Was arbeitest du "deluxe"
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1 Mittwoch, 15.
November 2006 um 20:16 Uhr
In fast jedem Forum taucht der "was arbeitest du thread" auf.
Der ist mit etwas zu fade und uninteressant.
Deshalb hab ich mir den hier etwas anders gedacht:
Schildere eine für dich typische Arbeitssituation!
Also fang ich mal an mit meinem Aushilfsjob (etwas spannender als der Hauptjob):
Ort der Tätigkeit: Badezimmer des Altenheims
Benötigte Materialien:
- frische Kleidung
- Handtücher
- Waschlappen
- Pflegeutensilien: Duschgel, Shampoo, Pflegelotion, Creme, Haarwasser
- Föhn
- Stuhl, der nass werden darf
- Dusche
- Bewohner (die menschliche Ressource in der Dienstleistung)
Was man beachten muss:
- der Raum muss gut geheizt sein
- Tür und Fenster müssen geschlossen sein, um die Intimsphäre zu wahren
- Wasser muss die richtige Temperatur haben
- Wohlbefinden des Bewohners muss im Auge behalten werden
- Boden darf nicht rutschig sein
Ablauf der Tätigkeit:
- Bewohner in den geheizten Raum bringen
- Türen und Fenster schließen
- Anti-Rutschmatte bzw. Handtücher auslegen
- dem Bewohner beim Entkleiden helfen
- zur Dusche begleiten
- Wasser aufdrehen und die nötige Temperatur rausfinden
- abbrausen, einseifen, Seife wegspülen
- abtrocknen und aus dem nassen Bereich heraus begleiten
- eincremen, ankleiden, Haare föhnen und kämmen
- den Bewohner zum Zimmer/ zum Tagesraum bringen
- während der ganzen Zeit die eigenen Tätigkeiten dem Bewohner erklären und das Gespräch suchen
In fast jedem Forum taucht der "was arbeitest du thread" auf.
Der ist mit etwas zu fade und uninteressant.
Deshalb hab ich mir den hier etwas anders gedacht:
Schildere eine für dich typische Arbeitssituation!
Also fang ich mal an mit meinem Aushilfsjob (etwas spannender als der Hauptjob):
Ort der Tätigkeit: Badezimmer des Altenheims
Benötigte Materialien:
- frische Kleidung
- Handtücher
- Waschlappen
- Pflegeutensilien: Duschgel, Shampoo, Pflegelotion, Creme, Haarwasser
- Föhn
- Stuhl, der nass werden darf
- Dusche
- Bewohner (die menschliche Ressource in der Dienstleistung)
Was man beachten muss:
- der Raum muss gut geheizt sein
- Tür und Fenster müssen geschlossen sein, um die Intimsphäre zu wahren
- Wasser muss die richtige Temperatur haben
- Wohlbefinden des Bewohners muss im Auge behalten werden
- Boden darf nicht rutschig sein
Ablauf der Tätigkeit:
- Bewohner in den geheizten Raum bringen
- Türen und Fenster schließen
- Anti-Rutschmatte bzw. Handtücher auslegen
- dem Bewohner beim Entkleiden helfen
- zur Dusche begleiten
- Wasser aufdrehen und die nötige Temperatur rausfinden
- abbrausen, einseifen, Seife wegspülen
- abtrocknen und aus dem nassen Bereich heraus begleiten
- eincremen, ankleiden, Haare föhnen und kämmen
- den Bewohner zum Zimmer/ zum Tagesraum bringen
- während der ganzen Zeit die eigenen Tätigkeiten dem Bewohner erklären und das Gespräch suchen
Piet
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2 Mittwoch, 15.
November 2006 um 20:37 Uhr
gute Idee :up: und Respekt für den beruf (ich könnte es nicht)
Da ich ebenfalls 2 Jobs habe, hier der interessantere:
Um 20:00 Ankunft in in nem örtlichen Club oder Disco.
- Koffer ausladen mir hinstellen
- Tischlampen verteilen und einstellen
- Endstufen anschalten
- Mixer, Player und evtl Plattenspieler anschalten
- Funktionsprüfung dieser
- Mikrofon und Kopfhörer anschließen, anschließend auch auf Funktion prüfen
- Soundcheck mit ner Standard CD- Soundeinstellung - dabei umherlaufen um den bestmöglichen Klang herauszufinden.
- Sprechprobe mit dem Mikrofon
- Lichtanlage prüfen
- Nebelmaschine prüfen
- Musik leise anschalten und an die Bar setzen
20:20 mit der Bardame über Gott und die Welt quatschen und den ersten Vodka-Bull trinken
20:30 Personalversammlung/ Besprechung des Abendprogramms bzw des Ablaufs
20:40 mit anderen DJ's und Barleuten noch auf einen guten Abend trinken
20:50 naja einen kleinen noch......
21:00 offizielle Eröffnung - immernoch an der bar sitzen
21:30 Musil ein wenig lauter drehen - weiter an der Bar gammeln
22:00 die ersten Stammgäste begrüßen - lauter drehen - wieder an die Bar und mit Stammgästen einen trinken
22:30 Opening mit viel Nebel, Lichtern und lauter Musik dazu wirrlos gesprochenes Zeug was einem halt gerade so einfällt + aktulle Programmhinweise o.ä.
00:00 Handtuch benutzen, das es langsam warm wird
01:00 nervende Gäste mit noch nervenderer Wunschmusik nur noch ignorieren
02:00 langes Lied auswählen um schnell aufs Klo zu können
04:00 Kaffe bringen lassen und nachdenken wann man feierabend machen könnte.
05:00 so langsam wird man ja doch müde. leider noch zuviel Gäste da - also weiter
06:00 jetzt ist aber endgültig Schluß. Durchs Mikro das Ende ankündigen und einen Rausschmeißer spielen
- Koffer verstauen, Pult und Arbeitsplatz aufräumen, Player usw säubern
06:30 Abbrechnung mit der Geschäftsleitung machen + Besprechung des Abends
06:45 Abfahrt nach hause
gute Idee :up: und Respekt für den beruf (ich könnte es nicht)
Da ich ebenfalls 2 Jobs habe, hier der interessantere:
Um 20:00 Ankunft in in nem örtlichen Club oder Disco.
