grundeinkommen für jedermann/frau
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1 Donnerstag, 09.
November 2006 um 19:27 Uhr
sicher haben einige schon von dem modell des bedingungslosen grundeinkommens für jedermann/frau zur lösung der finanziellen probleme unseres sozialstaats gehört.
eine erste kurze einführung:
jeder, also vom neugebohrenen bis zum steinalten greis erhält ein einheitliches monatliches grundeinkommen von etwa 850 € welches ihm ein gutes leben und auskommen in der gesellschaft garantiert. daran sind keinerlei leistungsansprüche geknüpft. diese summe entspricht hochgerechnet etwa den sozialausgaben der bundesregierung im jahre 2003.
alle die ihren bedarf und lebensStandard damit nicht decken können- was wohl die meisten sein werden- dürfen natürlich arbeiten. irgendwer muss das geld ja ranschaffen. die erarbeitete summe wird dann für alle einheitlich versteuert. allerdings nicht so wie bisher. das gesamte steuersystem wird überarbeitet und angepasst werden.
minderqualitative jobs werden natürlich besser bezahlt werden müssen, damit sie jemand auführt.
wie z.b. die böres und weltwirtschaft darauf reagieren würde, ist derzeit wohl eine der grössten hürden die es zu überwinden gilt. ausserdem die einheitliche einführung des konzepts.
dieses konzept ist keinesfalls neu: wissenschaftler beschäftigen sich schon seit jahren damit. in den letzten jahren wurde immer deutlicher, das alle anderen konzepte zum scheitern verurteilt sind um arbeitslosen und sozialpolitik in den griff zu bekommen.
zum weiterlesen sei folgender link empfohlen:
Grundeinkommen, Grundsicherung...uer, Existenzgeld, Basisgeld,
grundsätzlich finde ich den ansatz grossartig.
sicher haben einige schon von dem modell des bedingungslosen grundeinkommens für jedermann/frau zur lösung der finanziellen probleme unseres sozialstaats gehört.
eine erste kurze einführung:
jeder, also vom neugebohrenen bis zum steinalten greis erhält ein einheitliches monatliches grundeinkommen von etwa 850 € welches ihm ein gutes leben und auskommen in der gesellschaft garantiert. daran sind keinerlei leistungsansprüche geknüpft. diese summe entspricht hochgerechnet etwa den sozialausgaben der bundesregierung im jahre 2003.
alle die ihren bedarf und lebensStandard damit nicht decken können- was wohl die meisten sein werden- dürfen natürlich arbeiten. irgendwer muss das geld ja ranschaffen. die erarbeitete summe wird dann für alle einheitlich versteuert. allerdings nicht so wie bisher. das gesamte steuersystem wird überarbeitet und angepasst werden.
minderqualitative jobs werden natürlich besser bezahlt werden müssen, damit sie jemand auführt.
wie z.b. die böres und weltwirtschaft darauf reagieren würde, ist derzeit wohl eine der grössten hürden die es zu überwinden gilt. ausserdem die einheitliche einführung des konzepts.
dieses konzept ist keinesfalls neu: wissenschaftler beschäftigen sich schon seit jahren damit. in den letzten jahren wurde immer deutlicher, das alle anderen konzepte zum scheitern verurteilt sind um arbeitslosen und sozialpolitik in den griff zu bekommen.
zum weiterlesen sei folgender link empfohlen:
Grundeinkommen, Grundsicherung...uer, Existenzgeld, Basisgeld,
grundsätzlich finde ich den ansatz grossartig.
2 Freitag, 10.
November 2006 um 07:20 Uhr
wie bringt man dann aber die Leute zum arbeiten... es muß ja einen Anreiz geben, nicht seinen Rest noch schwarz zu verdienen...
warum soll man dann 6 Jahre studieren, wenn man in den anderen Jobs mehr Geld verdient... das Thema ist wirklich ziemlich komplex und niemand kann wirklich vorher sehen wie die Bevölkerung das aufnehmen wird...
wie bringt man dann aber die Leute zum arbeiten... es muß ja einen Anreiz geben, nicht seinen Rest noch schwarz zu verdienen...
warum soll man dann 6 Jahre studieren, wenn man in den anderen Jobs mehr Geld verdient... das Thema ist wirklich ziemlich komplex und niemand kann wirklich vorher sehen wie die Bevölkerung das aufnehmen wird...
