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mehrwertsteuer bei gerbaucht-teilen??

mehrwertsteuer bei gerbaucht-teilen??


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PEOPLES
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1    Samstag, 25. November 2006 um 20:37 Uhr
      

hi,

die frage ist, ob man bei gebrauchten teilen, zum beispiel von ebay, den eine mehrwertsteuer bezahlen muss? den rein theoretisch, wurden ja irgendwannmal auf den vollen kaufpreis bereits diese steuer erhoben, also kann sie ja eigentlcih nciht nochmal auf dasselbe, aber nun gebrauchte teil erhoben werden, selbst wenn es von einem "händler" kommt.
dieser hat ja bei dem ankauf des gebrauchtteils auch keine mehrwertsteuer bezahlt?

ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt:bier:

danke


powersofti
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2    Samstag, 25. November 2006 um 22:11 Uhr
      

Als Händler muss man immer die Mehrwertsteuer an den Staat abführen.



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PEOPLES
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3    Sonntag, 26. November 2006 um 15:27 Uhr
      

aber doch nicht für gebrauchte teile, bei dennen wurde sie ja schonmal abgeführt, ansonsten wär es ja theoretisch möglcih für eine ware im wert von etwa 100 euro genausoviel oder mehr steuern zu zahlen.


Giganto
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4    Sonntag, 26. November 2006 um 16:55 Uhr
      

deine frage lautet also: werden gebrauchte gegenstände nach der mehrwertsteuer erhöhung teurer? ich denke schon. der endpreis für den verbraucher steigt ja. das sollte sich also - mehrwertsteuer erhöhung hin oder her- auch auf den endkundenpreis und die wertsteigerung bzw. wertminderung auswirken (denke ich).


masso
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5    Sonntag, 26. November 2006 um 19:02 Uhr
      

Nur bei Waren vom Händler. Daher sind auch z.B. Autos, die man von Privat erwirbt, günstiger, da hier die MWSt entfällt ...


PEOPLES
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6    Sonntag, 26. November 2006 um 22:45 Uhr
      

 Zitat
Nur bei Waren vom Händler. Daher sind auch z.B. Autos, die man von Privat erwirbt, günstiger, da hier die MWSt entfällt ...


aber das beist sich doch, warum sollte der staat nichts haben wollen, wenn man etwas privat verkauft, oder im umkehrschluss, warum muss der händler bei gebrauchten teilen mehrwertsteuer abführen, bzw. muss er das überhaupt??

ich behaupte nämlcih nein.

die problematik besteht ja darin, das es im nächsten jahr 19% unterscheid sind, die zwischen mit und ohne mehrwertsteuer liegen.
sprich wenn ein händler mir eine gebrauchte ware verkauft, und behauptet er muss vom kaufpreis eh ncoh 19% abführen, so "betrügt" er mcih doch um genau 19%.

so muss ja ein gastronom in der metro auch keine mehrwertsteuer bezahlen, wenn er das entsprechende gewerbe hat, sonst würde er ja 2mal 19% mehrwertsteuer für seine waren abführen.


masso
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7    Sonntag, 26. November 2006 um 22:53 Uhr
      

 Zitat von PEOPLES;125673
aber das beist sich doch, warum sollte der staat nichts haben wollen, wenn man etwas privat verkauft, oder im umkehrschluss, warum muss der händler bei gebrauchten teilen mehrwertsteuer abführen, bzw. muss er das überhaupt??

ich behaupte nämlcih nein.


Steuern sind nicht unbedingt mein Steckenpferd, dennoch haben sie mich einen großen Teil meines Studiums begleitet. Von daher behaupte ich: ja. Zwinker

Der Staat würde sicherlich schon ganz gerne etwas daran verdienen, wenn Privatleute untereinander etwas verkaufen. Aber neben der Tatsache, dass - vereinfacht ausgedrückt - ein "Nicht-Händler" nicht umsatzsteuerpflichtig ist, wie würdest Du denn die Umsatzsteuer abführen wollen, wenn Du mir z.B. Deinen alten Rechner verkaufen würdest bzw. wie sollte der Staat dieses kontrollieren wollen? Fällt der Groschen? :naughty:


 Zitat von PEOPLES;125673
die problematik besteht ja darin, das es im nächsten jahr 19% unterscheid sind, die zwischen mit und ohne mehrwertsteuer liegen.
sprich wenn ein händler mir eine gebrauchte ware verkauft, und behauptet er muss vom kaufpreis eh ncoh 19% abführen, so "betrügt" er mcih doch um genau 19%.


