Globale Erderwärmung
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1 Freitag, 17.
November 2006 um 18:18 Uhr
Das Wetter der letzten Tage macht mir schon ein wenig angst wenn ich ehrlich bin. Es ist mitte November und es gibt Rekordtemperaturen von um die 22 Grad! Ich kann mich an kaum einen Winter erinnern an dem es ähnlich war.
Gerade in den letzten 5-6 Jahren kommt es mir von Jahr zu Jahr wärmer vor und der Winter fängt erst deutlich später an und der Sommer kommt später.
Vor ein paar Tagen habe ich eine Grafik gesehen die den Gehalt von CO² Gasen im zusammenhang mit der Temperatur über die letzten 650000 Jahre darstellt. Diese Grafik hat alleine in den letzten Jahrzehnten einen Ausschlag von rund 100% nach oben.
Was für folgen ein Anstieg der Durchschnittstemperatur um 1 Grad nach oben am Äquator haben kann ist auch sehr erschütternd. Viele Küstennahe Regionen würden überschwemmt werden. Davon ist dann auch Holland und die Nordseeküste betroffen. Mehrere hundermillionen Menschen würden ihre Heimatverlieren.
Die Gletscher und Polkappen schmelzen ab. Das führt auch im Innland zu massiven Überschwemmungen und anderen Katastrophen.
Stürme und Unwetterkatastrophen nehmen zu. Denkt mal an Amerika im letzten und vorletzten Jahr, die vielen Wirbelstürme und überschwemmungen. Eine Millionenstadt wurde weggespült.
Das Bevölkerungswachstum steigt an und die Ressourcen werden knapper. In etwas 50 Jahren sollen über 9 Milliarden Menschen den Erdball bevölkern. Derzeit sind es etwa 5 Milliarden.
Vieliecht hat einer von euch den Schwarm von Frank Schätzing gelesen. Das war zu teilen keine Horrorfiktion sondern ein mögliches Szenario.
Irgendwann wird eine Kettenreaktion ausgelöst, in dem sich Methan aus dem Meeresboden und aus den Permafrostböden löst und den Treibhauseffekt verstärkt. Niemand weiss genau, wann das der Fall sein wird. Aber leider hat selbst ein Besteller es nicht geschafft, dies zu einem Thema für die Gesellschaft, für Politik und Medien hat werden lassen. Vieleicht haben aber auch nur wenige den Inhalt für bare Münze genommen.
Mit der Technik und dem Wachstum von Wirtschaft und Finanzen ist das auch so eine Sache. Es wird in vielen Teilen der Welt einfach nicht möglich sein diese Ökologische Sinnvoll eizusetzen weil es so teuer ist. Viele der neuen Technologien können nur wir hier uns leisten. Da ist Entwicklungshilfe gefragt.
Auch wenn wir den Weltuntergang nicht komplett erleben werden, viele der Auswirkungen werden auch schon uns treffen. Denkt mal an den superheissen Sommer. Das wird in den nächsten Jahren noch viel schlimmer werden. Darunter haben auch viele junge Menschen schon jetzt gelitten.
Die Natur lässt halt nicht alles mit sich machen.
Was ich für meine Person sehr schlimm finde, das ich meistens nur dann auf Umweltschutz achte wenn es sich für mich auch finanziell lohnt.
Was meint ihr hierzu? Ich habe Angst und will meinen Beitrag leisten wo ich nur kann.
Das Wetter der letzten Tage macht mir schon ein wenig angst wenn ich ehrlich bin. Es ist mitte November und es gibt Rekordtemperaturen von um die 22 Grad! Ich kann mich an kaum einen Winter erinnern an dem es ähnlich war.
Gerade in den letzten 5-6 Jahren kommt es mir von Jahr zu Jahr wärmer vor und der Winter fängt erst deutlich später an und der Sommer kommt später.
Vor ein paar Tagen habe ich eine Grafik gesehen die den Gehalt von CO² Gasen im zusammenhang mit der Temperatur über die letzten 650000 Jahre darstellt. Diese Grafik hat alleine in den letzten Jahrzehnten einen Ausschlag von rund 100% nach oben.