- Koffer ausladen mir hinstellen
- Tischlampen verteilen und einstellen
- Endstufen anschalten
- Mixer, Player und evtl Plattenspieler anschalten
- Funktionsprüfung dieser
- Mikrofon und Kopfhörer anschließen, anschließend auch auf Funktion prüfen
- Soundcheck mit ner Standard CD- Soundeinstellung - dabei umherlaufen um den bestmöglichen Klang herauszufinden.
- Sprechprobe mit dem Mikrofon
- Lichtanlage prüfen
- Nebelmaschine prüfen
- Musik leise anschalten und an die Bar setzen
20:20 mit der Bardame über Gott und die Welt quatschen und den ersten Vodka-Bull trinken
20:30 Personalversammlung/ Besprechung des Abendprogramms bzw des Ablaufs
20:40 mit anderen DJ's und Barleuten noch auf einen guten Abend trinken
20:50 naja einen kleinen noch......
21:00 offizielle Eröffnung - immernoch an der bar sitzen
21:30 Musil ein wenig lauter drehen - weiter an der Bar gammeln
22:00 die ersten Stammgäste begrüßen - lauter drehen - wieder an die Bar und mit Stammgästen einen trinken
22:30 Opening mit viel Nebel, Lichtern und lauter Musik dazu wirrlos gesprochenes Zeug was einem halt gerade so einfällt + aktulle Programmhinweise o.ä.
00:00 Handtuch benutzen, das es langsam warm wird
01:00 nervende Gäste mit noch nervenderer Wunschmusik nur noch ignorieren
02:00 langes Lied auswählen um schnell aufs Klo zu können
04:00 Kaffe bringen lassen und nachdenken wann man feierabend machen könnte.
05:00 so langsam wird man ja doch müde. leider noch zuviel Gäste da - also weiter
06:00 jetzt ist aber endgültig Schluß. Durchs Mikro das Ende ankündigen und einen Rausschmeißer spielen
- Koffer verstauen, Pult und Arbeitsplatz aufräumen, Player usw säubern
06:30 Abbrechnung mit der Geschäftsleitung machen + Besprechung des Abends
06:45 Abfahrt nach hause
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Piet
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Nightwitch
Grünschnabel

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Grünschnabel

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4 Samstag, 19.
Mai 2007 um 11:32 Uhr
Ich arbeite gerade 24 Stunden an der Entwicklung eines kleinen Menschen
Nebenbei halte ich den Haushalt in Ordnung, koche, gebe meinen Tieren was zu essen und bin für den Co-Produktionsentwickler da, wenn er meine Hilfe benötigt.
Desweiteren bin ich in der Problemkonfliktberatung tätig und kümmere mich um den Betriebssport
Wie man so schön aus der Vorwerk-Werbung kennt: "ich führe ein erfolgreiches Familien-/Tierunternehmen"
Ich arbeite gerade 24 Stunden an der Entwicklung eines kleinen Menschen

Nebenbei halte ich den Haushalt in Ordnung, koche, gebe meinen Tieren was zu essen und bin für den Co-Produktionsentwickler da, wenn er meine Hilfe benötigt.
Desweiteren bin ich in der Problemkonfliktberatung tätig und kümmere mich um den Betriebssport

Wie man so schön aus der Vorwerk-Werbung kennt: "ich führe ein erfolgreiches Familien-/Tierunternehmen"

5 Freitag, 08.
Juni 2007 um 22:06 Uhr
ich probiers mal mit einer frühschciht bei mir:
5.30: aufstehen, und froh sein, das man nur die mittelschicht genommen hat, die anderen arbeiten bereits.
5.35: kaffee einschenken, den ohne den starter läuft nicht viel, und erstmal aufstehen, das kann dauern
6.00: ab ins bad, inkl dusche ect.
6.30: helm auf, und mopped ankicken, und lso gehts -> ~40km aus der stadt raus richtung flughafen
7.03: am tor ankommen, helm ab, taschen leeren, firmenausweis aushändigen, abtasten und piepsen lassen, die tasche durch den scanner schicken, dem sicherheitsfuzzi 5min lang erklären das das mopped keine sitztbank hat, sondern eben so gebaut ist.
7.08: dank meiner überedungskünste durfte ich nun doch einfahren, ohne das mopped zu zerlegen
7.10: umziehen in blaue einheitskleidung, und taschenwerkzeug prüfen
7.18: anstechen, und die ersten kollegen begrüssen, bissi schwatzen, nen kaffee trinken
7.28: ins nächste büro, den chef begrüssen, tagesplan mit arbeit abholen, bissi smalltalk, dann direkt weiter durch die halle
7.35: die benötigten papiere für die flieger holen, event. ersatzteillage oder arbeitsaufwand klären, und alles zusammenstellen.
7.45: auto mit benötigtem werkzeug/schnickschnack bestücken, und auf richtung vorfeld
7.55: an der entsprechenden position ankommen, und merken das man sich garnicht beeilen hätte müssen, der flieger hat verspätung, also erstmal zurücklehnen
8.08: flieger rollt auf position, erstmal reifen überprüfen, dann hoch, kurz mit dem häuptling klären was los ist/war "alles klar?""jau, ciao""servus" kurz hinter zur purserette "alles klar?" (ich bereue die frage schon in dem moment) "sind sie der techniker? wir haben hier ind sitztreihe sowieso blablabla, und ausserdem *blubber sülz*........................" irgendwann schreit der captain, das der bus jetzt fährt, und wenn sie mitwill, muss sie JETZT kommen.
weiter aussenrum den standardcheck machen, öl an den triebwerken auffüllen, unseren kabinenmechaniker und putzpersonal auf die pfoten schauen, und event. gefundene ungereimtheiten beseitigen (reifen/bremse wechseln, manchmal auch nur scheiben putzen
)
10.10: das hilfstriebwerk starten, um die klimaanlage betreiben zu können, die 35° in der kabine machen einen platt, danach den papiertiger bändigen, überprüfen ob alles nötige da ist, und das flugzeug als technisch klar freigeben.
