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Wer arbeiten will findet Arbeit?

Wer arbeiten will findet Arbeit?


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Lykaon
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41    Montag, 30. Oktober 2006 um 19:59 Uhr
      

meine Frage dazu ist auch noch

Bernd, 49... dutzende Weiterbildungen, die Famlie vernachlässigt, geschieden, magengeschwür wegen Stress (weil 8-10h am Tag + Weiterbildungen für sonst etwas)... bekommt tatsächlich wegen Urkunden von Weiterbildungen aus den 80ern... Arbeit?


masso
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42    Montag, 30. Oktober 2006 um 20:04 Uhr
      

Jeder kann machen was er will.

Wir leben heute nunmal in einer Gesellschaft, in der man sich ständig weiterbilden muss. In dem einen Bereich mehr, in dem anderen weniger.
Ich habe mir das weder ausgesucht noch befürworte ich das. Ich nehme es hin und richte mich danach.

Wäre ich in der Bank geblieben und hätte mich nie nach vorne bewegt, dann wäre ich heute immer noch Schaltermaus, würde für einen Hungerlohn arbeiten (auch wenn man es nicht glaubt) und wäre der erste, der bei einer Entlassungswelle auf der Straße stehen würde, ... mit Hunderttausend anderen Schaltermäusen.


masso
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43    Montag, 30. Oktober 2006 um 20:08 Uhr
      

 Zitat von Lykaon;123613
meine Frage dazu ist auch noch

Bernd, 49... dutzende Weiterbildungen, die Famlie vernachlässigt, geschieden, magengeschwür wegen Stress (weil 8-10h am Tag + Weiterbildungen für sonst etwas)... bekommt tatsächlich wegen Urkunden von Weiterbildungen aus den 80ern... Arbeit?


Wer redet von den 80igern?


Jede Medaille hat auch eine Kehrseite. Aus dem Grunde kann ich auch auf niemanden neidvoll schauen. Ein Arbeitskollege ist von ein paar Tagen 32 geworden. Ist Dr. und verdient (wahrscheinlich) jenseits von gut und böse. Dafür hat er die letzten Jahre/Jahrzehnte aber kaum die Sonne gesehen. Ich bin nicht neidisch ...


Lykaon
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44    Montag, 30. Oktober 2006 um 20:29 Uhr
      

ich rede nur davon, daß man nicht nur "ein paar" weiterbildungen machen kann, denn viele Dinge, gerade wenn man sich im technischen Bereich weiterbildet, sind morgen schon wieder Schnee von gestern.

Gewisse Dinge, Buchhalterisches etc. bleiben bestehen. In diesem Bereich gehten manche Dinge einfach leichter Zwinker


Tony Montana
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45    Montag, 30. Oktober 2006 um 22:40 Uhr
      

unfassbar, wie selbstgerecht hier einige sind.


powersofti
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46    Dienstag, 31. Oktober 2006 um 09:26 Uhr
      

Wenn man erst mal über 40 ist wird es generell schwer Arbeit zu finden, Weiterbildung hin oder her


Giganto
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47    Donnerstag, 02. November 2006 um 10:59 Uhr
      

 Zitat von masso;123388
Jetzt erst gesehen. Schönes Beispiel. Damit untermauerst Du sogar meine These.

Hier wird in den Markt durch die Subventionen eingegriffen und damit quasi außer Kraft gesetzt. Das gleiche würde passieren, wenn man den Mindestlohn einführt. Das ist nicht gut ...


naja, aber erkennst du den unterschied? dem einen wird von den mächtigen und lenkenden schon seit ewigkeiten der vorzug gegeben weil es für sie profitabel und steuerbar ist. dabei fällt einfach mehr ab und man kann jederzeit preise und güter die sich auf dem markt befinden frei beeinflussen.

 Zitat von masso;123389
Ich habe nicht gesagt, dass das System gerecht ist. Wenn z.B. ein Architekt nach 4-5 Jahren Studium 1000 € p.m. brutto angeboten bekommt, ist das nicht gerecht.

Es ist in meinen Augen aber das einzige System (das ich kenne), was funktioniert, egal ob gerecht oder ungerecht. Danach kann man in meinen Augen eh nicht gehen, da Gerechtigkeit höchst subjektiv ist.
Preise müssen nunmal frei bestimmbar sein, egal für welches Gut (Arbeit, Konsumgüter, usw.).


ich finde nicht das es funktioniert. für wenige fällt viel ab auf kosten der anderen. weltweit leiden mehr menschen hunger als es menschen wirklich gut ginge.