Was für folgen ein Anstieg der Durchschnittstemperatur um 1 Grad nach oben am Äquator haben kann ist auch sehr erschütternd. Viele Küstennahe Regionen würden überschwemmt werden. Davon ist dann auch Holland und die Nordseeküste betroffen. Mehrere hundermillionen Menschen würden ihre Heimatverlieren.
Die Gletscher und Polkappen schmelzen ab. Das führt auch im Innland zu massiven Überschwemmungen und anderen Katastrophen.
Stürme und Unwetterkatastrophen nehmen zu. Denkt mal an Amerika im letzten und vorletzten Jahr, die vielen Wirbelstürme und überschwemmungen. Eine Millionenstadt wurde weggespült.
Das Bevölkerungswachstum steigt an und die Ressourcen werden knapper. In etwas 50 Jahren sollen über 9 Milliarden Menschen den Erdball bevölkern. Derzeit sind es etwa 5 Milliarden.
Vieliecht hat einer von euch den Schwarm von Frank Schätzing gelesen. Das war zu teilen keine Horrorfiktion sondern ein mögliches Szenario.
Irgendwann wird eine Kettenreaktion ausgelöst, in dem sich Methan aus dem Meeresboden und aus den Permafrostböden löst und den Treibhauseffekt verstärkt. Niemand weiss genau, wann das der Fall sein wird. Aber leider hat selbst ein Besteller es nicht geschafft, dies zu einem Thema für die Gesellschaft, für Politik und Medien hat werden lassen. Vieleicht haben aber auch nur wenige den Inhalt für bare Münze genommen.
Mit der Technik und dem Wachstum von Wirtschaft und Finanzen ist das auch so eine Sache. Es wird in vielen Teilen der Welt einfach nicht möglich sein diese Ökologische Sinnvoll eizusetzen weil es so teuer ist. Viele der neuen Technologien können nur wir hier uns leisten. Da ist Entwicklungshilfe gefragt.
Auch wenn wir den Weltuntergang nicht komplett erleben werden, viele der Auswirkungen werden auch schon uns treffen. Denkt mal an den superheissen Sommer. Das wird in den nächsten Jahren noch viel schlimmer werden. Darunter haben auch viele junge Menschen schon jetzt gelitten.
Die Natur lässt halt nicht alles mit sich machen.
Was ich für meine Person sehr schlimm finde, das ich meistens nur dann auf Umweltschutz achte wenn es sich für mich auch finanziell lohnt.
Was meint ihr hierzu? Ich habe Angst und will meinen Beitrag leisten wo ich nur kann.
2 Freitag, 17.
November 2006 um 22:36 Uhr
Wachstum ist der Feind der Umwelt. Durch den Idee eines stetigen Wirtschaftswachstums haben wir uns ja erst richtig in die Scheisse manövriert.
Wenn man allein das Wirtschaftswachstum Chinas anguckt, müsste man eigentlich Angst bekommen.
Wenn die es schaffen, unseren LebensStandard einzuholen, dann gute Nacht!
Effizienzrevolution ist sicher nötig. Aber das reicht nicht.
Wir (der Westen) müssen unseren LebensStandard drastisch zurück schrauben.
Es gibt das Konzept des ecological footprints.
(Ecological footprint - Wikipedia, the free encyclopedia )
Das ist eine Zahl, die angibt, wie groß die Fläche sein muss, die ein bestimmtes Gebiet/ Land benötigt, um seine Güter zu produzieren und seinen Abfall zu entsorgen.
Diese Fläche ist bei den postindustrialistischen Ländern weit höher als die eigentliche Landfläche.
Woher wird die fehlende Fläche genommen?
Aus der dritten Welt. Die Leiden, dass es uns gut geht.
Wenn alle Menschen unter gleichen Bedingungen leben sollen, ist das nur möglich, wenn wir hier ganz große Meister im Verzichten werden.
Denn die Erde hat die Tragfähigkeit überhaupt nicht, allen Menschen diesen LebensStandard zu bieten.
Zur Entwicklungshilfe:
Die gehört abgeschafft. Das ist genau der falsche Weg.
Die dritte Welt wird finanziell abhängig von uns gemacht.