10.25: die mädels kommen -> den neuen captain begrüssen "hi""alles klar""bestens, viel spas damit""danke ciao", nach hinten zur purserette, das gleiche spiel "hi"" sind sie der techniker? alles in ordnung? geht das bordunterhaltungssystem, weil letztes mal hat mir die sowieso von wasweisich erzählt und dann ging nichts mehr. *laber* und wie funktioniert das mit den sitzen und warum geht dieses und jenes nicht?"
erstmal beruhigen, und der netten maus aus der economie den spezialgriff für den kleiderschrank zeigen :naughty: (zum telefonnummern abstauben bin ich einfach zu schüchtern :messer: ).
nachdem alle wehwechen der mädels behoben sind, nochmal kurz zum kutscher: "alles gut?""bestens""guten flug""danke ciao"
10.55: die passagiere kommen -> ich geh von bord, und warte im auto
11.20: das flugzeug geht offblock, ab zur kantine, nen happen essen, und nen käffchen, der nächste bomber kommt um 11.50
11.50: der nächste flieger rollt auf position, das ganze von vorne
15.10: und wieder offblock, ab in den hangar
15.25: auto ausräumen, werkzeug sauber machen, mit kollegen quatschen, event. nochmal nen käffchen, den papierkram nachbereiten oder etwas technisches nochmal nachschlagen.
16.15: feierabend -> helm auf, ankicken, und ab nach hause
ich probiers mal mit einer frühschciht bei mir:
5.30: aufstehen, und froh sein, das man nur die mittelschicht genommen hat, die anderen arbeiten bereits.
5.35: kaffee einschenken, den ohne den starter läuft nicht viel, und erstmal aufstehen, das kann dauern

6.00: ab ins bad, inkl dusche ect.
6.30: helm auf, und mopped ankicken, und lso gehts -> ~40km aus der stadt raus richtung flughafen
7.03: am tor ankommen, helm ab, taschen leeren, firmenausweis aushändigen, abtasten und piepsen lassen, die tasche durch den scanner schicken, dem sicherheitsfuzzi 5min lang erklären das das mopped keine sitztbank hat, sondern eben so gebaut ist.
7.08: dank meiner überedungskünste durfte ich nun doch einfahren, ohne das mopped zu zerlegen
7.10: umziehen in blaue einheitskleidung, und taschenwerkzeug prüfen
7.18: anstechen, und die ersten kollegen begrüssen, bissi schwatzen, nen kaffee trinken
7.28: ins nächste büro, den chef begrüssen, tagesplan mit arbeit abholen, bissi smalltalk, dann direkt weiter durch die halle
7.35: die benötigten papiere für die flieger holen, event. ersatzteillage oder arbeitsaufwand klären, und alles zusammenstellen.
7.45: auto mit benötigtem werkzeug/schnickschnack bestücken, und auf richtung vorfeld
7.55: an der entsprechenden position ankommen, und merken das man sich garnicht beeilen hätte müssen, der flieger hat verspätung, also erstmal zurücklehnen
8.08: flieger rollt auf position, erstmal reifen überprüfen, dann hoch, kurz mit dem häuptling klären was los ist/war "alles klar?""jau, ciao""servus" kurz hinter zur purserette "alles klar?" (ich bereue die frage schon in dem moment) "sind sie der techniker? wir haben hier ind sitztreihe sowieso blablabla, und ausserdem *blubber sülz*........................" irgendwann schreit der captain, das der bus jetzt fährt, und wenn sie mitwill, muss sie JETZT kommen.
weiter aussenrum den standardcheck machen, öl an den triebwerken auffüllen, unseren kabinenmechaniker und putzpersonal auf die pfoten schauen, und event. gefundene ungereimtheiten beseitigen (reifen/bremse wechseln, manchmal auch nur scheiben putzen
)10.10: das hilfstriebwerk starten, um die klimaanlage betreiben zu können, die 35° in der kabine machen einen platt, danach den papiertiger bändigen, überprüfen ob alles nötige da ist, und das flugzeug als technisch klar freigeben.
10.25: die mädels kommen -> den neuen captain begrüssen "hi""alles klar""bestens, viel spas damit""danke ciao", nach hinten zur purserette, das gleiche spiel "hi"" sind sie der techniker? alles in ordnung? geht das bordunterhaltungssystem, weil letztes mal hat mir die sowieso von wasweisich erzählt und dann ging nichts mehr. *laber* und wie funktioniert das mit den sitzen und warum geht dieses und jenes nicht?"
erstmal beruhigen, und der netten maus aus der economie den spezialgriff für den kleiderschrank zeigen :naughty: (zum telefonnummern abstauben bin ich einfach zu schüchtern :messer: ).
nachdem alle wehwechen der mädels behoben sind, nochmal kurz zum kutscher: "alles gut?""bestens""guten flug""danke ciao"
10.55: die passagiere kommen -> ich geh von bord, und warte im auto
11.20: das flugzeug geht offblock, ab zur kantine, nen happen essen, und nen käffchen, der nächste bomber kommt um 11.50
11.50: der nächste flieger rollt auf position, das ganze von vorne
15.10: und wieder offblock, ab in den hangar
15.25: auto ausräumen, werkzeug sauber machen, mit kollegen quatschen, event. nochmal nen käffchen, den papierkram nachbereiten oder etwas technisches nochmal nachschlagen.