 Zitat von Lykaon;123391
wenn es chancengleichheit gäbe, wäre ich mit dir, Masso, einer Meinung.

Dann würde das Genie wirklich einen hochdotierten Arbeitsplatz erhalten, während der IQ/EQ-Benachteiligte wirklich lediglich Kleinarbeiten nachgeht.


aber ist denn das gerecht? was kann der dumme für seine dummheit und sind die schlauen nicht eigentlich darauf angewiesen, das irgendwer die "niedrigen" tätigkeiten verrichtet? was wäre der manager ohne den arbeiter? richtig, garnichts.

 Zitat von openMfly;123580
Das ist doch alles relativ. Wenn ein BWL-Student von nem scheiss Job spricht, heisst das noch gar nichts.

Ich kenne genug Leute, für die ist (m)eine Tätigkeit in der Altenpflege schon ein scheiss Job (jetzt nicht wörtlich gemeint).

Unter "scheiss Job", versteh ich eine Arbeit, die körperlich und/ oder psychisch stark belastet und auch Folgeschäden mit sich bringt.

Was ich mitbekommen habe und was mich stört ist, dass im Pflegebereich nur noch das Mindestmaß an examinierten Fachkräften eingesetzt wird und der Rest mit Praktikanten, Auszubildenden und Aushilfen aufgefüllt wird.

Da stehen so viele Ausgelernte auf der Straße und die Arbeit wird an Unqualifizierte übergeben.

Das einzig positive daran:
a) Ich kann was verdienen :salook

b) Es gibt in dem Bereich viele Ausbildungsstellen. Dafür aber dann nach der Ausbildung geringere Chancen Arbeit zu finden als Fachkraft.



das sind die auswirkungen, die viele später einmal am eigenen leibe erfahren werden oder es schon jetzt tun.

 Zitat von masso;123602
Was meinst Du genau mit MÜSSEN? Klar muss man arbeiten. Aber wer zwingt mich dazu, die Tätigkeit XY auszuführen? Warum mache ich nicht etwas anderes?


aber was wäre denn, wenn sich alle um das gleiche bemühen würden und die selben interessen hätten, wenn niemand mehr in der fabrik arbeiten will?

 Zitat von masso;123608
Warum hat sich Bernd die letzten Jahre nicht weitergebildet, um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben? Warum hat er nicht irgendwelche Zusatzlehrgänge gemacht oder den Meister? Dann wäre er doch heute sicherlich noch gefragt auf dem Arbeitsmarkt, oder? Mit der Qualifikation und den Erfahrung? Dann hätte er sich vielleicht sogar selbständig machen können ...



wohin denn dann mit den ganzen meistern? und vor allem: wer bezahlt deren gehälter?`das würde doch nur funktionieren wenn alle mehr hätten und man dann aktiv bestimmen kann vorfür man sein geld ausgiebt.

 Zitat von masso;123610
Man muss kein Chef-Typ sein, nur weil man sich weiterbildet. Ich bin auch kein Chef-Typ und habe meine Stelle bei der Bank damals gekündigt und habe studiert. Nicht weil ich irgendwann Chef sein will, mich selbständig machen möchte oder was weiß ich.

Weiterbilden ist doch nichts verbotenes oder schlimmes. Man kann andere - vielleicht interessantere - Tätigkeiten übernehmen, mehr über seine bisherige Tätigkeit erfahren usw.


da hast du recht. weiterbildung und interesse für seinen job ist sehr wichtig. das ist auch einer der gründe, warum güter und leistungen aus deutschland weltweit so beliebt sind und deshalb auch mehr kosten dürfen.


masso
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48    Freitag, 03. November 2006 um 13:14 Uhr
      

 Zitat von Giganto;123840
naja, aber erkennst du den unterschied? dem einen wird von den mächtigen und lenkenden schon seit ewigkeiten der vorzug gegeben weil es für sie profitabel und steuerbar ist. dabei fällt einfach mehr ab und man kann jederzeit preise und güter die sich auf dem markt befinden frei beeinflussen.


Was meinst Du damit genau? Werde daraus gerade nicht so ganz schlau.


