Begegnung im Bus
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1 Dienstag, 09.
Januar 2007 um 19:26 Uhr
Ich habe heut auf meiner Heimfahrt nach dem Einkaufen eine lustige Situation im Linienbus erlebt.
Ich saß im hinteren Teil des Busses, vor den zwei gegenüberliegenden Dreierreihen und der Rückbank.
Auf den besagten Plätzen saßen einige Jugendliche im Alter von 16 - ca. 19, ein älterer Mann und zwei Studentinnen.
Und mittendrin ein mongoloider Junge.
Der hatte Kopfhörer in den Ohren und war Musik am hören.
Auf einmal fing er an lauthals mitzusingen.
Anscheinend hatte er nur ein Lied auf seinem Player und das schien rauf und runter zu laufen: Udo Jürgens - aber bitte mit Sahne.
Die gebrochenen Wortfetzen und die gesamte Situation waren so lustig, dass alle Beteiligten Mühe hatten, das Lachen zu unterdrücken und angestrengt in andere Richtungen starrten.
Ich selbst versuchte mit aller Kraft den Lachreiz zu bekämpfen, schaffte es aber nur schwer und hatte ein verdammt breites Lächeln im Gesicht.
Dabei hab ich befürchtet, dass jeden Moment einer der Jugendlichen anfängt, Witze zu reissen oder andere Späße auf Kosten des Behinderten zu machen.
Also genau die Erwartungen, die man an die Jugend richtet.
Es waren immerhin die typischen großmäuligen Kerle, die sonst doch immer für Krawall sorgen.
Aber nichts der gleichen passierte. Die Jungs taten selbst ihr bestes, um jegliches Lachen zu unterdrücken.
Lediglich einen Kommentar der Art "ich hätte fast laut angefangen loszulachen" gab einer der Jugendlichen von sich, als der behinderte Junge ausgestiegen war.
Sonst nichts. Keine Belästigung, keine Witze, kein Lustigmachen.
Das hat mich dann doch positiv überrascht.
Vor Weihnachten hatte ich schon mal eine ähnliche Situation im gleichen Linienbus erlebt.
Zwei Jugendliche saßen sich lauthals in bester "Assi-Sprache" unterhaltend auf der Rückbank.
Da hatte ich dann auch schon so meine Vorurteile und dachte mir "was für ein Pack".
Als aber ein jüngerer Schuljunge fast hingefallen wäre, hielt der eine der beiden ihn fest und half ihm sofort auf die Beine.
Sogar bis der Bus anhielt hatte er seine Hände noch auffangbereit hinter dessen Rücken.
So verkommen, egoistisch und aggressiv scheint mir die heutige Jugend dann doch nicht zu sein.
Anscheinend täuscht bei vielen einfach der äußere Anblick.
Find ich positiv, zu sehen, dass diese "Bushido-Rütli" Jugend doch nicht ganz so schlecht sein kann, wie die Medienberichte sie immer hinstellen.
Ich habe heut auf meiner Heimfahrt nach dem Einkaufen eine lustige Situation im Linienbus erlebt.
Ich saß im hinteren Teil des Busses, vor den zwei gegenüberliegenden Dreierreihen und der Rückbank.
Auf den besagten Plätzen saßen einige Jugendliche im Alter von 16 - ca. 19, ein älterer Mann und zwei Studentinnen.
Und mittendrin ein mongoloider Junge.
Der hatte Kopfhörer in den Ohren und war Musik am hören.
Auf einmal fing er an lauthals mitzusingen.
Anscheinend hatte er nur ein Lied auf seinem Player und das schien rauf und runter zu laufen: Udo Jürgens - aber bitte mit Sahne.
Die gebrochenen Wortfetzen und die gesamte Situation waren so lustig, dass alle Beteiligten Mühe hatten, das Lachen zu unterdrücken und angestrengt in andere Richtungen starrten.
Ich selbst versuchte mit aller Kraft den Lachreiz zu bekämpfen, schaffte es aber nur schwer und hatte ein verdammt breites Lächeln im Gesicht.
Dabei hab ich befürchtet, dass jeden Moment einer der Jugendlichen anfängt, Witze zu reissen oder andere Späße auf Kosten des Behinderten zu machen.
Also genau die Erwartungen, die man an die Jugend richtet.
Es waren immerhin die typischen großmäuligen Kerle, die sonst doch immer für Krawall sorgen.
Aber nichts der gleichen passierte. Die Jungs taten selbst ihr bestes, um jegliches Lachen zu unterdrücken.
Lediglich einen Kommentar der Art "ich hätte fast laut angefangen loszulachen" gab einer der Jugendlichen von sich, als der behinderte Junge ausgestiegen war.
Sonst nichts. Keine Belästigung, keine Witze, kein Lustigmachen.
Das hat mich dann doch positiv überrascht.
Vor Weihnachten hatte ich schon mal eine ähnliche Situation im gleichen Linienbus erlebt.
Zwei Jugendliche saßen sich lauthals in bester "Assi-Sprache" unterhaltend auf der Rückbank.
Da hatte ich dann auch schon so meine Vorurteile und dachte mir "was für ein Pack".
Als aber ein jüngerer Schuljunge fast hingefallen wäre, hielt der eine der beiden ihn fest und half ihm sofort auf die Beine.
Sogar bis der Bus anhielt hatte er seine Hände noch auffangbereit hinter dessen Rücken.
So verkommen, egoistisch und aggressiv scheint mir die heutige Jugend dann doch nicht zu sein.
Anscheinend täuscht bei vielen einfach der äußere Anblick.
Find ich positiv, zu sehen, dass diese "Bushido-Rütli" Jugend doch nicht ganz so schlecht sein kann, wie die Medienberichte sie immer hinstellen.
