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hillary clinton die erste präsidentin der usa?

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Giganto
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1    Sonntag, 21. Januar 2007 um 10:45 Uhr
      

hillary clinton hat auf ihrer webseite angekündigt, sich für die nächste präsidentschaftswahl 2008 in den usa von den demokraten aufstellen zu lassen.

einerseits eine gute sache für feministinnen weltweit.

andererseits hat sie ankündigt, dass sie die truppen aus dem irak kurzfristig abziehen will.
ein echtes schreckensszenario, wenn ihr mich fragt. derzeit sind etwa 130.000 soldaten der us armee im irak stationiert und dennoch herrscht dort chaos.

wenn die usa abziehen, haben andere dem irak benachbarte länder angekündigt, ihrerseits truppen in den irak zu senden und das problem auf ihre weise zu lösen.

die anhaltenden nahostkonflikte lassen böses ahnen.

ich denke das die us-armee durch ihren irakfeldzug eine grosse verantwortung übernommen hat. gegen alle meinungen und mandate wurde dort wider besseren wissens krieg geführt.

ich finde, dass die usa ihrer verantwortung längerfristig gerecht werden müssen. es kann nicht sein, dass sie ein möglicher poltikwechsel aus dieser verantwortung löst.


Critter
Grünschnabel

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2    Dienstag, 13. Februar 2007 um 19:33 Uhr
      

Für mich steht Hillary Clinton definitiv als Kandidatin der Demokraten fest. Sie hat bis dahin zwar noch die Vorwahlen zu überstehen, aber ihr schärfster Konkurrent ist bei weitem nicht so bekannt und beliebt. Auch das Wahlkampfbudget kann sich mit dem Clintonschen nicht ansatzweise messen.

Den "kurzfristigen Abzug" sehe ich nicht so kritisch. Die USA wünschen sich doch jetzt bereits mehr internationale Truppen, um sich langsam zurückziehen zu können. Die Nato"Partner" wollen bloss garnicht erst hin, weil es eben gefährlich und politisch umstritten ist.
Insofern wird "kurzfristig" wohl sehr relativiert werden.



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Wisdom
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3    Mittwoch, 14. Februar 2007 um 07:31 Uhr
      

so genau habe ich mich noch gar nicht mit dem "Wahlprogramm" von Frau Clinton beschäftigt - aber wenn das alles absehbar wird... werde ich das mal müssen...

ich kann auch verstehen, das die Ami's nicht immer ihren Kopf hinhalten wollen - zumal, wenn der Cowboy im weißen Haus nicht mehr da ist. Sie machen sich ja selbst zum Hauptziel der Terroristen... es geht ja alle Staaten was an - also ist auch Handlungskompetenz gefragt!

In diesem Sinne fällt mir grad ein kleiner 2 Zeiler von Einstein ein:

"ich weiß nicht, mit welchen Waffen im III. Weltkrieg gekämpft wird - aber der
IV. wird mit der Keule geführt"

... da ist was wahres dran!


Giganto
Grünschnabel
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4    Mittwoch, 14. Februar 2007 um 09:26 Uhr
      

 Zitat
Für mich steht Hillary Clinton definitiv als Kandidatin der Demokraten fest. Sie hat bis dahin zwar noch die Vorwahlen zu überstehen, aber ihr schärfster Konkurrent ist bei weitem nicht so bekannt und beliebt. Auch das Wahlkampfbudget kann sich mit dem Clintonschen nicht ansatzweise messen.


ich hab den gegenkandidaten vor ein paar tagen in einem nachrichten bericht gesehen. der mann ist sehr jung und relativ unerfahren. unter dem gesichtspunkt, dass er eine "schwarze" hautfarbe hat, könnte es sicherlich interessant werden. der erste afro-amerikanische präsident. das wäre was...

 Zitat

Den "kurzfristigen Abzug" sehe ich nicht so kritisch. Die USA wünschen sich doch jetzt bereits mehr internationale Truppen, um sich langsam zurückziehen zu können. Die Nato"Partner" wollen bloss garnicht erst hin, weil es eben gefährlich und politisch umstritten ist.
Insofern wird "kurzfristig" wohl sehr relativiert werden.


das im irak ein grosses chaos ausbricht, war doch im grunde schon vor dem feldzug abzusehen. mich wundert es nicht, dass dort niemand den usa öffentlich die hand reichen will. schliesslich haben sie sich gegen die meinung und den ausdrücklichen wunsch vom rest der welt (england mal ausgenommen) in kampfhandlungen verstricken lassen.