Sie baut keine eigene Subsistenzwirtschaft auf. Sie verramscht nur noch Rohstoffe billig an uns. So entwickeln die sich nie. Wir zerstören ihre Wirtschaft und halten sie klein.
Wie schon gesagt: Ansprüche runterschrauben.
Öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Das Haus/ die Wohnung wärmedämmen.
Über Solarkollektoren nachdenken.
Das 2 Wassersystem einplanen, beim Haus bauen (Duschwasser wird für Toilette genutzt).
Wenig bis gar kein Auto fahren.
Lokale Kleinbetriebe und Bauern unterstützen.
Große transnationale Unternehmen boykottieren.
Verpackungsmüll vermeiden.
Gibt da vieles was man tun kann.
Ich halte mich da nicht strikt an alles (hab z.B. keinen Einfluss auf die Ausbauten meiner Wohnung), versuche aber zumindest meinen KonsumStandard nicht ausufern zu lassen und kaufe meist nur, was ich auch für nötig halte.
| Zitat von Cornhulio;124989 | |
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Wachstum ist der Feind der Umwelt. Durch den Idee eines stetigen Wirtschaftswachstums haben wir uns ja erst richtig in die Scheisse manövriert.
Wenn man allein das Wirtschaftswachstum Chinas anguckt, müsste man eigentlich Angst bekommen.
Wenn die es schaffen, unseren LebensStandard einzuholen, dann gute Nacht!
Effizienzrevolution ist sicher nötig. Aber das reicht nicht.
Wir (der Westen) müssen unseren LebensStandard drastisch zurück schrauben.
Es gibt das Konzept des ecological footprints.
(Ecological footprint - Wikipedia, the free encyclopedia )
Das ist eine Zahl, die angibt, wie groß die Fläche sein muss, die ein bestimmtes Gebiet/ Land benötigt, um seine Güter zu produzieren und seinen Abfall zu entsorgen.
Diese Fläche ist bei den postindustrialistischen Ländern weit höher als die eigentliche Landfläche.
Woher wird die fehlende Fläche genommen?
Aus der dritten Welt. Die Leiden, dass es uns gut geht.
Wenn alle Menschen unter gleichen Bedingungen leben sollen, ist das nur möglich, wenn wir hier ganz große Meister im Verzichten werden.
Denn die Erde hat die Tragfähigkeit überhaupt nicht, allen Menschen diesen LebensStandard zu bieten.
Zur Entwicklungshilfe:
Die gehört abgeschafft. Das ist genau der falsche Weg.
Die dritte Welt wird finanziell abhängig von uns gemacht.
Sie baut keine eigene Subsistenzwirtschaft auf. Sie verramscht nur noch Rohstoffe billig an uns. So entwickeln die sich nie. Wir zerstören ihre Wirtschaft und halten sie klein.
| Zitat von Cornhulio;124989 | |
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Wie schon gesagt: Ansprüche runterschrauben.
Öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Das Haus/ die Wohnung wärmedämmen.
Über Solarkollektoren nachdenken.
Das 2 Wassersystem einplanen, beim Haus bauen (Duschwasser wird für Toilette genutzt).
Wenig bis gar kein Auto fahren.
Lokale Kleinbetriebe und Bauern unterstützen.
Große transnationale Unternehmen boykottieren.
Verpackungsmüll vermeiden.
Gibt da vieles was man tun kann.
Ich halte mich da nicht strikt an alles (hab z.B. keinen Einfluss auf die Ausbauten meiner Wohnung), versuche aber zumindest meinen KonsumStandard nicht ausufern zu lassen und kaufe meist nur, was ich auch für nötig halte.
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3 Sonntag, 19.