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3 Freitag, 10.
November 2006 um 23:03 Uhr
Was ist an Leistung so verkehrt?
Zudem würde kaum jemand arbeiten, wenn er so viel Geld ohne etwas zu tun bekommen würde. DAS System ist zum Scheitern verurteilt!
Was ist an Leistung so verkehrt?
Zudem würde kaum jemand arbeiten, wenn er so viel Geld ohne etwas zu tun bekommen würde. DAS System ist zum Scheitern verurteilt!
4 Freitag, 10.
November 2006 um 23:47 Uhr
die Frage: Wird man heutzutage noch leistungsorientiert bezahlt.
Beispiel ist: VW Arbeiter... falls noch jemand diese Aktion kennt
5000x5000
und gegenteilig dazu Angestellte mit gigantischen Überstundenmengen, großen Knowhow, emotionalem Stress und einem Gehalt, das vom Markt abhängig ist... im handel.
die Frage: Wird man heutzutage noch leistungsorientiert bezahlt.
Beispiel ist: VW Arbeiter... falls noch jemand diese Aktion kennt
5000x5000
und gegenteilig dazu Angestellte mit gigantischen Überstundenmengen, großen Knowhow, emotionalem Stress und einem Gehalt, das vom Markt abhängig ist... im handel.
6 Samstag, 11.
November 2006 um 00:00 Uhr
hängt davon ab, wie hoch die pauschalvergütung sein soll...
hängt davon ab, wie hoch die pauschalvergütung sein soll...
7 Samstag, 11.
November 2006 um 00:02 Uhr
Wir haben doch jetzt auch schon eine Pauschalvergütung, oder etwa nicht? Und manchen reicht das schon aus um keine Anreiz zur Arbeit zu haben. Ja, solche Leute gibt es.
Wir haben doch jetzt auch schon eine Pauschalvergütung, oder etwa nicht? Und manchen reicht das schon aus um keine Anreiz zur Arbeit zu haben. Ja, solche Leute gibt es.
8 Samstag, 11.
November 2006 um 00:08 Uhr
wieviele hartz4-Empfänger kennst du? nenne es pauschalvergütung mit 32x Euro...
PS: ich hasse Suggestivfragen und werde nur 1x darauf antworten
wieviele hartz4-Empfänger kennst du? nenne es pauschalvergütung mit 32x Euro...
PS: ich hasse Suggestivfragen und werde nur 1x darauf antworten
9 Samstag, 11.
November 2006 um 00:09 Uhr
Das war kurz vor Hartz4. Eine handvoll...
Aber kommen wir zurück zum Thema: Eine Grundversorgung gibt es.
Das war kurz vor Hartz4. Eine handvoll...
Aber kommen wir zurück zum Thema: Eine Grundversorgung gibt es.
10 Samstag, 11.
November 2006 um 10:30 Uhr
der anreiz seinen verdienst nicht schwarz aufzustocken liegt in der steuerreform. diese wird, wie ja schon im ansatz beschrieben, vollkommen überarbeitet werden und entsprechend günstig für jeden beschäftigten ausfallen, was im krassen kontrast zum derzeitigen steuersystem stehen würde. schade das "der professor aus heidelberg" seine ideen nicht umsetzen durfte. ich bin wahrlich kein freund von cdu/csu und fdp, dieser vorschlag war allerdings sehr gut.
leider hat man daran auch gesehen, wie wenig rückrat die mainstream politiker besitzen.
wer sagt denn, das man in den anderen jobs mehr geld verdient? es geht bei dieser idee darum, das gerecht bezahlt wird und grundleistungen für jedermann da sind. allerdings fallen bei dieser idee dann die zusatzleistungen vom staat weg: die pauschale wird ja auch jedem säugling bezahlt. so haben eltern dann in eigenverantwortung die möglichkeit, zu bestimmen was sie benötigen und können ihre entscheidungen freier treffen und geld gezielt statt pauschal (steuern) ausgeben. so spinne ich jedenfalls diesen interessanten gedanken weiter.
an leistung ist im grunde nichts verkehrt. allerdings sollte man für leistung auch gerecht entlohnt werden. darum geht es ja im kern.
