Danke Kinder ....
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Piet
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3 Mittwoch, 08.
November 2006 um 15:19 Uhr
Ich finde es witzig. Dadurch wird das Problem allerdings nicht beseitigt.
Ich finde es witzig. Dadurch wird das Problem allerdings nicht beseitigt.
Anika
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4 Donnerstag, 09.
November 2006 um 15:57 Uhr
Das Dreckproblem sicher nicht. Aber es ist zumindest eine witziger Denkzettel.
Muss ich mir unbedingt merken.:deal:
| Zitat von Patient;124289 | |
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Das Dreckproblem sicher nicht. Aber es ist zumindest eine witziger Denkzettel.
Muss ich mir unbedingt merken.:deal:
5 Donnerstag, 09.
November 2006 um 16:35 Uhr
Nein, ich sprach nicht von dem Schmutz, sondern von dem Problem, das zwischen den Eltern und dem Kind besteht.
Nein, ich sprach nicht von dem Schmutz, sondern von dem Problem, das zwischen den Eltern und dem Kind besteht.
6 Samstag, 18.
November 2006 um 10:16 Uhr
Geile Anzeige. Die werden sich Eltern und Sohn auch noch in 20 Jahren "gern" angucken!
Bei mir in der Heimat gab es vor ca. 20 Jahren einen ähnlichen, aber wahrscheinlich krasseren Fall. Der Sohn (ein Punk) hat aus dem Umkreis für 20-30 Punks ne Party im Haus seiner Eltern geschmissen. Die haben in einer Nacht das komplette Haus zerstört. Musste danach Komplett-Renoviert werden.
Geile Anzeige. Die werden sich Eltern und Sohn auch noch in 20 Jahren "gern" angucken!
Bei mir in der Heimat gab es vor ca. 20 Jahren einen ähnlichen, aber wahrscheinlich krasseren Fall. Der Sohn (ein Punk) hat aus dem Umkreis für 20-30 Punks ne Party im Haus seiner Eltern geschmissen. Die haben in einer Nacht das komplette Haus zerstört. Musste danach Komplett-Renoviert werden.
Nightwitch
Grünschnabel

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Grünschnabel

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7 Samstag, 18.
November 2006 um 14:53 Uhr
Manchmal wünschte ich mir, dass die Eltern in so einem Falle nicht wegen Körperverletzung oder Vernachlässigung angezeigt werden können....
(okay, drastisch gesagt)....
Aber ehrlich? Ich vertrete die Meinung, anständig den Hintern versohlt zu bekommen, hat noch keinem Kind geschadet.
Voraussetzung hier natürlich, es bleibt im Rahmen, das Kind wird nicht misshandelt und es geschieht nur dann, wenn das Kind es nicht anderes verdient hat.
Aber bei den meisten Kindern ist es so, dass die Eltern mit der Erziehung einfach überfordert sind. Wären sie es nicht, würde es teilweise nicht so weit kommen.
Manchmal wünschte ich mir, dass die Eltern in so einem Falle nicht wegen Körperverletzung oder Vernachlässigung angezeigt werden können....
(okay, drastisch gesagt)....
Aber ehrlich? Ich vertrete die Meinung, anständig den Hintern versohlt zu bekommen, hat noch keinem Kind geschadet.
Voraussetzung hier natürlich, es bleibt im Rahmen, das Kind wird nicht misshandelt und es geschieht nur dann, wenn das Kind es nicht anderes verdient hat.
Aber bei den meisten Kindern ist es so, dass die Eltern mit der Erziehung einfach überfordert sind. Wären sie es nicht, würde es teilweise nicht so weit kommen.
8 Samstag, 18.
November 2006 um 15:01 Uhr
Ahja? Und wo hört bei Dir Hintern versohlen auf und wo fängt Misshandlun an?
Im 21. Jahrhundert weiss man so langsam, dass Schläge keinerlei erzieherischen Zweck erfüllen und außer Verängstigung auch keinen Effekt haben.
Ahja? Und wo hört bei Dir Hintern versohlen auf und wo fängt Misshandlun an?
Im 21. Jahrhundert weiss man so langsam, dass Schläge keinerlei erzieherischen Zweck erfüllen und außer Verängstigung auch keinen Effekt haben.
9 Samstag, 18.
November 2006 um 15:06 Uhr
mal abgesehen davon, handelt es sich hierbei wohl nicht mehr um "kinder". das sind wohl eher jugendliche. mit arschversohlen ist da nicht mehr viel, auch wenn man als eltern wollte, wovon ich genauso wenig halte wie der stiff.
ich mag diesen stil den die eltern an den tag gelegt haben. ich würde wohl ähnlich handeln. nette idee das mit der zeitung!
| Zitat von Stiff Little Finger;125062 | |
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mal abgesehen davon, handelt es sich hierbei wohl nicht mehr um "kinder". das sind wohl eher jugendliche. mit arschversohlen ist da nicht mehr viel, auch wenn man als eltern wollte, wovon ich genauso wenig halte wie der stiff.
ich mag diesen stil den die eltern an den tag gelegt haben. ich würde wohl ähnlich handeln. nette idee das mit der zeitung!
Anika
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10 Samstag, 18.
November 2006 um 15:36 Uhr
Ich bin konsequent gegen Schläge.
In der Erziehung meiner Kinder gab es weder was auf die Finger noch auf den Allerwertesten, und sie entwickeln sich zu meiner Freude prächtig.
Sicher fallen hin und wieder kräftige Worte (besonders zu meinem wilden Sohn), um ihnen eine Grenze zu zeigen, aber das genügt.
In nicht mal einem Jahr, schätze ich, wird mein Sohn mir eh körperlich überlegen sein. Was sollen da Prügel, wenn ich bis jetzt nichts in seiner Erziehung erreicht habe?
Diese Sache mit der Anonce ist so eine gute, originelle Idee.
Die Eltern gefallen mir.
Ich bin konsequent gegen Schläge.
In der Erziehung meiner Kinder gab es weder was auf die Finger noch auf den Allerwertesten, und sie entwickeln sich zu meiner Freude prächtig.
Sicher fallen hin und wieder kräftige Worte (besonders zu meinem wilden Sohn), um ihnen eine Grenze zu zeigen, aber das genügt.
In nicht mal einem Jahr, schätze ich, wird mein Sohn mir eh körperlich überlegen sein. Was sollen da Prügel, wenn ich bis jetzt nichts in seiner Erziehung erreicht habe?
Diese Sache mit der Anonce ist so eine gute, originelle Idee.
Die Eltern gefallen mir.
