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rest in peace, doggy dog!

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Patient
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1    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 13:28 Uhr
      

Nun funktioniert der Hund garnicht mehr. Ich gehe in den Garten, eine Grube produzieren...


Nightwitch
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2    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 13:37 Uhr
      

Oh, Beileid oder was auch immer du gerade brauchst.
Ich denke unseren weissen Familienhund wird es auch nicht mehr lange geben.
Da er nun realisiert hat, dass Frauchen nicht mehr wieder kommt, ist es nur noch eine Frage der Zeit.



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Patient
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3    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 13:50 Uhr
      

Danke, aber ich brauche kein Beileid. Ich habe mich schon vor acht Jahren damit abgefunden, dass er sterben wird.
Er hat seinen Job über die Jahre gut gemacht, aber jetzt ist seine Motorik hinüber. Bedauerlich nur, dass er noch immer wach und munter ist, den Willen und die Freude signalisiert, jedoch seine Gliedmaßen ihm den Dienst verweigern.


Nightwitch
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4    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 15:32 Uhr
      

Ja das ist das schlimmste.
Zu sehen wenn jemand nicht mehr kann wie er will. Egal ob Mensch oder Tier und zu wissen, dass es nie wieder wird.
Ich wünsche ihm, dass es ohne Schmerzen ist und dass er der tragischen Situation doch noch gutes abgewinnen kann.
Ich denke dass er ein schönes Leben hatte und das ist mehr als was die meisten Tiere von sich behaupten können.


Patient
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5    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 15:49 Uhr
      

Yo, thx. Werde es ihm ausrichten.

Ps. Ich habe soeben zum ersten Mal ein Grab geschaufelt.


Patient
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6    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:04 Uhr
      

Nun ist er weg.


masso
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7    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:12 Uhr
      

 Zitat von Patient;126774
Nun ist er weg.


Tot??


Patient
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8    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:14 Uhr
      

 Zitat von masso;126776
Tot??


Ja, definitiv. Man musste ihm sogar eine Überdosis verabreichen, weil der Scheißkerl so widerstandsfähig zu sein schien. Außerdem hat er die Narkose nicht vertragen und hat in der Praxis ordentlich Rumble gemacht (soweit ihm das noch mäglich war).


Anika

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9    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:16 Uhr
      

Das tut mir leid, Michael.


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10    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:17 Uhr
      

 Zitat von Anika;126778
Das tut mir leid, Michael.


Muss es nicht. Wirklich.


masso
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11    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:22 Uhr
      

 Zitat von Patient;126777
Ja, definitiv. Man musste ihm sogar eine Überdosis verabreichen, weil der Scheißkerl so widerstandsfähig zu sein schien. Außerdem hat er die Narkose nicht vertragen und hat in der Praxis ordentlich Rumble gemacht (soweit ihm das noch mäglich war).


Mir tuts auch leid, auch wenns Dir nicht leid tut. Warum eigentlich nicht?

Habt ihr vor euch einen neuen zuzulegen?


Patient
Grünschnabel

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12    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:38 Uhr
      

 Zitat von masso;126780
Mir tuts auch leid, auch wenns Dir nicht leid tut. Warum eigentlich nicht?

Weil es unendlich mühsam ist und ich mir diesbezüglich schon zu einem früheren Zeitpunkt die Seele aus dem Leib getrauert habe. Das war vor etwa acht Jahren. Nun habe ich wirklich keine Lust mehr dazu, ich habe es einfach schon im Vorfeld überwunden bzw. verarbeitet. Ich wusste, dass dieser Zeitpunkt kommt und habe mich darauf vorbereitet, so gut es mir möglich war. Die Folge davon ist, dass ich zwar den halben Abend einen Kloß im Hals habe, weil das Erlebnis beim Tierarzt für mich neuartig war, jedoch nicht der Zeit nachtrauere, die ich mit dem Hund verbracht habe. Sie war weiß Gott lang und ausgiebig genug und mein Verhältnis zu diesem Wesen war sehr innig und ehrlich. Deshalb weiß ich auch, dass der Hund (anders als ein Mensch) keine Trauerhymnen, Tränen oder Herzleid in Erwartung stellt, dass ich ihm vielmehr nichts als die nackte Ehrlichkeit und Wahrheit schuldig bin, die auch er mir stets gewährt hat. Das bedeutet, dass ich ihn mit Respekt auf seinem letzten Weg begleite und ihm Zuversicht in seinen letzten Minuten schenke, anstatt ihm das Gefühl zu vermitteln, es würde die Welt zusammenbrechen (was sie nicht tut). Nunja, er war halt ein richtiger Kerl, der Hund. Hatte ein ausgefülltes Leben und ist schlussendlich dem Tod entgegengeschritten, wie es das normalste auf der Welt ist. Und wie wir gemeinsam Seite an Seite während der letzten elf Jahre die Wege hinuntergingen, wusste ich, dass ich ihn mit großer Wahrscheinlichkeit überleben werde und konnte mich wie gesagt auf diesen Moment vorbereiten. Er war alt, hat nicht mehr funktioniert. Es war ein Trauerspiel, die letzten zwei Tage hatte er (neben anderen Problemen) die Kontrolle über seine Schließmuskeln verloren - es war einfach höhste Zeit.
Man sollte das so sehen: Ich habe mich von ihm verabschiedet und ihm für die tolle Zeit gedankt, die wir gemeinsam hatten, und auch dafür, dass er in seiner ehrlichen Art jemand war, der mir in vielerlei Hinsicht wesentlich näher stand als jeder heuchelnde Mensch, danach habe ich ihm und mir versichert, dass er (insbesondere, weil er der erste Hund war, den ich aufzog) stets eine besondere Stellung in meiner Erinnerung behalten wird. Tja, und dann wurde er gestorben. Ich wüsste keinen besseren Weg mit seinem Tod umzugehen.