ich kenne die sozial und hartz sätze jetzt nicht im detail. aber wie ja weiter oben schon beschrieben steht, unterscheidet sich die pauschale nicht wesentlich von dem, was einer familie schon heute zugestanden wird (mit allen zulagen wie wohnungsgeld, kleidergeld, möbelgeld und was es da sonst noch so gibt). der postive effekt an dem ganzen ist: der bürger ist mündiger und kann selber entscheiden, wo er sein geld dann für was ausgibt. es wird auf mehr eigenverantwortung gestetzt und weniger vom staat vorgegeben.
| Zitat von Wisdom;124440 | |
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der anreiz seinen verdienst nicht schwarz aufzustocken liegt in der steuerreform. diese wird, wie ja schon im ansatz beschrieben, vollkommen überarbeitet werden und entsprechend günstig für jeden beschäftigten ausfallen, was im krassen kontrast zum derzeitigen steuersystem stehen würde. schade das "der professor aus heidelberg" seine ideen nicht umsetzen durfte. ich bin wahrlich kein freund von cdu/csu und fdp, dieser vorschlag war allerdings sehr gut.
leider hat man daran auch gesehen, wie wenig rückrat die mainstream politiker besitzen.
| Zitat | |
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wer sagt denn, das man in den anderen jobs mehr geld verdient? es geht bei dieser idee darum, das gerecht bezahlt wird und grundleistungen für jedermann da sind. allerdings fallen bei dieser idee dann die zusatzleistungen vom staat weg: die pauschale wird ja auch jedem säugling bezahlt. so haben eltern dann in eigenverantwortung die möglichkeit, zu bestimmen was sie benötigen und können ihre entscheidungen freier treffen und geld gezielt statt pauschal (steuern) ausgeben. so spinne ich jedenfalls diesen interessanten gedanken weiter.
| Zitat von masso;124540 | |
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an leistung ist im grunde nichts verkehrt. allerdings sollte man für leistung auch gerecht entlohnt werden. darum geht es ja im kern.
| Zitat | |
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ich kenne die sozial und hartz sätze jetzt nicht im detail. aber wie ja weiter oben schon beschrieben steht, unterscheidet sich die pauschale nicht wesentlich von dem, was einer familie schon heute zugestanden wird (mit allen zulagen wie wohnungsgeld, kleidergeld, möbelgeld und was es da sonst noch so gibt). der postive effekt an dem ganzen ist: der bürger ist mündiger und kann selber entscheiden, wo er sein geld dann für was ausgibt. es wird auf mehr eigenverantwortung gestetzt und weniger vom staat vorgegeben.
11 Samstag, 11.
November 2006 um 12:29 Uhr
es zeugt von grenzenloser naivität zu glauben in der freien wirtschaft würde nach leistung bezahlt.
zum thema: soweit ich das gelesen habe werden doch sämtliche sozialausgaben auf _alle_ bürger verteilt. also würden doch gerade die arbeitslosen weniger bekommen als vorher. aber um so eine idee beurteilen zu können muss man sich ausführlich damit befassen, ausführlicher als wir es je tun würden.
es zeugt von grenzenloser naivität zu glauben in der freien wirtschaft würde nach leistung bezahlt.
zum thema: soweit ich das gelesen habe werden doch sämtliche sozialausgaben auf _alle_ bürger verteilt. also würden doch gerade die arbeitslosen weniger bekommen als vorher. aber um so eine idee beurteilen zu können muss man sich ausführlich damit befassen, ausführlicher als wir es je tun würden.
12 Samstag, 11.
November 2006 um 21:43 Uhr
Es gibt einige Konzepte in der Richtung.
Finanziell sollte es durchaus zu realisieren sein.
Der Staat spart alleine einiges an Kontroll- und Organisationskosten ein.
Die Zeiten von Vollbeschäftigung sind vorbei und kommen nie wieder.
Die Arbeitslosigkeit wird durch Rationalisierung und neue Technologien immer weiter abnehmen.
Also ist es auch gar nicht nötig/ möglich, dass alle Menschen arbeiten.
Wir müssen unser Konzept überdenken, dass der Wert eines Menschen über seine Arbeit im kapitalistischen System bestimmt wird.
Was das allein an psychischen Schäden bei einigen Arbeitslosen anrichtet.
Was vor allem nötig ist, ist eine Stärkung der informellen Arbeit.