 Zitat von Giganto;123840
aber was wäre denn, wenn sich alle um das gleiche bemühen würden und die selben interessen hätten, wenn niemand mehr in der fabrik arbeiten will?


Würde man in einem abgegrenzten Terrain leben, so würden sich die Preise für die Arbeit (der Lohn) automatisch erhöhen, da die Nachfrage steigt. Da die Nachfrage aber aus dem Ausland gedeckt werden könnte, würden die Tätigkeiten von Ausländern übernommen werden.


Giganto
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49    Samstag, 04. November 2006 um 11:44 Uhr
      

 Zitat von masso;123928
Was meinst Du damit genau? Werde daraus gerade nicht so ganz schlau.


ich meine, das diese aktuelle system vor allem den reichen und mächtigen zum eigenen wohl dient und das überhaupt nichts natürlichkeit (freier markt) zu tun hat. es wird immer dann an schrauben gedreht oder eine neues gesetzt geschaffen, wenn scheinbar noch mehr profit herauszukitzeln ist.

fazit: immer weniger verdienen richtig viel geld, unabhängig davon was sie können oder gelernt haben (beziehungsnetzwerke). alle anderen bleiben mehr oder weniger auf der strecke (wobei das bei uns in der 1. welt nicht so drastisch ist wie in 2. oder 3. weltstaaten, aber das hatten wir ja schon).




 Zitat
Würde man in einem abgegrenzten Terrain leben, so würden sich die Preise für die Arbeit (der Lohn) automatisch erhöhen, da die Nachfrage steigt. Da die Nachfrage aber aus dem Ausland gedeckt werden könnte, würden die Tätigkeiten von Ausländern übernommen werden.


ich meine das alles global und nicht nur auf unser land begrenzt. ausserdem ist das alles mal wieder sehr theoretisch, jan und geht am kern meiner ausführungen vorbei.


masso
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50    Sonntag, 05. November 2006 um 21:26 Uhr
      

 Zitat von Giganto;123968
es wird immer dann an schrauben gedreht oder eine neues gesetzt geschaffen, wenn scheinbar noch mehr profit herauszukitzeln ist.


Subventionen werden gerade dafür angewendet um Arbeitsplätze zu erhalten, die ansonsten nicht mehr rentabel wären.


 Zitat von Giganto;123968
ich meine das alles global und nicht nur auf unser land begrenzt. ausserdem ist das alles mal wieder sehr theoretisch, jan und geht am kern meiner ausführungen vorbei.


Klar muss man global denken. Ansonsten würde man sich schließlich vor der Realität verstecken.

Die Theorie ist hierbei sehr wichtig, Thorsten. Es ist unabdinglich zu wissen und zu beobachten, was passiert, wenn man an einer bestimmten Schraube am System herumspielt.


Piet

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51    Montag, 06. November 2006 um 00:08 Uhr
      

Irgendwie verstehe ich deine komplette Theorie nicht.....

Wie oben schon geschrieben gibt es genügend Berufe wo man sich nicht weiterbilden kann.
Um wieder ein beispiel zu nehmen:
wie ist die Reihenfolge aufm Bau.
Chef - Polier - Arbeiter
1 1 8

Ich begreife beim besten Willen nicht warum sich die Arbeiter weiterbilden sollen (abgesehen davon das man dazu wahrscheinlich eh keine zeit hat).
Was haben sie von einer Weiterbildung? Sie können zum Vorarbeiter aufsteigen.. hmmm ok, doch wer arbeitet denn dann? wer macht dann die knochenarbeit?
Oder geht das in die Richtung: wer dumm ist und zu faul sich weiterzubilden kann ruhig für einen Hungerlohn arbeiten?
edit: Was ist für ein Land wo es heißt das alle oben viel verdienen sollen und alle Arbeiter die mit einem Gehalt knapp über harz 4 nicht leben wollen durch ausländer ersetzt werden sollen?
Sag bitte nicht das das so ist und man es wieder mal so hinnehmen muss.