11 Samstag, 18.
November 2006 um 16:42 Uhr
Ich mag mit der Meinung relativ allein dastehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass das die Art von Familie ist, wo man 1€ in irgendeine Kasse zahlen muss, wenn man flucht. TV gibt es nur in Form von ausgewählten Videos und gegessen wird ausschließlich gesund. Wenn der neue Kater einen Namen braucht, versammelt sich die ganze Familie und es wird darüber abgestimmt, ob er "Findus", "Minka" oder "Momo" heißen soll.
Ich kenne eine Familie wo die Dinge so realitätsfern abliefen. Und die waren Teil eines ganzen Sozialnetzwerks von Familien, die ähnlich dachten. Eltern übrigens beide Lehrer, also voll und ganz von ihren Erziehungsmethoden überzeugt. Fazit: Die Tochter in 13 Jahren Schule absolute "persona non grata", weil sie einfach allen auf den Sack ging und der Sohn mit 17 Jahren absolutes Drogenopfer. Aber worauf ich hinaus wollte ist, dass ich mir von diesen Eltern so eine Aktion perfekt vorstellen könnte.
Ich mag mit der Meinung relativ allein dastehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass das die Art von Familie ist, wo man 1€ in irgendeine Kasse zahlen muss, wenn man flucht. TV gibt es nur in Form von ausgewählten Videos und gegessen wird ausschließlich gesund. Wenn der neue Kater einen Namen braucht, versammelt sich die ganze Familie und es wird darüber abgestimmt, ob er "Findus", "Minka" oder "Momo" heißen soll.
Ich kenne eine Familie wo die Dinge so realitätsfern abliefen. Und die waren Teil eines ganzen Sozialnetzwerks von Familien, die ähnlich dachten. Eltern übrigens beide Lehrer, also voll und ganz von ihren Erziehungsmethoden überzeugt. Fazit: Die Tochter in 13 Jahren Schule absolute "persona non grata", weil sie einfach allen auf den Sack ging und der Sohn mit 17 Jahren absolutes Drogenopfer. Aber worauf ich hinaus wollte ist, dass ich mir von diesen Eltern so eine Aktion perfekt vorstellen könnte.
Sting
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12 Samstag, 18.
November 2006 um 19:56 Uhr
Die Aktion der Eltern ist chillig ;-)
Und gar nicht mal so unintelligent, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass auf diese Art und Weise die Eltern der anderen Übeltäter dezent, aber eindeutig auf die Untaten ihrer Sprösslinge aufmerksam gemacht worden sind, ohne dass die Eltern, deren Haus vandalisiert wurde, sich bei jeder einzelnen Familie beschweren mussten.
Effizient. Smooth.
Zum Thema Gewalt:
Gewalt ist meines Erachtens keine nachhaltig sinnvolle Lösung, aber ich erinnere mich noch genau daran, dass sie wirken kann.
Kleine Anekdote:
In der Grundschule war ich sehr lebhaft und war, weil meine Mutter berufsbedingt ausserhalb der Stadt war, bei meiner Tante und ihrem Mann einquartiert. In meiner Lebhaftigkeit habe ich für Unruhe gesorgt; plötzlich platzte meinem angeheirateten Onkel der Kragen und er hat mir kräftig gegen die Brust getreten: zwei Rippen waren gebrochen. Dabei ist mein Onkel ein sehr freundlicher Mensch gewesen, aber manchmal können Kinder halt enorm nerven.
Offiziell habe ich mich beim wilden Herumturnen verletzt.
Nun übertrage man diese Situation auf Eltern, die ihre Kinder idR nicht nur temporär um sich haben, sondern gute 18 - 20 Jahre; im Kontext von Arbeit und all den damit einhergehenden Faktoren der Versorgung und des eigenen (intimen) Privatlebens: stressig, nervig, zum Kotzen. Vor allem in den Phasen "ich schrei' mir die Seele als Hosenshaizer/Baby aus dem Leib" und "ich weiss sowieso alles besser und Eltern sind uncool / Pubertät".
Grauenhaft.
Gute Gründe dafür, zu verhüten.
I ain't havin' no brats.
Ich möchte Gewalt nicht gutheissen, aber dass sie mal in einer Eltern-Kind-Beziehung vorkommt, halte ich für wahrscheinlich und sollte nicht überdramatisiert werden. Schlimm wird es imho erst dann, sobald die Anwendung von Gewalt zum ritualisierten Usus wird; ich habe Kinder kennengelernt, die genau wussten, dass ihnen bei der Untat X die Prügelstrafe Y mit der Intensität Z drohte. ;-(
Die Aktion der Eltern ist chillig ;-)
Und gar nicht mal so unintelligent, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass auf diese Art und Weise die Eltern der anderen Übeltäter dezent, aber eindeutig auf die Untaten ihrer Sprösslinge aufmerksam gemacht worden sind, ohne dass die Eltern, deren Haus vandalisiert wurde, sich bei jeder einzelnen Familie beschweren mussten.
Effizient. Smooth.
Zum Thema Gewalt:
Gewalt ist meines Erachtens keine nachhaltig sinnvolle Lösung, aber ich erinnere mich noch genau daran, dass sie wirken kann.
Kleine Anekdote:
In der Grundschule war ich sehr lebhaft und war, weil meine Mutter berufsbedingt ausserhalb der Stadt war, bei meiner Tante und ihrem Mann einquartiert. In meiner Lebhaftigkeit habe ich für Unruhe gesorgt; plötzlich platzte meinem angeheirateten Onkel der Kragen und er hat mir kräftig gegen die Brust getreten: zwei Rippen waren gebrochen. Dabei ist mein Onkel ein sehr freundlicher Mensch gewesen, aber manchmal können Kinder halt enorm nerven.
Offiziell habe ich mich beim wilden Herumturnen verletzt.
Nun übertrage man diese Situation auf Eltern, die ihre Kinder idR nicht nur temporär um sich haben, sondern gute 18 - 20 Jahre; im Kontext von Arbeit und all den damit einhergehenden Faktoren der Versorgung und des eigenen (intimen) Privatlebens: stressig, nervig, zum Kotzen. Vor allem in den Phasen "ich schrei' mir die Seele als Hosenshaizer/Baby aus dem Leib" und "ich weiss sowieso alles besser und Eltern sind uncool / Pubertät".
Grauenhaft.
Gute Gründe dafür, zu verhüten.
I ain't havin' no brats.
Ich möchte Gewalt nicht gutheissen, aber dass sie mal in einer Eltern-Kind-Beziehung vorkommt, halte ich für wahrscheinlich und sollte nicht überdramatisiert werden. Schlimm wird es imho erst dann, sobald die Anwendung von Gewalt zum ritualisierten Usus wird; ich habe Kinder kennengelernt, die genau wussten, dass ihnen bei der Untat X die Prügelstrafe Y mit der Intensität Z drohte. ;-(
13 Samstag, 18.
November 2006 um 21:47 Uhr
Ich finde, Schäge (ja, auch der berühmte Klapps) müssen nicht sein.