Diese darf nicht länger als Schwarzarbeit verfolgt werden, sondern muss sogar gefördert werden.
Seine Finanzen könnte der schlanke Staat aus nützlichen Steuern ziehen: Umweltsteuern, Gewerbesteuren...
Es gibt einige Konzepte in der Richtung.
Finanziell sollte es durchaus zu realisieren sein.
Der Staat spart alleine einiges an Kontroll- und Organisationskosten ein.
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Die Zeiten von Vollbeschäftigung sind vorbei und kommen nie wieder.
Die Arbeitslosigkeit wird durch Rationalisierung und neue Technologien immer weiter abnehmen.
Also ist es auch gar nicht nötig/ möglich, dass alle Menschen arbeiten.
Wir müssen unser Konzept überdenken, dass der Wert eines Menschen über seine Arbeit im kapitalistischen System bestimmt wird.
Was das allein an psychischen Schäden bei einigen Arbeitslosen anrichtet.
Was vor allem nötig ist, ist eine Stärkung der informellen Arbeit.
Diese darf nicht länger als Schwarzarbeit verfolgt werden, sondern muss sogar gefördert werden.
Seine Finanzen könnte der schlanke Staat aus nützlichen Steuern ziehen: Umweltsteuern, Gewerbesteuren...
13 Dienstag, 14.
November 2006 um 09:52 Uhr
Für mich hört sich das alles sehr gut an.
Das Leben ist doch so teuer das es sich keiner leisten kann auf Arbeiten gehen zu verzichten. Wer nicht arbeiten will tut dies doch heute schon nicht. Im Grunde ändert sich nur etwas in der Verteilung und das der Staat weniger Resourcen zur verfügung stellt. Selbstverantwortung finde ich super!
Du bist ja lustig. Zieh mal die Miete und andere Sozialkosten ab. Was bleibt dann noch übrig? Wo wohnst du und wieviel Nebenkosten zahlst du, wenn ich fragen darf?
Die aber nicht richtig funktioniert. Nach den ganzen halbgaren Reformen ist das doch nichts halbes oder ganzes.
So ähnlich verstehe ich das auch! Was machst du Beruflich, wenn ich fragen darf? Den Knackpunkt sehe ich auch wie das Ausland darauf reagieren wird. Es muß sowas wie ein Mindestlohn für Ausländer die in Deutschland Aufträge ausführen geschaffen werden. Sonst floppt es.
Für mich hört sich das alles sehr gut an.
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powersofti
Grünschnabel

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Grünschnabel

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14 Dienstag, 14.
November 2006 um 15:11 Uhr
Jetzt kann sich jede/r selber ausrechnen was zum Leben übrig bleibt. Abzuziehen sind noch Strom, Wasser, Kleidung, Rücklagen für eventuelle Nachzahlungen. Dann sind noch so Luxussachen wie Internetzugang, Kinobesuch, Ausgehen,Sport und irgendwelche Hobbys. Achja, Nahrungsmittel nicht vergessen.
| Zitat | |
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Jetzt kann sich jede/r selber ausrechnen was zum Leben übrig bleibt. Abzuziehen sind noch Strom, Wasser, Kleidung, Rücklagen für eventuelle Nachzahlungen. Dann sind noch so Luxussachen wie Internetzugang, Kinobesuch, Ausgehen,Sport und irgendwelche Hobbys. Achja, Nahrungsmittel nicht vergessen.
15 Dienstag, 14.
November 2006 um 20:18 Uhr
Angehender Diplom Soziologe bin ich.
Die Arbeit soll ganz normal bezahlt werden von den Unternehmen.
Es reicht ja schon, dass sie die Sozialkosten so einsparen und die Lohnstückkosten so niedriger sind.
D.h. billiger produzieren und Marktvorteile im internationalen Handel.
Lange Ausbildungszeiten sind auch nicht immer nur als Last zu interpretieren.
Die genossene Bildung sollte man hoch schätzen.
Ich sehe darin, dass ich studieren kann, ein Privileg und keine Last, die ich auf mich nehmen muss, um später besser zu verdienen.
Man muss zusehen, wie man das mit der Einwanderung regelt.
Deutschland würde zu einem Einwanderungsmagneten.
Wem bezahlt man die Grundversorgung, wem nicht?
Wie schützt man sich vor der Einwanderungswelle und ist dies moralisch vertretbar?
