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Wann beginnt eigentlich Fremdgehen?

Wann beginnt eigentlich Fremdgehen?


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Cornhulio
Grünschnabel

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1    Samstag, 11. November 2006 um 13:11 Uhr
      

Ich hab grad dieses Thema gelesen und frage mich jetzt "ab wann geht man eigentlich Fremd?". Für mich eindeutig schon beim Küssen oder Streicheln und Händchenhalten. Da bin ich sehr Konsequent.


Nightwitch
Grünschnabel

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2    Samstag, 11. November 2006 um 13:51 Uhr
      

Ich denke das ist in jeder Beziehung anders.
Kommt drauf an wie offen oder nennen wir es mal konservativ die Beziehung ist.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden wie weit er gehen will.
Für mich heisst das: ich tue nur das, was ich auch bei meinem Partner okay fänden würde.



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Lykaon
Grünschnabel

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3    Samstag, 11. November 2006 um 13:51 Uhr
      

ich bin derselben Meinung wie Cornholio


Cornhulio
Grünschnabel

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4    Samstag, 11. November 2006 um 14:10 Uhr
      

 Zitat von Nightwitch;124580
Ich denke das ist in jeder Beziehung anders.
Kommt drauf an wie offen oder nennen wir es mal konservativ die Beziehung ist.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden wie weit er gehen will.
Für mich heisst das: ich tue nur das, was ich auch bei meinem Partner okay fänden würde.


Das ist aber ganz schön WischiWaschi was du da schreibst. Ich hätte mir eine konkretere Antwort gewünscht. Schön das wir da einer Meinung sind Lykaon.


Patient
Grünschnabel

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5    Samstag, 11. November 2006 um 14:37 Uhr
      

 Zitat von Cornhulio;124582
Das ist aber ganz schön WischiWaschi was du da schreibst. Ich hätte mir eine konkretere Antwort gewünscht.


Dann hättest du das Thema besser im Fun-Bereich eröffnen sollen.

Es gibt hier keine Regel, kein Gesetz, weil keine greifbare Ursache existiert. Man kann sich allenfalls etwas ausmalen, so wie es viele Menschen, dich eingeschlossen, machen. Ebenso könnte man fragen: Wann hört Treue auf? Was für ein Unsinn! Die Korrumpierung (denn darum geht es hier) einer Illusion, wie sie Treue ist, erscheint mir für eine derartige Regelung bei weitem nicht hinreichend ursächlich. Ebenso könnte ich jeden Menschen zum Krüppel schlagen, der bei meinem Anblick nicht beschämt den Kopf senkt; einfach deshalb, weil ich einer demonstrativen Unterordnung einen über die körperliche Gesundheit höheren Wert anrechne, so wie er in unvernünftigen Köpfen der Treue zukommt. In logischer Konsequenz könnte ich nun umherlaufen wie ein wahnsinniger Irrer und allen Lebewesen die sofortige Vernichtung für ihre Schuld in Rechnung stellen, die sie sich bei einem Bruch meiner frei erdachten Prinzipien aufbürden. Jemanden für den Übertritt der eigens herbeiphantasierten Grenzen zu geißeln halte ich für unangemessen, daher ist die Vorgehensweise günstiger: Bei der Erschaffung dieser verhängnisvollen Grenzen Vorsicht walten zu lassen.


Nightwitch
Grünschnabel

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6    Samstag, 11. November 2006 um 15:07 Uhr
      

 Zitat von Cornhulio;124582
Das ist aber ganz schön WischiWaschi was du da schreibst. Ich hätte mir eine konkretere Antwort gewünscht. Schön das wir da einer Meinung sind Lykaon.