keines ihrer im vorfeld gezeichneten schreckensbilder, die den irak- krieg aus ihrer sicht gerechtfertigt haben, konnte im nachhinein bestätigt werden (chemische waffen und atomprogramm).

sicherlich war und ist der irak ein sehr labiler "schurkenstaat" mit vielen ethnischen gruppen, die seit langem mit einander konkurieren. aber es hätte sicherlich auch weitaus friedlichere möglichkeiten gegeben.

ganz unschuldig sind die mächtigsten staaten dieser welt an der situation im irak ja auch nicht. da haben wir

1. die jahrelangen sanktionen gegen den irak. die bevölkerung hat darunter gelitten (in erster linie an hunger und anderem elend).

2. die usa waren es, die den irak vor jahren mit waffen und chemikalien beliefert haben.

 Zitat von Wisdom;130339

ich kann auch verstehen, das die Ami's nicht immer ihren Kopf hinhalten wollen - zumal, wenn der Cowboy im weißen Haus nicht mehr da ist. Sie machen sich ja selbst zum Hauptziel der Terroristen... es geht ja alle Staaten was an - also ist auch Handlungskompetenz gefragt!


zum hauptziel von attacken durch terroristen sind sie ja nicht erst durch ihren krieg in afghanistan und irak geworden. ihre jahrelange politik des weltsherrifs hat sie zu einem feindbild für viele werden lassen. besonders interessant in diesem zusammenhang: im grunde tauchen die amis immer dann auf der bildfläche auf, wenn es um wichtige ressourcen geht.


Anika

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5    Mittwoch, 14. Februar 2007 um 10:18 Uhr
      

Mal ein Einwurf als Frau, ganz abseits der großen Politik, sicher unqualifizert, aber vielleicht zu verstehen:
Eswird Zeit, dass die US-Soldaten den Irak verlassen.
Wie nah der Krieg auch für mich ist zeigt dieses Beispiel: Die Cousin meiner Schwägerin fiel im Dezember im Alter von 28 Jahren.

Sgt. Christopher Messer.

CNN.com - Special Reports


Cornhulio
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6    Samstag, 17. Februar 2007 um 14:38 Uhr
      

 Zitat von Anika;130352
Mal ein Einwurf als Frau, ganz abseits der großen Politik, sicher unqualifizert, aber vielleicht zu verstehen:
Eswird Zeit, dass die US-Soldaten den Irak verlassen.
Wie nah der Krieg auch für mich ist zeigt dieses Beispiel: Die Cousin meiner Schwägerin fiel im Dezember im Alter von 28 Jahren.

Sgt. Christopher Messer.

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Mein Beileid. Mag sich blöd anhören aber als Soldat trägt man ein gewisses Risiko im Einsatz zu sterben. Soldat sein ist ein lebensgefährlicher Job.

Für mich kein Argument gegen den Einsatz von US Truppen im Irak. Unter den gegebenen Bedingungen gibt es keine Alternative. Mir will jedenfalls keine einfallen.

Ein aufstocken der US Truppen wie es diskutiert wird ist aber Blödsinn. Was sollen 20.000 Soldaten erreichen was mehrere 100.000 Sicherheitskräfte bisher nicht geschaft haben.


masso
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7    Samstag, 17. Februar 2007 um 15:35 Uhr
      

 Zitat von Cornhulio;130541
Mein Beileid. Mag sich blöd anhören aber als Soldat trägt man ein gewisses Risiko im Einsatz zu sterben. Soldat sein ist ein lebensgefährlicher Job.


Ganz richtig. Daran besteht nunmal die Aufgabe eines Soldaten: Für andere Leute den Kopf hinzuhalten. Wenn man diesen Beruf wählt, sollte man sich dessen bewusst sein. Dafür wirds schließlich auch fürstlich bezahlt ...


Giganto
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8    Dienstag, 20. Februar 2007 um 13:40 Uhr
      

 Zitat von masso;130542
Dafür wirds schließlich auch fürstlich bezahlt ...


ist dem so? was verdient denn ein soldat im auslandseinsatz oder anders gefragt: wie viel ist leben wert?


masso
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9    Dienstag, 20. Februar 2007 um 14:02 Uhr
      

 Zitat von Giganto;130732
ist dem so? was verdient denn ein soldat im auslandseinsatz oder anders gefragt: wie viel ist leben wert?


Soldaten verdienen so schon nicht schlecht (für das was sie hier in Deutschland leisten). Gehen sie ins Ausland, kommt noch mal ne ordentliche Schippe drauf.


      

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