Auf Lange Sicht funktioniert das nur, wenn ganz Europa mitzieht. Und die Einwanderungspolitik müsste weiter verschärft werden.
| Zitat von Cornhulio;124708 | |
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Angehender Diplom Soziologe bin ich.
Die Arbeit soll ganz normal bezahlt werden von den Unternehmen.
Es reicht ja schon, dass sie die Sozialkosten so einsparen und die Lohnstückkosten so niedriger sind.
D.h. billiger produzieren und Marktvorteile im internationalen Handel.
Lange Ausbildungszeiten sind auch nicht immer nur als Last zu interpretieren.
Die genossene Bildung sollte man hoch schätzen.
Ich sehe darin, dass ich studieren kann, ein Privileg und keine Last, die ich auf mich nehmen muss, um später besser zu verdienen.
Man muss zusehen, wie man das mit der Einwanderung regelt.
Deutschland würde zu einem Einwanderungsmagneten.
Wem bezahlt man die Grundversorgung, wem nicht?
Wie schützt man sich vor der Einwanderungswelle und ist dies moralisch vertretbar?
Auf Lange Sicht funktioniert das nur, wenn ganz Europa mitzieht. Und die Einwanderungspolitik müsste weiter verschärft werden.
16 Dienstag, 14.
November 2006 um 20:20 Uhr
Und da liegt bereits der Hund begraben. Wo kommen wir denn dahin, wenn es einem möglich ist zu sagen: "Nö, Arbeiten gehen ist nichts für mich. Der Staat zahlt ja.". Das geht wahrscheinlich nur in Deutschland ... :roll:
Es gibt ne Menge Menschen die Arbeiten und mit knapp über 1.000 € jeden Monat nach Hause gehen. Davon ziehen wir mal Fahrtkosten ab, schwupps sind wir bei 850 €, die jemand anderes fürs nichtstun bekommt.
Nehmen wir mal an man wohnt zu Zweit in einer Wohnung und teilt sich die Ausgaben. So etwas gibt es. Dann hat ein Haushalt 1.700 € zur Verfügung (ohne jegliche Kosten Arbeitsbekleidung und Fahrt zur Arbeit). Das haben wahrscheinlich die meisten Haushalte nicht zur Verfügung, wo nur einer Erwerbstätig ist, ... und das obwohl gearbeitet wird.
Denk mal drüber nach...
Darfst Du. Düsseldorf. Nähe City.
Ich bin an der Erstellung des Einzelabschlusses einer mittel-großen deutschen Bank beteiligt und erstelle die Notes für den Konzernabschluss.
| Zitat von Cornhulio;124708 | |
|
Und da liegt bereits der Hund begraben. Wo kommen wir denn dahin, wenn es einem möglich ist zu sagen: "Nö, Arbeiten gehen ist nichts für mich. Der Staat zahlt ja.". Das geht wahrscheinlich nur in Deutschland ... :roll:
| Zitat von Cornhulio;124708 | |
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Es gibt ne Menge Menschen die Arbeiten und mit knapp über 1.000 € jeden Monat nach Hause gehen. Davon ziehen wir mal Fahrtkosten ab, schwupps sind wir bei 850 €, die jemand anderes fürs nichtstun bekommt.
Nehmen wir mal an man wohnt zu Zweit in einer Wohnung und teilt sich die Ausgaben. So etwas gibt es. Dann hat ein Haushalt 1.700 € zur Verfügung (ohne jegliche Kosten Arbeitsbekleidung und Fahrt zur Arbeit). Das haben wahrscheinlich die meisten Haushalte nicht zur Verfügung, wo nur einer Erwerbstätig ist, ... und das obwohl gearbeitet wird.
Denk mal drüber nach...

| Zitat von Cornhulio;124708 | |
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Darfst Du. Düsseldorf. Nähe City.
| Zitat von Cornhulio;124708 | |
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Ich bin an der Erstellung des Einzelabschlusses einer mittel-großen deutschen Bank beteiligt und erstelle die Notes für den Konzernabschluss.
17 Dienstag, 14.
November 2006 um 20:34 Uhr
Das ist doch eine leere Phrase, sonst nichts. Die Leute, die gerne Arbeiten möchten, sind eindeutig in der Mehrzahl.
