durch Konfirmitätsdruck oder Angst zusammengehalten wird, was die Menge der wirklich funktionierenden (aus der Ursache, die ich für eine Ehe als angemessen empfinde, sprich Liebe oder ähnlich starke Zuneigung) auf eine Zahl heruntersetzt, die man wahrscheinlich als zu vernachlässigen oder zumindest nicht entscheidungsrelevant bezeichnen kann. Dass Ehen insbesondere in unserer aktuellen Lebensart (individuell, konsumorientiert) unangenehm sind, möchte ich garnicht abstreiten, doch ich meine an dieser Sache eine grundliegende Problematik zu wittern, die über unsere gesellschatliche Entwicklung hinausgeht.
Natürlich kann sich ein Mensch an alles anpassen, das ist eine unserer wunderbaren Fähigkeiten. Und mit Disziplin und verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber den sozialen Regeln in einer Partnerschaft kann man auch bis an sein Lebensende eine Ehe führen. Mit entsprechender Anpassungsbereitschaft könnte man sich wohl auch sein ganzes Leben von Baumrinde ernähren.

Edit:
* Tabelle / Statistik Scheidunge...ießungen in Deutschland
20 Freitag, 24.
November 2006 um 09:46 Uhr
Übrigens, in unserer hyperindividualistischen Gesellschaft werden beinahe garkeine Kinder mehr in die Welt gesetzt.
| Zitat von Sting;125568 | |
|
Übrigens, in unserer hyperindividualistischen Gesellschaft werden beinahe garkeine Kinder mehr in die Welt gesetzt.

1 | 2
Ähnliche Themen
Erotik und Partnerschaft » Wie viele Sexpartner sind OK??? (Montag, 30.
Januar 2006)
Erotik und Partnerschaft » Frauen allein in die Disco (Sonntag, 05.
Februar 2006)
Fun Forum » Das macht euer Bildschirm , wenn er allein ist (Montag, 10.
März 2003)
Motortalk » Wie wichtig sind endlos viele PS ? (Montag, 22.
Dezember 2003)
Politik und Gesellschaft » Meerestiefe offenbart viele unbekannte Tierarten (Donnerstag, 26.
Juni 2003)
Fun Forum » Junge mit Frosch (Mittwoch, 23.
Juli 2003)
Fun Forum » Der berühmte fette Junge (Montag, 08.
Dezember 2003)
Politik und Gesellschaft » Zwölfjährige wird Mutter (Sonntag, 05.
März 2006)



