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grundeinkommen für jedermann/frau

grundeinkommen für jedermann/frau


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masso
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21    Dienstag, 14. November 2006 um 21:24 Uhr
      

 Zitat von openMfly;124732
Diese Leute wären doch dann kein Problem mehr.
Jeder bekommt den gleichen Betrag fürs Nichtarbeiten.
Wenn den Leuten das reicht, dann ists doch prima.


Bin ich wirklich der einzige der sich daran stört, dass jemand der nicht arbeitet fast genauso viel verdient wie jemand der arbeitet. :crazy:


openMfly
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22    Dienstag, 14. November 2006 um 21:30 Uhr
      

 Zitat von masso;124734
Bin ich wirklich der einzige der sich daran stört, dass jemand der nicht arbeitet fast genauso viel verdient wie jemand der arbeitet. :crazy:



In unserem momentanen System finde ich es auch nicht so toll.
Aber das liegt dann an der schlechten Bezahlung für manche Jobs.

In dem neuen System bekommt ja jeder das gleiche ohne dafür zu arbeiten.


Giganto
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23    Dienstag, 14. November 2006 um 21:44 Uhr
      

 Zitat von openMfly;124732
Darum geht es doch. Diese Frage ist unabkoppelbar mit dem Grundeinkommen verknüpft.


das ist hier im thema aber ein wenig abhanden gekommen. deshalb nochmal mein hinweis.



 Zitat
Unser Wohlstand wird von den Armen getragen. Das Grundeinkommen wird da nichts dran ändern.


wir müssen diesen zustand aber ja nicht noch verschlimmern, die mauer also noch höher bauen.





 Zitat
Ne, mein Lieber. Das Blatt wird sich von selbst nicht wenden.
Die Stellen die da frei werden, werden da schon gar nicht mehr gebraucht.
Es gibt absolut keinen erkennbaren Trend, der belegen könnte, dass der massive Abbau von Arbeitsplätzen und die Verlagerung nicht weiter gehen wird.

Wir müssen endlich einsehen, dass es nie wieder Vollbeschäftigung geben wird.


das denke ich auch. wenn sich die prognosen bewahrheiten werden, das unser land in zukunft weniger nachkommen haben wird, gibt es ja auch weniger inlandsnachfrage. das kommt sicherlich noch erschwerend hinzu, zu der steigenden industralisierung mit ihren robotern und computern.

 Zitat

Statt dessen, muss der informelle Sektor ausgebaut werden.


als was bezeichnest du den informellen sektor genau?



 Zitat von masso;124734
Bin ich wirklich der einzige der sich daran stört, dass jemand der nicht arbeitet fast genauso viel verdient wie jemand der arbeitet. :crazy:


was stört dich denn genau an diesem umstand? sei doch froh das du einen hoch dotierten job hast über den du dich definieren kannst :p

mal im ernst: genau hier muss doch angesetzt werden. es muss sich einfach wieder lohnen arbeiten zu gehen. guck dir doch mal friseure an. die verdienen auch nicht mehr, als sie bekommen würden, wenn sie ihr leben per sozialhilfe finanzieren würden. sie gehen ihrer tätigkeit dennoch nach. irgendwas muss sie ja antreiben.

 Zitat von openMfly;124735
In unserem momentanen System finde ich es auch nicht so toll.
Aber das liegt dann an der schlechten Bezahlung für manche Jobs.

In dem neuen System bekommt ja jeder das gleiche ohne dafür zu arbeiten.


bzw. die die arbeiten ja mehr, nur auf gerechterer basis.


masso
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24    Dienstag, 14. November 2006 um 21:51 Uhr
      

 Zitat von Giganto;124739
was stört dich denn genau an diesem umstand?


Ich stehe morgens ehrlich gesagt ungern in der Früh auf und mache mich auf dem Weg zur Arbeit. Nicht wegen der Arbeit, einfach nur weil ich gerne bis 10 Uhr schlafen würde. Zudem würde ich gerne mehr Zeit mit Sport, Lesen, Freunde, Freundin usw. verbringen. Die Arbeit hält mich davon ab ...