Und wie schon gesagt, es werden immer weniger Arbeitsplätze da sein. Wir brauchen sogar Menschen, die freiwillig auf Arbeit im formellen Sektor verzichten.
Den Menschen wird heute anerzogen, dass sie ihren Selbstwert zum größten Teil anhand ihrer Arbeit definieren.
Was glaubst du denn, warum Arbeitslosigkeit zu so vielen psychischen Problemen führt?
Der Staat hätte so weniger zu zahlen, als jetzt.
Also in Saus und Braus leben die Leute nicht.
Ich kenne Harz 4 Empfänger.
Tauschen möchte ich nicht.
| Zitat von masso;124724 | |
|
Das ist doch eine leere Phrase, sonst nichts. Die Leute, die gerne Arbeiten möchten, sind eindeutig in der Mehrzahl.
Und wie schon gesagt, es werden immer weniger Arbeitsplätze da sein. Wir brauchen sogar Menschen, die freiwillig auf Arbeit im formellen Sektor verzichten.
Den Menschen wird heute anerzogen, dass sie ihren Selbstwert zum größten Teil anhand ihrer Arbeit definieren.
Was glaubst du denn, warum Arbeitslosigkeit zu so vielen psychischen Problemen führt?
Der Staat hätte so weniger zu zahlen, als jetzt.
| Zitat von masso;124724 | |
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| Zitat | |
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Also in Saus und Braus leben die Leute nicht.
Ich kenne Harz 4 Empfänger.
Tauschen möchte ich nicht.
18 Dienstag, 14.
November 2006 um 20:58 Uhr
ganz ruuuuuhig, leute, hier werden einige dinge miteinander vermischt!
es geht:
1. ja garnicht darum, ob jetzt jemand arbeiten will oder nicht. es geht darum, das es es nicht genug beschäftigung für alle gibt (die gibt es eigentlich schon. nur ist das nicht zu finanzieren, was getan werden könnte. ich denke jetzt an dinge wie pflege der innenstädte und sozialleistungen, die erbracht werden müssten. zu letzterem bleib noch zu sagen, das eine gewisse qualifizierung vorausgesetzt werden muss.)
2. es ist anzumerken, das es jeder- vom säugling bis zum greis- in den genuss dieser gelder kommen soll.
das gehört dann auch der vergangenheit an. es gibt in diesem system keine wirklichen geringverdiener, wenn denn gearbeitet wird.
interessante gedanken. darüber habe ich in dem zusammenhang dieses themas noch nicht nachgedacht. hol ich jetzt nach und antworte später.
ich weiss aber jetzt schon, das dies hier:
keine gute lösung ist. ich hasse globalisierung. das ganze sollte zu einem weltweiten projekt ausgeweitet werden. so gibt es wieder nur verlierer --> die reichen tragen es auf den schultern der armen aus.
wo sollte man deiner meinung nach einen schnitt machen? jeder hat irgendwelche "sonderwünsche". das muss ja alles auch bezahlbar sein.
ganz ruuuuuhig, leute, hier werden einige dinge miteinander vermischt!
es geht:
1. ja garnicht darum, ob jetzt jemand arbeiten will oder nicht. es geht darum, das es es nicht genug beschäftigung für alle gibt (die gibt es eigentlich schon. nur ist das nicht zu finanzieren, was getan werden könnte. ich denke jetzt an dinge wie pflege der innenstädte und sozialleistungen, die erbracht werden müssten. zu letzterem bleib noch zu sagen, das eine gewisse qualifizierung vorausgesetzt werden muss.)
2. es ist anzumerken, das es jeder- vom säugling bis zum greis- in den genuss dieser gelder kommen soll.
| Zitat | |
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das gehört dann auch der vergangenheit an. es gibt in diesem system keine wirklichen geringverdiener, wenn denn gearbeitet wird.
| Zitat | |
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interessante gedanken. darüber habe ich in dem zusammenhang dieses themas noch nicht nachgedacht. hol ich jetzt nach und antworte später.
ich weiss aber jetzt schon, das dies hier:
| Zitat | |
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keine gute lösung ist. ich hasse globalisierung. das ganze sollte zu einem weltweiten projekt ausgeweitet werden. so gibt es wieder nur verlierer --> die reichen tragen es auf den schultern der armen aus.
| Zitat | |
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wo sollte man deiner meinung nach einen schnitt machen? jeder hat irgendwelche "sonderwünsche". das muss ja alles auch bezahlbar sein.