Weil es für mich mehrere Situationen gibt in denen ich anders reagiere.
Wenn er z.B. Mädchen a streicheln würde oder massieren würde ich anders reagieren als bei Mädchen b.
(Mädchen a wäre entweder eine gute Bekannte oder Familienmitglied bei der ich den Eindruck habe, dass nichts mehr ist als Freundschaft, Mädchen b wäre demnach ein Mädel, das ich net kenne oder bei der ich zweifelhafte Beweggründe annehme).
Daher kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen: wenn mein Freund ein Mädel massiert ist es schon Untreue.
Andersrum ist es bei mir, dass ich viele gute Bekannte habe, wo es für ihn okay ist, wenn wir uns küssen (also jetzt ohne Zunge sondern vielleicht bei der Begrüssung auf den Mund).
Es gibt aber auch so Fälle, da würde er die Bude aufräumen, wenn er mich auch nur anfassen würde :klopper: (im übertragenen Sinn, er würd da keine Schlägerei anfangen).
Daher ist es für mich sehr schwer zu sagen "hier fängt Untreue an und Treue auf".

Was ein absolutes NO ist: Sex, Zungenküsse, erotische Massagen, bzw Kuscheln mit Streicheln (das was man üblicherweise als Vorspiel bezeichnen würde).

Wichtig ist aber vorallem, dass Offenheit und Ehrlichkeit herrscht. Wenn ich (oder in meinem Falle er) weiss, dass nichts zwischen ihnen (uns) laufen würde, dann sehe ich auch über Streicheln (jugendfrei natürlich Zwinker) und Küsschen hinweg.


Anika

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7    Samstag, 11. November 2006 um 16:08 Uhr
      

 Zitat von Patient;124583
Dann hättest du das Thema besser im Fun-Bereich eröffnen sollen.

Es gibt hier keine Regel, kein Gesetz, weil keine greifbare Ursache existiert. Man kann sich allenfalls etwas ausmalen, so wie es viele Menschen, dich eingeschlossen, machen. Ebenso könnte man fragen: Wann hört Treue auf? Was für ein Unsinn! Die Korrumpierung (denn darum geht es hier) einer Illusion, wie sie Treue ist, erscheint mir für eine derartige Regelung bei weitem nicht hinreichend ursächlich. Ebenso könnte ich jeden Menschen zum Krüppel schlagen, der bei meinem Anblick nicht beschämt den Kopf senkt; einfach deshalb, weil ich einer demonstrativen Unterordnung einen über die körperliche Gesundheit höheren Wert anrechne, so wie er in unvernünftigen Köpfen der Treue zukommt. In logischer Konsequenz könnte ich nun umherlaufen wie ein wahnsinniger Irrer und allen Lebewesen die sofortige Vernichtung für ihre Schuld in Rechnung stellen, die sie sich bei einem Bruch meiner frei erdachten Prinzipien aufbürden. Jemanden für den Übertritt der eigens herbeiphantasierten Grenzen zu geißeln halte ich für unangemessen, daher ist die Vorgehensweise günstiger: Bei der Erschaffung dieser verhängnisvollen
Grenzen Vorsicht walten zu lassen.


Wenn ich mal extrahiere, was ich aus deinem Post verstanden habe, Michael.:wacko: dann sind das zwei Dinge:
1. Jeder setzt seine Toleranzgrenze anders.
2. Es lohnt deshalb nicht, darüber zu reden.

Richtig?

Nun denke ich, dass es Cornhulio interessiert, wie die Leute hier diese Grenzen setzen. Und das ist dann der Sinn des Threads. Nebenbei gesagt, mich interessiert es auch.Zwinker

Wenn ich in einer Beziehung lebe, dann ist jede intime Berührung meines Parners mit einer anderen (weiblichen) Person ein Fremdgehen.
Händchen halten, Küssen oder Kuscheln u.ä. halte ich für sehr intim.
Wenn ich meinen Partner so sehen würde, gäbe es eine Riesenszene.:mrgreen:

Ja, ich bin altmodisch.Zwinker

Ich rede nicht von Küsschen rechts und Küsschen links bei der Begrüßung unter Freunden, wie es jetzt Mode ist, Aber ich möchte bitte nicht erleben, dass mein Partner meine Freundinnen massiert, auch wenn er sie gut kennt.