Giganto
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25    Dienstag, 14. November 2006 um 21:57 Uhr
      

 Zitat von masso;124741
Ich stehe morgens ehrlich gesagt ungern in der Früh auf und mache mich auf dem Weg zur Arbeit. Nicht wegen der Arbeit, einfach nur weil ich gerne bis 10 Uhr schlafen würde. Zudem würde ich gerne mehr Zeit mit Sport, Lesen, Freunde, Freundin usw. verbringen. Die Arbeit hält mich davon ab ...


naja, das geht mir ganz genauso. ich stehe ungern früh auf und hätte auch wesentlichere und wichtigere dinge zu erledigen, die mich eigentlich antreiben zu leben. arbeit gehört nicht wirklich dazu.

allerdings bin ich dem luxus verfallen und stehe auf vermeintliche sicherheiten, die mir nur durch arbeit zu teil werden.

dann müssen wir wohl bis zu unserer rente in den sauren apfel beissen.


powersofti
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26    Mittwoch, 15. November 2006 um 11:26 Uhr
      

 Zitat von masso;124734
Bin ich wirklich der einzige der sich daran stört, dass jemand der nicht arbeitet fast genauso viel verdient wie jemand der arbeitet. :crazy:


Ich stör mich daran das jemand der arbeitet fast genauso wenig bekommt wie jemand der nicht arbeitet


Lykaon
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27    Mittwoch, 15. November 2006 um 11:38 Uhr
      

kann die 100%ig zustimmen, PowerSofti. Die Frage, ob Arbeit sich "lohnt" kann heutzutage nicht mehr mit "Geld" beantwortet werden


Giganto
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28    Dienstag, 27. März 2007 um 00:49 Uhr
      

vor ein paar tagen wurde zur leibziger buchmesse eine talkrunde mit autoren im tv gezeigt. unter anderem war götz w. werner an dieser talkrunde beteiligt. einigen ist der name sicher ein begriff im zusammenhang mit der drogeriemarktkette dm. er ist der gründer von dm und derzeit geschäftsführender gesellschafter. über die arbeitsbedingungen und über das betriebsklima hört man eigentlich nur gutes.

er hat sein buch einkommen für alle dort vorgestellt. hat sich ziemlich vernünftig angehört, was der mann so erzählt hat.

Amazon.de: Einkommen für ...uml;cher: Götz W. Werner

das buch ist derzeit bei amazon.de noch nicht verfügbar. eigentlich ist es für märz angekündigt. aber es sind ja noch ein paar tage, bis der märz rum ist.
ich habe den titel vorbestellt weil mich das thema nach wie vor sehr interessiert.


Cornhulio
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29    Dienstag, 01. Mai 2007 um 14:02 Uhr
      

Die Idee ist nicht neu und stammt auch nicht von Götz Werner. Selbst der Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman, der oft als geistiger Urvater ins Feld geführt wird ist eigentlich nicht der Erfinder. Die Idee wurde bereits 1848 von dem belgische Publizist Joseph Charlier entwickelt. Er wollte die Bürger mit einer regelmäßigen Zahlung entschädigen. Privater Grundbesitz schränkt seiner meinung nach die natürlichen Möglichkeiten ein, die Ressourcen der Natur zu nutzen. Seine Idee nannte er Bodendividende. Die 2. Person aus der Geschichte mit einer solchen Idee war die Ökonomin Juliet Rhys-Williams aus England die ihren Plan 1943 vorlegte.

Es geht nicht darum das niemand etwas tut soll. Es geht vielmehr draum das eine faire Verhandlungsbasis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern möglich wird. Außerdem sollen verschiedene Bereiche mehr automatisierung erfahren.


Sternschnuppe
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30    Mittwoch, 02. Mai 2007 um 08:59 Uhr
      

 Zitat von masso;124734
 Zitat von openMfly;124732
Diese Leute wären doch dann kein Problem mehr.
Jeder bekommt den gleichen Betrag fürs Nichtarbeiten.
Wenn den Leuten das reicht, dann ists doch prima.


Bin ich wirklich der einzige der sich daran stört, dass jemand der nicht arbeitet fast genauso viel verdient wie jemand der arbeitet. :crazy:


Ich stör mich vor allem daran, dass jemand, der niemals auch nur den kleinen Finger rührt, letztlich mehr bekommen soll, als so mancher Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat.

Und ich störe mich ebefalls daran, dass ein hoher Beamter noch zusätzlich für sich, für dei Ehefrau, für die Kinder pro Nase 850 Euro bekommen soll. Sozial ist das in meinen Augen nicht.

Weiterhin stört mich, dass ein gewisser Personenkreis noch mehr als bisher schon Kinder als vermeintliche "Einkommensquelle" zeugt und sich anschließend nicht darum kümmert.

Auserdem wäre dann noch das bereits angesprochene und schon jetzt ausgeuferte Zuzugsproblem ganzer Sippen


      
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