 Zitat

Man muss kein Chef-Typ sein, nur weil man sich weiterbildet. Ich bin auch kein Chef-Typ und habe meine Stelle bei der Bank damals gekündigt und habe studiert. Nicht weil ich irgendwann Chef sein will, mich selbständig machen möchte oder was weiß ich.


meinst du wirklich es hilft Bernd wenn er ein paar Weiterbildungen gemacht hat, einen Job zu finden?
Wenn ich mir das alles so durchlese, bereue ich es langsam damals eine Ausbildung gemacht zu haben. Normal wäre ein Studium mindestens drinne gewesen, damit ich dann alle auslachen kann die sich für 5 euro/h abbuckeln während ich die fetten Kohlen einschaufel.....:nut:


masso
Grünschnabel

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52    Montag, 06. November 2006 um 18:33 Uhr
      

 Zitat von Psycho_Cowboy;124001
Irgendwie verstehe ich deine komplette Theorie nicht.....


Das Ganze ist nunmal ein sehr theoretisches Thema. Es gibt Leute, die studieren den ganzen Summs 5-6 Jahre.

 Zitat von Psycho_Cowboy;124001
Wie oben schon geschrieben gibt es genügend Berufe wo man sich nicht weiterbilden kann.
Um wieder ein beispiel zu nehmen:
wie ist die Reihenfolge aufm Bau.
Chef - Polier - Arbeiter
1 1 8

Ich begreife beim besten Willen nicht warum sich die Arbeiter weiterbilden sollen (abgesehen davon das man dazu wahrscheinlich eh keine zeit hat).
Was haben sie von einer Weiterbildung? Sie können zum Vorarbeiter aufsteigen.. hmmm ok, doch wer arbeitet denn dann? wer macht dann die knochenarbeit?
Oder geht das in die Richtung: wer dumm ist und zu faul sich weiterzubilden kann ruhig für einen Hungerlohn arbeiten?


Je höher der (Aus-)Bildungstand einer Person, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man arbeitslos werden kann. Auf diese Tatsache bezogen sich eigentlich meine ganzen Ausführungen. Es geht dabei in keinster Weise darum, ob ich das gut oder schlecht, gerecht oder ungerecht finde. Es ist nunmal eine Tatsache ...

Zur Weiterbildung keine Zeit denke ich mal nicht. Eher keine Lust. Ich kenne genügend Leute, die sich neben der Arbeit ihre komplette Freizeit damit um die Ohren gehauen haben. Kein Weggehen, etc...

 Zitat von Psycho_Cowboy;124001
edit: Was ist für ein Land wo es heißt das alle oben viel verdienen sollen und alle Arbeiter die mit einem Gehalt knapp über harz 4 nicht leben wollen durch ausländer ersetzt werden sollen?
Sag bitte nicht das das so ist und man es wieder mal so hinnehmen muss.


Das ist ebenfalls eine Tatsache. Drehen wir den Spieß mal um. Du bekommst zwei Angebote für nächstes Wochenende. Bei dem einen kannst Du für 1.000 EUR auflegen, bei dem anderen für 3.000 EUR. Welches Angebot wählst Du. Zwinker



 Zitat von Psycho_Cowboy;124001
Wenn ich mir das alles so durchlese, bereue ich es langsam damals eine Ausbildung gemacht zu haben. Normal wäre ein Studium mindestens drinne gewesen, damit ich dann alle auslachen kann die sich für 5 euro/h abbuckeln während ich die fetten Kohlen einschaufel.....:nut:


Was ist schlecht an einer Ausbildung? Zudem kann man es auch ohne Studium zu etwas bringen. Es gibt schließlich genügend positive Beispiele ...


Piet

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53    Montag, 06. November 2006 um 19:15 Uhr
      

 Zitat von masso;124052
Das Ganze ist nunmal ein sehr theoretisches Thema. Es gibt Leute, die studieren den ganzen Summs 5-6 Jahre.


Und da bekommt man beigebracht das solche Missstände normal sein sollen? Irgendwie traurig.....



 Zitat
Je höher der (Aus-)Bildungstand einer Person, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man arbeitslos werden kann. Auf diese Tatsache bezogen sich eigentlich meine ganzen Ausführungen. Es geht dabei in keinster Weise darum, ob ich das gut oder schlecht, gerecht oder ungerecht finde. Es ist nunmal eine Tatsache ...


Ist das wirklich eine Tatsache? Es kommt doch sehr auf den jeweiligen Beruf an. Du hast doch vorne selber geschrieben das sich alles auf die Nachfrage bezieht, also hätten es in meiner Gegend Maurergesellen besser als Richter, weil sie einen Job bekommen.
Und natürlich geht es darum wie man das ganze selber findet Smilie
Ich stell mich nicht hin sage - hmmm ja alles ungerecht - aber was solls....
Es ging mir hier um eure eigenen meinungen nicht was in den lehrbüchern steht.