 Zitat
Habt ihr vor euch einen neuen zuzulegen?

Erstmal nicht, die Verantwortung ist ungeheuerlich. Ein solches Lebewesen aufzuziehen, zu unterhalten und zu einem Teil der Familie und des eigenen Lebens zu machen ist eine echte Mission, die sich in der Regel über mehr als zehn Jahre zieht (wie die stark abgespeckte Version eines Kindes). Ich bin dankbar für diese Erfahrung, aber ein erneuter Anlauf kann von mir aus ein wenig auf sich warten lassen. So zehn bis fünfzehn Jahre vielleicht, dann sehe ich weiter.


Piet

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13    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:51 Uhr
      

Deine Einstellung zur Hundeerziehung, dem Verantwortungsbewußtsein und vorallem zum ersehnten Tod des Tieres sind vorbildlich, wirklich.
Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Menschen die sich Hunde zum Spaß kaufen, sie schlecht behandlen bzw sie mehr als ihren Besitz, als ein Lebewesen ansehen um dann das arme Tier das humpelnd auf 3 Beinen durch die Gegend kriecht und keucht, vor der alles beendenden Spritze vom Tierarzt zurückhalten und den Arzt dagegen für viel Geld beauftragen den armen Vieh noch mehr Drogen reinzuhauen damit sie sich selber noch länger an dem armen Geschöpf "erfreuen" können.


masso
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14    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19:53 Uhr
      

Es spricht für Dich, wie Du über ihn berichtest. Ich habe selbst einmal für zweieinhalb Jahre die "Mitverantwortung" für zwei Katzen getragen, zumindest war es für mich so vom Gefühl. Die beiden waren mir mehr Wert als die meisten Menschen. Von daher kann ich nachvollziehen, wie groß der Schmerz ist, wenn man einen Hund über 11 Jahre hat und ihn dann verliert.


Einen Hund oder zwei Katzen werde ich mir in ein paar Jahren auch anschaffen. Aber erst wenn ich gewährleisten kann, dass für die Tiere zeitlich gesorgt werden kann. Entweder meine Partnerin oder ich müssen mind. 2 Stunden pro Tag für die Viecher Zeit haben. Alles andere ist shice.


Patient
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15    Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 20:01 Uhr
      

 Zitat von Psycho_Cowboy;126783
Deine Einstellung zur Hundeerziehung, dem Verantwortungsbewußtsein und vorallem zum ersehnten Tod des Tieres sind vorbildlich, wirklich.
Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Menschen die sich Hunde zum Spaß kaufen, sie schlecht behandlen bzw sie mehr als ihren Besitz, als ein Lebewesen ansehen um dann das arme Tier das humpelnd auf 3 Beinen durch die Gegend kriecht und keucht, vor der alles beendenden Spritze vom Tierarzt zurückhalten und den Arzt dagegen für viel Geld beauftragen den armen Vieh noch mehr Drogen reinzuhauen damit sie sich selber noch länger an dem armen Geschöpf "erfreuen" können.


Danke. Und ja, du hast völlig recht, ich selbst habe unter meinen Nachbarn solche Exemplare (egoistische Perverse). Das Problem ist häufig, dass das Tier einen geistig wachen, fitten und gesunden Eindruck macht. Das ist schwierig zu beschreiben, aber die Situation, in der ein Hund aus wachen und freudigen Augen blickt, jedoch aufgrund einer kaputten Hüfte nicht mehr laufen kann, verleitet viele Besitzer zu einer Behandlung mit z.B. Schmerzmitteln. Das macht den Köter dann augenscheinlich wieder fit, aber im Endeffekt ist das nur ein Aufschieben. Ich war vorher nichtmal beim Tierarzt mit meinem Hund. Was hätte er mir schon sagen können, außer: Ihr Hund ist steinalt und hat aufgrunddessen körperliche Verschleiserscheinungen, wie es bei allen Lebewesen dieses Planeten der Fall ist? Eine Behandlung würde ihn nicht wieder jung und gesund machen.
Menschen neigen nunmal dazu eine sentimentale Bindung zu allem möglichen aufzubauen (in Grunde ist es bei einem Hund genau wie bei einem Auto möglich, nur dass ein Lebewesen natürlich wesentlich stärker bindet), deswegen ist es manchen nicht einfach die Sachlage nüchtern zu betrachten.

Jan, zwei Stunden am Tag für einen Hund aufzubringen ist einfach nicht genug. Dann besorg dir besser Katzen, da ist das nciht so eng. Meine Schwester hat vor einem Jahr auch einen Kater gekauft und ich stelle fest, dass Welten zwischen Katze und Hund liegen, vor allem was den Anspruch an den Zeitaufwand und Energieinvestition angeht. Dem Kater gibt man was zu fressen und streichelt ihn ab und an, that's it. Sehr praktisch. Ein Hund muss erzogen werden, wie ich sagte beinahe wie ein Kind. Jede Stunde, die du in einem Raum oder einer Wohnung mit deinem Hund verbringst, hat einen Einfluss auf euer soziales Miteinander.


Giganto
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16    Donnerstag, 14. Dezember 2006 um 11:21 Uhr
      

beileid auch von meiner seite. zu hunden und katzen hatte ich bisher noch keine wirkliche "beziehung". bisher waren es fische und vögel, die ich bzw. meine eltern als haustiere hatten. aber auch ein vogel bzw. fisch kann einem ans herz wachsen.


      

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