Was soll das auch..der Sohn um den es hier geht hat eindeutig Grenzen überschritten wies scheint.
Und da mit körperlicher Gewalt reagieren? - Blödsinn!
Sicherlich ist die Anzeige aus großer Enttäuschung der Eltern entstanden. Warum haben die Leuts nicht alles wieder in Ordnung bringen können? Hätt man sich wohl oder übel noch mal treffen müssen um gemeinsam aufzuräumen und zu putzen....
Meiner Meinung nach sollte Erziehung auch zu Respekt erziehen. Respekt vor den Lebensbereichen der Eltern.Hätte der Sohn gerne bei ner wilden Party der Eltern gewollt daß sein Zimmer verkotzt wird? Sicherlich nicht!
Das hat nichts mit wild oder nicht-wild zu tun. Sondern einfach mit Respekt.
Schade auch, daß wohl die Freunde sich ebensowenig genötigt sahen, das chaos wieder in die Reihe zu bringen...
Ich hab auch früher so Parties gefeiert wenn meine Eltern mal verreist waren. Und klar wurde über den Durst getrunken und so manch einer hat sich den Abend "noch mal durch den Kopf gehen lassen"... ;-)
Ich hab so manches mal nicht mal mehr den Überblick gehabt wer alles da ist *öhem*..
Aber ich hab dafür gesort das der "harte kern" am nächsten Tag mit anpackt und alles wieder okay vorzufinden ist.
So haben meine Eltern wenigstens nur noch mit den Beschwerden der Nachbarn zu tun gehabt, daß es recht laut war..*sfg*
Aber ich finde die Idee mit der Anzeige schon ganz okay..
Ich finde, Schäge (ja, auch der berühmte Klapps) müssen nicht sein.
Was soll das auch..der Sohn um den es hier geht hat eindeutig Grenzen überschritten wies scheint.
Und da mit körperlicher Gewalt reagieren? - Blödsinn!
Sicherlich ist die Anzeige aus großer Enttäuschung der Eltern entstanden. Warum haben die Leuts nicht alles wieder in Ordnung bringen können? Hätt man sich wohl oder übel noch mal treffen müssen um gemeinsam aufzuräumen und zu putzen....
Meiner Meinung nach sollte Erziehung auch zu Respekt erziehen. Respekt vor den Lebensbereichen der Eltern.Hätte der Sohn gerne bei ner wilden Party der Eltern gewollt daß sein Zimmer verkotzt wird? Sicherlich nicht!
Das hat nichts mit wild oder nicht-wild zu tun. Sondern einfach mit Respekt.
Schade auch, daß wohl die Freunde sich ebensowenig genötigt sahen, das chaos wieder in die Reihe zu bringen...
Ich hab auch früher so Parties gefeiert wenn meine Eltern mal verreist waren. Und klar wurde über den Durst getrunken und so manch einer hat sich den Abend "noch mal durch den Kopf gehen lassen"... ;-)
Ich hab so manches mal nicht mal mehr den Überblick gehabt wer alles da ist *öhem*..
Aber ich hab dafür gesort das der "harte kern" am nächsten Tag mit anpackt und alles wieder okay vorzufinden ist.
So haben meine Eltern wenigstens nur noch mit den Beschwerden der Nachbarn zu tun gehabt, daß es recht laut war..*sfg*
Aber ich finde die Idee mit der Anzeige schon ganz okay..
14 Sonntag, 19.
November 2006 um 10:49 Uhr
was hat das bei dir bewirkt? warst du nun weniger "lebhaft"? wahrscheinlich nur in gegenwart deines onkels, weil du dich vor ihm gefürchtet hast?
sowas sollte man sich halt wirklich vorher überlegen. es wird ja niemand gezwungen kinder in die welt zu setzen. für all jene, die mit der kindererziehung überfordert sind gibt es ja alternativen wie babyklappen, freigabe zur adoption, etc.
gerade weil es soviele möglichkeiten gibt, das "nervige balk human zu entsorgen" verstehe ich nicht warum soviele kleinkinder zu schaden kommen.
sicher ist schreien, windeln wechseln, etc. nervig. es soll aber eltern geben die sich genau daran erfreuen.
was ich in unserem freundes- und bekanntenkreis immer wieder erlebe: junge eltern geben sich selber und ihre interessen auf, leben nur noch für ihre kinder. das es so zu frustration kommt liegt nah.
ist denn das nicht schlimm, ständig in der angst leben zu müssen etwas falsch zu machen und dann im schlimmsten fall "gezüchtigt" zu werden? so kann sich doch niemand entwickeln und entfalten.
schlimm ist es auch, wenn so manches eltern teil merkt, das die anwendung bzw. androhung von gewalt früchte trägt.
ich kann jedem kind nur raten sich dem zu widersetzten, auch wenn dann vieliecht die supernanny kommt weil die eltern selbst mit gewalt nicht mehr weiterwissen. :dreh:
ich erlebe immer wieder eltern in der öffentlichkeit (supermarkt, strasse, cafe, etc.) die von voraussetzungen ihrer kinder ausgehen, die diese kinder überhaupt nicht besitzen: nimm dies nicht, tu das nicht, lauf nicht soweit vor, renn nicht über die strasse, du sollst doch gucken, jetzt wärst du fast über die strasse gerannt, verbrenn dich nicht an der heissen herdplatte, sei nicht so laut, sei nicht so lebhaft, etc. pp. oftmals werden diese sprüche dann mit einem klapps auf den arsch geandet.
was diese eltern scheinbar nicht wissen: eure kinder handeln nicht aus einem böswilligen hintergrund heraus und wollen euch verarschen! sie wissen es einfach nicht besser. ihre kleine lebenswelt gibt ihnen genau das vor. es wird auch- vereinfacht ausgedrückt- spieldrang genannt bzw. die kleinen lernen durch erfahrung die sie in solchen situationen sammeln. statt zu prügeln und zu strafen sollte man sich bemühen "mitzuspielen" und zu gestalten bzw. zu begleiten. dann lernen eure kinder nämlich nachhaltig und der klapps auf den arsch wird überflüssig.
achtung, ironie modus an!!!:funktioniert garantiert in rund 95 % der fälle. in allen übrigen fällen liegt wohl eine behinderung oder "ads störung" vor.
ich glaube das man mit einen gewissen basiswissen viel besser mit kindern umgehen kann- ein bestimmtes mass an zeit sollte man natürlich bereit sein einzubringen- weil man seine kinder dann versteht. ich glaube gewalt gegen kinder kann so vermieden werden, einfach weil man versteht was das kind da gerade gemacht hat bzw. warum es das so und nicht anders gemacht hat.