16.15: feierabend -> helm auf, ankicken, und ab nach hause
6 Freitag, 08.
Juni 2007 um 23:46 Uhr
mein gott brauchst du morgens lange bis es denn dann endlich mal los geht :salook bei mir zählt zu diesen uhrzeiten jede sekunde. :dreh:
wie sieht es eigentlich mit den stewardessen aus? geht da was?
| Zitat von PEOPLES;135641 | |
|
mein gott brauchst du morgens lange bis es denn dann endlich mal los geht :salook bei mir zählt zu diesen uhrzeiten jede sekunde. :dreh:
wie sieht es eigentlich mit den stewardessen aus? geht da was?

7 Sonntag, 17.
Juni 2007 um 18:58 Uhr
habja lange zeit nur nachst gearbeitet, die frühen zeiten liegen mir einfach nicht, und das zieht sich ewig hin, bis ich tatsächlich auch geistig anwesend bin.
ohne dieses "prozedere" wirds nur schwerer.
mit den "mädels" will mit dennen ich zu tun hab, will ich lieber garnichts am "laufen" haben, das sind überwiegend alte flugdrachen. zu den netten mietzen (die wenigen, die hübsch aussehen und dazu noch nett sind) in der economy komm ich so gut wie nie, weil es dort nie etwas zu richten gibt, solange crew und mechaniker gleichzeitig an bord sind.
es heist ja auch, 90% der stewardessen sind hübsch, der rest arbeitet bei uns :peitsche:
aber von ein paar kollegen, die in der kurzstrecke arbeiten, und/oder bei anderen airlines aushelfen hör ich hin und wieder ein paar storys (bis hin zum gemeinsammen "unverbindlichen" urlauben ect. ).
wers drauf an legt, kann auch was klar machen, aber ich bin in der hinsicht eh viel zu schüchtern/"lieb".
habja lange zeit nur nachst gearbeitet, die frühen zeiten liegen mir einfach nicht, und das zieht sich ewig hin, bis ich tatsächlich auch geistig anwesend bin.
ohne dieses "prozedere" wirds nur schwerer.
mit den "mädels" will mit dennen ich zu tun hab, will ich lieber garnichts am "laufen" haben, das sind überwiegend alte flugdrachen. zu den netten mietzen (die wenigen, die hübsch aussehen und dazu noch nett sind) in der economy komm ich so gut wie nie, weil es dort nie etwas zu richten gibt, solange crew und mechaniker gleichzeitig an bord sind.
es heist ja auch, 90% der stewardessen sind hübsch, der rest arbeitet bei uns :peitsche:
aber von ein paar kollegen, die in der kurzstrecke arbeiten, und/oder bei anderen airlines aushelfen hör ich hin und wieder ein paar storys (bis hin zum gemeinsammen "unverbindlichen" urlauben ect. ).
wers drauf an legt, kann auch was klar machen, aber ich bin in der hinsicht eh viel zu schüchtern/"lieb".
8 Dienstag, 19.
Juni 2007 um 22:38 Uhr
Der Thread ist zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen... Will denn keiner mehr???
Also, ich versuch mal einen halbwegs typischen Tag zu beschreiben.
Morgens halb neun in Deutschland... Auf dem Weg in mein Büro - ein typisches Frauenbüro mit leicht wohnlichem Einschlag - rufe ich in jedes Zimmer ein fröhliches "Guten Morgen" und prüfe gleich mal die Stimmung meiner Leute ab, die um die Zeit bereits fleissig sind.
Erste Amtshandlung ist das Lesen der Emails, was meist auch mit dem ersten Schock des Tages einhergeht, weil irgendwie immer zu viele :roll: Je nachdem, was über dieses Medium an Arbeit reinflattert, bin ich damit schon erst mal gut beschäftigt.
Anschließend folgt der Weg zur Expressomaschine, um meinen Hallo-Wach-Latte-Macchiato zu machen. Bei der Gelegenheit werden meine Jungs im Verkauf besucht, die mir entweder die Horrornachrichten des jungen Tages berichten oder schwierige Fälle mit mir besprechen.
Irgendwann bringt mir meine Sekretärin dann die Eingangspost und die Unterschriftsmappe mit den Lieferantenrechnungen.
Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass zwischendurch Dutzende von Emails reinkommen... :roll:
Am späten Vormittag habe ich dann meist die erste Besprechung mit meinem Betriebsleiter über Dies und Das - je nachdem, was gerade Wichtiges ansteht (Personalfragen, Anschaffungen, Planung etc).
Mittagspause gibt es übrigens keine. Das hat sich leider im Lauf der Zeit erledigt, weil ich sonst abends gar nicht mehr raus komme... Ersatzweise folgt der Gang zur Expressomaschine - zweiter Latte Macchiato.
Am Nachmittag nehme ich mir meist drei, vier Aufgaben vor - hauptsächlich mit vertrieblichem Hintergrund. Das kann das Erstellen von Fachtexten, internen Berichten oder Strategiepapieren sein, aber auch die Bearbeitung von Aktionslisten, Auswertungen etc. Nebenbei erledige ich noch die anstehende Korrespondenz. Ich schreibe prinzipiell alles selbst, weil ich es für Nonsens halte, erst zu diktieren, damit es dann jemand anderes schreibt, man selbst Korrektur-liest bzw. ändert, und ein Schreiben - wenn es dumm läuft - dann x-mal hin und her geht.
Zwischendurch kommen die Mitarbeiter, die bei irgendwelchen Aufgaben/ Angeboten/ Schwierigkeiten Rat und Unterstützung brauchen. Meine Türe steht immer offen - in meinen Augen ein absolutes Muss für einen guten Chef.
In der Regel gibt es am späten Nachmittag noch mal eine Besprechung mit meinem Betriebsleiter (schließlich sammelt sich ja wieder so einiges über den Tag).
Ach ja, die Emails... :roll:
Wenn ich Zeit habe, gehe ich in den Betrieb, schau mal nach dem Rechten und spreche mit den Arbeitern. Das kommt abends immer am besten, weil die Jungs dann sehen, dass sie nicht die einzigen sind, die "Spätschicht" arbeiten - erfahrungsgemäß hält das die Vorurteile über die "Sesselpupser" in Grenzen.