19 Dienstag, 14.
November 2006 um 20:59 Uhr
Sind sie sicherlich. Dennoch gibt es genügend Leute, die gerne so leben. In meinem Heimatort hat vor 2 Jahren einer ganz groß "20 Jahre arbeitslos" gefeiert. Kein Witz.
Auch sonst kenne ich einige Leute, die gerne arbeitslos waren.
In ca. 10 Jahren wird sich das Blatt wenden. Zu dem Zeitpunkt werden massig Stellen frei sein...
Ich weiß. Schelsky war das, oder?
| Zitat von openMfly;124727 | |
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Sind sie sicherlich. Dennoch gibt es genügend Leute, die gerne so leben. In meinem Heimatort hat vor 2 Jahren einer ganz groß "20 Jahre arbeitslos" gefeiert. Kein Witz.
Auch sonst kenne ich einige Leute, die gerne arbeitslos waren.
| Zitat von openMfly;124727 | |
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In ca. 10 Jahren wird sich das Blatt wenden. Zu dem Zeitpunkt werden massig Stellen frei sein...
| Zitat von openMfly;124727 | |
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Ich weiß. Schelsky war das, oder?
20 Dienstag, 14.
November 2006 um 21:20 Uhr
Darum geht es doch. Diese Frage ist unabkoppelbar mit dem Grundeinkommen verknüpft.
Unser Wohlstand wird von den Armen getragen. Das Grundeinkommen wird da nichts dran ändern.
Der einzige Weg, daran etwas zu ändern, liegt in einem massiven Verzicht in den postindustriellen Nationen.
Diese Leute wären doch dann kein Problem mehr.
Jeder bekommt den gleichen Betrag fürs Nichtarbeiten.
Wenn den Leuten das reicht, dann ists doch prima.
Es gibt leider sogar zu wenig Menschen, die so denken. So das die Arbeitsplätze immer noch nicht ausreichen werden.
Ne, mein Lieber. Das Blatt wird sich von selbst nicht wenden.
Die Stellen die da frei werden, werden da schon gar nicht mehr gebraucht.
Es gibt absolut keinen erkennbaren Trend, der belegen könnte, dass der massive Abbau von Arbeitsplätzen und die Verlagerung nicht weiter gehen wird.
Wir müssen endlich einsehen, dass es nie wieder Vollbeschäftigung geben wird.
Statt dessen, muss der informelle Sektor ausgebaut werden. Die so genannte Schwarzarbeit müsste viel mehr gefördert werden.
Ohne Lohnsteuer wäre das ja auch viel besser zu machen.
Das haben sehr viele Gesellschaftswissenschaftler und Psychologen erkannt.
| Zitat von Giganto;124729 | |
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Darum geht es doch. Diese Frage ist unabkoppelbar mit dem Grundeinkommen verknüpft.
| Zitat von Giganto;124729 | |
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Unser Wohlstand wird von den Armen getragen. Das Grundeinkommen wird da nichts dran ändern.
Der einzige Weg, daran etwas zu ändern, liegt in einem massiven Verzicht in den postindustriellen Nationen.
| Zitat | |
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Diese Leute wären doch dann kein Problem mehr.
Jeder bekommt den gleichen Betrag fürs Nichtarbeiten.
Wenn den Leuten das reicht, dann ists doch prima.
Es gibt leider sogar zu wenig Menschen, die so denken. So das die Arbeitsplätze immer noch nicht ausreichen werden.
| Zitat | |
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Ne, mein Lieber. Das Blatt wird sich von selbst nicht wenden.
Die Stellen die da frei werden, werden da schon gar nicht mehr gebraucht.
Es gibt absolut keinen erkennbaren Trend, der belegen könnte, dass der massive Abbau von Arbeitsplätzen und die Verlagerung nicht weiter gehen wird.
Wir müssen endlich einsehen, dass es nie wieder Vollbeschäftigung geben wird.
Statt dessen, muss der informelle Sektor ausgebaut werden. Die so genannte Schwarzarbeit müsste viel mehr gefördert werden.
Ohne Lohnsteuer wäre das ja auch viel besser zu machen.
| Zitat | |
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Das haben sehr viele Gesellschaftswissenschaftler und Psychologen erkannt.

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