| Zitat von Sting;125070 | |
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was hat das bei dir bewirkt? warst du nun weniger "lebhaft"? wahrscheinlich nur in gegenwart deines onkels, weil du dich vor ihm gefürchtet hast?
| Zitat | |
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sowas sollte man sich halt wirklich vorher überlegen. es wird ja niemand gezwungen kinder in die welt zu setzen. für all jene, die mit der kindererziehung überfordert sind gibt es ja alternativen wie babyklappen, freigabe zur adoption, etc.
gerade weil es soviele möglichkeiten gibt, das "nervige balk human zu entsorgen" verstehe ich nicht warum soviele kleinkinder zu schaden kommen.
sicher ist schreien, windeln wechseln, etc. nervig. es soll aber eltern geben die sich genau daran erfreuen.
was ich in unserem freundes- und bekanntenkreis immer wieder erlebe: junge eltern geben sich selber und ihre interessen auf, leben nur noch für ihre kinder. das es so zu frustration kommt liegt nah.
| Zitat | |
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ist denn das nicht schlimm, ständig in der angst leben zu müssen etwas falsch zu machen und dann im schlimmsten fall "gezüchtigt" zu werden? so kann sich doch niemand entwickeln und entfalten.
schlimm ist es auch, wenn so manches eltern teil merkt, das die anwendung bzw. androhung von gewalt früchte trägt.
ich kann jedem kind nur raten sich dem zu widersetzten, auch wenn dann vieliecht die supernanny kommt weil die eltern selbst mit gewalt nicht mehr weiterwissen. :dreh:
ich erlebe immer wieder eltern in der öffentlichkeit (supermarkt, strasse, cafe, etc.) die von voraussetzungen ihrer kinder ausgehen, die diese kinder überhaupt nicht besitzen: nimm dies nicht, tu das nicht, lauf nicht soweit vor, renn nicht über die strasse, du sollst doch gucken, jetzt wärst du fast über die strasse gerannt, verbrenn dich nicht an der heissen herdplatte, sei nicht so laut, sei nicht so lebhaft, etc. pp. oftmals werden diese sprüche dann mit einem klapps auf den arsch geandet.
was diese eltern scheinbar nicht wissen: eure kinder handeln nicht aus einem böswilligen hintergrund heraus und wollen euch verarschen! sie wissen es einfach nicht besser. ihre kleine lebenswelt gibt ihnen genau das vor. es wird auch- vereinfacht ausgedrückt- spieldrang genannt bzw. die kleinen lernen durch erfahrung die sie in solchen situationen sammeln. statt zu prügeln und zu strafen sollte man sich bemühen "mitzuspielen" und zu gestalten bzw. zu begleiten. dann lernen eure kinder nämlich nachhaltig und der klapps auf den arsch wird überflüssig.
achtung, ironie modus an!!!:funktioniert garantiert in rund 95 % der fälle. in allen übrigen fällen liegt wohl eine behinderung oder "ads störung" vor.
ich glaube das man mit einen gewissen basiswissen viel besser mit kindern umgehen kann- ein bestimmtes mass an zeit sollte man natürlich bereit sein einzubringen- weil man seine kinder dann versteht. ich glaube gewalt gegen kinder kann so vermieden werden, einfach weil man versteht was das kind da gerade gemacht hat bzw. warum es das so und nicht anders gemacht hat.
Nightwitch
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Grünschnabel

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15 Sonntag, 19.
November 2006 um 13:36 Uhr
Hm... nu da wird wieder ein Post völlig auseinander gerissen und ein Teil rausgepickt.
Okay "anständig den Hintern versohlen" kann man falsch verstehen, habe ich mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt.
Ich habe keine Kinder, kann also nur aus meiner Sicht bzgl. meiner Kindheit und die Erziehungsmethoden meiner Freundinnen, die schon Kinder haben berichten und urteilen.
Zu mir: ich habe in meinem Leben ganze 2x einen Klaps auf den Hintern bekommen. Das erste mal war ich 2 oder 3, ich bin mit meiner Mutter in der Stadt gewesen und wollte unbedingt an einem Spielzeugschaufenster stehen bleiben. Meine Mutter hatte es aber eilig (soll heissen wir konnten keine Stunden in der Stadt vertrödeln) und wollte heim. Ich nicht, ich war damals schon eine richtig sture Zicke. Meine Mutter versuchte es erst auf die Tour: okay, dann geh ich halt alleine. Und verschwand 2 m neben mir hinter einer Litfasssäule. Sie hatte mich die ganze Zeit im Blickfeld, ich sie aber nicht. Das interessierte mich überhaupt nicht (ich will keine Wertung abgeben ob dieses Vorgehen gut oder schlecht war, sondern nur berichten). Irgendwann wars ihr zu bunt und sie holte mich und nahm mich auf den Arm um mit mir zu gehen. Ich schlug, trat, spuckte sie wohl an und versuchte ihr in die Haare zu fassen und daran zu ziehen. Zudem Zeitpunkt bekam ich den ersten Klapps auf den Hintern. Bislang hab ich nach Aussage meiner Mutter höchstens strenge Worte von ihr zu hören bekommen.
Ich weiss nicht wie sich dieser Klapps auf mich ausgewirkt hat, aber ich habe Respekt vor meinen Eltern gehabt und nur noch einmal einen Klapps bekommen in meinem Leben. Von meinem Vater kann ich mich garnicht erinnern, dass er überhaupt mal mit mir böse war.
Ich möchte behaupten dass ich ein ziemlich anständiges Kind war (die dummheiten habe ich erst gemacht als ich 19 war
).
Meine Eltern hatten nie Probleme mit mir oder solche Erziehungsmethoden wie Hausarrest oder Fernsehverbot etc kenn ich alles nicht.
Ich ziehe eine Erziehung ohne Klapps auf den Po etc jedem anderen Erziehungsstil vor, jedoch scheue ich mich diesen "Klapps" als Gewalt zu bezeichnen. Vielleicht bin ich blauäugig oder habe eine andere Definition was das angeht, aber da ich für meine Begriffe schon zuviel Gewalt in meinem Leben (ausnahmslos von Menschen die ich geliebt und vertraut habe) erfahren habe, gibt es für mich ehrlich gesagt himmelweite Unterschiede zwischen einem klapps auf den Po und eine Ohrpfeife (die ich niemals im Leben einem Kind geben würde!)
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man Kinder selbst wenn diese ihre Grenzen austesten mit Worten in ihre Schranken weisen kann, kann man dies nicht, hat man schon vorher in der Beziehung versagt.