Telefonate mit Kollegen, die in anderen Werken arbeiten, führe ich auch bevorzugt abends. Erstens ist es dann ruhig und man kann ungestört reden (was sich je nach Thema als sehr fruchtbar erweist), und zweitens habe ich abends meist die besten Ideen für meine werksübergreifenden Aufgaben.
Irgendwann zwischen zwanzig und zweiundzwanzig Uhr (in letzter Zeit zum Glück die Ausnahme) verlasse ich unsere heiligen Hallen.
Auf der Heimfahrt lasse ich mir dann immer noch mal den Tag durch den Kopf gehen. Ich definiere Management als Aufgabe, seinen Leuten den Rücken so freizuhalten, dass sie ihre Arbeit gut machen können. Wenn mir das gelungen ist, dann war der Tag ein erfolgreicher Tag. Und wenn dann der Erfolg auch noch an den Zahlen abzulesen ist, dann bin ich mein Geld wert
Der Thread ist zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen... Will denn keiner mehr???
Also, ich versuch mal einen halbwegs typischen Tag zu beschreiben.
Morgens halb neun in Deutschland... Auf dem Weg in mein Büro - ein typisches Frauenbüro mit leicht wohnlichem Einschlag - rufe ich in jedes Zimmer ein fröhliches "Guten Morgen" und prüfe gleich mal die Stimmung meiner Leute ab, die um die Zeit bereits fleissig sind.
Erste Amtshandlung ist das Lesen der Emails, was meist auch mit dem ersten Schock des Tages einhergeht, weil irgendwie immer zu viele :roll: Je nachdem, was über dieses Medium an Arbeit reinflattert, bin ich damit schon erst mal gut beschäftigt.
Anschließend folgt der Weg zur Expressomaschine, um meinen Hallo-Wach-Latte-Macchiato zu machen. Bei der Gelegenheit werden meine Jungs im Verkauf besucht, die mir entweder die Horrornachrichten des jungen Tages berichten oder schwierige Fälle mit mir besprechen.
Irgendwann bringt mir meine Sekretärin dann die Eingangspost und die Unterschriftsmappe mit den Lieferantenrechnungen.
Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass zwischendurch Dutzende von Emails reinkommen... :roll:
Am späten Vormittag habe ich dann meist die erste Besprechung mit meinem Betriebsleiter über Dies und Das - je nachdem, was gerade Wichtiges ansteht (Personalfragen, Anschaffungen, Planung etc).
Mittagspause gibt es übrigens keine. Das hat sich leider im Lauf der Zeit erledigt, weil ich sonst abends gar nicht mehr raus komme... Ersatzweise folgt der Gang zur Expressomaschine - zweiter Latte Macchiato.
Am Nachmittag nehme ich mir meist drei, vier Aufgaben vor - hauptsächlich mit vertrieblichem Hintergrund. Das kann das Erstellen von Fachtexten, internen Berichten oder Strategiepapieren sein, aber auch die Bearbeitung von Aktionslisten, Auswertungen etc. Nebenbei erledige ich noch die anstehende Korrespondenz. Ich schreibe prinzipiell alles selbst, weil ich es für Nonsens halte, erst zu diktieren, damit es dann jemand anderes schreibt, man selbst Korrektur-liest bzw. ändert, und ein Schreiben - wenn es dumm läuft - dann x-mal hin und her geht.
Zwischendurch kommen die Mitarbeiter, die bei irgendwelchen Aufgaben/ Angeboten/ Schwierigkeiten Rat und Unterstützung brauchen. Meine Türe steht immer offen - in meinen Augen ein absolutes Muss für einen guten Chef.
In der Regel gibt es am späten Nachmittag noch mal eine Besprechung mit meinem Betriebsleiter (schließlich sammelt sich ja wieder so einiges über den Tag).
Ach ja, die Emails... :roll:
Wenn ich Zeit habe, gehe ich in den Betrieb, schau mal nach dem Rechten und spreche mit den Arbeitern. Das kommt abends immer am besten, weil die Jungs dann sehen, dass sie nicht die einzigen sind, die "Spätschicht" arbeiten - erfahrungsgemäß hält das die Vorurteile über die "Sesselpupser" in Grenzen.
Telefonate mit Kollegen, die in anderen Werken arbeiten, führe ich auch bevorzugt abends. Erstens ist es dann ruhig und man kann ungestört reden (was sich je nach Thema als sehr fruchtbar erweist), und zweitens habe ich abends meist die besten Ideen für meine werksübergreifenden Aufgaben.
Irgendwann zwischen zwanzig und zweiundzwanzig Uhr (in letzter Zeit zum Glück die Ausnahme) verlasse ich unsere heiligen Hallen.
Auf der Heimfahrt lasse ich mir dann immer noch mal den Tag durch den Kopf gehen. Ich definiere Management als Aufgabe, seinen Leuten den Rücken so freizuhalten, dass sie ihre Arbeit gut machen können. Wenn mir das gelungen ist, dann war der Tag ein erfolgreicher Tag. Und wenn dann der Erfolg auch noch an den Zahlen abzulesen ist, dann bin ich mein Geld wert

9 Dienstag, 19.
Juni 2007 um 23:03 Uhr
Als Vorgesetzte(r), darf man nicht nur delegieren, sondern man muß mit den Menschen umgehen können. Ansprechpartner sein. Da gebe ich Dir vollkommen Recht. :up:
Vielen Dank für den kleinen Einblick! :cowboy:
Neo
Als Vorgesetzte(r), darf man nicht nur delegieren, sondern man muß mit den Menschen umgehen können. Ansprechpartner sein. Da gebe ich Dir vollkommen Recht. :up:
Vielen Dank für den kleinen Einblick! :cowboy:
Neo
Anika
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10 Dienstag, 19.
Juni 2007 um 23:11 Uhr
Meist beginnt mein Arbeitstag um 9.00 Uhr.
Aufgestanden bin ich schon 5.30 Uhr, weil genug zu erledigen ist, bevor ich die Studiotür aufschließe.