 Zitat
Zur Weiterbildung keine Zeit denke ich mal nicht. Eher keine Lust. Ich kenne genügend Leute, die sich neben der Arbeit ihre komplette Freizeit damit um die Ohren gehauen haben. Kein Weggehen, etc...

Naja gut. Es gibt Berufe wo man mehr als nur ne 40 Std Woche hat Zwinker


 Zitat
Das ist ebenfalls eine Tatsache. Drehen wir den Spieß mal um. Du bekommst zwei Angebote für nächstes Wochenende. Bei dem einen kannst Du für 1.000 EUR auflegen, bei dem anderen für 3.000 EUR. Welches Angebot wählst Du. Zwinker


Naja, leider ist das nicht so einfach.
Wenn ich deine ganzen Therien mal zusammen fasse und auf mich bezoehe wenn mein leben anders verlaufen wäre.
Ich hätte meine Ausbildung fertig gemacht. Dann wäre ich übernommen worden, aber für einen Bruchteil von dem geld was die herren im Büro verdienen. Ich müsste mir Geld knapp über Sozihilfe auskommen, denn wenn ich mich beschwere bekommt ein Ausländer meinen Job.
Also muss ich mich jetzt weiterbilden obwohl mir mein job Spaß macht, aber ich kaum Miete usw davon bezahlen kann. Alle die mit mir ausgelernt haben machen das genauso und wir alle streben jetzt eine gehobene Position an, obwohl wir viel lieber handwerklich arbeiten wollen.
Richtig so?



 Zitat
Was ist schlecht an einer Ausbildung? Zudem kann man es auch ohne Studium zu etwas bringen. Es gibt schließlich genügend positive Beispiele ...


Naja was soll ich noch mit ner Ausbildung, wenn ich damit eh nichts verdien und immer an vorderster Stelle bei Entlassungen stehe? so ist es doch oder?


masso
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54    Montag, 06. November 2006 um 19:31 Uhr
      

 Zitat von Psycho_Cowboy;124054
Und da bekommt man beigebracht das solche Missstände normal sein sollen? Irgendwie traurig...


Es geht meines Wissens nicht nur um den Arbeitsmarkt in dem Studium ...


 Zitat von Psycho_Cowboy;124054
Ist das wirklich eine Tatsache? Es kommt doch sehr auf den jeweiligen Beruf an. Du hast doch vorne selber geschrieben das sich alles auf die Nachfrage bezieht, also hätten es in meiner Gegend Maurergesellen besser als Richter, weil sie einen Job bekommen.
Und natürlich geht es darum wie man das ganze selber findet Smilie
Ich stell mich nicht hin sage - hmmm ja alles ungerecht - aber was solls....
Es ging mir hier um eure eigenen meinungen nicht was in den lehrbüchern steht.


Ja, das ist eine Tatsache. Grundsätzlich ist das so, Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Siehe Beispiel mit den Architekten. Juristen gehören mittlerweile auch schon dazu. Das Beispiel mit dem Richter war also nicht schlecht. Obwohl ich denke, dass nur so viele Richter "ausgebildet" werden, wie benötigt werden. D.h. auf eine freie Stelle kommt ein neuer...


 Zitat von Psycho_Cowboy;124054
Naja gut. Es gibt Berufe wo man mehr als nur ne 40 Std Woche hat Zwinker


Ich habe auch über 40 Stunden, falls Du darauf anspielst. Zur Zeit des Studiums sogar mehr.
Eine Bekannte von mir hat sogar zwischen 50 und 60... Zwinker


 Zitat von Psycho_Cowboy;124054

Naja, leider ist das nicht so einfach.
Wenn ich deine ganzen Therien mal zusammen fasse und auf mich bezoehe wenn mein leben anders verlaufen wäre.
Ich hätte meine Ausbildung fertig gemacht. Dann wäre ich übernommen worden, aber für einen Bruchteil von dem geld was die herren im Büro verdienen. Ich müsste mir Geld knapp über Sozihilfe auskommen, denn wenn ich mich beschwere bekommt ein Ausländer meinen Job.
Also muss ich mich jetzt weiterbilden obwohl mir mein job Spaß macht, aber ich kaum Miete usw davon bezahlen kann. Alle die mit mir ausgelernt haben machen das genauso und wir alle streben jetzt eine gehobene Position an, obwohl wir viel lieber handwerklich arbeiten wollen.
Richtig so?