Auch wenn das Kind Angst vor den Eltern hat. Respekt ja, aber es sollte auch den Mut besitzen sich vor seinen Eltern zu behaupten. Fehler müssen Kinder alle selbst machen, sonst werden sie nie kapieren, dass ein Herd heiss sein kann oder der Nachbarshund ihnen wehtuen kann. Egal wie oft man sagt "sei vorsichtig".
Aber wenn scheinbar erwachsene Kinder ein Haus so verunstalten, wie es in dem Fall hier gewesen zu sein scheint, dann ist es für mich einfach ein Erziehungsfehler. Ohne Wertung wieso weshalb und warum.
Ich hätte mir das nie im Traum einfallen lassen, obwohl ich auch auf genug Parties gewesen bin und nicht immer eine positive Erfahrung mit Alkohol hatte.
Hm... nu da wird wieder ein Post völlig auseinander gerissen und ein Teil rausgepickt.
Okay "anständig den Hintern versohlen" kann man falsch verstehen, habe ich mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt.
Ich habe keine Kinder, kann also nur aus meiner Sicht bzgl. meiner Kindheit und die Erziehungsmethoden meiner Freundinnen, die schon Kinder haben berichten und urteilen.
Zu mir: ich habe in meinem Leben ganze 2x einen Klaps auf den Hintern bekommen. Das erste mal war ich 2 oder 3, ich bin mit meiner Mutter in der Stadt gewesen und wollte unbedingt an einem Spielzeugschaufenster stehen bleiben. Meine Mutter hatte es aber eilig (soll heissen wir konnten keine Stunden in der Stadt vertrödeln) und wollte heim. Ich nicht, ich war damals schon eine richtig sture Zicke. Meine Mutter versuchte es erst auf die Tour: okay, dann geh ich halt alleine. Und verschwand 2 m neben mir hinter einer Litfasssäule. Sie hatte mich die ganze Zeit im Blickfeld, ich sie aber nicht. Das interessierte mich überhaupt nicht (ich will keine Wertung abgeben ob dieses Vorgehen gut oder schlecht war, sondern nur berichten). Irgendwann wars ihr zu bunt und sie holte mich und nahm mich auf den Arm um mit mir zu gehen. Ich schlug, trat, spuckte sie wohl an und versuchte ihr in die Haare zu fassen und daran zu ziehen. Zudem Zeitpunkt bekam ich den ersten Klapps auf den Hintern. Bislang hab ich nach Aussage meiner Mutter höchstens strenge Worte von ihr zu hören bekommen.
Ich weiss nicht wie sich dieser Klapps auf mich ausgewirkt hat, aber ich habe Respekt vor meinen Eltern gehabt und nur noch einmal einen Klapps bekommen in meinem Leben. Von meinem Vater kann ich mich garnicht erinnern, dass er überhaupt mal mit mir böse war.
Ich möchte behaupten dass ich ein ziemlich anständiges Kind war (die dummheiten habe ich erst gemacht als ich 19 war
).Meine Eltern hatten nie Probleme mit mir oder solche Erziehungsmethoden wie Hausarrest oder Fernsehverbot etc kenn ich alles nicht.
Ich ziehe eine Erziehung ohne Klapps auf den Po etc jedem anderen Erziehungsstil vor, jedoch scheue ich mich diesen "Klapps" als Gewalt zu bezeichnen. Vielleicht bin ich blauäugig oder habe eine andere Definition was das angeht, aber da ich für meine Begriffe schon zuviel Gewalt in meinem Leben (ausnahmslos von Menschen die ich geliebt und vertraut habe) erfahren habe, gibt es für mich ehrlich gesagt himmelweite Unterschiede zwischen einem klapps auf den Po und eine Ohrpfeife (die ich niemals im Leben einem Kind geben würde!)
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man Kinder selbst wenn diese ihre Grenzen austesten mit Worten in ihre Schranken weisen kann, kann man dies nicht, hat man schon vorher in der Beziehung versagt.
Auch wenn das Kind Angst vor den Eltern hat. Respekt ja, aber es sollte auch den Mut besitzen sich vor seinen Eltern zu behaupten. Fehler müssen Kinder alle selbst machen, sonst werden sie nie kapieren, dass ein Herd heiss sein kann oder der Nachbarshund ihnen wehtuen kann. Egal wie oft man sagt "sei vorsichtig".
Aber wenn scheinbar erwachsene Kinder ein Haus so verunstalten, wie es in dem Fall hier gewesen zu sein scheint, dann ist es für mich einfach ein Erziehungsfehler. Ohne Wertung wieso weshalb und warum.
Ich hätte mir das nie im Traum einfallen lassen, obwohl ich auch auf genug Parties gewesen bin und nicht immer eine positive Erfahrung mit Alkohol hatte.
16 Sonntag, 19.
November 2006 um 13:39 Uhr
nur kurz, weil ich auf dem sprung bin: wo soll das denn geschehen sein? hilf mir bitte auf die sprünge? kann ich nirgends in diesem thread entdecken.
| Zitat von Nightwitch;125099 | |
|
nur kurz, weil ich auf dem sprung bin: wo soll das denn geschehen sein? hilf mir bitte auf die sprünge? kann ich nirgends in diesem thread entdecken.
Nightwitch
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17 Sonntag, 19.
November 2006 um 21:47 Uhr
/forum-showposts-offtopic/9298...-danke-kinder.html#post125060 da hab ich geschrieben, dass es noch nie geschadet hat, anständig den hintern versohlt zu bekommen.
Damit meinte ich natürlich nicht,d ass man die Kinder bis zur Bewusstlosigkeit schlagen sollte, sondern den allgemein bekannten Klaps auf den Hintern.
Genauso wenig könnte ich einen "Leitfaden" bzw Beispiele anbringen wo ich dieses tun würde. Es kommt halt einfach auf die Situation an.
Desweitern ziehe ich jede "klaps-freie" Erziehung vor.
Wie gesagt, mir haben die Klapse aufs Hinterteil nicht geschadet und ich kenne kein Kind aus meiner Familie das nicht auch mal eins auffen Hintern bekommen hat. Trotzdem ist keins meiner Familienmitglieder Verhaltensgestört oder hat sich zu Schlägern oder Assozialen entwickelt.
Ich weiss ist ein bissel provokativ: aber ich stosse mich doch gerade tierisch an deiner Aussage giganto:
was diese eltern scheinbar nicht wissen: eure kinder handeln nicht aus einem böswilligen hintergrund heraus und wollen euch verarschen! sie wissen es einfach nicht besser. ihre kleine lebenswelt gibt ihnen genau das vor. es wird auch- vereinfacht ausgedrückt- spieldrang genannt bzw. die kleinen lernen durch erfahrung die sie in solchen situationen sammeln. statt zu prügeln und zu strafen sollte man sich bemühen "mitzuspielen" und zu gestalten bzw. zu begleiten. dann lernen eure kinder nämlich nachhaltig und der klapps auf den arsch wird überflüssig.
