rente ab dem 67 lebensjahr
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1 Freitag, 02.
Februar 2007 um 07:32 Uhr
basisinformationen
der beschluss der bundesregierung sieht vor, ab 2012 das rentenalter schrittweise anzuheben. das einstiegsalter wird dann in den kommenden 12 jahren jährlich um einen monat steigen.
ab 2024 bis 2029 wird das rentenalter jährlich um zwei monate angehoben.
alles bundesbürger die nach 1946 geboren wurden sind von dieser regelung betroffen.
alle die dennoch ab dem 65. lebensjahr in rente gehen wollen, müssen sich freikaufen und einen abschlag in kauf nehmen. dieser abschlag liegt gerade bei etwa 0,3 prozentpunkten im monat.
es gibt aber auch aussnahmen: alle, die bereits 45 Jahre lang voll versicherungspflichtig waren, könnten rente ab 65. lebensjahr ohne Abschläge beziehen. eltern können sich für jedes kind eine "kinderberücksichtigungszeit" von zehn jahren angerechnen lassen. die bedeutet ein plus in der versicherungslaufzeit aber keine erhöhung der eigentlichen rentenbezüge.
kritik
in vielen branchen ist es doch jetzt schon gang und gebe, das nicht bis zum 65. lebensjahr gearbeitet werden kann. menschen aus pflege, handwerk und service betrieben sind einfach irgendwann verbraucht und ihre körperlichen und geistigen gebrechen zwingen sie zu einem früheren renteneinstieg.
real bedeutet es dann eine drastische rentenkürzung. der begriff der verzögerung in den renteneinstieg ist aus meiner sicht bzw. der von kritisierenden experten augenwischerei.
wie steht ihr zu diesem thema? könnt ihr euch vorstellen, bis zum 67. lebenjahr zu arbeiten? habt ihr entsprechende pläne (vorsorge) um euch einen frühzeitigen lebensabend zu bereiten ohne grosse finanzielle einbussen hinnehmen zu müssen?
basisinformationen
der beschluss der bundesregierung sieht vor, ab 2012 das rentenalter schrittweise anzuheben. das einstiegsalter wird dann in den kommenden 12 jahren jährlich um einen monat steigen.
ab 2024 bis 2029 wird das rentenalter jährlich um zwei monate angehoben.
alles bundesbürger die nach 1946 geboren wurden sind von dieser regelung betroffen.
alle die dennoch ab dem 65. lebensjahr in rente gehen wollen, müssen sich freikaufen und einen abschlag in kauf nehmen. dieser abschlag liegt gerade bei etwa 0,3 prozentpunkten im monat.
es gibt aber auch aussnahmen: alle, die bereits 45 Jahre lang voll versicherungspflichtig waren, könnten rente ab 65. lebensjahr ohne Abschläge beziehen. eltern können sich für jedes kind eine "kinderberücksichtigungszeit" von zehn jahren angerechnen lassen. die bedeutet ein plus in der versicherungslaufzeit aber keine erhöhung der eigentlichen rentenbezüge.
kritik
in vielen branchen ist es doch jetzt schon gang und gebe, das nicht bis zum 65. lebensjahr gearbeitet werden kann. menschen aus pflege, handwerk und service betrieben sind einfach irgendwann verbraucht und ihre körperlichen und geistigen gebrechen zwingen sie zu einem früheren renteneinstieg.
real bedeutet es dann eine drastische rentenkürzung. der begriff der verzögerung in den renteneinstieg ist aus meiner sicht bzw. der von kritisierenden experten augenwischerei.
wie steht ihr zu diesem thema? könnt ihr euch vorstellen, bis zum 67. lebenjahr zu arbeiten? habt ihr entsprechende pläne (vorsorge) um euch einen frühzeitigen lebensabend zu bereiten ohne grosse finanzielle einbussen hinnehmen zu müssen?
powersofti
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3 Freitag, 02.
Februar 2007 um 09:44 Uhr
hmmmm....was willst du uns mit deinem link sagen, powersofti?
hmmmm....was willst du uns mit deinem link sagen, powersofti?
powersofti
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4 Freitag, 02.
Februar 2007 um 09:48 Uhr
Als Alternative für die Weiterbeschäftigung der älteren Arbeitnehmer bleibt im Endeffekt ja nur erst mal die Übernahme der Auszubildenden einzustellen
Als Alternative für die Weiterbeschäftigung der älteren Arbeitnehmer bleibt im Endeffekt ja nur erst mal die Übernahme der Auszubildenden einzustellen
6 Freitag, 02.
Februar 2007 um 19:47 Uhr
Es ist und bleibt ne Rentenkürzung. Die allerwenigsten können und wollen bis zu diesem Alter arbeiten. Kann mir kaum einen Job vorstellen, in dem das geht. Pförtner vielleicht noch.