Von 9.00 Uhr bis etwas 13.00 Uhr habe ich die ersten vier Kunden oder Kundinnen" bearbeitet. Ich habe Häute gereinigt, gepeelt, depiliert, massiert, Wimpern gefärbt, Augenbrauen gezupft und gefärbt und Masken der verschiedensten Art aufgetragen und wieder abgenommen.
Dabei immer wieder Gespräche über Gott und die Welt und über Eheprobleme.
Ich kenne mich in den Familien meiner Kunden aus, habe aber sofort alles wieder vergessen (bis zum nächsten Termin), wenn die betreffende Kundin das Studio verlässt. Reiner Selbstschutz, weil sonst meine Speicher überlaufen würden.
Kurz nach 13.00 Uhr ist eine mehr oder weniger kurze Kaffee- oder Essenspause. Meine Kinder kommen aus der Schule, und ich nehme mir ein bisschen Zeit.
Der Nachmittag vergeht in gleicher Weise wie der Vormittag.
Wenn ich Glück habe, stehen nach 18.00 Uhr keine Termine an.
Der Mittwoch ist immer ein harter Tag, denn der letzte Kunde verlässt häufig erst nach 21.00 Uhr mein Studio.
An solchen Tagen ist meine Mutter da, um sich um die Kinder zu kümmern.
Wen es interessiert und wer es noch nicht gelesen hat:
DAS gehört auch dazu:
/forum-showposts-9653-maenner-kosmetikstudio.html
Meist beginnt mein Arbeitstag um 9.00 Uhr.
Aufgestanden bin ich schon 5.30 Uhr, weil genug zu erledigen ist, bevor ich die Studiotür aufschließe.
Von 9.00 Uhr bis etwas 13.00 Uhr habe ich die ersten vier Kunden oder Kundinnen" bearbeitet. Ich habe Häute gereinigt, gepeelt, depiliert, massiert, Wimpern gefärbt, Augenbrauen gezupft und gefärbt und Masken der verschiedensten Art aufgetragen und wieder abgenommen.
Dabei immer wieder Gespräche über Gott und die Welt und über Eheprobleme.
Ich kenne mich in den Familien meiner Kunden aus, habe aber sofort alles wieder vergessen (bis zum nächsten Termin), wenn die betreffende Kundin das Studio verlässt. Reiner Selbstschutz, weil sonst meine Speicher überlaufen würden.
Kurz nach 13.00 Uhr ist eine mehr oder weniger kurze Kaffee- oder Essenspause. Meine Kinder kommen aus der Schule, und ich nehme mir ein bisschen Zeit.
Der Nachmittag vergeht in gleicher Weise wie der Vormittag.
Wenn ich Glück habe, stehen nach 18.00 Uhr keine Termine an.
Der Mittwoch ist immer ein harter Tag, denn der letzte Kunde verlässt häufig erst nach 21.00 Uhr mein Studio.
An solchen Tagen ist meine Mutter da, um sich um die Kinder zu kümmern.
Wen es interessiert und wer es noch nicht gelesen hat:
DAS gehört auch dazu:
/forum-showposts-9653-maenner-kosmetikstudio.html
11 Mittwoch, 20.
Juni 2007 um 00:32 Uhr
Fein, dass sich hier mal was tut. :up:
Susan: zu viel Kaffee ist ungesund
Hört sich sehr nach Stress an.
Anika: sind deine Kinder denn auch mal bei dir im Salon? Ist sicher sehr schwierig alleinerziehend zu sein und dann auch noch so lange arbeiten zu müssen.
Fein, dass sich hier mal was tut. :up:
Susan: zu viel Kaffee ist ungesund

Hört sich sehr nach Stress an.
Anika: sind deine Kinder denn auch mal bei dir im Salon? Ist sicher sehr schwierig alleinerziehend zu sein und dann auch noch so lange arbeiten zu müssen.
Anika
Mitgliedschaft beendet
Mitgliedschaft beendet
12 Mittwoch, 20.
Juni 2007 um 07:36 Uhr
So ganz allein bin ich nicht, Open.
Meine Eltern wohnen nicht weit von mir weg, und der Vater meiner Kinder ist auch vor Ort. Die Hauptarbeit liegt aber bei mir, und es funktioniert, weil ich tolle Kinder hab.
Die Kinder sind nicht mehr so klein und brauchen nun nicht ständig Aufsicht.
Ich bin jederzeit erreichbar, weil ich im Haus arbeite. Meine Tochter sitzt oft mit im Studio und beschäftigt sich. Für meinen Sohn ist das nichts, ganz klar, er lässt sich ab und zu mal sehen, damit ich mir keine Sorgen mache, und dann ist er wieder draußen.
Ich würde gern viel mehr Zeit mit ihnen verbringen und bin nicht glücklich darüber, dass es so ist, wie es ist. Ihr kennt vielleicht meine Ansichten noch aus dem Eva-Thread.
| Zitat von openMfly;136159 | |
|
So ganz allein bin ich nicht, Open.
Meine Eltern wohnen nicht weit von mir weg, und der Vater meiner Kinder ist auch vor Ort. Die Hauptarbeit liegt aber bei mir, und es funktioniert, weil ich tolle Kinder hab.
Die Kinder sind nicht mehr so klein und brauchen nun nicht ständig Aufsicht.
Ich bin jederzeit erreichbar, weil ich im Haus arbeite. Meine Tochter sitzt oft mit im Studio und beschäftigt sich. Für meinen Sohn ist das nichts, ganz klar, er lässt sich ab und zu mal sehen, damit ich mir keine Sorgen mache, und dann ist er wieder draußen.
Ich würde gern viel mehr Zeit mit ihnen verbringen und bin nicht glücklich darüber, dass es so ist, wie es ist. Ihr kennt vielleicht meine Ansichten noch aus dem Eva-Thread.
Anika
Mitgliedschaft beendet
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13 Mittwoch, 20.
Juni 2007 um 11:42 Uhr
Da dieser Thread doch sehr eng mit dem arbeitplatz-Thread zusammenhängt, ist hier noch mal der Link dazu.