Ein Händler ist umsatzsteuerpflichtig. Von daher muss er bei Ware Umsatzsteuer abführen ...


PEOPLES
Grünschnabel

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8    Montag, 27. November 2006 um 09:02 Uhr
      

also wäre es theoretisch möglich, für einen gegenstand im wert von sagen wir 100 euro, innerhalb eines jahres 1000 euro steuern zu zahlen?
das entbirgt ja jeglicher logik.


Giganto
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9    Montag, 27. November 2006 um 14:34 Uhr
      

da mich diese geschichte auch brennend interessiert, habe ich gerade bei meinem zuständigen finanzamt angerufen. eigentlich sollten die mir ja auskunft erteilen können. mit 4 sachbearbeiterinnen habe ich gesprochen und wurde von einer zur anderen weiterverbungen, bisher leider ohne erfolg. die 5. sachbearbeiterin ist nämlich in teilzeit beschäftigt und hatte eine bandansage. dann war das gespräch beendet.

ich probier es jetzt aber direkt nochmal. ich geb nicht auf.

beim finanzministerium in nrw: Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen

arbeitet um diese uhrzeit scheinbar niemand mehr. da ich eine telefonflatrate habe, versuche ich es jetzt mal in bayern. die bayern sollen doch sehr gründlich und ordentlich sein. dort wird man mir sicher helfen können :mrgreen:

bayern ---> fehlanzeige!

beim bundesministerium für finanzen: Bundesministerium der Finanzen: Kontakt

arbeitet um diese zeit scheinbar auch niemand mehr. komisch, eigentlich sollten öffentlich bedienstete doch jetzt nach leistung und nicht mehr pauschal vergütet werden. ist wohl noch nicht bis nach bayern und berlin vorgedrungen. vieleicht ist es ihnen aber auch egal.


masso
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10    Montag, 27. November 2006 um 19:32 Uhr
      

 Zitat von PEOPLES;125680
also wäre es theoretisch möglich, für einen gegenstand im wert von sagen wir 100 euro, innerhalb eines jahres 1000 euro steuern zu zahlen?
das entbirgt ja jeglicher logik.


Was? Hää? Bitte erklär mir das mal ...

Hier, zum nachlesen: UStG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis


Giganto
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11    Montag, 27. November 2006 um 19:44 Uhr
      

 Zitat von masso;125709
Was? Hää? Bitte erklär mir das mal ...

Hier, zum nachlesen: UStG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis


naja, ich stelle mir seine beschreibung folgendermassen vor:

ein artikel wird 10 x ge- und wieder verkauft innerhalb eines jahres. jedesmal würde bei dieser theorie steuer fällig.

also ich finde das relativ schlüssig: es würde ja handelbetrieben, für den man zahlen muss. du bezahlst ja quasi den handel des gegenstands. der grundpreis- also der nettopreis- bleibt ja er gleiche.

@masso: was findet man denn auf dieser webseite? was willst du uns damit sagen? Zwinker


masso
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12    Montag, 27. November 2006 um 20:05 Uhr
      

 Zitat von Giganto;125711
naja, ich stelle mir seine beschreibung folgendermassen vor:

ein artikel wird 10 x ge- und wieder verkauft innerhalb eines jahres. jedesmal würde bei dieser theorie steuer fällig.

also ich finde das relativ schlüssig: es würde ja handelbetrieben, für den man zahlen muss. du bezahlst ja quasi den handel des gegenstands. der grundpreis- also der nettopreis- bleibt ja er gleiche.


Findet das ganze zwischen Privatleuten, Händlern, Händlern und Privatleuten statt? Das ist ein großer Unterschied. So kann man da nichts zu sagen ...


 Zitat von Giganto;125711
@masso: was findet man denn auf dieser webseite? was willst du uns damit sagen? Zwinker


Das ist das UStG. Dort steht alles drin, ... wenn auch sehr verschachtelt. Zwinker


      

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