Ergo: Mann/Frau muss für das Alter vorsorgen.
| Zitat von Giganto;129501 | |
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Es ist und bleibt ne Rentenkürzung. Die allerwenigsten können und wollen bis zu diesem Alter arbeiten. Kann mir kaum einen Job vorstellen, in dem das geht. Pförtner vielleicht noch.
Ergo: Mann/Frau muss für das Alter vorsorgen.
7 Freitag, 02.
Februar 2007 um 19:56 Uhr
Menschen leben immer länger, also sind sie auch immer länger arbeitsfähig. Der heutige 70-Jährige ist mit Sicherheit so fit wie der 60-Jährige vor 50 Jahren (Mutmaßung von mir). Entsprechend muss das Rentenalter auch angepasst werden, sonst geht die Rechnung nicht auf. Länger leben aber nicht dafür bezahlen ist kalkulatorisch nunmal nicht drin.
| Zitat von masso;129573 | |
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Menschen leben immer länger, also sind sie auch immer länger arbeitsfähig. Der heutige 70-Jährige ist mit Sicherheit so fit wie der 60-Jährige vor 50 Jahren (Mutmaßung von mir). Entsprechend muss das Rentenalter auch angepasst werden, sonst geht die Rechnung nicht auf. Länger leben aber nicht dafür bezahlen ist kalkulatorisch nunmal nicht drin.
8 Freitag, 02.
Februar 2007 um 20:11 Uhr
Ich habe das ja auch nie angezweifelt. Das System stammt aus einer Zeit, in der die Menschen früher starben, früher anfingen zu arbeiten und die Geburtenraten zumindest noch konstant waren. Hinzu konnte niemand ahnen, dass irgendwann mal ein paar Millionen Menschen hinzukommen, die aus der Rentenkasse nehmen, aber nie etwas eingezahlt haben. Zugegeben konnte da niemand (außer der Kohl) etwas dafür.
Logische Konsequenz ist, dass das System geändert werden muss. Das wird ja im Moment auch getan ...
| Zitat von Patient;129574 | |
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Ich habe das ja auch nie angezweifelt. Das System stammt aus einer Zeit, in der die Menschen früher starben, früher anfingen zu arbeiten und die Geburtenraten zumindest noch konstant waren. Hinzu konnte niemand ahnen, dass irgendwann mal ein paar Millionen Menschen hinzukommen, die aus der Rentenkasse nehmen, aber nie etwas eingezahlt haben. Zugegeben konnte da niemand (außer der Kohl) etwas dafür.
Logische Konsequenz ist, dass das System geändert werden muss. Das wird ja im Moment auch getan ...

9 Freitag, 02.
Februar 2007 um 20:20 Uhr
für bereiche in denen man mit relativ wenig stress auf seinem allerwertesten sitzt mag das zutreffen. in sämtlichen anderen bereichen hingegen nicht.
fakt ist nunmal das die meisten körperlich arbeitenden irgendwann verschleisserscheinungen aufweisen. daran ändert auch der umstand nichts, dass generell länger gelebt wird.
für bereiche in denen man mit relativ wenig stress auf seinem allerwertesten sitzt mag das zutreffen. in sämtlichen anderen bereichen hingegen nicht.
fakt ist nunmal das die meisten körperlich arbeitenden irgendwann verschleisserscheinungen aufweisen. daran ändert auch der umstand nichts, dass generell länger gelebt wird.
10 Freitag, 02.
Februar 2007 um 20:35 Uhr
Geistige Tätigkeiten bringen auch Verschleißerscheinungen mit sich. Zudem kommt man im Alter mit dem Fortschritt der Technik etc. in solchen Berufen kaum noch mit.
| Zitat von Giganto;129579 | |
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Geistige Tätigkeiten bringen auch Verschleißerscheinungen mit sich. Zudem kommt man im Alter mit dem Fortschritt der Technik etc. in solchen Berufen kaum noch mit.
11 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 12:03 Uhr
ein gutes argument für rente ab dem 60. lebensjahr statt dem 67.
oder anders: für was taugen ältere menschen denn dann noch, wenn sie fortan länger arbeiten müssen? da muss eine alternative geschaffen werden, so scheint mir.
| Zitat von masso;129581 | |
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ein gutes argument für rente ab dem 60. lebensjahr statt dem 67.
oder anders: für was taugen ältere menschen denn dann noch, wenn sie fortan länger arbeiten müssen? da muss eine alternative geschaffen werden, so scheint mir.
12 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 12:11 Uhr
Da wirds keine Alternative geben als damit abzufinden, dass man vor 67 in Rente geht und ne Rentenkürzung von x Jahren auf sich nimmt.
Da wirds keine Alternative geben als damit abzufinden, dass man vor 67 in Rente geht und ne Rentenkürzung von x Jahren auf sich nimmt.
