[Gedicht] "Verschlungene Pfade" von Anika
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Anika
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1 Freitag, 23.
März 2007 um 18:57 Uhr
Verschlungene Pfade
Sollten die Wege durch nein Leben
nicht gerade sein?
Sollten sie nicht frei sein von Stellen,
an denen ich straucheln kann?
Stattdessen winden sie sich
in ungeahnter Weise,
machen das Fortkommen schwer,
wo es doch leicht sein sollte.
Schluchten, Berge und reißende Flüsse,
tosende Meere und Klippen aus Felsengestein…
Das Schicksal kennt viele Hindernisse
und wirft sie in den Weg.
Menschen sehe ich am Horizont,
kein weiter Weg, wie der Vogel fliegt.
Doch verschlungen ist der Pfad.
Wie soll ich sie erreichen?
Wo ist der Ausweg?
Soll ich eine Taube sein, die ihre Flügel
entfaltet im Wind
und sich erhebt und fliegt?
Zurücksetzen möcht ich die Zeit.
Doch ginge nicht manches verloren,
was gut war und wunderbar
und unfasslich schön ist?
Gehorsam geh den verschlungnen Pfad,
Gezeichnet ist er durch mein Tun in der Vergangenheit.
Gerader Weg – er ist nicht möglich,
wenn auch die Brust mir eng wird und mein Auge feucht.
Ich will die Tränen nicht.
Sie trüben meinen Blick.
Und so heb ich die Lider,
will Hoffnung seh’n an diesem Ort
und seh sie nicht…
©Anika
02.07
Zuletzt modifiziert von Anika am 18.03.2008 - 10:53:29
Verschlungene Pfade
Sollten die Wege durch nein Leben
nicht gerade sein?
Sollten sie nicht frei sein von Stellen,
an denen ich straucheln kann?
Stattdessen winden sie sich
in ungeahnter Weise,
machen das Fortkommen schwer,
wo es doch leicht sein sollte.
Schluchten, Berge und reißende Flüsse,
tosende Meere und Klippen aus Felsengestein…
Das Schicksal kennt viele Hindernisse
und wirft sie in den Weg.
Menschen sehe ich am Horizont,
kein weiter Weg, wie der Vogel fliegt.
Doch verschlungen ist der Pfad.
Wie soll ich sie erreichen?
Wo ist der Ausweg?
Soll ich eine Taube sein, die ihre Flügel
entfaltet im Wind
und sich erhebt und fliegt?
Zurücksetzen möcht ich die Zeit.
Doch ginge nicht manches verloren,
was gut war und wunderbar
und unfasslich schön ist?
Gehorsam geh den verschlungnen Pfad,
Gezeichnet ist er durch mein Tun in der Vergangenheit.
Gerader Weg – er ist nicht möglich,
wenn auch die Brust mir eng wird und mein Auge feucht.
Ich will die Tränen nicht.
Sie trüben meinen Blick.
Und so heb ich die Lider,
will Hoffnung seh’n an diesem Ort
und seh sie nicht…
©Anika
02.07
Zuletzt modifiziert von Anika am 18.03.2008 - 10:53:29
2 Samstag, 24.
März 2007 um 00:42 Uhr
das Gedicht ist sehr schön. Ich sehe ein Labyrinth in Sand, die Mauern sind dicke, undurchdringliche Büsche... Schauen.. ja, berühren... nein
Das Gedicht ist melancholisch und zeichnet die Unmöglichkeit.... aber durch das Ende, durch die 3 letzten Verse wird der Abschluß und damit auch das Gedicht bezaubernd und kraftvoll.
das Gedicht ist sehr schön. Ich sehe ein Labyrinth in Sand, die Mauern sind dicke, undurchdringliche Büsche... Schauen.. ja, berühren... nein
Das Gedicht ist melancholisch und zeichnet die Unmöglichkeit.... aber durch das Ende, durch die 3 letzten Verse wird der Abschluß und damit auch das Gedicht bezaubernd und kraftvoll.

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