/forum-showposts-9925-zeig-dei...nen-arbeitsplatz.html
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14 Mittwoch, 20.
Juni 2007 um 21:19 Uhr
Ach Open... dass sich mal um mich einer Sorgen macht *freu* Ja, Kaffee sollte nur in Massen konsumiert werden. Aber um ehrlich zu sein, bei mir wurde er mit der Anschaffung unserer High-Tech-Jura-Wundermaschine zum Lebenselexier. Das Gebräu, was da raus kommt, ist einfach göttlich :dreh: Und genau genommen braucht man ja auch was, worauf man sich am Arbeitsplatz freuen kann: bei mir sind es neben Kaffee mein schönes Büro und die guten Gespräche mit meinen Leuten. Sonst würde ich den Stress gar nicht verkraften.
Liebe Anika, ich kann mir den Spagat zwischen Familie und Beruf vorstellen. Bei dir ist es wohl tatsächlich deshalb ganz gut zu bewältigen, weil du die räumliche Nähe hast. Von daher hast du viel richtig gemacht
Deine Arbeit könnte ich auf jeden Fall nicht machen... Leuten im Gesicht rumpuhlen - igitt *schüttel*
Ach Open... dass sich mal um mich einer Sorgen macht *freu* Ja, Kaffee sollte nur in Massen konsumiert werden. Aber um ehrlich zu sein, bei mir wurde er mit der Anschaffung unserer High-Tech-Jura-Wundermaschine zum Lebenselexier. Das Gebräu, was da raus kommt, ist einfach göttlich :dreh: Und genau genommen braucht man ja auch was, worauf man sich am Arbeitsplatz freuen kann: bei mir sind es neben Kaffee mein schönes Büro und die guten Gespräche mit meinen Leuten. Sonst würde ich den Stress gar nicht verkraften.
Liebe Anika, ich kann mir den Spagat zwischen Familie und Beruf vorstellen. Bei dir ist es wohl tatsächlich deshalb ganz gut zu bewältigen, weil du die räumliche Nähe hast. Von daher hast du viel richtig gemacht
Deine Arbeit könnte ich auf jeden Fall nicht machen... Leuten im Gesicht rumpuhlen - igitt *schüttel*
Sting
Nicht registriert
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15 Donnerstag, 21.
Juni 2007 um 13:30 Uhr
Ich bin noch nicht fest irgendwo angestellt, sondern beende gerade mein zweites Studium. Ich bin zwar der Meinung, dass ich noch mehr Freiheiten habe, als der durchschnittliche Angestellte, aber ich liege nicht auf der faulen Haut, noch habe ich jemals das übliche Studentenleben geführt.
Da ich in einer anderen Stadt studiere und somit pendle und festgestellt habe, dass die Vorlesung nicht mein Medium ist, habe ich bislang mit sehr grossem Erfolg eine Art "Fernstudium" betrieben; d.h., ich lerne i.d.R. alles von zuhause und gehe nur zu Pflichtveranstaltungen. Ich überprüfe dabei zu Semesterbeginn die Literaturlisten und besorge mir die entsprechenden Bücher.
Ich stehe zwischen 5h und 8h morgens auf, trainiere meist vor dem Frühstück, wenn es die Zeit zulässt und begebe mich dann an meine Aufgaben. Dies ist meist etwas aus
-Literaturrecherche
-wissenschaftliche Texte erstellen
-Software entwickeln
-(simuliertes) Projektmanagement (Team von Studierenden führen; ist natürlich nicht vergleichbar mit echtem Projektmanagement, wenn's aber in die Hose geht, ist das jeweilige Fach futsch -> ein Semester länger studieren!)
-irgendwelche Pflicht-Seminare besuchen, um einen Einblick in die sog. 'Soft Skills' zu erhalten (Meine Güte! Ich bin ja auch so ein Fach*peep*! Ein Wunder, dass ich mich beim Einkaufen zurechtfinde!)
-Projektdokumentationen aktualisieren, Leistungsstand checken etc. (pro Semester ca. 5-7 Vorlesungen/Fächer und pro Fach ein Projekt, meist im Team, das über das ganze Semester geht und erfolgreich durchgeführt werden muss)
-Lernen: das Lernen fällt tatsächlich zuletzt an, da wir während des Semesters wirklich mit Projekten, Seminaren und Präsentationen überhäuft werden. Mein Glück, dass ich ein schneller Lerner bin (Erfahrung: 2 Wochen vor den Prüfungen zielorientiert und mit hohem Pensum lernen)
Nebenbei gebe ich manchmal Nachhilfe (mal mehr, mal weniger) und mache kleine Softwarejobs (Rent A Coder:How Software Gets Done ).
Ich bin froh, wenn der ganze Spass vorbei ist und ich endlich mal 'richtig' Geld verdienen kann.
@Susan
Das mit dem Kaffee kann ich sehr gut nachvollziehen und praktiziere ich ähnlich.
Bzgl. (Projekt-)Management hatte ich einmal ein interessantes Gespräch mit einem erfolgreichen Projektmanager, der mir von den sog. Tugenden des Projektmanagers erzählte:
-Demut
-Einsicht
-Ausdauer
-Freundlichkeit
-Empathie
-Führen durch Loben anstelle durch simples Herausstellen der Defizite
-Vertrauen
-Gelassenheit
Mich interessieren die Details Deiner Mitarbeiterführung - falls Du erzählen magst (evtl. in einem eigenen Thread, falls das nicht hierhin passen sollte).
Ciao.
Ich bin noch nicht fest irgendwo angestellt, sondern beende gerade mein zweites Studium. Ich bin zwar der Meinung, dass ich noch mehr Freiheiten habe, als der durchschnittliche Angestellte, aber ich liege nicht auf der faulen Haut, noch habe ich jemals das übliche Studentenleben geführt.