November 2006 um 11:18 Uhr
fällt mir ebenfalls auf und bereitet mir grosse sorgen. ich kann auch nicht so recht verstehen, wie man sich darüber freuen kann, das es im november noch so warm ist. natürlich sollte man sich grundsätlich über das freuen was einem geboten wird. denkt man aber mal ein wenig darüber nach, verblasst doch die freude sehr schnell.
ich bin auch über die geschwindigkeit dieser entwicklung sehr überrascht. vor ein paar jahren wurde noch darüber debatiert, das sich der klimawandel in 50 oder mehr jahren zeigen und auswirken wird. was sich aber gerade ereignet lässt schlimmes erahnen. wenn das jetzt wirklich von jahr zu jahr zunimmt dann mal gute nacht.
beruht aber nicht deren erfolg darauf, das sie im grunde viel anspruchsloser sind als wir? wenn ich an gewerkschaftsschutz, arbeitszeiten, urlaubsanspruch, gehalt, rente, etc. denke: wenn einige dieser dinge bei uns runtergeregelt würden, wären wir was den export angeht doch auch viel erfolgreicher.
was verstehst du unter effizienzrevolution? ich kann mir zwar etwas darunter vorstellen, der begriff ist mir aber eigentlich nicht geläufig. deshalb bitte ich um aufklärung.
ich glaube viele dieser hochgelobten bedingungen sind überhaupt nicht notwendig um ein gutes leben zu führen. natürlich ist es aus meiner position heraus einfach das so zu schreiben.
ohne einen bestimmten grad an luxus sind wir hier im westen nämlich garnichts. mode und andere luxusgüter sind doch genau das, was uns zu individuellen menschen werden lässt. jedenfalls wird uns das von kleinauf eingetrichtert. hier liegt wohl eines unserer probleme.
wenn ich mir jetzt andere länder die bei weitem keine so grosse industrielle entwicklung vorzuweisen haben angucke: die sind im grunde vieleicht sogar glücklicher als wir. gute beispiele sind doch zb. depressionen wenn jemand arbeitslos wird und sich bestimmte dinge nicht mehr leisten kann um mithalten zu können. solche "leiden" gibts wohl nur in der westlichen welt.
vieles von dem was du hier als beispiel nennst, muss man sich auch leisten können.
ich gehe gerne im biomarkt und beim örtlichen bauern lebensmittel einkaufen (transfer kaffee und kakao, schokolade und andere süssigkeiten). allerdings hat das alles einen gewaltigen preis den ich mir auch nicht immer leisten kann/will. natürlich verzichte ich auch oftmals auf bestimmte güter. auf andere hingegen bin ich angewiesen: ich muss z.b. ca. 5 x in der woche mit meinem pkw rund 60 km zurücklegen, um an meinen arbeitsplatz zu gelangen. alternative verkehrmittel können mich nicht dorthin befördern.
| Zitat | |
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fällt mir ebenfalls auf und bereitet mir grosse sorgen. ich kann auch nicht so recht verstehen, wie man sich darüber freuen kann, das es im november noch so warm ist. natürlich sollte man sich grundsätlich über das freuen was einem geboten wird. denkt man aber mal ein wenig darüber nach, verblasst doch die freude sehr schnell.
ich bin auch über die geschwindigkeit dieser entwicklung sehr überrascht. vor ein paar jahren wurde noch darüber debatiert, das sich der klimawandel in 50 oder mehr jahren zeigen und auswirken wird. was sich aber gerade ereignet lässt schlimmes erahnen. wenn das jetzt wirklich von jahr zu jahr zunimmt dann mal gute nacht.
| Zitat | |
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beruht aber nicht deren erfolg darauf, das sie im grunde viel anspruchsloser sind als wir? wenn ich an gewerkschaftsschutz, arbeitszeiten, urlaubsanspruch, gehalt, rente, etc. denke: wenn einige dieser dinge bei uns runtergeregelt würden, wären wir was den export angeht doch auch viel erfolgreicher.
| Zitat | |
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was verstehst du unter effizienzrevolution? ich kann mir zwar etwas darunter vorstellen, der begriff ist mir aber eigentlich nicht geläufig. deshalb bitte ich um aufklärung.
| Zitat | |
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ich glaube viele dieser hochgelobten bedingungen sind überhaupt nicht notwendig um ein gutes leben zu führen. natürlich ist es aus meiner position heraus einfach das so zu schreiben.
ohne einen bestimmten grad an luxus sind wir hier im westen nämlich garnichts. mode und andere luxusgüter sind doch genau das, was uns zu individuellen menschen werden lässt. jedenfalls wird uns das von kleinauf eingetrichtert. hier liegt wohl eines unserer probleme.
