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über das älter werden

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Lykaon
Grünschnabel

Beiträge: 4365


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Dabei seit: 04. Mar 2006
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61    Dienstag, 12. Dezember 2006 um 17:13 Uhr
      

Für mich ist die Frage, wie lang man eine Arbeit bzw. eine Aufgabe durchzieht. ein paar Jahre, 2-3, vieleicht 10, möglicherweise 20, fast immer auf demselben Niveau. Für Menschen, de sich in einem Plan von Arbeitschritten bewegen, sind Änderungen mit sehr viel mehr Arbeitsaufwand und -energie verbunden, als für Menschen, die flexible Arbeiten tun (müssen).

Wie ich bei meinen Kollegen sehe... ich arbeite länger als diese, aber sie haben daheim noch Frau und Kinder. Eine Verlängerung der Arbeitszeit hier führt daheim zu zusätzlichem Stress, und ... Kinder und Frau/Mann fordern ihr Recht. Ohne Arbeitsteilung ist das für mich sehr schwierig vorzustellen oder durchzuführen.

Wie ich bereits das 3. Mal sage Zwinker gehts ums Älterwerden oder das Gefühl, das Bemerken...?

Nachtrag: Wie hoch ist eure Verteilung: Arbeit (incl. Arbeitsweg), Schlafen und Restzeit (genauer gesagt: Freizeit)? Meine liegt bei 11/7/6 (bin also zufrieden)


Sting

Nicht registriert
62    Dienstag, 12. Dezember 2006 um 19:18 Uhr
      

@powersofti
Ich kann durchaus nachvollziehen, was es bedeuten muss, alleinerziehend zu sein. Meine Mutter hat meine zwei Geschwister und mich alleine grossgezogen, das Geld verdient und nebenbei noch ein Studium begonnen und abgeschlossen.
Nie hat meine Mutter sich jedoch mit anderen gemessen und behauptet, sie habe mit Abstand den härtesten Job.

Es gab keine Babysitter oder dergleichen. Ich selbst war noch ziemlich jung, als ich anfing, im Haushalt mitzuhelfen und auf meine jüngeren Geschwister aufzupassen (zum Kindergarten bringen und von dort abholen, Hausaufgabenbetreuung etc.).


@Lykaon

12/5-6/6-7


Cornhulio
Grünschnabel

Beiträge: 348


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Dabei seit: 09. Nov 2006
Letzter Login: 15. Aug 2007
 
63    Dienstag, 12. Dezember 2006 um 19:41 Uhr
      

Frauen bewerten das Muttersein viel zu hoch, das ist meine Erfahrung mit der Materie. Warum bedeutet das eigentlich immer nur Streß? Was ist mit den Freuden des Mutterseins. Wieso sprecht ihr nicht darüber? Hat man sich doch meistens selbst ausgesucht.


rocherie
Grünschnabel

Beiträge: 436


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Dabei seit: 20. Oct 2006
Letzter Login: 12. Jan 2008
 
64    Dienstag, 12. Dezember 2006 um 20:11 Uhr
      

 Zitat von Cornhulio;126709
Frauen bewerten das Muttersein viel zu hoch, das ist meine Erfahrung mit der Materie. Warum bedeutet das eigentlich immer nur Streß? Was ist mit den Freuden des Mutterseins. Wieso sprecht ihr nicht darüber? Hat man sich doch meistens selbst ausgesucht.


Richtig! Mutter-sein ist schon was sehr schönes - mit keinem anderen "Job" vergleichbar. Dennoch sitzt frau nicht den ganzen Tag an der Sandkiste oder hält Kaffeschwätzchen mit Freundinnen.

Ich persönlich empfinde das Leben als sehr angefüllt, manchmal auch anstregend. Streß würd ich nicht sagen - trotz Vollzeitberuf und Mutter-sein.

Ich empfinde es anstregend wenn ich erst nach 2 uhr morgens ins Bett komme und brauche heute länger bis ich mich davon erholt hab; drei Tage und ich bin wieder fit *seufz*.

Aber ich hab auch nimmer den Ehrgeiz die Nacht zum Tag machen zu wollen - ich geh einfach ins Bett wenn ich müde bin *lach*.

Ist wohl einfach eine Verschiebung der Prioritäten....


masso
Grünschnabel

Beiträge: 3547


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Dabei seit: 01. Jan 2006
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65    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 00:25 Uhr
      

 Zitat von Wisdom;126623
also ich finde das Alter genial - ich will keine zwanzig mehr sein...

man ist ruhiger, souveräner, hat mehr Menschenkenntnisse, endlich einen Körper mit dem man auch zufrieden ist, man verdient wenigstens genug Kohle um sich was zu leisten -> mehr Selbstvertrauen etc.

kurz gesagt: man wird langsam ein Kerl!


Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich bin mit meiner Situation, meinem Alter, meiner Erfahrung, meinen Fehlern etc. rundum zufrieden. So wie es ist, ist es gut. Den Weg hierhin möchte ich nicht noch einmal gehen. Zwinker


Aber darum geht es in dem Thread eigentlich auch gar nicht. Die Aussage war eigentlich nur, dass die Regenerationszeiten im Alter zunehmen. Nicht mehr und nicht weniger. Ein objektiv richtiger Sachverhalt.


Das unterschiedliche Menschen eine Situation oder was auch immer (Reichtum, Zufriedenheit, ...) unterschiedlich warhnehmen, ist kein Geheimnis.


      
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