Nun gibt es ja auch noch Sex im I-Net.:mrgreen:
Nichts gegen das Kopfkino, dass sich in manchmal in Männerhirnen (oder auch in Frauenhirnen) abspielt (auch Phantasie genannt), aber auch CS würde ich als Treuebruch werten.

Fazit: Ich hab meine Toleranzgrenzen sehr eng gesteckt. Ebenso könnte mein Partner von mir erwarten, dass ich mich an diese Grenzen halte. Einfach aus Überzeugung.


rocherie
Grünschnabel

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8    Samstag, 11. November 2006 um 20:08 Uhr
      

hallo,

wenn ich die postings so lese dann denkt ihr alle an Körperlichkeiten(streicheln, sex, küssen etc.).
Nur mal so in den Raum gefragt:
ein anderes Beispiel:
dein Partner hat eine Freundin/Kollegin/Bekannte mit der es auf intellektueller Ebene absolut übereinstimmt. Die beiden haben sich viel zu erzählen, da ist "eine Wellenlänge". Und du merkst daß der Kontakt sehr ausgiebig und häufig ist, die Gespräche kein Ende nehmen.
Gehört sowas für euch zum fremdgehen?

Bei Streicheln, Küssen und Sex wär für mich auch der Begriff Fremdgehen angesagt. Vor allem intensiv küssen - ich finde das sehr intim.
Wobei ich allerdings vorweg schicken möchte, daß sowas schon auch Definitionssache finde für die Beziehung die ich führe.
Ich halte es für irrsinnig zu denken "der Partner gehört mir" - also darf sowas nicht sein. Ich möchte auch niemandem "gehören".
Aber ich persönlich ziehe meine Grenzen da wo ICH es nicht aushalten mag, weil ich nämlich sowas nicht aushalten muss.
Sprich: würde mein Partner Zärtlichkeiten und mehr mit einer anderen Frau austauschen wär eben Schluss. Ich würd sowas nicht (mehr) ausdiskutieren.
Mir würde das weh tun und ich glaub nicht, daß ich Schmerzen aushalten muss wenns nicht nötig ist.

Ansonsten halte ich das Gespräch in der Partnerschaft immer noch für sinnvoll.
Aber es gibt ja auch Paare die gerne swingen - das wird dann auf anderer Ebene geregelt.
Fremdgehen hat immer auch mit Gefühl zu tun, so würd ich zumindest den Begriff definieren.


Anika

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9    Samstag, 11. November 2006 um 20:22 Uhr
      

 Zitat von rocherie;124589
hallo,

wenn ich die postings so lese dann denkt ihr alle an Körperlichkeiten(streicheln, sex, küssen etc.).
Nur mal so in den Raum gefragt:
ein anderes Beispiel:
dein Partner hat eine Freundin/Kollegin/Bekannte mit der es auf intellektueller Ebene absolut übereinstimmt. Die beiden haben sich viel zu erzählen, da ist "eine Wellenlänge". Und du merkst daß der Kontakt sehr ausgiebig und häufig ist, die Gespräche kein Ende nehmen.
Gehört sowas für euch zum fremdgehen?


Fremdgehen ist das wohl nicht.
Obwohl mir nicht wohl wäre bei dem Gedanken, wie gut die beiden sich verstehen. Ich wäre eifersüchtig ohne Ende.Zwinker

 Zitat
Ich halte es für irrsinnig zu denken "der Partner gehört mir" - also darf sowas nicht sein. Ich möchte auch niemandem "gehören".


Ist völlig richtig.
Meine Eifersucht hat nichts mit Besitzdenken zu tun, als vielmehr mit der Angst, den Partner zu verlieren.

 Zitat

Aber es gibt ja auch Paare die gerne swingen - das wird dann auf anderer Ebene geregelt.
Fremdgehen hat immer auch mit Gefühl zu tun, so würd ich zumindest den Begriff definieren.