13 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 12:13 Uhr
würde es aber nicht zwangsläufig bedeuten, das wir unproduktiver werden und die qualität nachlässt? guckt man sich die vorrausgesagten geburtenraten für die kommenden generationen an, verhärtet sich dieses problem wohl nochmal.
würde es aber nicht zwangsläufig bedeuten, das wir unproduktiver werden und die qualität nachlässt? guckt man sich die vorrausgesagten geburtenraten für die kommenden generationen an, verhärtet sich dieses problem wohl nochmal.
Piet
Mitgliedschaft beendet
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14 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 12:14 Uhr
Ich kann mir weder vorstellen mit 67 noch Musik zu machen
noch als Landschaftsbauer zu arbeiten. Die schwer körperliche Arbeit, das ständige bücken, schwere Sachen usw sind sicherlich bis zu einem bestimmten Alter (oder einer Berufskrankheit) machbar, aber irgendwann ist Schicht im Schacht. Und das wird weit vor 67 Jahren sein.......
Das gilt sicherlich auch für vergleichbare Berufe.
Und Nein, ich hab keine Vorschlag wie man das Rentenloch stopfen könnte.....
Ich kann mir weder vorstellen mit 67 noch Musik zu machen

noch als Landschaftsbauer zu arbeiten. Die schwer körperliche Arbeit, das ständige bücken, schwere Sachen usw sind sicherlich bis zu einem bestimmten Alter (oder einer Berufskrankheit) machbar, aber irgendwann ist Schicht im Schacht. Und das wird weit vor 67 Jahren sein.......
Das gilt sicherlich auch für vergleichbare Berufe.
Und Nein, ich hab keine Vorschlag wie man das Rentenloch stopfen könnte.....
15 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 12:24 Uhr
Nö. Die Arbeit wird durch den technischen Fortschritt von ca. 2% im Jahr durch tendentziell immer weniger Leute gemacht.
| Zitat von Giganto;129673 | |
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Nö. Die Arbeit wird durch den technischen Fortschritt von ca. 2% im Jahr durch tendentziell immer weniger Leute gemacht.
16 Sonntag, 04.
Februar 2007 um 13:12 Uhr
prima. ein weiters argument für rente ab 55. frag den masso....
| Zitat von masso;129678 | |
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prima. ein weiters argument für rente ab 55. frag den masso....

18 Donnerstag, 08.
Februar 2007 um 14:30 Uhr
Ich glaub an gar nichts mehr. Wenn wir erstmal soweit sind, müssen wir vermutlich eh arbeiten bis wir tot umfallen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass in 40 Jahrn das system noch irgendwie funktioniert. Einziges Problem nur: Wer beschäftigt einen noch mit 70??? Geile Aussichetn eigentlich! :wacko:
Ich glaub an gar nichts mehr. Wenn wir erstmal soweit sind, müssen wir vermutlich eh arbeiten bis wir tot umfallen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass in 40 Jahrn das system noch irgendwie funktioniert. Einziges Problem nur: Wer beschäftigt einen noch mit 70??? Geile Aussichetn eigentlich! :wacko:
19 Freitag, 09.
Februar 2007 um 06:58 Uhr
wenn möglich - vorsorgen..., Eigentum schaffen - vielleicht statt Miete etc.
wird einfach drauf rauslaufen im jetzt etwas zu sparen um für später noch was zu haben oder nicht sooo lang arbeiten zu müssen.
ich weiß, immer leichter gesagt als getan!
wenn möglich - vorsorgen..., Eigentum schaffen - vielleicht statt Miete etc.
wird einfach drauf rauslaufen im jetzt etwas zu sparen um für später noch was zu haben oder nicht sooo lang arbeiten zu müssen.
ich weiß, immer leichter gesagt als getan!
20 Dienstag, 27.
Februar 2007 um 10:21 Uhr
gestern habe ich mich noch mit einem kollegen darüber unterhalten, wie wir es packen sollen bis zum 67. lebensjahr zu arbeiten. heute lese ich folgendes:
die äusserung stammt vom wochenende.
quelle: Glos-Vorstoß: Arbeiten &...orsorge Finanzen FOCUS Online
na herzlichen glückwunsch zu dieser erkenntnis herr glos! weiter so :crazy: wir als arbeitende bevölkerung sind für derartige vorschläge natürlich offen.
gestern habe ich mich noch mit einem kollegen darüber unterhalten, wie wir es packen sollen bis zum 67. lebensjahr zu arbeiten. heute lese ich folgendes:
| Zitat | |
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die äusserung stammt vom wochenende.
quelle: Glos-Vorstoß: Arbeiten &...orsorge Finanzen FOCUS Online
na herzlichen glückwunsch zu dieser erkenntnis herr glos! weiter so :crazy: wir als arbeitende bevölkerung sind für derartige vorschläge natürlich offen.

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