wenn ich mir jetzt andere länder die bei weitem keine so grosse industrielle entwicklung vorzuweisen haben angucke: die sind im grunde vieleicht sogar glücklicher als wir. gute beispiele sind doch zb. depressionen wenn jemand arbeitslos wird und sich bestimmte dinge nicht mehr leisten kann um mithalten zu können. solche "leiden" gibts wohl nur in der westlichen welt.
| Zitat | |
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vieles von dem was du hier als beispiel nennst, muss man sich auch leisten können.
ich gehe gerne im biomarkt und beim örtlichen bauern lebensmittel einkaufen (transfer kaffee und kakao, schokolade und andere süssigkeiten). allerdings hat das alles einen gewaltigen preis den ich mir auch nicht immer leisten kann/will. natürlich verzichte ich auch oftmals auf bestimmte güter. auf andere hingegen bin ich angewiesen: ich muss z.b. ca. 5 x in der woche mit meinem pkw rund 60 km zurücklegen, um an meinen arbeitsplatz zu gelangen. alternative verkehrmittel können mich nicht dorthin befördern.
4 Sonntag, 19.
November 2006 um 12:41 Uhr
Was du hier ins Feld führst, sind gerade die negativen Aspekte der chinesischen Wirtschaft.
Die ausbeuterischen Bedingungen die da noch herrschen und die Lohnstückkosten niedrig halten.
Mit unserem LebensStandard meinte ich vor allem, unseren GüterStandard.
Z.B. müsste in Deutschland auf ungefähr jede zweite Person ein Auto kommen.
In China entwickelt sich die Automobilindustrie auch immer weiter.
Aber wenn da unser Standard erreicht wird und jeder zweite ein Auto fährt, sind die ökologischen Konsequenzen wohl klar: viel mehr Abgase, viel mehr Umweltverschmutzung, noch größere Ausbeutung der nicht erneuerbaren Rohstoffe.
Und das Auto ist nur ein Gut. Es geht weiter bei elektronischen Gütern, Kleidungsmode, usw....
Technologien, die mit weniger Materialeinsatz und weniger Schadstoff- und Abfallaufkommen das gleiche oder ein besseres Ergebnis erzielen.
Das bezweifle ich doch stark, dass die Länder der dritten Welt glücklichere Menschen beheimaten.
Die haben zwar andere Probleme, aber diese sind weitaus schwerwiegender als Depressionen.
Und Depressionen gibts dort auch.
Dazu kommt, dass die westlichen Medien unseren LebensStandard weltweit verbreiten und als erstrebenswert anpreisen.
Also die Menschen, die überhaupt nichts von der "schönen" westlichen Welt wissen, sind eindeutig in der Unterzahl und am aussterben.
Wer ein Haus baut, der kann sich auch die nötige ökologische Bauweise leisten.
Eine bessere Wärmedämmung lässt sich schon allein durch die Heiskostenersparnisse finanzieren auf einen mittelfristigen Zeitraum gesehen.
Beim Bauern am Markt ist das Gemüse nicht wirklich viel teurer, wie in Supermärkten.
Es muss ja nicht das Bio Siegel sein.
Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen ausgebaut werden, damit die Nutzung auch wirklich Sinn macht.
| Zitat von Giganto;125084 | |
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Was du hier ins Feld führst, sind gerade die negativen Aspekte der chinesischen Wirtschaft.
Die ausbeuterischen Bedingungen die da noch herrschen und die Lohnstückkosten niedrig halten.
Mit unserem LebensStandard meinte ich vor allem, unseren GüterStandard.
Z.B. müsste in Deutschland auf ungefähr jede zweite Person ein Auto kommen.
In China entwickelt sich die Automobilindustrie auch immer weiter.
Aber wenn da unser Standard erreicht wird und jeder zweite ein Auto fährt, sind die ökologischen Konsequenzen wohl klar: viel mehr Abgase, viel mehr Umweltverschmutzung, noch größere Ausbeutung der nicht erneuerbaren Rohstoffe.