Nicht mein Fall.
Ich mag nicht teilen.Zwinker


Nightwitch
Grünschnabel

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10    Sonntag, 12. November 2006 um 11:51 Uhr
      

Ich habe auch mal gedacht, Eifersucht ist die Angst den Partner zu verlieren. Rückwirkend kann ich sagen, dass Eifersucht aus diesem Grunde eher einen Partner / eine Partnerin eher dazu bringt, zu gehen, bzw sich zu lösen.

Sicherlich ist die Einstellung "mach doch was du willst, interessiert mich nicht" auch grundverkehrt.
Jedes Pärchen hat seine eigenen Vorstellungen was das Verhältnis zu anderen Menschen ausserhalb der Beziehung angeht.
Das eine Pärchen möchte überspitzt gesagt nicht, dass der Partner auch nur einen anderen /eine andere anschaut, ein anderes hat z.b. keine Probleme damit, wenn auch mal ein bissle geschäkert wird.

Gestern gabs bei mir wieder ein Beispiel:
Wir hatten ein Ligaspiel, in der gegnerischen Mannschaft war ein Mädel, das zugegebenermaßen recht hübsch war (war aber auch alles, ihr Verhalten war mehr als kindisch) und sie machte meinem Freund schöne Augen. (kann ich nicht an Beispielen festmachen, manchmal merken Frauen sowas einfach oder reden es sich zumindest ein Zwinker ).
Am Anfang war ich schon etwas sauer, zumal sie gegen meinen Freund durch einen dummen Fehler (der ihm bei einem Mann garantiert net passiert wäre) gewonnen hat.
Aber, wir haben ja weibliche Raffinesse Zwinker
Natürlich hätte ich ne Eifersuchtschiene schieben können etc pp, aber das hätte unweigerlich Stress mit meinem Freund nach sich gezogen, also packen wir die allseitsbekannte weibliche fiese Seite raus.
Ich habe dem Mädel dann unmissverständlich gezeigt, das mein Freund mir gehört Zwinker und er fands sogar auch noch gut Zwinker
Eifersucht in dem Sinne wäre in diesem Moment völlig fehl am Platze gewesen.
Wenn ich Angst habe, ich könnte meinen Partner verlieren (weil ich es mir einrede oder weil ich denke die Anzeichen sprechen dafür), versuche ich mit ihm über meine Ängste zu reden. Das bringt meist mehr als eine ausgekochte Eifersuchtsszene (wobei ich damit nicht sagen will, dass es einer von den Anwesenden tut).

Eifersucht und "Kontrolle" ist schön und gut und auch wichtig für eine Beziehung, aber sie sollte im Rahmen bleiben und niemals soweit gehen, dass sich der Partner eingeengt oder bevormundet vorkommt.
Letztendlich sollte man über die Ängste und Wünsche bzw. die Vorstellungen in der Partnerschaft und bzgl. des gemeinsamen Leben reden und eine Lösung finden, sonst geht es auf die Dauer nicht gut.


Anika

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11    Sonntag, 12. November 2006 um 12:14 Uhr
      

 Zitat von Nightwitch;124626
Zwinker ).

Eifersucht und "Kontrolle" ist schön und gut und auch wichtig für eine Beziehung, aber sie sollte im Rahmen bleiben und niemals soweit gehen, dass sich der Partner eingeengt oder bevormundet vorkommt.
Letztendlich sollte man über die Ängste und Wünsche bzw. die Vorstellungen in der Partnerschaft und bzgl. des gemeinsamen Leben reden und eine Lösung finden, sonst geht es auf die Dauer nicht gut.


So meine ich das auch.
Kein Besitzdenken, keine Bevormundung, sondern genügend Freiraum.

Aber eifersüchtig bin ich trotzdem. Das ist in der Liebe ein normales Gefühl, denke ich.