Da ich in einer anderen Stadt studiere und somit pendle und festgestellt habe, dass die Vorlesung nicht mein Medium ist, habe ich bislang mit sehr grossem Erfolg eine Art "Fernstudium" betrieben; d.h., ich lerne i.d.R. alles von zuhause und gehe nur zu Pflichtveranstaltungen. Ich überprüfe dabei zu Semesterbeginn die Literaturlisten und besorge mir die entsprechenden Bücher.
Ich stehe zwischen 5h und 8h morgens auf, trainiere meist vor dem Frühstück, wenn es die Zeit zulässt und begebe mich dann an meine Aufgaben. Dies ist meist etwas aus
-Literaturrecherche
-wissenschaftliche Texte erstellen
-Software entwickeln
-(simuliertes) Projektmanagement (Team von Studierenden führen; ist natürlich nicht vergleichbar mit echtem Projektmanagement, wenn's aber in die Hose geht, ist das jeweilige Fach futsch -> ein Semester länger studieren!)
-irgendwelche Pflicht-Seminare besuchen, um einen Einblick in die sog. 'Soft Skills' zu erhalten (Meine Güte! Ich bin ja auch so ein Fach*peep*! Ein Wunder, dass ich mich beim Einkaufen zurechtfinde!)
-Projektdokumentationen aktualisieren, Leistungsstand checken etc. (pro Semester ca. 5-7 Vorlesungen/Fächer und pro Fach ein Projekt, meist im Team, das über das ganze Semester geht und erfolgreich durchgeführt werden muss)
-Lernen: das Lernen fällt tatsächlich zuletzt an, da wir während des Semesters wirklich mit Projekten, Seminaren und Präsentationen überhäuft werden. Mein Glück, dass ich ein schneller Lerner bin (Erfahrung: 2 Wochen vor den Prüfungen zielorientiert und mit hohem Pensum lernen)
Nebenbei gebe ich manchmal Nachhilfe (mal mehr, mal weniger) und mache kleine Softwarejobs (Rent A Coder:How Software Gets Done ).
Ich bin froh, wenn der ganze Spass vorbei ist und ich endlich mal 'richtig' Geld verdienen kann.
@Susan
Das mit dem Kaffee kann ich sehr gut nachvollziehen und praktiziere ich ähnlich.
Bzgl. (Projekt-)Management hatte ich einmal ein interessantes Gespräch mit einem erfolgreichen Projektmanager, der mir von den sog. Tugenden des Projektmanagers erzählte:
-Demut
-Einsicht
-Ausdauer
-Freundlichkeit
-Empathie
-Führen durch Loben anstelle durch simples Herausstellen der Defizite
-Vertrauen
-Gelassenheit
Mich interessieren die Details Deiner Mitarbeiterführung - falls Du erzählen magst (evtl. in einem eigenen Thread, falls das nicht hierhin passen sollte).
Ciao.
16 Donnerstag, 21.
Juni 2007 um 22:31 Uhr
Hi Sting!
Du hast da ein hochinteressantes Thema angeschnitten. Alle von dir in Bezug auf Mitarbeiterführung aufgeführten Punkte sind Volltreffer. Ich schreib gerne was dazu in einem separaten Thread. Ob ich das heute noch starte oder erst am Wochenende, muss ich mal sehen. Nach einer gigantischen Gewitternacht, die gerade mal drei Stunden Schlaf zugelassen hat, bin ich heute nämlich nur ein Schatten meiner selbst...
Hi Sting!
Du hast da ein hochinteressantes Thema angeschnitten. Alle von dir in Bezug auf Mitarbeiterführung aufgeführten Punkte sind Volltreffer. Ich schreib gerne was dazu in einem separaten Thread. Ob ich das heute noch starte oder erst am Wochenende, muss ich mal sehen. Nach einer gigantischen Gewitternacht, die gerade mal drei Stunden Schlaf zugelassen hat, bin ich heute nämlich nur ein Schatten meiner selbst...
Sting
Nicht registriert
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17 Donnerstag, 21.
Juni 2007 um 22:43 Uhr
Ick freu mir.
Auf dass Du heute gut schlafen können wirst!
Ick freu mir.
Auf dass Du heute gut schlafen können wirst!
18 Samstag, 02.
Mai 2009 um 18:36 Uhr
Also ich bin Logopädin (inzwischen auch examiniert).
Morgens um 8:15 Uhr kommt der erste Patient, meist ein kleines Mädchen.
Um 9:00 Uhr kommt dann noch einer. Da meist Erwachsene.
Dann um 10:00 Uhr geh ich auf Hausbesuche in Pflegeheimen oder auch zuhause...
Um 12:00 Uhr bin ich zurück, mach kurz Mittagspause und schling n Brötchen runter.
Um 12:30 Uhr kommt der nächste und dann gehts durch bis 18:00 Uhr.
Dann hab ich Feierabend.
Und wenn mal jemand nich kommt oder absagt hab ich zwischendurch frei, kann noch was essen oder den Wocheneinkauf erledigen.....
noch Fragen?
Also ich bin Logopädin (inzwischen auch examiniert).
Morgens um 8:15 Uhr kommt der erste Patient, meist ein kleines Mädchen.
Um 9:00 Uhr kommt dann noch einer. Da meist Erwachsene.
Dann um 10:00 Uhr geh ich auf Hausbesuche in Pflegeheimen oder auch zuhause...
Um 12:00 Uhr bin ich zurück, mach kurz Mittagspause und schling n Brötchen runter.
Um 12:30 Uhr kommt der nächste und dann gehts durch bis 18:00 Uhr.
Dann hab ich Feierabend.
Und wenn mal jemand nich kommt oder absagt hab ich zwischendurch frei, kann noch was essen oder den Wocheneinkauf erledigen.....
noch Fragen?
19 Mittwoch, 08.
Juni 2011 um 04:48 Uhr
Nein,ich habe kein Problem. Und ich glaube,dass es sehr klar ist.Vielen Dank.
Nein,ich habe kein Problem. Und ich glaube,dass es sehr klar ist.Vielen Dank.
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