Und das Auto ist nur ein Gut. Es geht weiter bei elektronischen Gütern, Kleidungsmode, usw....
| Zitat von Giganto;125084 | |
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Technologien, die mit weniger Materialeinsatz und weniger Schadstoff- und Abfallaufkommen das gleiche oder ein besseres Ergebnis erzielen.
| Zitat von Giganto;125084 | |
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Das bezweifle ich doch stark, dass die Länder der dritten Welt glücklichere Menschen beheimaten.
Die haben zwar andere Probleme, aber diese sind weitaus schwerwiegender als Depressionen.
Und Depressionen gibts dort auch.
Dazu kommt, dass die westlichen Medien unseren LebensStandard weltweit verbreiten und als erstrebenswert anpreisen.
Also die Menschen, die überhaupt nichts von der "schönen" westlichen Welt wissen, sind eindeutig in der Unterzahl und am aussterben.
| Zitat von Giganto;125084 | |
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Wer ein Haus baut, der kann sich auch die nötige ökologische Bauweise leisten.
Eine bessere Wärmedämmung lässt sich schon allein durch die Heiskostenersparnisse finanzieren auf einen mittelfristigen Zeitraum gesehen.
Beim Bauern am Markt ist das Gemüse nicht wirklich viel teurer, wie in Supermärkten.
Es muss ja nicht das Bio Siegel sein.
Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen ausgebaut werden, damit die Nutzung auch wirklich Sinn macht.
5 Mittwoch, 22.
November 2006 um 21:02 Uhr
genau darauf ruht doch auch deren erfolg. wenn sie mit ihren lohn- und lebensStandards gleichziehen, sind sie was den export angeht mit sicherheit auch bei weitem nicht mehr so erfolgreich. denn dann können sie nicht mehr zu den günstigen preisen verkaufen. der export wird sinken.
so habe ich dich auch verstanden, was den güterStandard angeht.
meine formulierung war ein wenig arrogant, das räume ich ein.
was ich im gerunde versuche zu sagen: man kann auch mit wenig konsumgütern gut und zufrieden leben. wohlstand bedeutet nicht gleichzeitig auch --> glücklich.
ich hab mich mit dem thema hausbau noch nicht wirklich befasst. was mir aber auch als laie klar ist: sowas will erstmal vorfinanziert werden. da viele familien sehr genau kalkulieren müssen kann ich mir ehrlichgesagt nicht vorstellen das da 50.000 - 100.000 € mehr oder weniger keine rolle spielen.
vor allem müssen die öffentlichen verkehrsmittel sehr viel günstiger werden. wenn ich die wahl habe mit dem auto oder dem bus in die innenstadt zu fahren, um mal kurz etwas zu erledigen, die fahrt mit dem auto aber trotz parkhausgebühren günstiger ist, dann stimmt einfach etwas nicht.
| Zitat | |
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genau darauf ruht doch auch deren erfolg. wenn sie mit ihren lohn- und lebensStandards gleichziehen, sind sie was den export angeht mit sicherheit auch bei weitem nicht mehr so erfolgreich. denn dann können sie nicht mehr zu den günstigen preisen verkaufen. der export wird sinken.
| Zitat | |
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so habe ich dich auch verstanden, was den güterStandard angeht.
| Zitat | |
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meine formulierung war ein wenig arrogant, das räume ich ein.
was ich im gerunde versuche zu sagen: man kann auch mit wenig konsumgütern gut und zufrieden leben. wohlstand bedeutet nicht gleichzeitig auch --> glücklich.
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ich hab mich mit dem thema hausbau noch nicht wirklich befasst. was mir aber auch als laie klar ist: sowas will erstmal vorfinanziert werden. da viele familien sehr genau kalkulieren müssen kann ich mir ehrlichgesagt nicht vorstellen das da 50.000 - 100.000 € mehr oder weniger keine rolle spielen.
| Zitat | |
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vor allem müssen die öffentlichen verkehrsmittel sehr viel günstiger werden. wenn ich die wahl habe mit dem auto oder dem bus in die innenstadt zu fahren, um mal kurz etwas zu erledigen, die fahrt mit dem auto aber trotz parkhausgebühren günstiger ist, dann stimmt einfach etwas nicht.