Nightwitch
Grünschnabel

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12    Sonntag, 12. November 2006 um 13:42 Uhr
      

Sicher, zumal meine Meinung ist: eine gesunde Eifersucht zeigt den Partner doch, wie wichtig er für mich ist. Wenn er mir egal wäre, dann würde ich auch nicht eifersüchtig werden oder es wäre mir egal was er tut.
Manchmal reicht ein einfaches "fand ich net schön, was du da gemacht hast" (z.b. wenn man evtl. ein bissle zu sehr flirtet) um die Schmetterlinge wieder rasend zu machen Zwinker Kommt natürlich immer auf die Situation bzw die Art und Weise wie man das sagt an.


Wisdom
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13    Montag, 13. November 2006 um 07:20 Uhr
      

auch hier geht es wieder um das "Spiel" - macht man sich Gedanken um Verlust ist man in einer schlechten Position. Anstatt sich in Eifersucht zu zerfressen - gilt es, sich so zu verhalten das der Partner gar nicht an so etwas "denkt"...

natürlich gehört die Freiheit dazu, mit jemanden zu quatschen, sich gut zu verstehen, Freundschaften zu schließen. Obgleich ich natürlich bei Männer ein Auge drauf habe, d.h. welcher Art Typ es ist. Wenn ich Bedenken habe - sage ich es gerade raus. Aber es ist nicht die Eifersucht "Verlustangst" sondern mehr "Revierverhalten". Ich weiß z.b. das mein Schatz das immer "süß" findet, wenn ich meine "Ansprüche" geltend mache...

Aber das ist eher die Ausnahme. Wichtiger ist, das man etwas aus sich macht. Man sich so verhält - das der Partner sich auf einen selbst fixiert.

Man kann es vorsichtig als ein "gegeneinander Manipulieren" beschreiben... jeder spielt so seine kleinen Trümpfe aus um für den anderen interessant zu bleiben. Da ist dann für andere Nebenbuhler kein Platz mehr... :-)


Cornhulio
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14    Montag, 13. November 2006 um 11:10 Uhr
      

 Zitat
Nun denke ich, dass es Cornhulio interessiert, wie die Leute hier diese Grenzen setzen. Und das ist dann der Sinn des Threads. Nebenbei gesagt, mich interessiert es auch.
Niemand ist gezwungen zu antworten. Wenn das Thema stinkt einfach überlesen. Danke Anika!
 Zitat
wenn ich die postings so lese dann denkt ihr alle an Körperlichkeiten(streicheln, sex, küssen etc.). Nur mal so in den Raum gefragt: ein anderes Beispiel: dein Partner hat eine Freundin/Kollegin/Bekannte mit der es auf intellektueller Ebene absolut übereinstimmt. Die beiden haben sich viel zu erzählen, da ist "eine Wellenlänge". Und du merkst daß der Kontakt sehr ausgiebig und häufig ist, die Gespräche kein Ende nehmen. Gehört sowas für euch zum fremdgehen?
Sowas nicht. Dann müßte man auch auf Freundschaften eifersüchtig sein. Das geht zuweit für mich. Eifersucht hat für mich Konkurenzcharakter. Ich mag es nicht zu verlieren. Da erwacht der Löwe in mir und ich will kämpfen.
 Zitat
Aber es ist nicht die Eifersucht "Verlustangst" sondern mehr "Revierverhalten".
So auch bei mir. Sollte man nicht übertreiben, sonst nervts irgenwann gewaltig und man hat das Ziel verfehlt.
 Zitat



Wisdom
Grünschnabel

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15    Montag, 13. November 2006 um 12:33 Uhr
      

das Problem bei Eifersucht ist - das sie leicht außer Kontrolle gerät. Derjenige der eifersüchtig ist - ist derjenige, der sich zu sehr auf die Bez. konzentriert, sich zu sehr an sie bindet. Das macht u.U. zu sehr abhängig. Mit der Zeit wird man auch uninteressant, weil man ggf. nur noch klammert usw.

Lebt man seinen eigenen Teil der Bez. mit Freundschaften, Hobbies usw. aus - so das man immer neues in die Bez. einbringt, entwickelt man sich auch immer weiter und bleibt interessant für den anderen. Man bekommt die Annerkennung auch von anderen "Außenstehenden" und ist nicht geneigt sie nur beim Partner holen zu müssen.

kurz: die eigene Unabhängigkeit bewahren!!!