Hmm, also wenn ich das richtig interpretiere, soll ich also meinem Kind die Möglichkeit geben, selbst zu erfahren, was gut und schlecht für ihn ist.
Soweit so gut. Ich habe gerade meine 2-jährige Nichte zum Aufpassen hier, weil ihre Mutter gerade wegen der Geburt des zweiten Kindes im Krankenhaus ist.
Wir haben zwei grosse Hunde, der eine ist nicht gerade begeistert von Kindern, versucht also der Kurzen aus dem Weg zu gehen. Der zweite ist ein 5-monate alter Berner-Sennen-Rüde.
Verspielt, verschmust, lieb aber noch sehr ungestüm.
Also ermahne ich sie, dass sie langsam mit den beiden umgehen soll, mit Liddelfoot am besten nicht, weil er halt keine kleinen Kinder mag und ihr daher aus dem weg geht.
Aber Herkules findet sie klasse. Die beiden spielen und die Kleine darf ihm sogar sein Knochen wegnehmen etc.
Aber dennoch ermahne ich sie vorsichtig zu sein und ihn nicht zu verletzen oder zu ärgern.
Und sollte sie es doch tun, bekommt sie von mir Ärger.
Mal im ernst? Schon mal mit ner 2-Jährigen diskutiert? Die kapiert überhaupt nicht was du ihr mit "Natürlich darfst du Herkules deine Finger in die AUgen stecken damit du erfährst was er tut, aber weine dann nicht, wenn der Finger wegsein könnte" sagen willst. Sie kapiert nur "nein, das darfst du nicht". Und wenn sie es nicht lässt muss sie halt mit der Konsequenz leben, dass sie bestraft wird. Soll heissen, dass sie in dem speziellen Fall nicht mehr mit Herkules spielen darf.
Und bevor ich zusehe, wie sie in ihrem "spieltrieb" ein Körperteil verliert, gebe ich ihr doch eher einen Klapps auf den Hintern (sollte dies notwendig sein) als hinterher das nachsehen zu haben
Genauso wie Kinder erst dann kapieren das etwas wehtut, wenn sie es am eigenen Leibe erfahren. Daher habe ich ihr heute auch in den Haaren gezogen, als sie es bei mir getan hat.
Allerdings würde das ja wohl eher in deine Kategorie "mitspielen" fallen.
/forum-showposts-offtopic/9298...-danke-kinder.html#post125060 da hab ich geschrieben, dass es noch nie geschadet hat, anständig den hintern versohlt zu bekommen.
Damit meinte ich natürlich nicht,d ass man die Kinder bis zur Bewusstlosigkeit schlagen sollte, sondern den allgemein bekannten Klaps auf den Hintern.
Genauso wenig könnte ich einen "Leitfaden" bzw Beispiele anbringen wo ich dieses tun würde. Es kommt halt einfach auf die Situation an.
Desweitern ziehe ich jede "klaps-freie" Erziehung vor.
Wie gesagt, mir haben die Klapse aufs Hinterteil nicht geschadet und ich kenne kein Kind aus meiner Familie das nicht auch mal eins auffen Hintern bekommen hat. Trotzdem ist keins meiner Familienmitglieder Verhaltensgestört oder hat sich zu Schlägern oder Assozialen entwickelt.
Ich weiss ist ein bissel provokativ: aber ich stosse mich doch gerade tierisch an deiner Aussage giganto:
was diese eltern scheinbar nicht wissen: eure kinder handeln nicht aus einem böswilligen hintergrund heraus und wollen euch verarschen! sie wissen es einfach nicht besser. ihre kleine lebenswelt gibt ihnen genau das vor. es wird auch- vereinfacht ausgedrückt- spieldrang genannt bzw. die kleinen lernen durch erfahrung die sie in solchen situationen sammeln. statt zu prügeln und zu strafen sollte man sich bemühen "mitzuspielen" und zu gestalten bzw. zu begleiten. dann lernen eure kinder nämlich nachhaltig und der klapps auf den arsch wird überflüssig.
Hmm, also wenn ich das richtig interpretiere, soll ich also meinem Kind die Möglichkeit geben, selbst zu erfahren, was gut und schlecht für ihn ist.
Soweit so gut. Ich habe gerade meine 2-jährige Nichte zum Aufpassen hier, weil ihre Mutter gerade wegen der Geburt des zweiten Kindes im Krankenhaus ist.
Wir haben zwei grosse Hunde, der eine ist nicht gerade begeistert von Kindern, versucht also der Kurzen aus dem Weg zu gehen. Der zweite ist ein 5-monate alter Berner-Sennen-Rüde.
Verspielt, verschmust, lieb aber noch sehr ungestüm.
Also ermahne ich sie, dass sie langsam mit den beiden umgehen soll, mit Liddelfoot am besten nicht, weil er halt keine kleinen Kinder mag und ihr daher aus dem weg geht.
Aber Herkules findet sie klasse. Die beiden spielen und die Kleine darf ihm sogar sein Knochen wegnehmen etc.
Aber dennoch ermahne ich sie vorsichtig zu sein und ihn nicht zu verletzen oder zu ärgern.
Und sollte sie es doch tun, bekommt sie von mir Ärger.
Mal im ernst? Schon mal mit ner 2-Jährigen diskutiert? Die kapiert überhaupt nicht was du ihr mit "Natürlich darfst du Herkules deine Finger in die AUgen stecken damit du erfährst was er tut, aber weine dann nicht, wenn der Finger wegsein könnte" sagen willst. Sie kapiert nur "nein, das darfst du nicht". Und wenn sie es nicht lässt muss sie halt mit der Konsequenz leben, dass sie bestraft wird. Soll heissen, dass sie in dem speziellen Fall nicht mehr mit Herkules spielen darf.
Und bevor ich zusehe, wie sie in ihrem "spieltrieb" ein Körperteil verliert, gebe ich ihr doch eher einen Klapps auf den Hintern (sollte dies notwendig sein) als hinterher das nachsehen zu haben
Genauso wie Kinder erst dann kapieren das etwas wehtut, wenn sie es am eigenen Leibe erfahren. Daher habe ich ihr heute auch in den Haaren gezogen, als sie es bei mir getan hat.
Allerdings würde das ja wohl eher in deine Kategorie "mitspielen" fallen.
18 Sonntag, 19.
November 2006 um 21:52 Uhr
Nightwitch..
das sollte man unterscheiden: Dinge die einfach nicht passieren dürfen (Finger in ungesicherte steckdose..etc) und Dinge, die man durchaus erklären kann.