Ich habe auch ne Ausbildung gemacht. Wäre ich dort geblieben, würde ich finanziell wahrscheinlich nie auf einen grünen Zweig kommen. Als Schaltermaus in der Bank verdienst Du nämlich auch nicht gerade viel, auch wenn Du es nicht glauben magst...


 Zitat von Psycho_Cowboy;124054

Naja was soll ich noch mit ner Ausbildung, wenn ich damit eh nichts verdien und immer an vorderster Stelle bei Entlassungen stehe? so ist es doch oder?


Das ist so nicht richtig. Du drehst mir das Wort im Munde rum. Lies Dir einfach nochmal die letzten Seite durch... :roll:


Piet

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55    Montag, 06. November 2006 um 19:46 Uhr
      

 Zitat
Ja, das ist eine Tatsache. Grundsätzlich ist das so, Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Siehe Beispiel mit den Architekten. Juristen gehören mittlerweile auch schon dazu. Das Beispiel mit dem Richter war also nicht schlecht. Obwohl ich denke, dass nur so viele Richter "ausgebildet" werden, wie benötigt werden. D.h. auf eine freie Stelle kommt ein neuer...


Das passt aber nicht zusammen. Wenn wir nur noch Ingeneure haben, wer soll dann arbeiten? aber das hab ich jetzt schon ein paar mal geschrieben.


 Zitat
Ich habe auch über 40 Stunden, falls Du darauf anspielst. Zur Zeit des Studiums sogar mehr.
Eine Bekannte von mir hat sogar zwischen 50 und 60... Zwinker


Nein hab ich nicht, wollte keinen Schwanzvergleich drausmachen.
außerdem sind 50 -60 auch nur relativ viel Smilie




 Zitat
Ich habe auch ne Ausbildung gemacht. Wäre ich dort geblieben, würde ich finanziell wahrscheinlich nie auf einen grünen Zweig kommen. Als Schaltermaus in der Bank verdienst Du nämlich auch nicht gerade viel, auch wenn Du es nicht glauben magst...


Haste doch schonmal geschrieben, glaub ich dir ja auch. Ich denke Powermieze ging es um die meinungen der einzelnen hier und nicht das man sagt. Ja System ist unfair - mir egal



 Zitat

Das ist so nicht richtig. Du drehst mir das Wort im Munde rum. Lies Dir einfach nochmal die letzten Seite durch... :roll:


Du hast geschrieben das man sich heutzutage weiterbilden muss? bzw das du als Schaltermaus für einen hungerlohn hättest weiterarbeiten müssen.
was passt jetzt nicht?


masso
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56    Montag, 06. November 2006 um 19:52 Uhr
      

 Zitat von Psycho_Cowboy;124065
Das passt aber nicht zusammen. Wenn wir nur noch Ingeneure haben, wer soll dann arbeiten? aber das hab ich jetzt schon ein paar mal geschrieben.


Überleg mal: Wie wahrscheinlich ist es, dass jeder Ingeneur wird? Hmm... Zwinker

Mit utopischen Grundvoraussetzungen muss man nicht rechnen. Genauso gut könnte man auch überlegen, wer arbeitet, wenn jeder 5 Mio. € auf dem Konto hätte.


 Zitat von Psycho_Cowboy;124065
Du hast geschrieben das man sich heutzutage weiterbilden muss? bzw das du als Schaltermaus für einen hungerlohn hättest weiterarbeiten müssen.
was passt jetzt nicht?


Was passt nicht?


Piet

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57    Montag, 06. November 2006 um 20:10 Uhr
      

 Zitat
Überleg mal: Wie wahrscheinlich ist es, dass jeder Ingeneur wird? Hmm... Zwinker

Mit utopischen Grundvoraussetzungen muss man nicht rechnen. Genauso gut könnte man auch überlegen, wer arbeitet, wenn jeder 5 Mio. € auf dem Konto hätte.


war doch auch nur nen Beispiel. Könnte genauso gut Polier oder sonstwas nehmen.
Das Beispiel mit Richtern war letztes Jahr übrigens bei uns in Thüringen so. 30 sind wohl fertig geworden und nur einer hat davon nen Job bekommen.



 Zitat
Was passt nicht?


wuuaahhh :crazy:


hab kein Bock mehr Zwinker


      
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