Anika

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16    Montag, 13. November 2006 um 13:21 Uhr
      

 Zitat von Wisdom;124668
das Problem bei Eifersucht ist - das sie leicht außer Kontrolle gerät. Derjenige der eifersüchtig ist - ist derjenige, der sich zu sehr auf die Bez. konzentriert, sich zu sehr an sie bindet. Das macht u.U. zu sehr abhängig. Mit der Zeit wird man auch uninteressant, weil man ggf. nur noch klammert usw.


Eifersüchtig zu sein heißt noch lange nicht, dass ständig Szenen stattfinden und dass geklammert wird und dass man abhängig wird von der Zuwendung durch den Partner.
In der ungesunden, übersteigerten Form sicher, aber ich sprach von der eifersucht, die ich in einer Beziehung als normal betrachte.
Zeigt mir einen Menschen in einer Beziehung, der - bei allem Vertrauen - nicht eifersüchtig ist!
Eifersucht zu zeigen ist wie ein "Kompliment" an den Partner. Sozusagen.
So, und nun schmeißt mal mit Argumenten nach mir!Zwinker
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Männer sich durch ein bisschen Eifersucht meinerseits durchaus geschmeichelt fühlen.Zwinker
Und ich finde es ziemlich lustig und anregend, wenn er Eifersucht zeigt und einen vermeintlichen "Nebenbuhler", der seine Blicke nicht unter Kontrolle hat, zeigt, an wessen Seite ich gehöre.

Was das Argument, man konzentriere sich zu sehr auf die Beziehung, betrifft: Wenn ich eine Beziehung und einen Partner habe, dann konzentriere ich mich sehr darauf. Anderenfalls könnte ich es gleich sein lassen.
 Zitat

Lebt man seinen eigenen Teil der Bez. mit Freundschaften, Hobbies usw. aus - so das man immer neues in die Bez. einbringt, entwickelt man sich auch immer weiter und bleibt interessant für den anderen. Man bekommt die Annerkennung auch von anderen "Außenstehenden" und ist nicht geneigt sie nur beim Partner holen zu müssen.

kurz: die eigene Unabhängigkeit bewahren!!!


Nichts anderes habe ich mit "Freiräumen" gemeint in meinem Post weiter oben.Zwinker


Wisdom
Grünschnabel

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17    Montag, 13. November 2006 um 14:30 Uhr
      

also Ani - ich hab dich doch auch lieb:hallo:

mein Post war gar nicht auf dich gemünzt - sondern einfach nur Eindrücke meinerseits von Freunden, Bekannten und Erfahrenem...

- es stimmt vollkommen, das etwas Eifersucht wichtig und auch schön ist, wenn das Maß stimmt (ich schrieb ja auch, das mein Schatz das schmeichelhaft findet und so soll es auch sein... sie kann ruhig wissen, das sie "meine " ist yipi wenn jemand nicht wenigstens etwas eifersüchtig ist - dann stimmt was nicht. Vollkommen klar.

-> auch bei der Konzentration auf die Bez. gebe ich dir recht! Es ging mir nur darum aufzuzeigen, das man sehr schnell das soziale Umfeld dann vergißt und sich nur auf den Partner fixiert u. U. Es ist nicht mehr so wichtig, was man selber an einem Abend anstellt - sondern wohin der Partner geht usw. Man verliert seine Standpunkt etwas. -> übertrieben jetzt formuliert!!!

Aber einer investiert meistens mehr in die Bez. als der andere. Dann sind die Erwartungen ggf. auch unterschiedlich was Freiraum usw. betrifft. Es kommen Gefühle auf - das der andere es nicht ausreichend honoriert usw.

Ich will hier nicht schwarz malen - falls jemand merkt, er fixiert sich zu sehr - sollte er was unternehmen.


Anika

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18    Montag, 13. November 2006 um 16:32 Uhr
      

Wir sind uns einig, Wisdi! Lachen


      

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