Auch sehr kleinen Kindern kann man Dinge erklären und wenn sie nicht immer die Worte verstehen, so spüren sie doch am Tonfall wenns ernst wird.
Ich bin nach wie vor GEGEN den berühmten Klapps..
Dazu gehört aber Geduld und Einfühlungsvermögen, Interesse am Kind und seiner Sicht der Dinge.
Respekt (und um den ging es hier bei wohl Halbwüchsigen) lernt man nicht mit Klappsen!
Nightwitch..
das sollte man unterscheiden: Dinge die einfach nicht passieren dürfen (Finger in ungesicherte steckdose..etc) und Dinge, die man durchaus erklären kann.
Auch sehr kleinen Kindern kann man Dinge erklären und wenn sie nicht immer die Worte verstehen, so spüren sie doch am Tonfall wenns ernst wird.
Ich bin nach wie vor GEGEN den berühmten Klapps..
Dazu gehört aber Geduld und Einfühlungsvermögen, Interesse am Kind und seiner Sicht der Dinge.
Respekt (und um den ging es hier bei wohl Halbwüchsigen) lernt man nicht mit Klappsen!
Anika
Mitgliedschaft beendet
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19 Sonntag, 19.
November 2006 um 23:01 Uhr
Kinder zu erziehen ist ein schwerer "Job".
So ist es.
Geduld und Konsequenz. Das sind meine Prinzipien.
Es kann natürlich sein, dass "Klapse" keinen großen Schaden bei einem Kind anrichten, darüber möchte ich nicht streiten.
Ich hab diese "Erziehungsmethode" nie angewendet. Zum einen, weil es nie nötig war, und zum anderen, weil ich es hasse, körperliche Überlegenheit dazu zu benutzen, jemandem wehzutun.
Wenn ich meinem "Kätzchen" - so nenne ich meine Tochter manchmal - eine verpassen würde, dann würde mir das Herz bluten.
Ich habe kein Recht, jemanden körperlich und durch Schmerzen abzustrafen. Ich habe als Mutter andere Mittel, und da bin ich erfinderisch.
Eine körperliche Strafe ist in meinen Augen eine Demütigung.
Dann könnte man es ebenso richtig finden, dass ein Mann seine Frau schlägt, um zu zeigen, wer das Sagen hat.
Nighty, so kleinen Kindern, wie du es beschrieben hast, eine Gefahr klarzumachen ist natürlich sehr schwierig.
Verbote nützen gar nichts. Besser ist es, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. In deinem Fall hieße das für mich, dass die Kleine eben nicht allein mit dem Hund spielt.
Als meine Kinder so klein waren, habe ich Steckdosen gesichert, die Treppe mit einem Gitter abgesperrt und sogar Schranktüren mit Paket-Klebeband zugeklebt, damit sie sich die Finger nicht klemmen.
Sie hatten also keine Gelegenheit, Verbote zu übertreten, was ich auf irgendweine Weise hätte abstrafen müssen. Wie hätte ich sie denn auch bestrafen sollen? Mit einem Klaps?
Dass man bestimmte Sachen lieber nicht macht, haben sie später auch so begriffen.
Was meine Konsequenz betrifft, da könnte mein Sohn, der junge Wilde, eine Liedchen singen. Vielleicht schreib ich darüber auch noch mal was, aber heute nicht mehr.
Kinder zu erziehen ist ein schwerer "Job".
| Zitat von rocherie;125130 | |
|
So ist es.
Geduld und Konsequenz. Das sind meine Prinzipien.
Es kann natürlich sein, dass "Klapse" keinen großen Schaden bei einem Kind anrichten, darüber möchte ich nicht streiten.
Ich hab diese "Erziehungsmethode" nie angewendet. Zum einen, weil es nie nötig war, und zum anderen, weil ich es hasse, körperliche Überlegenheit dazu zu benutzen, jemandem wehzutun.
Wenn ich meinem "Kätzchen" - so nenne ich meine Tochter manchmal - eine verpassen würde, dann würde mir das Herz bluten.
Ich habe kein Recht, jemanden körperlich und durch Schmerzen abzustrafen. Ich habe als Mutter andere Mittel, und da bin ich erfinderisch.
Eine körperliche Strafe ist in meinen Augen eine Demütigung.
Dann könnte man es ebenso richtig finden, dass ein Mann seine Frau schlägt, um zu zeigen, wer das Sagen hat.
Nighty, so kleinen Kindern, wie du es beschrieben hast, eine Gefahr klarzumachen ist natürlich sehr schwierig.
Verbote nützen gar nichts. Besser ist es, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. In deinem Fall hieße das für mich, dass die Kleine eben nicht allein mit dem Hund spielt.
Als meine Kinder so klein waren, habe ich Steckdosen gesichert, die Treppe mit einem Gitter abgesperrt und sogar Schranktüren mit Paket-Klebeband zugeklebt, damit sie sich die Finger nicht klemmen.
Sie hatten also keine Gelegenheit, Verbote zu übertreten, was ich auf irgendweine Weise hätte abstrafen müssen. Wie hätte ich sie denn auch bestrafen sollen? Mit einem Klaps?
Dass man bestimmte Sachen lieber nicht macht, haben sie später auch so begriffen.
Was meine Konsequenz betrifft, da könnte mein Sohn, der junge Wilde, eine Liedchen singen. Vielleicht schreib ich darüber auch noch mal was, aber heute nicht mehr.

Nightwitch
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20 Sonntag, 19.
November 2006 um 23:28 Uhr
Natürlich darf die Kleine nicht alleine mit dem Hund spielen, es ist immer jemand in dem Raum wo sich auch die kleine aufhält (ausser wenn sie schläft, aber dann liegt sie in ihrem Bettchen und es ist keine Gefahrenquelle in der Nähe).
Aber wie schnell können Hunde doch zubeissen, wenn sie geärgert werden. Sicher eine 100%ige Sicherheit, dass dem Kind nichts passiert (egal ob beim Hund, bei der Treppe, im Haushalt etc) gibt es nie.
Aber man kann die Risiken minimieren. Wobei ich gestehen muss, dass ich gegen übermäßiges "in Watte packen" damit bloss nichts passiert bin. Aber die Art und Weise wie man seine Kinder schützt muss jeder selbst entscheiden.
Ich respektiere jede Entscheidung und denke wenn man für sich einen Weg gefunden hat sollte man ihn auch beibehalten.
Aber: ist ein strenges Wort mit erhobener Stimme und evtl aus einer höheren Position nicht auch körperliche Überlegenheit? Muss man dem Kind nicht sogar zeigen "ich stehe über dir, ich habe das Sagen?" Natürlich nicht so, dass das Kind Angst vor einem hat, das mit sicherheit nicht. Aber Respekt sollte es haben. Und es sollte seine Grenzen kennen, auch wenn es immer wieder versuchen wird diese zu erweitern.
Können Wörter nicht auch wehtun? Vorallem wenn man als Kind den Sinn des ganzen nicht versteht?
Es gibt in einer Erziehung weder falsch noch richtig. Keiner kann im Vorfeld sagen ob es für das Kind besser ist sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
Nur: Egal wie man sich als Eltern entscheidet, es sollte konsequent sein und man muss den Kindern beibringen wie man sich verhält und das man auch als Kind/Jugendlicher für seine Taten verantwortung trägt.
Erst im kleinen, dann im grossen.
Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher wie alt deine beiden Racker sind Anika, aber willst du später auch alles mit Paketklebeband abkleben, damit sie nicht auf die Idee kommen etwas zu tun was du ihnen verboten hast?
Sollten sie nicht lieber auf dem Wege "wenn Mama sagt, ich soll das nicht weil ich mir weh tun kann, dann stimmt das auch weil ich mir dabei weh getan habe" lernen?
Ich spreche jetzt nicht von lebensbedrohlichen Erfahrungen wie Steckdosen oder Treppen. Aber, woher sollen Kinder lernen wie man z.b. eine Schranktür vorsichtig zu macht, wenn man nie gespürt hat wie es ist, wenn man sich die Finger klemmt.
Es mag in deinem Fall gut gegangen sein und das Beispiel mit der Schranktür ist vielleicht nicht optimal, aber wie oft hören wir selbst als Erwachsene die es eigentlich besser wissen müssten nicht auf Personen, die die Fehler die wir in Begriff sind zu tun schon gemacht haben?
Der beste Lernerfolg ist derjenige, in dem wir selbst etwas tun. Egal ob lesen, schreiben oder erfahren.
Wenn mir einer 5 Std was vorliest bin ich mir sicher, dass ich weniger kapiere als wenn ich es selbst lese oder ausprobiere.
Allerdings steht das nicht wirklich zu Debatte.
Grunddiskussion in diesem Thread ist leider die Art der Erziehung geworden.
Und da gibt es halt kein Falsch oder Richtig sondern nur die eigene persönliche Meinung bzw die speziellen Gegebenheiten.
Nur ich hatte die ganze Zeit das Gefühl dass man mich teilweise als grobe, gewalttätige ansieht, die Probleme in der Erziehung nicht anders als durch "klappse" oder sogar "schläge" lösen kann.
Das wollte ich richtig stellen, denn sorry, wenn es so hart klingt: aber ich weiss am eigenen Körper was "Schläge" anrichten können - nämlich 4 Wochen Krankenhaus und daher werde ich mir lieber eine Hand abhacken als einen anderen Menschen körperlich so zu verletzen wie man es mit mir getan hat.
Natürlich darf die Kleine nicht alleine mit dem Hund spielen, es ist immer jemand in dem Raum wo sich auch die kleine aufhält (ausser wenn sie schläft, aber dann liegt sie in ihrem Bettchen und es ist keine Gefahrenquelle in der Nähe).
Aber wie schnell können Hunde doch zubeissen, wenn sie geärgert werden. Sicher eine 100%ige Sicherheit, dass dem Kind nichts passiert (egal ob beim Hund, bei der Treppe, im Haushalt etc) gibt es nie.
Aber man kann die Risiken minimieren. Wobei ich gestehen muss, dass ich gegen übermäßiges "in Watte packen" damit bloss nichts passiert bin. Aber die Art und Weise wie man seine Kinder schützt muss jeder selbst entscheiden.
Ich respektiere jede Entscheidung und denke wenn man für sich einen Weg gefunden hat sollte man ihn auch beibehalten.
Aber: ist ein strenges Wort mit erhobener Stimme und evtl aus einer höheren Position nicht auch körperliche Überlegenheit? Muss man dem Kind nicht sogar zeigen "ich stehe über dir, ich habe das Sagen?" Natürlich nicht so, dass das Kind Angst vor einem hat, das mit sicherheit nicht. Aber Respekt sollte es haben. Und es sollte seine Grenzen kennen, auch wenn es immer wieder versuchen wird diese zu erweitern.
Können Wörter nicht auch wehtun? Vorallem wenn man als Kind den Sinn des ganzen nicht versteht?
Es gibt in einer Erziehung weder falsch noch richtig. Keiner kann im Vorfeld sagen ob es für das Kind besser ist sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
Nur: Egal wie man sich als Eltern entscheidet, es sollte konsequent sein und man muss den Kindern beibringen wie man sich verhält und das man auch als Kind/Jugendlicher für seine Taten verantwortung trägt.
Erst im kleinen, dann im grossen.
Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher wie alt deine beiden Racker sind Anika, aber willst du später auch alles mit Paketklebeband abkleben, damit sie nicht auf die Idee kommen etwas zu tun was du ihnen verboten hast?
Sollten sie nicht lieber auf dem Wege "wenn Mama sagt, ich soll das nicht weil ich mir weh tun kann, dann stimmt das auch weil ich mir dabei weh getan habe" lernen?
Ich spreche jetzt nicht von lebensbedrohlichen Erfahrungen wie Steckdosen oder Treppen. Aber, woher sollen Kinder lernen wie man z.b. eine Schranktür vorsichtig zu macht, wenn man nie gespürt hat wie es ist, wenn man sich die Finger klemmt.
Es mag in deinem Fall gut gegangen sein und das Beispiel mit der Schranktür ist vielleicht nicht optimal, aber wie oft hören wir selbst als Erwachsene die es eigentlich besser wissen müssten nicht auf Personen, die die Fehler die wir in Begriff sind zu tun schon gemacht haben?
Der beste Lernerfolg ist derjenige, in dem wir selbst etwas tun. Egal ob lesen, schreiben oder erfahren.
Wenn mir einer 5 Std was vorliest bin ich mir sicher, dass ich weniger kapiere als wenn ich es selbst lese oder ausprobiere.
Allerdings steht das nicht wirklich zu Debatte.
Grunddiskussion in diesem Thread ist leider die Art der Erziehung geworden.
Und da gibt es halt kein Falsch oder Richtig sondern nur die eigene persönliche Meinung bzw die speziellen Gegebenheiten.
Nur ich hatte die ganze Zeit das Gefühl dass man mich teilweise als grobe, gewalttätige ansieht, die Probleme in der Erziehung nicht anders als durch "klappse" oder sogar "schläge" lösen kann.
Das wollte ich richtig stellen, denn sorry, wenn es so hart klingt: aber ich weiss am eigenen Körper was "Schläge" anrichten können - nämlich 4 Wochen Krankenhaus und daher werde ich mir lieber eine Hand abhacken als einen anderen Menschen körperlich so zu verletzen wie man es mit mir getan hat.

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